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Anteil am Ausbau?

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  1. Anteil am Ausbau?

    Autor: Palerider 07.09.16 - 14:04

    "die Telekom 80 Prozent der Förderung in Bayern abgegriffen. Wenn das bundesweit so wäre, fänden wir das nicht gut"

    Wenn 80% oder mehr des Ausbaus auf die Telekom geht, wäre das doch OK - sonst selbstverständlich nicht...

  2. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 07.09.16 - 14:10

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "die Telekom 80 Prozent der Förderung in Bayern abgegriffen. Wenn das
    > bundesweit so wäre, fänden wir das nicht gut"
    >
    > Wenn 80% oder mehr des Ausbaus auf die Telekom geht, wäre das doch OK -
    > sonst selbstverständlich nicht...

    Die Telekom baut natürlich aus wenn sie die Förderung bekommen aber eben nur VDSL50.

    FTTH/FTTB kommt vereinzelt zum Einsatz wenn entweder 100 Mbit/s als Minimum gefordert wird (Vectoring ist nicht erlaubt) oder aber wenn sich der Aufbau von einem Kabelverzweiger + Outdoor DSLAM für ein paar Häuser nicht lohnt.

  3. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: neocron 07.09.16 - 14:20

    naja natuerlich baut sie nur das aus, was sie fuer wirtschaftlich haelt ... machen die anderen Anbieter ja genau so !? wo ist jetzt das Problem dabei!?

  4. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 07.09.16 - 14:40

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > naja natuerlich baut sie nur das aus, was sie fuer wirtschaftlich haelt ...
    > machen die anderen Anbieter ja genau so !? wo ist jetzt das Problem dabei!?

    In diesem speziellen Fall ist das Problem das die Telekom auch beim geförderten Ausbau größtenteils auf Kupfer zurückgreift statt direkt Glasfaser zu ziehen.

    Obwohl Glasfaser langfristig sinnvoller wäre ist die Förderung so gestaltet das auch Kupfertechnologien zum Einsatz kommen können. Das ist zwar günstiger und wird auch eine Weile vorhalten aber einen FTTH Ausbau wird man in den geförderten Gebieten erst erleben wenn wieder ein Fördertopf aufgemacht wird.

  5. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: Sharra 07.09.16 - 14:52

    Hier am Ort: 30Mbit war als unterstes Minimum gefordert. Die ganz abgelegenen bekommen das auch. Die weiter "innen" 50Mbit, und der Löwenanteil bekommt 100Mbit.

    Die Telekom hat die Ausschreibung "gewonnen".
    Wie? Indem sie ein Angebot abgegeben hat.
    Warum? Weil KEIN anderer Provider überhaupt Interesse hatte hier auszubauen.

    Im weitere Umkreis sieht es fast genauso aus. Maximal hat, mancherorts, noch ein anderer Provider überhaupt ein Angebot abgegeben. Meistens jedoch nicht ein einziger dieser Motzläden.

    Klar kann man sich drüber aufregen, wenn die Telekom die Fördermittel abgreift.
    Wenn man selbst aber erst gar nicht will, sollte man einfach die Klappe halten.

  6. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 07.09.16 - 14:58

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier am Ort: 30Mbit war als unterstes Minimum gefordert. Die ganz
    > abgelegenen bekommen das auch. Die weiter "innen" 50Mbit, und der
    > Löwenanteil bekommt 100Mbit.

    Da ist bei mir schon mal das Interesse daran geweckt wie bei euch die Ausschreibung ausgesehen hat und wie die Fördersteckbrief aussieht. Bei uns stehen 87% mit 30 Mbit/s drinnen und der Rest mit 50 Mbit/s.

  7. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: bofhl 07.09.16 - 15:30

    ... was aber daran liegt, dass die Kupferkabel bereits vorhanden sind! Kurz gesagt - die Telekom nutzt das bereits vorhandene optimal aus!

  8. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: Ovaron 07.09.16 - 16:07

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom baut natürlich aus wenn sie die Förderung bekommen

    Die Telekom baut auch ohne Förderung aus. Beispielsweise Hamburg, Dresden, Darmstadt.

    > aber eben nur VDSL50.

    Die Telekom baut schon auch für Vectoring aus. Darf es aber nicht überall einschalten.

    > FTTH/FTTB kommt vereinzelt zum Einsatz wenn entweder 100 Mbit/s als Minimum
    > gefordert wird (Vectoring ist nicht erlaubt) oder aber wenn sich der Aufbau
    > von einem Kabelverzweiger + Outdoor DSLAM für ein paar Häuser nicht lohnt.

    Also da wo es wirtschaftlicher ist. Überraschend. Nicht.

  9. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: Ovaron 07.09.16 - 16:10

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einen FTTH Ausbau wird
    > man in den geförderten Gebieten erst erleben wenn wieder ein Fördertopf
    > aufgemacht wird.

    Für den Ausbau der Glasfaser vom Straßenverteiler bis ins Haus braucht man Förderung so nötig wie für die Verbreiterung des Carports damit der Ferrari rein passt.

    Förderung sollte es für Grundbedürfnisse geben, nicht für persönlichen Luxus.

  10. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 07.09.16 - 16:17

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Telekom baut natürlich aus wenn sie die Förderung bekommen
    >
    > Die Telekom baut auch ohne Förderung aus. Beispielsweise Hamburg, Dresden,
    > Darmstadt.

