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Rufnummerverschwendung

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  1. Rufnummerverschwendung

    Autor: Wirfman 26.09.16 - 20:41

    Auch wenn ich kein Rufnummernknappheit sehe und den Zwang der Elfstelligkeit für sinnlos halte*, empfinde ich dies als Verschwendung, da jeder Kunde 3 Rufnummern erhält bei einem Telekom-Vertrag mit VoIP, also 99,9% aller neue Verträge mit Festnetz-Internet.

    * Es gibt mehrere große (allgemein bekannt) Provider, die in vielen kleineren Ortsnetzen seit Jahren an einem Block "rumknabbern".

    Sieben Stellen auf dem Dorf, unzumutbar!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 20:42 durch Wirfman.

  2. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: Waishon 26.09.16 - 22:22

    Stimmt,

    aus Erfahrung kann ich sagen, dass die 2. und 3. Nummer höchstens für Spielerreihen genutzt wird und evtl. für Fax aber auch nur über die FritzBox. Wir haben hier auf dem Dorf aktuell 6 Stellige und das ist bei 4000 Einwohnern schon echt viel :D Theoretisch bräuchte man maximal 5 Stellig (haben auch ganz viele) :) (ohne Vorwahl)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.09.16 22:25 durch Waishon.

  3. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: eeg 26.09.16 - 23:04

    Ich habe meinen eigenen Rufnummernblock, der auch sinnvoll genutzt wird.
    Für Ottonormalverbraucher und Großmuttern sind drei Rufnummern doch etwas viel. Ist aber ein Anhängsel aus ISDN Zeiten.

  4. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: Flexy 26.09.16 - 23:22

    Eine Rufnummern-Knappheit gibt es nicht wirklich.

    So kann man z.B. in WGs, aber auch in Familien eben mal jedem seine eigene Festnetz-Nummer zuteilen. Ein Telefon mit DECT, das an die Fritzbox oder die Telefonanlage koppeln kann, das gibts ja schon ab 15¤.

    Oder man hat eben mal eine Rufnummer für seine Arbeit, an die dann nach 18 Uhr der AB geht, und eine private Nummer, die dann eben nicht im Telefonbuch steht und die man sonst niemandem mitteilen muss, der nicht noch nach 23 Uhr anrufen soll. Kunden oder Patienten etwa. Und für alles brauchts dann nicht mal einen der überteuerten Business-Anschlüsse.

    Ich hab sogar eine eigene dedizierte Rufnummer, nur damit ich mit der den eigenen VPN-Server im Keller aus der Ferne mit 2 mal Klingeln lassen aus dem Tiefschlaf aufwecken kann, der nach 1h ohne Tätigkeit dann wieder schlafen geht. Das geht einfach über ein altes Modem, das da eingebaut ist.
    Und eine Nummer, an die dann das Fax im Router ran geht. Wird allerdings nur noch selten genutzt.

    Das hat damals nur eine einmalige Einrichtungsgebühr gekostet, als wir noch ISDN hatten - und seitdem hab ich eben die 5 Nummern am Anschluss.

  5. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: x-beliebig 27.09.16 - 08:08

    Flexy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Rufnummern-Knappheit gibt es nicht wirklich.
    >
    > So kann man z.B. in WGs, aber auch in Familien eben mal jedem seine eigene
    > Festnetz-Nummer zuteilen. Ein Telefon mit DECT, das an die Fritzbox oder
    > die Telefonanlage koppeln kann, das gibts ja schon ab 15¤.
    >
    Aber wen interessiert das noch wirklich? Warum noch ein DECT-Telefon, wenn man ohnehin schon das Mobilfunkgerät (allermeistens Smartphone) neben sich liegen hat?

    > Oder man hat eben mal eine Rufnummer für seine Arbeit, an die dann nach 18
    > Uhr der AB geht, und eine private Nummer, die dann eben nicht im
    > Telefonbuch steht und die man sonst niemandem mitteilen muss, der nicht
    > noch nach 23 Uhr anrufen soll. Kunden oder Patienten etwa. Und für alles
    > brauchts dann nicht mal einen der überteuerten Business-Anschlüsse.
    >
    Die meisten, die erreichbar sein müssen, auch außerhalb der Arbeitszeit, haben bei uns in der Firma ein Firmentelefon (Sprich Mobiltelefon). Diese sind daraus abgeschaltet, wenn der entsprechende Mitarbeiter keine Bereitschaft hat.

    > Ich hab sogar eine eigene dedizierte Rufnummer, nur damit ich mit der den
    > eigenen VPN-Server im Keller aus der Ferne mit 2 mal Klingeln lassen aus
    > dem Tiefschlaf aufwecken kann, der nach 1h ohne Tätigkeit dann wieder
    > schlafen geht. Das geht einfach über ein altes Modem, das da eingebaut
    > ist.
    Port-Knocking kann soetwas auch ohne ein zusätzliches Modem betreiben zu müssen.

