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  5. › Filesharing: "Illegal aber…

global betrachtet

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  1. global betrachtet

    Autor: Fisch 15.04.10 - 17:45

    Wenn man das ganze global betrachtet, kann man dann sagen, dass 500.000.000 Menschen regelmäßig Filesharing betreiben?

    Selbst wenn es nur 100.000.000 wären, diese Masse an Menschen ist doch beeindruckend. Ich finde es jedenfalls sehr beruhigend, dass sich so viele Menschen der Gier einiger weniger Menschen offen widersetzen.

    ~fisch~

  2. Re: global betrachtet

    Autor: FOSS 15.04.10 - 17:48

    Sie wiedersetzen sich nicht der Gier sondern sie sind geizig, d.h wollen nicht zahlen und sind somit nicht mindergierig als die Medienindustrie.

  3. Re: global betrachtet

    Autor: fisch 15.04.10 - 18:00

    Die Ansicht ist durchaus interessant.
    Ich sehe das aber aus einer anderen Sicht.

    Die Industrie versucht, etwas zu verkaufen, das per se schon frei ist. Ich weiß, es würde hier zu weit führen, aber die Ursache des Problems ist soziologischer Natur.

    Dazu meine These: Veröffentlichen bedeutet, dass eine Information in der Eigentlich der Öffentlichkeit übergeht. Sie ist dann öffentlich. (Wie der Begriff schon impliziert)

    Ein Urheber kann natürlich darauf bestehen, der Urheber zu sein. Die Information ansich gehört mit dem Zeitpunkt der Veröffentlichung jedoch allen.

    Einige Menschen (um genau zu sein, einige wenige) wollen diese Umstände leider nicht akzeptieren.

    ~fisch~

  4. Re: global betrachtet

    Autor: Fleisch 15.04.10 - 18:03

    Das Problem ist allerdings, dass der Urheber auch was für seine Leistung haben möchte. Der Gedanke ist verständlich. Er braucht also einen Anreiz, um seine Arbeit zu veröffentlichen, ansonsten behält er den Kram halt für sich, und niemand profitiert davon.

  5. Re: global betrachtet

    Autor: Musik liegt in der Luft 15.04.10 - 18:25

    Richtig, das ist die Krux.
    Die Frage lautet: Wenn alles umsonst ist, was einmal Veröffentlicht ist, wird es dann noch gute Literatur und Filme geben? Wie soll sich ein zig Millionen Euro schwerer Streifen finanzieren, wenn man an den Kopien nichts mehr verdient?
    Wie soll das bei Computerspielen gehen? Jahre Arbeit und dann genau an einer DVD verdienen?
    Es ist eine Zwickmühle: Einerseits sehe ich das ähnlich wie Fisch.
    Was man Veröffentlicht, liegt, bildlich gesprochen, auf der Straße und gehört allen. Andererseits, wer will unter den Bedingungen noch etwas Immaterielles schaffen? Die Folge könnte sein, daß die Zukunft B-Movies gehört, in denen Laienschauspieler von einer Webcam gefilmt werden, um Kosten zu sparen.

  6. Re: global betrachtet

    Autor: Hexcode 15.04.10 - 18:44

    Dann überleg mal was mit linux ist? Wenn man die Entwicklunskosten davon hochrechnet gehts auch in die Millionen, aber die leute machen es freiwillig und stellen es dann noch als OpenSource ins Web, wenn ich was ins Web stelle wie z.b. php scripts sind die auch OpenSource weil ichs unsinnig finde sowas zu verkaufen, obwohl ich teils schon 100€ verlangen könnte, ich hoffe darauf das wenn es den Leuten gefällt sie einfach ne Spende tätigen und gut ist.

  7. beschränkte Weltsicht - man schneidet sich selbst ins Fleisch!

    Autor: Mike55 15.04.10 - 19:23

    "Sie wiedersetzen sich nicht der Gier sondern sie sind geizig, d.h wollen nicht zahlen und sind somit nicht mindergierig als die Medienindustrie." - solch einen Blödsinn kann nur Jemand aus einem reichen Hause behaupten, der nicht weiss, was es bedeutet mal wenig Geld zu haben.

    Das was du behauptest lieber Herr, trifft auf einen Bruchteil des Bruchteils der Downloader zu... Lies nochmal den Artikel. Und nicht mal bei denen ist es sicher, dass sie die Dinger kaufen würden, wenn sie sie nicht downloaden könnten. Dann sind sie evlt immernoch zu geizig?