    Ich hatte den Vorposter so verstanden ob die Telekom 80% der Förderungen bekommt aber dann nicht ordentlich ausbaut bzw. nicht ausbaut. Ich weiß das die Telekom auch anderweitig ausbaut.

  11. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: neocron 07.09.16 - 16:22

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In diesem speziellen Fall ist das Problem das die Telekom auch beim
    > geförderten Ausbau größtenteils auf Kupfer zurückgreift statt direkt
    > Glasfaser zu ziehen.
    das ist nicht per se ein Problem, sondern das scheint dir einfach aus irgend einem willkuerlichen Grund nicht

    > Obwohl Glasfaser langfristig sinnvoller wäre ist
    Sinnvoller wofuer?
    Fuer die Telekom ist er es nicht, sonst wuerden sie dies ausbauen ...
    fuer NetCologne ist es das auch nicht, sondern wuerden diese auch nicht auf FTTC setzen ... fuer die Kabelanbieter auch nicht, sonst wuerden auch diese anstatt das alte Coax Kabel zu benutzen Glasfaser verlegen ...
    Geht es hier um die Kunden fuer die es sinnvoller waere, oder wie?
    Die Interessieren da weniger, denn die wollen fuer den Ausbau ja nicht selbst aufkommen ...

    > die Förderung so gestaltet
    > das auch Kupfertechnologien zum Einsatz kommen können. Das ist zwar
    > günstiger und wird auch eine Weile vorhalten
    das klingt nicht wirklich nach einem Problem ... sondern eigentlich eher nach einer Loesung ... die dir halt einfach nicht gefaellt, weil du gern GF haettest ... kann das sein?

    > aber einen FTTH Ausbau wird
    > man in den geförderten Gebieten erst erleben wenn wieder ein Fördertopf
    > aufgemacht wird.
    oder aber, wenn der Kunde mal bereit ist etwas auf den Tisch zu legen ...
    je nach dem!
    Der Kunde erhaelt, was er bezahlt ... und der Staat entsprechend auch ...

  12. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 07.09.16 - 16:36

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > In diesem speziellen Fall ist das Problem das die Telekom auch beim
    > > geförderten Ausbau größtenteils auf Kupfer zurückgreift statt direkt
    > > Glasfaser zu ziehen.
    > das ist nicht per se ein Problem, sondern das scheint dir einfach aus
    > irgend einem willkuerlichen Grund nicht

    Wieso glaubst du das es bei mir ein persönlicher Grund ist ? Ich gehe allgemein von der Überlegung aus wie in 10 Jahren das Verhältnis geförderte Gebiete, zu Gebieten in denen eigenwirtschaftlich ausgebaut wird, ist.

    Die geförderten Gebiete geraten wieder ins Hintertreffen und da ein eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht wahrscheinlich ist muss wieder eine Förderung aufgelegt werden.

    > > Obwohl Glasfaser langfristig sinnvoller wäre ist
    > Sinnvoller wofuer?
    > Fuer die Telekom ist er es nicht, sonst wuerden sie dies ausbauen ...
    > fuer NetCologne ist es das auch nicht, sondern wuerden diese auch nicht auf
    > FTTC setzen ... fuer die Kabelanbieter auch nicht, sonst wuerden auch diese
    > anstatt das alte Coax Kabel zu benutzen Glasfaser verlegen ...
    > Geht es hier um die Kunden fuer die es sinnvoller waere, oder wie?
    > Die Interessieren da weniger, denn die wollen fuer den Ausbau ja nicht
    > selbst aufkommen ...

    Sinnvoll in Bezug auf weiterem Ausbau bzw. das der weitere Ausbau später entfallen kann da schon Glasfaser vorhanden ist. Logische Gedankengänge sind nicht so dein Ding oder ?

    > > die Förderung so gestaltet
    > > das auch Kupfertechnologien zum Einsatz kommen können. Das ist zwar
    > > günstiger und wird auch eine Weile vorhalten
    > das klingt nicht wirklich nach einem Problem ... sondern eigentlich eher
    > nach einer Loesung ... die dir halt einfach nicht gefaellt, weil du gern GF
    > haettest ... kann das sein?

    Klar hätte ich gerne Glasfaser da dort die Dämpfung keine Rolle spielt. Damit ist es egal ob man 400m oder 4km vom Verteiler entfernt wohnt.

    Aber mir geht es um den geförderten Ausbau allgemein und den Nutzen für alle geförderten Regionen und die Zukunft. Ich betrachte das aus volkswirtschaftlicher Sicht.

    > > aber einen FTTH Ausbau wird
    > > man in den geförderten Gebieten erst erleben wenn wieder ein Fördertopf
    > > aufgemacht wird.
    > oder aber, wenn der Kunde mal bereit ist etwas auf den Tisch zu legen ...
    > je nach dem!
    > Der Kunde erhaelt, was er bezahlt ... und der Staat entsprechend auch ...

    Das ist dieses Typische "Wenn du das willst dann zahl halt dafür ich brauch das nicht" aber wenn du es dann doch brauchst oder haben willst dann willst auch nichts zahlen.

    Ich persönlich würde bis zu 5000¤ für einen Glasfaseranschluss vor meine Tür zahlen aber das ist eben nicht genug damit das auch jemand machen würde.

    Nur wenn wir schon dabei sind. Was hast du außer den Anschlussgebühren und dem normalen Tarif für deinen Anschluss gezahlt ?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.16 16:39 durch RipClaw.

