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Es ist ein Mythos, dass SciFi-Technik besonders visionär wäre

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  1. Es ist ein Mythos, dass SciFi-Technik besonders visionär wäre

    Autor: furanku1 13.03.14 - 16:03

    Im Gegenteil: In SciFi-Filmen wird oft ein gerade aktueller Hype oft wenig originell "linear" in die Zukunft verlängert. Die nuklear betriebenen Flugautos, von denen man in den 60ern dachte, sie wären spätestens in den 80ern das Standard-Fortbewegungsmittel sind ein typisches Beispiel. Jules Verne wollte angesichts immer größerer Kanonen Menschen in einer solchen zum Mond schießen, die Star Trek Kommunikatoren waren "gepimpte" Walkie-Talkies, das Beamen hatte Produktionskostengründe (und wird so sicher *nie* Realität werden) und der Replikator fiel dann als "programmierbares Beamgerät" nebenher ab.

    Einen "essbare Pülvcherndrucker" als große Erfindung zu feiern und den Star Trek Autoren mal wieder Weitsicht und Inspiration zuzuschreiben ist naiver Euphemismus von Sci-Fi_Fans.

    Ich mach Sci-Fi auch, aber lasst doch bitte die Kirche im Dorf: Das ist in 99% banale Unterhaltung, nicht mehr. Wirklich visionäre Sci-Fi ist eher schwer zu verdauen und ziemlich selten.

  2. Re: Es ist ein Mythos, dass SciFi-Technik besonders visionär wäre

    Autor: Anonymster Benutzer 13.03.14 - 16:38

    furanku1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegenteil: In SciFi-Filmen wird oft ein gerade aktueller Hype oft wenig
    > originell "linear" in die Zukunft verlängert. Die nuklear betriebenen
    > Flugautos, von denen man in den 60ern dachte, sie wären spätestens in den
    > 80ern das Standard-Fortbewegungsmittel sind ein typisches Beispiel. Jules
    > Verne wollte angesichts immer größerer Kanonen Menschen in einer solchen
    > zum Mond schießen, die Star Trek Kommunikatoren waren "gepimpte"
    > Walkie-Talkies, das Beamen hatte Produktionskostengründe (und wird so
    > sicher *nie* Realität werden) und der Replikator fiel dann als
    > "programmierbares Beamgerät" nebenher ab.

    Du vergisst aber, dass der Forscher/Ingenieure von heute, als Kind diese Sci-Fi-Ideen
    im Fernsehen sahen und von ihnen infiziert wurden. Sie wurden dadurch angespornt, die SciFi-Fantasie in die Realität zu portieren.

    Beispiel : Das Handy, die elektrischen Türen, der Ionenantrieb, das Unterseeboot, die Flüge ins All oder auf den Mond etc...

    > Einen "essbare Pülvcherndrucker" als große Erfindung zu feiern und den Star
    > Trek Autoren mal wieder Weitsicht und Inspiration zuzuschreiben ist naiver
    > Euphemismus von Sci-Fi_Fans.

    > Ich mach Sci-Fi auch, aber lasst doch bitte die Kirche im Dorf: Das ist in
    > 99% banale Unterhaltung, nicht mehr. Wirklich visionäre Sci-Fi ist eher
    > schwer zu verdauen und ziemlich selten.

    Beispiele für schwer verdauliche Sci-Fi ? Überlichtgeschwindigkeit ? Beamen ? Durch Wormholes fliegen ? Schwarze Löcher als Tunnel nutzen ? -> Sowieso alles schon von der Theorie her nicht durchführbar.

    Für mich ist der allergrösste Sci-Fi-Unsinn (weil anscheinend theoretisch machbar) der Lift ins All. Das wird nix ! Jeder Sturm würde den Lift zerfetzen. Und unbezahlbar wäre er auch.

  3. Re: Es ist ein Mythos, dass SciFi-Technik besonders visionär wäre

    Autor: Species8372 13.03.14 - 16:47

    http://en.wikipedia.org/wiki/Space_elevator_safety

    Ein Sturm wird so einem Kabelchen mit der Spannung nicht so viel anhaben, hat ja keine Angriffsfläche.