    Im Idealfall begeistert das Gedownloadete so sehr, dass man aber den Geiz überwindet und das nächste Game mal kauft...

    Außerdem: Wieso setzt sich nicht mal Jemand mit der Thematik vernünftig auseinader auseinander? Ansatz: https://www.golem.de/1004/74522.html

    Es gibt ja genug Games, die man nicht knacken kann, weil das Prinzip auf Online Gaming beruht und der Kopierschutz da sicher ist. Sind die Verkaufszahlen besser? Steht die PS3 mit ihren Games am besten dar?

    Und noch etwas muss man sich klar machen. Die Industrie hat Filesharing kriminalisiert. Wird das langsam dekriminalisiert, was geschehen muss und wird, könnten Viele meinen, juu, das darf ja nun jeder und da greift auch der Geiz. Statt eine gesunde Politik zu betreiben, hat man vor Gier und Wahn sich selbst ins Fleisch gebissen. Und dann verdient mans auch nicht besser!

  8. Re: global betrachtet

    Autor: Musik liegt in der Luft 15.04.10 - 20:07

    Damit habe ich gerechnet, daß das Beispiel Linux kommt.
    Aber wie ist das bei Büchern oder Filmen vorstellbar?
    Jeder schreibt mal ein paar Zeilen, oder für einen Drehtag ist mal Hinz der Hauptdarsteller, am anderen dann mal Kunz?

  9. Re: beschränkte Weltsicht - man schneidet sich selbst ins Fleisch!

    Autor: Musik liegt in der Luft 15.04.10 - 20:26

    Mike55 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Sie wiedersetzen sich nicht der Gier sondern sie sind geizig, d.h wollen
    > nicht zahlen und sind somit nicht mindergierig als die Medienindustrie." -
    > solch einen Blödsinn kann nur Jemand aus einem reichen Hause behaupten, der
    > nicht weiss, was es bedeutet mal wenig Geld zu haben.

    Hmm, sicher richtig, daß man sich nicht alles leisten kann, was man sich runterlädt. Und wenn ich höre, daß manche gigabyteweise Musik auf ihren Rechnern habe, dann frage ich mich, wer soll das auch können?
    Nur, es gibt auch kein Recht darauf, alles zu sehen und hören. Und irgendwie vermisse ich auch etwas die, achtung, altes Wort, Bescheidenheit. Wer kann sich schon immer alles leisten? Ich hätte auch gern einige Sachen, die ich mir nicht leisten, und die man leider auch nicht einfach kopieren kann.

  10. Re: global betrachtet

    Autor: Django79 15.04.10 - 20:41

    fisch schrieb:
    -----------------------------------------------------------
    > Dazu meine These: Veröffentlichen bedeutet, dass
    > eine Information in der Eigentlich der Öffentlichkeit
    > übergeht. Sie ist dann öffentlich. (Wie der Begriff
    > schon impliziert)

    Demzufolge wärst du selbst, sobald du dich in der Öffentlichkeit bewegst, auch öffentliches Gut und jeder dürfte mit dir machen, was er will (sofern du es nicht verhindern kannst)?

    Gegenthese: Alles, was - ob nun materiell oder immateriell - an unter bestimmten Bedingungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist mit diesen Bedingungen verknüpft. Die Öffentlichkeit oder Teile davon können die Bedingungen ignorieren und ihre Ansicht durchsetzen, aber Nutznießer der Bedingungen (im Idealfall der Urheber und nicht irgend eine Branche) können deren Einhaltung durchsetzen.

    Kurz: Entweder verhalten sich alle fair, oder alle dürfen sich unfair verhalten.

    > Ein Urheber kann natürlich darauf bestehen, der
    > Urheber zu sein.

    Darauf muss er nicht bestehen, denn der Urheber ist immer der Urheber. Sogar wenn er es nicht sein wollte, wäre er es.

  11. Re: global betrachtet

    Autor: TylerD 15.04.10 - 21:02

    Ich bin für Projekt Chaos,

    wenn erstmal die Immobilienblase platzt, der Doller vor die Hunde geht und den Euro mit reißt, denn werden noch ein paar Bomben ausgeklingt, und denn reißen sich die sozialistischen industrieländer mit entwicklungshilfe selbst in die Scheiße,

    besser wäre wirklich so etwas wie Projekt Chaos, um mal wieder auf den Nullpunkt zu kommen, denn ist der Tauschhandel auch wieder etwas ganz normales.