  13. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: neocron 07.09.16 - 17:15

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die geförderten Gebiete geraten wieder ins Hintertreffen und da ein
    > eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht wahrscheinlich ist muss wieder eine
    > Förderung aufgelegt werden.
    Richtig, evtl. sollte man dann mal darauf achten eben nur "GF" zu foerdern ...
    nur muss man dann eben auch beachten, dass man dabei soviel auf den Tisch legt, dass es auch einer nimmt!

    > Sinnvoll in Bezug auf weiterem Ausbau bzw. das der weitere Ausbau später
    > entfallen kann da schon Glasfaser vorhanden ist.
    richtig, dafuer ist das Geld, was man jedoch jetzt damit verbraten wuerde dann auch nicht mehr dort wo es war ... die Implikationen daraus ignorierst du gleich mal direkt ...
    genau so wenig, gaebe es damit die Moeglichkeit schnellstmoeglich ueberhaupt hoehere Bandbreiten anzubieten, da der Ausbau den du vorschlaegst und als "sinnvoll" bezeichnest, wesentlich aufwaendiger ist und somit laenger dauert ... mal abgesehen von dem AUsbau selbst, der immense Aufwaende fuer die letzte Meile benoetigt, ist es administrativ eine Herausforderung auch alle Hauseigentuemer dazu zu bringen ... Gebiete die jetzt zumindest 30, 50 oder 100Mbit erhalten koennen, wuerden bei diesem Plan eben erst in einiger Zeit ausgebaut ... es gibt weder das Geld noch die Kapazitaeten dies instantan durchzufuehren! Demnach muessten mehr Menschen, laenger auf einen schnelleren Internetanschluss warten ... erklaerst du dich bereit das abzuwarten?

    diese Punkte ignorierst du gaenzlich.
    Man sollte auch die realistischen Konsequenzen dieses Plans betrachten, anstatt nur naiv einen Aspekt herauszugreifen ... GF verlegt sich nicht von allein ...

    > Logische Gedankengänge
    > sind nicht so dein Ding oder ?
    tut mir leid, dass ich deine naiven Praemissen und Gedankengaenge, die keinerlei Bezug zur Realitaet haben, so nicht teile ...
    meine Praemisse war, dass du so naiv nicht sein koenntest, ich hatte mich geirrt und entschuldige mich dafuer!

    > Klar hätte ich gerne Glasfaser da dort die Dämpfung keine Rolle spielt.
    > Damit ist es egal ob man 400m oder 4km vom Verteiler entfernt wohnt.
    und was hat die Telekom zu deinem Antrag auf Verlegung von Glasfaser gesagt? Wieviele Menschen hast du bereits gefragt, die da evtl. mit machen?
    Einfach beim "mein Breitband fuer mich" Angebot mal nachfragen ... ich hoffe das hast du getan ...


    > Aber mir geht es um den geförderten Ausbau allgemein und den Nutzen für
    > alle geförderten Regionen und die Zukunft. Ich betrachte das aus
    > volkswirtschaftlicher Sicht.
    das bezweifle ich stark ... die Auswirkungen des verzoegerten Ausbaus bei GF scheinst du jedenfalls nicht zu betrachten ...
    Du erwartest anscheinend, dass die Leute, die heute bereits VDSL nutzen koennen, dann einfach gewartet haetten ...
    volkswirtschaftlich klingt das nicht wirlkich sinnvoll ...
    zumindest ist dort der Effekt eben kurz und mittelfristig eben nicht nur positiv ...


    > Das ist dieses Typische "Wenn du das willst dann zahl halt dafür ich brauch
    > das nicht"
    nein, es ist das "Wenn du was willst, dann zahl halt dafuer" ...

    > aber wenn du es dann doch brauchst oder haben willst dann willst
    > auch nichts zahlen.
    ich habe bereits dafuer bezahlt ...
    ich bin umgezogen, nehme eine hoehere Miete und einen weiteren Arbeitsweg in Kauf und habe die Initialkosten auf mich genommen eben UM in diesen Genuss zu kommen! Waere dies nicht moeglich gewesen, haette ich Nachbarn angefragt und weitere Optionen geprueft!
    Haette ich ein Eigenheim wuerde ich mir zumindest ein Angebot der Telekom fuer das oben benannte Programm erstellen lassen ...

    > Ich persönlich würde bis zu 5000¤ für einen Glasfaseranschluss vor meine
    > Tür zahlen aber das ist eben nicht genug damit das auch jemand machen
    > würde.
    aha, wieviel will denn die Telekom fuer den Anschluss haben?
    hast das mal pruefen lassen?

    > Nur wenn wir schon dabei sind. Was hast du außer den Anschlussgebühren und
    > dem normalen Tarif für deinen Anschluss gezahlt ?
    siehe oben ...

    und wenn du tatsaechlich derart zahlungsbereit bist, such dir halt weitere, die es auch sind ... ich sehe nicht weshalb irgend jemand auf diese Zahlungsbereitschaft verzichten sollte.
    Bist du allein damit, hast du eben demokratisch Pech ... soll vorkommen. Zieh um oder such dir andere Moeglichkeiten ... aber erwarte bitte nicht, dass die anderen, die deine angebliche Zahlungsbereitschaft nicht teilen, deinen Wunsch dann ueber Steuern (Foerderprogramme) stemmen ... wofuer denn?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.16 17:22 durch neocron.

