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Idee für eine Studie

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  1. Idee für eine Studie

    Autor: sevenacids 09.02.20 - 11:32

    Es wäre mal interessant zu wissen, wie hoch dabei der Zahl der redundanten Daten (zum Beispiel ein Musikstück, dass wiederholt gestreamt wurde) in diesen 2,77 Milliarden Gigabyte (man hätte auch einfach 2,77 Petabyte schreiben können) ist und wie hoch der Mehrenergieverbrauch im Gegensatz dazu ist, hätte man die Daten lokal vorgehalten und abgerufen. Die ganze Netzwerkinfrastruktur benötigt letzlich sehr viel mehr Energie als z.B. das einmalige Herunterladen und wiederholte Auslesen einer Festplatte oder Flashspeichers.

    Der wirklich relevante Teil der Daten (also die Dinge, die eine gewisse Wichtigkeit besitzen - Musik oder Video streamen, Kommentare bei Facebook etc. gehören eher nicht dazu) lässt sich wohl nur schwer erfassen, dürfte aber geschätzt nur einen Bruchteil der 2,77 Petabyte ausmachen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.20 11:35 durch sevenacids.

  2. Re: Idee für eine Studie

    Autor: Lebenszeitvermeider 09.02.20 - 11:41

    Der Begriff, den Du suchst, lautet "Content Delivery Network".

  3. Re: Idee für eine Studie

    Autor: qq1 09.02.20 - 11:42

    kann man nicht etwas wie cell broadcasting verwenden um radio zu hören?

  4. Re: Idee für eine Studie

    Autor: Lebenszeitvermeider 09.02.20 - 11:47

    qq1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kann man nicht etwas wie cell broadcasting verwenden um radio zu hören?

    An sich schon, nur funktioniert es eben maximal für 1 Provider, und die wenigen Versuche, die es gab, sind in den späten 90ern kläglich gescheitert. Ist ungefähr wie Telefonradio, war auch mal eine grelle Idee, bevor drahtlose Übertragung reibungslos funktionierte. Die letzten Versuche wurden in den 70ern eingestellt.

    Im übrigen scheint das Nadelöhr die "letzte drahtlose" Meile zu sein, der Weg vom Sendemast zum Handy, und da bringt IP multicasting gar nichts, und cell broadcasting ist mangels Konsumenten sowieso sinnlos.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.02.20 11:55 durch Lebenszeitvermeider.

  5. Re: Idee für eine Studie

    Autor: heikom36 09.02.20 - 15:32

    Das mit der Energie ist so ne Sache.

    Wie war es früher?
    Man hatte dann mobile Abspielgeräte dabei, die, im Vergleich zu heute, einen schauerlichen Wirkungsgrad hatten - viel Energie wird verbraucht.
    Auch muss man zB Dinge wie elektrische Schreibmaschinen herausrechnen. Schreibmaschine steht für sehr viele Geräte, die die IT ersetzt hat.
    Papier wird endlich weniger was den Büroalltag angeht - auf der anderen Seite gibt es wohl kein anderes Thema wie die IT, wo nicht annährend soviele Bücher und Fachmagazine verfasst worden sind.
    Bilder - heute teilt man mal schnell ein Bild. Was hat damals eigentlich die Herstellung und Transport von Filmen verbraucht? Die Entwicklung und die Materialien zur Herstellung der Abzüge, die dann auch per Post transportiert worden.
    Ja und wenn man es genau nimmt. Ein Handy kann heute eigentlich schon Radio, Videorekorder, Walkman, Fotoapperat, Videokamera,... ersetzen.
    Rechnet man auch immer die dadurch eingesparten Energien heraus?
    Ich behaupte mal: Unterm Strich hilft das Netz auch sehr viel Energie sparen. Auch Ressourcen - man muss nicht mehr unzählige DVDs oder so herstellen, damit man dem entfernten Verwandten mal ne Kopie des Hochzeitsvideos senden kann.
    Bei Musik ist es übrigens so, dass man die auch heute wieder lokal speichern kann - benutze ich weiterhin bevorzugt.
    Bei Videos ist es auch oftmals schon möglich - da dann aber noch mit Rechten versehen, die regelmäßig erneuert werden müssen - vieles aber auch schon hier als DRM freie Kopie.

  6. Re: Idee für eine Studie

    Autor: Spaghetticode 10.02.20 - 00:25

    qq1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > kann man nicht etwas wie cell broadcasting verwenden um radio zu hören?

    Man forscht derzeit an „FeMBMS“ aka „5G Broadcasting“. Allerdings ist derzeit noch unklar, ob das sich überhaupt durchsetzen wird: Die Mobilfunker wollen natürlich die Hand aufhalten, was die Erfolgschancen bei den wenig zahlungsbereiten Deutschen stark schmälert. Ich vermute, dass deshalb auch die bisherigen Handy-TV-Ansätze (3G, DVB-H, DMB) gescheitert sind.

    Aus meiner Sicht wünschenswerter wäre es, auf Extrawürste zu verzichten und die klassischen Broadcast-Verfahren (FM, DAB+, DVB-T2) ins Smartphone zu integrieren.

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