  12. Moral ist Relativ - und wir stehen drauf

    Autor: Baba 15.04.10 - 21:09

    Django79 schrieb:
    ------------
    > Kurz: Entweder verhalten sich alle fair, oder alle dürfen sich >unfair verhalten.

    Exakt. Deswegen haben wir beschlossen, dass wir uns alle so lange *unfair* verhalten, bis uns jemand stoppt.

    Das zielt nicht nur auf Filesharing, sondern eben auch auf Abmahungen, Abofallen, Abzocken von Boni obwohl die Firma gerade vom Staat gerettet wird, unseriöse Aufschläge auf Handy-Auslandsroaming, das entlassen von Leuten wegen einem Brötchen etc. Die Liste kann man beliebig weiterführen.

    Sehen wir es ein: wir Leben (nicht nur) im Westen in einer nahezu perfekten Freiheit. Solange du nicht jemanden auf die Füsse trittst, solange Du in deiner (Sub)Kultur lebst und niemanden auffällst interessiert es _keine Sau_ was Du tust und wieso du es tust. Oder Du hast die notwendige "Gewalt" es durchzuziehen ohne das jemand was dagegen machen kann/wird.

    Filesharing im großen Stile ist hier nichts anderes als eine weitere Facette in einer Zunehmend unmoralischen Welt, wo jeder nur seinen Vorteil sucht - und der Rest hat zu schauen wo er bleibt.

    Moral ist relativ, etwa über Dating-Seiten werden lt. mehreren Untersuchungen mehr Seitensprünge vermittelt als echte "ehrliche" Dates.

    Lustig ist in dem Kontext eben, dass die Ausreden warum jemand eine moralische Übertretung durchzieht, in allen Bereichen absolut Deckungsgleich sind. Ob man nun Schwarzarbeitet weil nicht genug vom Netto bleibt oder die Frau einem nicht so häufig ranlässt (aber die Nachbarin schon) oder warum man den Geldbeutel den man gefunden hat "leermacht" statt ihm den Besitzer zurückzugeben ist :vollkommen: egal. Es findet ein moralischer Schaden statt (der physikalische ist irrelevant).

    Die einzige Frage ist: wieweit geht man. Was ist in der eigenen
    Persönlichkeit noch eine "echte Grenze" und was ist dann schon egal? Ich muss ganz simpel festhalten: die Leute in meiner Umgebung die die härtesten Ansichten über das Downloaden haben, sind auch in anderen Dingen extrem, etwa was das Passivrauchen angeht ("schafft erst alle Autos ab, dann reden wir weiter!!!")

    Deswegen finde ich diese Diskussion insgesamt ziemlich albern. Es gibt keine Lösung für Bücher, kleine Musikstücke. Wenn die Leute nicht zahlen wollen, zahlen sie nicht. Man kann die gesamten Branchen runter drücken (wer braucht schon Verlage und Musikfirmen die Jobs sind halt dann mal weg) und hoffen, dass man über die schiere Masse an Menschen im Netz irgendwann ein gutes Buch eben dadurch finanziert das 3 Mrd. kopieren und 10 Millionen doch das dann doch den $1 zahlen. Das ist doch schon ein nettes Brot, oder?

    Spiele, Filme etc. sind hier ein anderes Thema. Mit entsprechenden Glasfaserleitungen muss man nicht Medien verteilen und somit auch nichts mehr "kopierbar" anbieten. Das wird kommen wie das Amen in der Kirche. Bei Games scheint es ja "schon" zu funktionieren. Und Firmen wie Ubisoft ist jede Kritik sowas von scheiß egal. Die ziehen das durch, und in fünf Jahren kräht kein Mensch mehr dass es keine Games ohne Onlineverbindung mehr gibt.

    Baba

  13. Re: global betrachtet

    Autor: GodsBoss 15.04.10 - 23:09

    > Das Problem ist allerdings, dass der Urheber auch was für seine Leistung
    > haben möchte. Der Gedanke ist verständlich. Er braucht also einen Anreiz,
    > um seine Arbeit zu veröffentlichen, ansonsten behält er den Kram halt für
    > sich, und niemand profitiert davon.