  14. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: postb1 07.09.16 - 17:17

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > In diesem speziellen Fall ist das Problem das die Telekom auch beim
    > geförderten Ausbau größtenteils auf Kupfer zurückgreift statt direkt
    > Glasfaser zu ziehen.
    >
    > Obwohl Glasfaser langfristig sinnvoller wäre ist die Förderung so gestaltet
    > das auch Kupfertechnologien zum Einsatz kommen können. Das ist zwar
    > günstiger und wird auch eine Weile vorhalten aber einen FTTH Ausbau wird
    > man in den geförderten Gebieten erst erleben wenn wieder ein Fördertopf
    > aufgemacht wird.

    Die Telekom baut gefördert genauso aus wie andere Anbieter auch: Vernünftig und bezahlbar; würde die Telekom einer Gemeinde einen Komplett FTTB-Ausbau bei einer Ausschreibung anbieten, wäre es absolut sicher, daß die Telekom eben diese Ausschreibung mit Ach und Krach verilert: zu teuer, denn die Gemeinden müssen 10-20% der Ausbausumme selbst aufbringen aus Eigenmitteln, eine 100%-Förderung gibts nicht, nicht mal im Breitband-Fördervorbildland (IMHO) Bayern...

    Bei mir in der Gegend liegt der Anteil der Telekom bei den geförderten Maßnahmen bei deutlich unter 20%. Leider. Hier ist ein kleinerer Regionaler aktiv, der fast alle Ausschreibungen für sich gewinnt weil er billiger ist - kostenmäßig allerdings genauso wie technisch.
    Bei uns im Ort werden gerade mal 2 (nur zwei!) MFG für etwa 400 Hausanschlüsse aufgestellt - kostet halt weniger. Die Kupferstrecken hintenraus sind ggf. dann aber so lang, daß die Telekom bei ihren restriktiven Schaltungsgrenzen hier nicht mal mehr langsames VDSL anbieten würde: Das Geschäftsmodell des Regionalproviders baut auf Risikoschaltungen auf.
    Das Erschließungsgebiet der Nachbargemeinde hat flächenmäßig gerade mal ein Fünftel der Fläche unserer Gemeinde, dort hat die Telekom ausnahmsweise die Ausschreibung gewonnen. Und dort macht man es richtig: es sind in der überschaubaren Gemeinde ganze 3 MFG gleichmäßig verteilt - für insgesamt etwa 80 Hausanschlüsse. Die Kupferstrecken sind dabei so kurz gehalten, daß später sogar überall S-Vectoring möglich wäre.
    Davon kann man bei uns im Ort nur träumen. Der Regionale, übrigens auch Mitglied in einer dieser Jammertalverbände, kann mit Bauchschmerzen und zugedrücktem Auge risikobehaftete 50Mbit liefern - das ist aber dann auch festzementiert, mehr geht künftig hier nicht, zumindest nicht ohne wahnsinnige Umrüstkosten die mit Sicherheit niemand zahlen wird...

    Apropos FTTH/B-Ausbau: Hier wird das durchaus auch in Fördergebieten gemacht, eigentlich von allen Anbietern. Nämlich am äußersten Ar... der Welt, wo es für ein halbes Dutzend Anwesen zu teuer wäre, einen aktiven O-MSAN in die Pampa zu stellen.

  15. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 07.09.16 - 18:00

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die geförderten Gebiete geraten wieder ins Hintertreffen und da ein
    > > eigenwirtschaftlicher Ausbau nicht wahrscheinlich ist muss wieder eine
    > > Förderung aufgelegt werden.
    > Richtig, evtl. sollte man dann mal darauf achten eben nur "GF" zu foerdern
    > ...
    > nur muss man dann eben auch beachten, dass man dabei soviel auf den Tisch
    > legt, dass es auch einer nimmt!
    >
    > > Sinnvoll in Bezug auf weiterem Ausbau bzw. das der weitere Ausbau später
    > > entfallen kann da schon Glasfaser vorhanden ist.
    > richtig, dafuer ist das Geld, was man jedoch jetzt damit verbraten wuerde
    > dann auch nicht mehr dort wo es war ... die Implikationen daraus ignorierst
    > du gleich mal direkt ...
    > genau so wenig, gaebe es damit die Moeglichkeit schnellstmoeglich
    > ueberhaupt hoehere Bandbreiten anzubieten, da der Ausbau den du
    > vorschlaegst und als "sinnvoll" bezeichnest, wesentlich aufwaendiger ist
    > und somit laenger dauert ... mal abgesehen von dem AUsbau selbst, der
    > immense Aufwaende fuer die letzte Meile benoetigt, ist es administrativ
    > eine Herausforderung auch alle Hauseigentuemer dazu zu bringen ... Gebiete
    > die jetzt zumindest 30, 50 oder 100Mbit erhalten koennen, wuerden bei
    > diesem Plan eben erst in einiger Zeit ausgebaut ... es gibt weder das Geld
    > noch die Kapazitaeten dies instantan durchzufuehren! Demnach muessten mehr
    > Menschen, laenger auf einen schnelleren Internetanschluss warten ...
    > erklaerst du dich bereit das abzuwarten?

    Ich habe 15 Jahre gewartet. Also erzähl mir nichts von "abwarten".

    > diese Punkte ignorierst du gaenzlich.
    > Man sollte auch die realistischen Konsequenzen dieses Plans betrachten,
    > anstatt nur naiv einen Aspekt herauszugreifen ... GF verlegt sich nicht von
    > allein ...

    Auch Kupfer hat sich nicht von selber eingegraben. Nur damals war die Telekom noch ein Staatsbetrieb und musste nicht gewinnorientiert arbeiten.