  4. Re: Es ist ein Mythos, dass SciFi-Technik besonders visionär wäre

    Autor: furanku1 13.03.14 - 18:10

    Anonymster Benutzer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > furanku1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Gegenteil: In SciFi-Filmen wird oft ein gerade aktueller Hype oft
    > wenig
    > > originell "linear" in die Zukunft verlängert. Die nuklear betriebenen
    > > Flugautos, von denen man in den 60ern dachte, sie wären spätestens in
    > den
    > > 80ern das Standard-Fortbewegungsmittel sind ein typisches Beispiel.
    > Jules
    > > Verne wollte angesichts immer größerer Kanonen Menschen in einer solchen
    > > zum Mond schießen, die Star Trek Kommunikatoren waren "gepimpte"
    > > Walkie-Talkies, das Beamen hatte Produktionskostengründe (und wird so
    > > sicher *nie* Realität werden) und der Replikator fiel dann als
    > > "programmierbares Beamgerät" nebenher ab.
    >
    > Du vergisst aber, dass der Forscher/Ingenieure von heute, als Kind diese
    > Sci-Fi-Ideen
    > im Fernsehen sahen und von ihnen infiziert wurden. Sie wurden dadurch
    > angespornt, die SciFi-Fantasie in die Realität zu portieren.

    Nein, eben gerade nicht. Es sind doch gerade die aktuellen technischen Hypes, die in der Science-Fiction aufgegriffen und "aufgeblasen" werden, nicht andersherum.

    > Beispiel : Das Handy,

    Die Kommunikatoren aus Star Trek sind doch von damals bereits existierender Technik, nämlich den tragbaren Funkgeräten inspiriert und haben ein modernes Smartphone doch nicht vorweggenommen. Das sind keine Handys, sondern Walkie-Talkies.

    > die elektrischen Türen,

    Automatische Türen gab es damals auch und waren gerade "hoch modern". Und selbst damals gingen die leiser auf und zu.

    > der Ionenantrieb,

    Wo ist der in der SciFi vorweggenommen worden?

    > das
    > Unterseeboot,

    Gab es auch schon vorher.

    > die Flüge ins All oder auf den Mond etc...

    Davon träumt de Menschheit schon lange. Star Trek begann 1966. Kennedy erkärte die Mondlandung 1961 zum Ziel.

    > > Einen "essbare Pülvcherndrucker" als große Erfindung zu feiern und den
    > Star
    > > Trek Autoren mal wieder Weitsicht und Inspiration zuzuschreiben ist
    > naiver
    > > Euphemismus von Sci-Fi_Fans.
    >
    > > Ich mach Sci-Fi auch, aber lasst doch bitte die Kirche im Dorf: Das ist
    > in
    > > 99% banale Unterhaltung, nicht mehr. Wirklich visionäre Sci-Fi ist eher
    > > schwer zu verdauen und ziemlich selten.
    >
    > Beispiele für schwer verdauliche Sci-Fi ?

    Die, die wirklich weiterdenkt, grundlegende ethische und philosophische Fragen tiefergehend diskutiert und eben nicht nur ein bisschen "was mit Weltraum und Aliens" ist. Lem, Asimov, ...

    Zum Beispiel habe ich noch keine wirklich _gute_ Beschäftigung damit gefunden, was eigentlich wäre, wenn wir unser Bewusstsein in eine Maschine überspielen und evtl. sogar "forken" und wieder "mergen" könnten. Was wenn ich eine Kopie von meinem Bewußtsein zu einem Treffen nach New York geschickt hätte und diese Kopien dann wieder zusammenfasse. Was ist dann meine Realität wenn ich mich erinnere an zwei Plätzen gleichzetig gewesen zu sein, oder gar ein "Backup" von vor 10 Jahren mit dazunehme, für die seit 2004 erst ein paar Tage vergangen sind?

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