    Aus diesem Grund gibt es bekanntlich auch weder freie Software noch freie Werke.

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  14. Re: global betrachtet

    Autor: Baba 15.04.10 - 23:18

    GodsBoss schrieb:
    -----------
    > Aus diesem Grund gibt es bekanntlich auch weder freie Software >noch freie Werke.

    Und aus diesem Grund saugen alle Leute nicht Bohlens neuerstes Machtwerk, sondern bringen Jamendo.com mit ihren TBs an Traffic um den Nachtschlaf.

    Ich finde es witzig wie 100 Torrentseiten solchen Blafasel innerhalb von 5 Sekunden wiederlegen.

    Dort findet sich in den Top1000 nicht ein verdammter Film, nicht ein verdammtes Album oder Spiel aus der "freien Szene".

    Bei Youtube gehen 60% de deutschen Zugriffe inzwischen nur auf kommerzielle Musikvideos.

    Hört mal auf eure 0.1% an freien Kontent als Maßstab herzunehmen. Ich kann in jeder westlichen Stadt einen Stein schmeißen und treffe beim 10x irgendeine Spackfratze die auf Myspace.com mit seiner ach-so-tollen Müllband "das alles nur der Musik wegen macht".

    Oder auf Deutsch: wie sind zu schlecht um damit echt Geld zu verdienen. Und lasst mal die Linux- oder Mozilla-Nummer endlich aus den Argumenten raus: ersteres wird von milliardenschweren Patentverwertern finanziert, letzteres lebt eigentlich zu 95% von Google. Das sind doch Sonderfälle innerhalb von Sonderfällen.

    Baba

  15. Re: global betrachtet

    Autor: Wayn 15.04.10 - 23:45

    Django79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fisch schrieb:
    > -----------------------------------------------------------
    > > Dazu meine These: Veröffentlichen bedeutet, dass
    > > eine Information in der Eigentlich der Öffentlichkeit
    > > übergeht. Sie ist dann öffentlich. (Wie der Begriff
    > > schon impliziert)
    >
    > Demzufolge wärst du selbst, sobald du dich in der Öffentlichkeit bewegst,
    > auch öffentliches Gut und jeder dürfte mit dir machen, was er will (sofern
    > du es nicht verhindern kannst)?

    Wow. Idiotie auf ein neues Level getrieben.

    > Gegenthese: Alles, was - ob nun materiell oder immateriell - an unter
    > bestimmten Bedingungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, ist mit
    > diesen Bedingungen verknüpft. Die Öffentlichkeit oder Teile davon können
    > die Bedingungen ignorieren und ihre Ansicht durchsetzen, aber Nutznießer
    > der Bedingungen (im Idealfall der Urheber und nicht irgend eine Branche)
    > können deren Einhaltung durchsetzen.
    >
    > Kurz: Entweder verhalten sich alle fair, oder alle dürfen sich unfair
    > verhalten.

    Du hast nur ein verkorkstes Verständnis von Fairness. Wozu etwas veröffentlichen das nicht frei verfügbar sein soll? Damit Leute Dreck kaufen den sie nicht brauchen?
    Alles was von Wert ist wurde nicht in Hinblick auf den Profit geschaffen.

  16. Re: global betrachtet

    Autor: spitz 15.04.10 - 23:48

    Liegt das Problem nicht eigentlich darin, dass es eine Nachfrage gibt die vom "offiziellen" Markt nicht bedient wird?

    Wieso soll es im Netz etwas wie die Buchpreisbindung geben?
    Wieso kann ich ein Buch nicht Kapitelweise kaufen? (Für Sachbücher interessant)
    Warum soll eine digitale Veröffentlichung soviel wie eine gebundene Ausgabe kosten?

    Die Musik und Film Industrie hat sich ihre Kunden selber zu Fileshare-ren erzogen.
    Und der Börsenverein, in berechtigter Sorge, macht nun alle Fehler nochmal. Da hilft auch keine Studie.
    Mann kann sich nur an den Kopf fassen....

  17. Re: global betrachtet

    Autor: Baba 15.04.10 - 23:56

    spitz schrieb:
    ---------
    > Liegt das Problem nicht eigentlich darin, dass es eine >Nachfrage gibt die vom "offiziellen" Markt nicht bedient wird?