    > > Logische Gedankengänge
    > > sind nicht so dein Ding oder ?
    > tut mir leid, dass ich deine naiven Praemissen und Gedankengaenge, die
    > keinerlei Bezug zur Realitaet haben, so nicht teile ...
    > meine Praemisse war, dass du so naiv nicht sein koenntest, ich hatte mich
    > geirrt und entschuldige mich dafuer!

    > > Klar hätte ich gerne Glasfaser da dort die Dämpfung keine Rolle spielt.
    > > Damit ist es egal ob man 400m oder 4km vom Verteiler entfernt wohnt.
    > und was hat die Telekom zu deinem Antrag auf Verlegung von Glasfaser
    > gesagt? Wieviele Menschen hast du bereits gefragt, die da evtl. mit
    > machen?
    > Einfach beim "mein Breitband fuer mich" Angebot mal nachfragen ... ich
    > hoffe das hast du getan ...

    Ich habe mich unabhängig davon informiert.

    > > Aber mir geht es um den geförderten Ausbau allgemein und den Nutzen für
    > > alle geförderten Regionen und die Zukunft. Ich betrachte das aus
    > > volkswirtschaftlicher Sicht.
    > das bezweifle ich stark ... die Auswirkungen des verzoegerten Ausbaus bei
    > GF scheinst du jedenfalls nicht zu betrachten ...

    Mit Verfahren wie Trenching kann sehr schnell ausgebaut werden und ich auch auch schon mitbekommen das VDSL Ausbauten sich ewig gezogen haben. Man kann also nicht sagen das eine wäre quasi sofort erledigt und das andere würde 10 Jahre dauern.

    Auch der VDSL Ausbau wird insgesamt gesehen Jahre dauern aber was ich befürchte ist das danach nicht weiter gemacht wird mit dem nächsten Schritt. Es werden immer nur Zwischenschritte gemacht.

    > Du erwartest anscheinend, dass die Leute, die heute bereits VDSL nutzen
    > koennen, dann einfach gewartet haetten ...
    > volkswirtschaftlich klingt das nicht wirlkich sinnvoll ...
    > zumindest ist dort der Effekt eben kurz und mittelfristig eben nicht nur
    > positiv ...

    Nein aber wenn schon ausgebaut wird dann kann man auch etwas weiter denken als nur auf den aktuellen Stand zu kommen. Vor allem wenn klar ist das Fördertöpfe nicht so schnell wieder kommen werden.

    > > Das ist dieses Typische "Wenn du das willst dann zahl halt dafür ich
    > brauch
    > > das nicht"
    > nein, es ist das "Wenn du was willst, dann zahl halt dafuer" ...
    >
    > > aber wenn du es dann doch brauchst oder haben willst dann willst
    > > auch nichts zahlen.
    > ich habe bereits dafuer bezahlt ...
    > ich bin umgezogen, nehme eine hoehere Miete und einen weiteren Arbeitsweg
    > in Kauf und habe die Initialkosten auf mich genommen eben UM in diesen
    > Genuss zu kommen! Waere dies nicht moeglich gewesen, haette ich Nachbarn
    > angefragt und weitere Optionen geprueft!
    > Haette ich ein Eigenheim wuerde ich mir zumindest ein Angebot der Telekom
    > fuer das oben benannte Programm erstellen lassen ...

    > > Ich persönlich würde bis zu 5000¤ für einen Glasfaseranschluss vor meine
    > > Tür zahlen aber das ist eben nicht genug damit das auch jemand machen
    > > würde.
    > aha, wieviel will denn die Telekom fuer den Anschluss haben?
    > hast das mal pruefen lassen?

    Brauche ich nicht prüfen lassen. Die Telekom hat selbst hat als Minimum 8000¤ als unterste Grenze angegeben und die Antworten die andere bekommen haben waren immer über 20000¤. Und da ich knapp 350m vom Kabelverzweiger entfernt wohne ist und die Telekom die Tiefbaukosten mit knapp 70¤ pro laufendem Meter veranschlagen kannst du dir das Ergebnis ausrechnen.

    > > Nur wenn wir schon dabei sind. Was hast du außer den Anschlussgebühren
    > und
    > > dem normalen Tarif für deinen Anschluss gezahlt ?
    > siehe oben ...
    >
    > und wenn du tatsaechlich derart zahlungsbereit bist, such dir halt weitere,
    > die es auch sind ... ich sehe nicht weshalb irgend jemand auf diese
    > Zahlungsbereitschaft verzichten sollte.

    Sehr witzig. Bei knapp 200 Einwohnern im Dorf von denen 99% technisch nicht interessiert sind ist die Chance noch jemanden zu finden gleich null.

    > Bist du allein damit, hast du eben demokratisch Pech ... soll vorkommen.
    > Zieh um oder such dir andere Moeglichkeiten ... aber erwarte bitte nicht,
    > dass die anderen, die deine angebliche Zahlungsbereitschaft nicht teilen,
    > deinen Wunsch dann ueber Steuern (Foerderprogramme) stemmen ... wofuer
    > denn?

    Es geht wie geschrieben nicht um mich persönlich. Mir geht es um die Regionen die gefördert werden. Jeder soll einen guten Anschluss bekommen und die Aussage "Du wohnst zu weit entfernt" sollte in Zukunft einfach nicht mehr existieren. Mit Glasfaser wäre das möglich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.09.16 18:06 durch RipClaw.