    > Und eine Nummer, an die dann das Fax im Router ran geht. Wird allerdings
    > nur noch selten genutzt.
    Habe ich schon vor Jahren "verschrottet".
    >
    > Das hat damals nur eine einmalige Einrichtungsgebühr gekostet, als wir noch
    > ISDN hatten - und seitdem hab ich eben die 5 Nummern am Anschluss.

    Ich habe zwei 10'er Blöcke Rufnummern. Da wir umgezogen sind, habe ich aus dem alten Ortsnetz meine Nummern zu SIP-Gate portiert. Einfach, da ich ein nostalgischer Mensch bin. Jetzt kann man uns unter 20 Rufnummern erreichen ;-)))
    Ich spiele halt gerne und Festnetz war früher tatsächlich mal spannend. Mittlerweile ist es einfach nur noch alte Technik, bzw alles läuft über SIP. Wenn Schwiegermutti anruft, dann ist es bei uns übrigens so, dass sie natürlich über Festnetz anruft. Der Ruf wird dann per Asterisk ins Mobilfunknetz weitergeleitet. Das kostet uns nix, da Netzinterne Rufe kostenlos sind. Und Schiwdermutti muss auch nix bezahlen, da sie eine Festnetzflatrate hat. Das sind die letzten wirklichen Anwendungen von Festnetz. Ansonsten ruft da kaum noch einer an.

  6. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: Tou 27.09.16 - 08:17

    Vor 20 Jahren hatten wir noch ne dreistellige Rufnummer, das waren noch Zeiten ;)

  7. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: divStar 27.09.16 - 09:16

    x-beliebig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Flexy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > [Kommentar]

    Hast du für deine Behauptungen auch Beweise? Ich könnte nämlich behaupten, dass die meisten, die z.B. u.a. in einer WG wohnen, bislang durch zu wenige Nummern kein eigenes DECT- oder anderweitiges Telefon haben. Außerdem hat mein Bruder mal bei mir gewohnt - und hatte eine eigene Nummer, was sehr praktisch war, denn jetzt muss ich mich mit seinen Kontakten nicht rumärgern. Ist das Gerät nämlich abgeschaltet und automatische Weiterleitung für Anrufe deaktiviert, bekommt man von Anrufen auf die Nummer nichts mehr mit - was super ist.

    Grundsätzlich aber haben hier einige das Problem nicht erkannt: das Problem ist nämlich die Koppelung von (A/V)DSL an eine Telefonnummer inkl. Telefontarif usw. DAS ist es was man eigentlich nicht mehr braucht und was angesichts der ganzen Internetdienste nicht wirklich zeitgemäß ist.

    Ich rufe außerdem gerne vom Festnetz an - nicht nur "Schwiegermutti", sondern quasi überall (auf die Arbeit, Arzt, Lieferdienst usw.). Warum? Weil selbst mitten in Nürnberg der O2-Telefonempfang unterirdisch ist. Woran das genau liegt, weiß ich nicht - aber meist ist auch die Sprachqualität über Festnetz viel besser und es ist nicht so verzögert wie bei Skype oder Whatsapp.

    Ich gebe dir Recht: in einer idealen Welt mit flächendeckendem 4G- (und alles darunter) Empfang sowie ungekoppelten Diensten etc. bräuchte man das Festnetz an sich nicht. Trotzdem sehe ich es nicht, dass das Festnetz in den nächsten 10-20 Jahren verschwindet - wozu auch? Es sind einzig die Tarife, die (manchmal) nerven - wobei: dann geht man halt woanders hin. Ich bin bei 1&1 und zufrieden. Etwas nervig ist, dass wenn mal die Server ausfallen ich auch nicht telefonieren kann (VoIP/SIP) - aber genau für SOLCHE Fälle habe ich u.a. ein Smartphone.

  8. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: medium_quelle 27.09.16 - 09:50

    Ich habe immer noch eine. Sorgt gern mal für Verwunderung, besonders bei jungen Menschen.

  9. Re: Rufnummerverschwendung

    Autor: Esquilax 27.09.16 - 09:59

    x-beliebig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber wen interessiert das noch wirklich? Warum noch ein DECT-Telefon, wenn
    > man ohnehin schon das Mobilfunkgerät (allermeistens Smartphone) neben sich
    > liegen hat?
    >

    Ich hab bei mir in der Wohnung eher schlechten Handy-Empfang. Deshalb nutze ich noch ganz gern das "Festnetz". Gibt also durchaus noch gründe für ein "Festnetz-Telefon". Auch wenn es für mich definitiv kein Muss ist.
    Außerdem habe ich zumindest vom Festnetz zum Festnetz ne Flat, die eh dabei ist. Beim Handy habe ich keine Freiminuten, etc. da ich kaum Telefoniere und so günstiger wegkomme.

    Grüße,
    Alex

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