    Der "Markt" wird doch von Nachfrage und Angebot bestimmt.

    Wenn du das Produkt zum Preis von 0,- haben kannst, ist jedes "Angebot" abseitig von 0,- höchstens noch unter _anderen_ Aspekten zu bewerten. D.h. Du hast zwar eine nachgewiesene Nachfrage, musst aber anfangen dein eigenes Produkt den 0,- Kunden für was, 5cent, 10cent, 50cent, 1€ etc. "schmackhaft" zu machen?

    Man hat argumentiert, DRM und mp3s gehen nicht. DRM ist weg. Und die Preise sind z.T. runter auf 50cent pro Lied. Hat es geholfen? Eher nicht. Also was ist der magische Preis damit der Markt von 0,- weggeht, wenn es rein um die Daten geht, kein Support, kein Erlebnis, gar nichts?

    Soll man die mp3s für 1cent weggeben, weil 1cent wenigstens noch ...>0 cent ist? Ab wann findet man die Nummer nur noch albern und lässt es...ganz, weil das dann kein Markt mehr ist, sondern nur noch eine Selbstquälerei?

    Baba

  18. Re: global betrachtet

    Autor: Wayn 15.04.10 - 23:59

    Baba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dort findet sich in den Top1000 nicht ein verdammter Film, nicht ein
    > verdammtes Album oder Spiel aus der "freien Szene".

    Bla. Von wegen widerlegt.
    Es wird versucht alles was gut ist in das System einzuspannen. Die Methoden sind effektiv und einfach. Ne Garagenband wie Nirvana z.B. wäre auch ohne die MI gut gewesen und Cobain wäre evtl. sogar noch am Leben))

  19. Re: global betrachtet

    Autor: Baba 16.04.10 - 00:09

    Wayn schrie
    > > Dort findet sich in den Top1000 nicht ein verdammter Film,
    > > nicht ein verdammtes Album oder Spiel aus der "freien Szene".

    > Bla. Von wegen widerlegt.

    Wo ist der Link zur großen CC-Musik Band? Es kommen wohl jetzt nicht die porschefahrenden Arctic Monkeys die beim größten Label Englands sind, oder? Diese Poserei wurde doch schon vor Jahren zerlegt.

    > Es wird versucht alles was gut ist in das System einzuspannen. >Die Methoden sind effektiv und einfach.

    Dumme Behauptung ohne Substanz, ohne Beweis. Youtube ist so groß, Myspace.com gibt so vielen Bands eine Plattform.

    Passieren tut gar nichts. Nullinger. Es interessiert das Torrentpublikum nur "was gut" ist? Anscheinend ist nur das Kommerzielle, das Ausbeuterische, dass 14,99€ pro DVD oder CD verlangende. Alles ekelige was die Maschine ausspuckt ist nach deiner eigenen Aussage also Top100 "würdig".

    Und ja, das System ist nach all den Jahren nur eine Sekunde von
    der neuen CC-Lizenz Superband entfernt, die sich nicht dem Labels verkauft. Es kann jede Sekunde passieren. Nein, die nächste Sekunde ist es. Nein, die nächste. Nein jetzt...

    Bizarr wie sich Leute hier mit wirren Aussagen selbst zerlegen. Wie jedes Argument von einer unwahrscheinlichen Zukunft des "könnte", "ist möglich", "kann passieren" fabuliert, während die Masse hochglanzpoliertes US-Kommerzzeug saugt und einen verdammten großen Fliegenshit auf Alternatives gibt.

    Denn das Zeug ist nach deiner eigenen Argumentation nicht eines Top 1000 Platzes "würdig". Die Masse kann sich nicht irren!

    Baba

  20. Re: global betrachtet

    Autor: Wayn 16.04.10 - 00:27

    Du redest selber wirres Zeug. Natürlich ist der grösste Teil des erfolgreichen Contents Müll. Aber eben nicht nur. Jemand der gut ist und sich auch damit einen goldenen Arsch verdienen kann der wird dazu nicht nein sagen. Überraschend?

    Aber - diese Künstler kriegen davon nicht automatisch ein Karzinom nur weil sie sich mit dem Krebs eingelassen hat.

    Worauf ich hinaus will: Es wären auch ohne das Krebsgeschwür gute, nein, bessere Werke geschöpft.

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