  16. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: neocron 07.09.16 - 19:46

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe 15 Jahre gewartet. Also erzähl mir nichts von "abwarten".
    na dann, warte halt weiterhin ... es gibt andere, die eben nicht derartig lange warten wollen! Und sich entweder kuemmern, oder eben das nehmen, was es gibt und ihnen mehr Nutzen stiftet (VDSL) ...

    > Auch Kupfer hat sich nicht von selber eingegraben. Nur damals war die
    > Telekom noch ein Staatsbetrieb und musste nicht gewinnorientiert arbeiten.
    richtig, wie wir alle wissen sind diese Zeiten vorbei, was bringst du das also jetzt an?
    Der Staat hat die Telekom privatisiert ... finito!

    > Ich habe mich unabhängig davon informiert.
    und kein Ergebnis?
    keine anderen Leute, die dies auch foerdern wuerden?
    dann hat man da wohl Pech ...
    Wenn derart wenig interesse besteht, fragt man sich aber auch gleich, warum die anderen dann mit ihren Steuern einen Wunsch deinerseits realisieren lassen wollen, an dem sie selbst anscheinend nicht derart interessiert sind!?


    > > > Aber mir geht es um den geförderten Ausbau allgemein und den Nutzen
    > für
    > > > alle geförderten Regionen und die Zukunft. Ich betrachte das aus
    > > > volkswirtschaftlicher Sicht.
    > > das bezweifle ich stark ... die Auswirkungen des verzoegerten Ausbaus
    > bei
    > > GF scheinst du jedenfalls nicht zu betrachten ...
    >
    > Mit Verfahren wie Trenching kann sehr schnell ausgebaut werden und ich auch
    > auch schon mitbekommen das VDSL Ausbauten sich ewig gezogen haben.
    natuerlich, weil auch dort genau so GF verlegt werden muss ...
    wenn DAS sich schon hinzieht, rate mal wie es sich hinzieht, wenn man die letzte Meile bzw. jede Wohnung auch noch anschliesst!

    > Man kann
    > also nicht sagen das eine wäre quasi sofort erledigt und das andere würde
    > 10 Jahre dauern.
    da VDSL auf FTTC basiert, kann man allerdings sagen, dass VDSL wesentlich weniger Aufwand benoetigt als GF!
    Eben darum, weil das Verlegen einer Teilstrecke mit weniger Endpunkten (die Verteilerkaesten) nunmal natuerlich schneller geht, als das Verlegen der Gesamtstrecke zu wesentlich mehr Endpunkten!

    > Auch der VDSL Ausbau wird insgesamt gesehen Jahre dauern aber was ich
    > befürchte ist das danach nicht weiter gemacht wird mit dem nächsten
    > Schritt. Es werden immer nur Zwischenschritte gemacht.
    warum sollte nicht weiter gemacht werden?
    Der Markt ist da, die Marktteilnehmer auch ...
    wenn wirklich mehr Bandbreite benoetigt (nicht nur nachgefragt, weils geil, guenstig und vorhanden) wird, als Kupfer her gibt dann wird auch ausgebaut! ob von der Telekom oder anderen ist dabei Wurst!

    > > Du erwartest anscheinend, dass die Leute, die heute bereits VDSL nutzen
    > > koennen, dann einfach gewartet haetten ...
    > > volkswirtschaftlich klingt das nicht wirlkich sinnvoll ...
    > > zumindest ist dort der Effekt eben kurz und mittelfristig eben nicht nur
    > > positiv ...
    >
    > Nein aber wenn schon ausgebaut wird dann kann man auch etwas weiter denken
    > als nur auf den aktuellen Stand zu kommen. Vor allem wenn klar ist das
    > Fördertöpfe nicht so schnell wieder kommen werden.
    hat man ... weshalb FTTC hier eine Vorstufe zu FTTH darstellt ...
    Leerrohre liegen, Fasern liegen bis in die Strasse!
    Zumindest fuer APON oder GPON ist somit die Infrastruktur bereits vorbereitet ...
    Lediglich fuer FTTH PtP Ethernet ist dies nur die halbe Wahrheit ...
    Aber das ist auch die teuerste Alternative ... und die Aufwaendigste ...

    > Brauche ich nicht prüfen lassen. Die Telekom hat selbst hat als Minimum
    > 8000¤ als unterste Grenze angegeben und die Antworten die andere bekommen
    > haben waren immer über 20000¤. Und da ich knapp 350m vom Kabelverzweiger
    > entfernt wohne ist und die Telekom die Tiefbaukosten mit knapp 70¤ pro
    > laufendem Meter veranschlagen kannst du dir das Ergebnis ausrechnen.
    wie gesagt, mehr Interessenten finden ... sind diese nicht da, umziehen, oder Pech!
    Wenn es generell wenig Interesse daran gibt, weshalb sollte man bitte irgend jemanden dafuer bemuehen, oder gar foerdern in diesen Gebieten?
    Dann ist es demokratisch entschieden in diesem Gebiet eben nicht auszubauen ... so wie es die Deutsche Glasfaser mit der Nachfragebuendelung eben macht!

    > Sehr witzig. Bei knapp 200 Einwohnern im Dorf von denen 99% technisch nicht
    > interessiert sind ist die Chance noch jemanden zu finden gleich null.
    tja, dann bleibt eben nur umziehen ...
    warum man fuer 10 interessenten aus dem Dorf bitte einen derartigen Aufwand betreiben und bezahlen soll, musst du mir mal erklaeren ...
    Wer sich bewusst dafuer entscheidet im Dorf zu wohnen, muss mit allen Konsequenzen, die dadurch entstehen, leben, die sind vorher bekannt!


    > Es geht wie geschrieben nicht um mich persönlich. Mir geht es um die
    > Regionen die gefördert werden.
    wozu, wenn, wie du es bereits schreibst, das Interesse entsprechend gering ist?
    wozu?
    warum sollte man es foerdern? dafuer dass 3 Hanseln dann daraus profitieren?

    > Jeder soll einen guten Anschluss bekommen
    > und die Aussage "Du wohnst zu weit entfernt" sollte in Zukunft einfach
    > nicht mehr existieren. Mit Glasfaser wäre das möglich.
    richtig, mit genuegend Geld und Interesse IST dies sogar moeglich ...
    Das Problem sehe ich da beim Endkunden ... nicht bei den Anbietern oder beim Staat ...

  17. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 08.09.16 - 16:06

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RipClaw schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich habe 15 Jahre gewartet. Also erzähl mir nichts von "abwarten".
    > na dann, warte halt weiterhin ... es gibt andere, die eben nicht derartig
    > lange warten wollen! Und sich entweder kuemmern, oder eben das nehmen, was
    > es gibt und ihnen mehr Nutzen stiftet (VDSL) ...

    Bis zum März soll hier VDSL50 ausgebaut werden. Für den Ausbau von 400 Haushalten werden der Telekom ca. 250000¤ über den Tresen gereicht.

    Ich selber wohne nah genug um Kabelverzweiger um vielleicht die volle Bandbreite zu bekommen aber da der Kabelverzweiger ziemlich am Dorfeingang steht kratzen die am anderen Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit an den 30 Mbit/s die als Minimum gefordert werden.

    Alles schön und gut könnte man meinen aber wie sieht die Zukunft aus ? Ich kann dir ziemlich genau beschreiben wie das meiner Ansicht nach ablaufen wird.

    Sofern die EU Komission ihre Meinung zum Vectoring beim geförderten Ausbau nicht ändert kann das Vectoring erst nach 7 Jahren aktiviert werden. Bis zu diesem Zeitpunkt haben nicht alle 50 Mbit/s wie von der Politik angekündigt sondern die am anderen Ende des Dorfes haben nur 30 Mbit/s. Also 40% weniger Leistung.

    Wenn das Vectoring aktiviert wird dann wird es vermutlich nicht das Super Vectoring sein, das zu diesem Zeitpunkt sicher schon weit verbreitet ist, sondern nur das aktuelle mit max. 100 Mbit/s bzw. 60 Mbit/s für die am anderen Ende vom Dorf.
    Der Grund ist das vermutlich für Super Vectoring neue Hardware im Kabelverzweiger notwendig ist und diese wird hier erst ausgetauscht werden wenn sie kaputt ist.

    Tja und ab da heißt es wieder warten bis ein neuer Fördertopf aufgemacht wird denn FTTH wird hier garantiert nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut werden.

    Diese Prognose kannst du so für fast alle Dörfer übernehmen die jetzt mit VDSL50 ausgebaut wurden. Eine kurzfristige schnelle Lösung kann auf lange Sicht gesehen zum Problem werden.

    Wenn direkt FTTH ausgebaut wird wie das in einigen Dörfern der Fall ist dann hat man hier zum einen den Vorteil das jeder einzelne im Dorf die voll Geschwindigkeit bekommt, egal wie weit es vom Kabelverzweiger entfernt wohnt, und man hat viel Luft nach oben was die Leistung angeht.

  18. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: neocron 08.09.16 - 16:34

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bis zum März soll hier VDSL50 ausgebaut werden. Für den Ausbau von 400
    > Haushalten werden der Telekom ca. 250000¤ über den Tresen gereicht.
    warum nicht soviel, dass Die telekom gleich GF in Jedes Haus verlegt?

    > Ich selber wohne nah genug um Kabelverzweiger um vielleicht die volle
    > Bandbreite zu bekommen aber da der Kabelverzweiger ziemlich am Dorfeingang
    > steht kratzen die am anderen Ende mit hoher Wahrscheinlichkeit an den 30
    > Mbit/s die als Minimum gefordert werden.
    Fuer den betrag gibts halt auch nicht mehr. Und fuer den Preis, den die Meisten fuer den Anschluss letztendlich bezahlen wollen, auch nicht ...
    30 Mbit. Oh nein ...

    > Alles schön und gut könnte man meinen aber wie sieht die Zukunft aus ? Ich
    > kann dir ziemlich genau beschreiben wie das meiner Ansicht nach ablaufen
    > wird.
    Es interessiert nicht, wie das deineR Ansicht nach ablaeuft ...
    Es interessiert nur, was wer bereit ist auszugeben, und was wer bereit ist fuer wieviel zu tun!

    > Sofern die EU Komission ihre Meinung zum Vectoring beim geförderten Ausbau
    > nicht ändert kann das Vectoring erst nach 7 Jahren aktiviert werden. Bis zu
    > diesem Zeitpunkt haben nicht alle 50 Mbit/s wie von der Politik angekündigt
    > sondern die am anderen Ende des Dorfes haben nur 30 Mbit/s. Also 40%
    > weniger Leistung.
    was meinst du mit Aktivierung erst nach 7 Jahren???
    Und was ist an 30 Mbit falsch? Ist es besser als vorher oder nicht!?

    > Wenn das Vectoring aktiviert wird dann wird es vermutlich nicht das Super
    > Vectoring sein, das zu diesem Zeitpunkt sicher schon weit verbreitet ist,
    > sondern nur das aktuelle mit max. 100 Mbit/s bzw. 60 Mbit/s für die am
    > anderen Ende vom Dorf.

    > Der Grund ist das vermutlich für Super Vectoring neue Hardware im
    > Kabelverzweiger notwendig ist und diese wird hier erst ausgetauscht werden
    > wenn sie kaputt ist.
    Oder wenn genuegend Leute genuegend Geld bieten ...

    > Tja und ab da heißt es wieder warten bis ein neuer Fördertopf aufgemacht
    > wird denn FTTH wird hier garantiert nicht eigenwirtschaftlich ausgebaut
    > werden.
    Dann ists eben fuer das Gebiet auch nicht interessant genug ...
    Wozu dann ueberhaupt darueber reden?
    Wegziehen und fertig ...
    Wie gesagt. Im dorf leben zu wollen hat auch Nachteile ...

    > Diese Prognose kannst du so für fast alle Dörfer übernehmen die jetzt mit
    > VDSL50 ausgebaut wurden. Eine kurzfristige schnelle Lösung kann auf lange
    > Sicht gesehen zum Problem werden.
    Was soll das Problem sein?
    Sie erhalten mehr bandbreite als vorher. Und das schon jetzt.
    und das zu dem Preis, den sie bereit waren zu zahlen ...

    > Wenn direkt FTTH ausgebaut wird wie das in einigen Dörfern der Fall ist
    > dann hat man hier zum einen den Vorteil das jeder einzelne im Dorf die voll
    > Geschwindigkeit bekommt, egal wie weit es vom Kabelverzweiger entfernt
    > wohnt, und man hat viel Luft nach oben was die Leistung angeht.
    Richtig. Wird auch irgend wann kommen. dauert nur eben ...

  19. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: RipClaw 08.09.16 - 17:27

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > > Sofern die EU Komission ihre Meinung zum Vectoring beim geförderten
    > Ausbau
    > > nicht ändert kann das Vectoring erst nach 7 Jahren aktiviert werden. Bis
    > zu
    > > diesem Zeitpunkt haben nicht alle 50 Mbit/s wie von der Politik
    > angekündigt
    > > sondern die am anderen Ende des Dorfes haben nur 30 Mbit/s. Also 40%
    > > weniger Leistung.
    > was meinst du mit Aktivierung erst nach 7 Jahren???

    Vectoring ist im geförderten Ausbau aufgrund einer EU Richtlinie nicht erlaubt.

    Und die Förderung läuft über 7 Jahre. Über diesen Zeitraum werden auch die voraussichtlichen Betriebskosten mit in die Kostenrechnung aufgenommen für die sogenannte Wirtschaftlichkeitslücke. Das ist der Betrag der nach Meinung des Anbieters noch fehlt damit sich das für ihn rechnet.

    > Und was ist an 30 Mbit falsch? Ist es besser als vorher oder nicht!?

    Besser ja aber für 7 Jahre daran festkleben ist auch nicht gerade der Brüller. Immerhin bleibt die Welt nicht stehen. Heute jammern schon viele das sie nur 16 Mbit/s bekommen und in ein paar Jahren wird das mit 30 Mbit/s nicht anders sein.

    Zudem ist die Aussage der Breitbandinitative: Flächendeckend mind. 50 MBit/s im Jahr 2018.

    Das bedeutet in meinen Augen alle Haushalte erhalten 50 Mbit/s aber wenn ich mir den Fördersteckbrief von unserer Gemeinde ansehe dann bekommen nur 13% aller Haushalte garantiert 50 Mbit/s. Die anderen 87% bekommen irgendwas zwischen 30 Mbit/s und 50 Mbit/s. Und 13% ist noch nicht mal nahe dran an "alle".

    Und das ist keine Ausnahme. In den meisten Fällen ist der Großteil der Haushalte in den Fördersteckbriefen bei 30 Mbit/s zu finden. Bei FTTH Ausbauten hingegen sind es 100% der Haushalte die bei 100 Mbit/s zu finden sind.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 08.09.16 17:32 durch RipClaw.

  20. Re: Anteil am Ausbau?

    Autor: Ovaron 08.09.16 - 19:22

    RipClaw schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brauche ich nicht prüfen lassen. Die Telekom hat selbst hat als Minimum
    > 8000¤ als unterste Grenze angegeben

    Du solltest wirklich lernen gerade die Artikel von Hr. Sawall auf golem kritisch zu lesen. Der gute vermischt gerne das was gesagt wurde mit dem was er daraus schließt. Konkret stammt die Aussage "minumum 8000¤" nicht von Telekom sondern von ihm.

    Diese Aussage bezieht sich offensichtlich auf den Fall das ein einzelner narzistischer Kunde gerne ausschließlich für sich ein gaaaanz persönliches FTTH haben möchte. Die Rechnung fällt entsprechend aus, wer die Musik bestellt bezahlt die Kapelle und den Saal.
    Nicht offensichtlich, aber doch sehr wahrscheinlich ist es, das die Rechnung ganz anders ausfällt wenn man sich zum Beispiel in einem Straßenzug organisiert und FTTH für sagen wir mal 20 Häuser am Stück organsiert.
    Soweit sind wir aber noch nicht. Im Moment sind (mit wenigen Ausnahmen) die Narzisten an der Reihe.

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