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Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

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  1. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: frostbitten king 04.04.18 - 20:53

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lagganmhouillin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Das sind die üblichen feministischen Mythen.
    > >
    > > Genau das Gegenteil ist der Fall: mit Girl's Days und anderen
    > > Fördermaßnahmen versucht man, in den Mädchen Interesse u.a. für diesen
    > > Beruf zu wecken. Und das schon seit Jahren. Und das magere Ergebnis
    > zeigt,
    > > daß die dafür aufgewendeten Gelder verschwendet sind.
    >
    > Ja und das Ergebnis ist deswegen so mager, weil diese Angebote viel zu spät
    > ansetzen. Wenn ich eine 14jährige zum Girl's Day hole, ist der Zug längst
    > abgefahren und die "eigene" Rolle längst definiert. Deswegen sind "Girl's
    > Days" generell völliger Schwachsinn, weil sie versuchen ein Defizit
    > auszugleichen, was durch frühkindliche Rollenstigmatisierung überhaupt erst
    > entstanden ist.
    >
    > Das ist, als ob man mit 60 anfängt, Krebsvorsorge zu betreiben.

    Diese frühkindliche Stigmatisierung ist die schlussfolgerung von vorn herein und dann wird versucht mit Gewalt Fakten dafür zu finden. Genau umgekehrt als es in der Wissenschaft rennt. Kurz gesagt diese Erklärung ist ein Gerücht von Ideologen was auch in der Doku aus Norwegen (auf die sich der Post vom OP bezieht) vorkommt. Schlussfolgerungen zieht man aus Beobachtungen nicht umgekehrt

  2. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: frostbitten king 04.04.18 - 21:03

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hakuro schrieb:
    > > Mit dem Geschlechteranteil hat das überhaupt gar nichts zu tun und ist
    > > damit offensichtlich widerlegt.
    >
    > Tja, wenn das wirklich so wäre, würden wir nicht über "Gender-Pay-Gap"
    > sprechen.
    Darüber wird nur geredet weil er auf falsch intetpretierter Statistik basiert oder eher absichtlich falsch interpretiert / verzerrt um die eigene Agenda zu unterstützen. Es ist ein earnings gap. Es ist irrelevant ob alle Frauen verglichen mit allen Männern im Schnitt 30% weniger verdienen. Das ist komplett uninteressant und unerheblich wenn man nicht die geleisteten Arbeitsstunden berücksichtigt. Und wenn man das macht... Surprise der gap schmilzt in den unteren einstelligen Bereich. Interessant wäre dann herauszufinden warum da unterschiedliche sind, entweder gibt's ein geringes gehaltsgefälle aufgrund von Diskriminierung oder was auch immer oder vergessene Einflüsse. Kurz gesagt wir wären schon weiter wenn wir endlich anfangen würden diese Diskussion ehrlicher zu führen. Aber dafür müssten die Leute anfangen dass sie sich nicht mehr von militanten lauten Feministen den Mund verbieten lassen - stop being a cuckold.

  3. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Niaxa 04.04.18 - 21:23

    Nö bin ich nicht, da man sofort erkennt wenn den Kindern etwas eingeredet wird. Ich merke jede kleine Gemütsänderung meiner Kinder. Man muss eben etwas darauf achten. Zudem kenne ich eine der Erzieherinnen sehr gut :-).

  4. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Terins 04.04.18 - 22:00

    Es ist nun mal Fakt, das Frauen sehr emotionale Denkmuster an den Tag legen. Dies ist beim Programmieren eher hinderlich und wirkt demotivierend. Denn dort ist reine, kalte Logik gefragt. Dies ist nebenher auch bei Mathematik hinderlich. Es gibt trotzdem immer noch genügend Frauen, wenn auch im einstelligen Prozentbereich, welche sich da wohl fühlen. Warum das so ist, können andere ergründen.Ich jedenfalls kenne aber leider nur eine einzige Programmiererin, und die erstellt Treiber.

  5. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Umaru 04.04.18 - 22:20

    Wer profitiert von Frauenrechten?
    Frauen! Achja. Und wer noch? Die Wirtschaft, denn die hat mehr Lohndrücker*innen und Konsument*innen, die sie gegen die Männer ausspielen kann. Warum sollten Männer das akzeptieren? Warum sollten Männer ihre alten Positionen für Frauen aufgeben? Es ist einfach Irrsinn, knappe Ressourcen bereitwillig an Frauen abzugeben, weil die Medien das so sagen. Ich finde es absolut logisch, dass Männer keinen Bock darauf haben, wenn Frauen ihnen die ohnehin schon knapp bemessenen Arbeitsplätze und Förderungen wegschnappen. Es ist ein forcierter Kampf der Geschlechter, der die ohnehin aufs Limit ausgerichtete Konkurrenz-Wirtschaft verdecken soll. Die Frauen beharken den oberen Arbeitsmarkt, die Flüchtlinge und Osteuropäer den unteren. Alle bekämpfen sich und die Oberen lachen. LOL. Verschwörung? Nö. Aber kann man ja so laufen lassen.

  6. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: blauerninja 05.04.18 - 00:09

    SamuelTee, was genau ist an Rollen so falsch, so plötzlich? Die Welt ist ein großer Roman und jeder hat dort eine Rolle einzunehmen, ob er/sie/es es will oder nicht. Und rein biologisch gesehen, haben Mann und Frau zwei unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben. Deswegen hat sich die Zweiteilung in der Evolution auch durchgesetzt. Sonst wären wir alle noch ungeschlechtliche Mehrzeller, die sich durch Zellteilung vermehren würden. Man kann diese Aufgabe akzeptieren. Man kann natürlich erfolglos dagegen ankämpfen. Bin mal gespannt auf sie Auswirkungen in einigen Jahrzehnten. Vllt wird es uns im Westen ja tatsächlich voranbringen. Momentan sieht es für mich eher destruktiv aus.

    PS: ich unterstütze tatsächlich die Idee von mehr Vorbildern. Wenn Mädchen das brauchen, um sich zu begeistern oder sich erst dadurch trauen - warum nicht. Der IT wird das sicherlich nicht schaden. Und wir Nerds haben mehr Kontakt zur Frauenwelt :)

  7. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: blauerninja 05.04.18 - 00:20

    Soziale Berufe produzieren per se keinen Gewinn. Ergo dessen geringere Bezahlung. Und wenn man Ingeneur als gut bezahlten Beruf betrachtet, dann bringe ich mal das Management heran. Dort wird nochmal mehr verdient. Wobei ich persönlich von jedem Menschen in einem sozialen Beruf mehr Achtung habe als vor jedem Krawattenträger in einer Bank. Und ann gibts noch eine Regel, die das Gehalt festlegt: wieviel Nachfrage gibt es? Wenn ein Job hohe Qualifizierung benötigt, die nur wenige schaffen, dann sind diese Leute auch sehr gut bezahlt. Ansonsten wandern sie zur Konkurrenz ab. Ist wie bei der Partnerwahl. Die paar wenig hübschen, reichen, wasauchimmer haben die meisten Anwerber und verlangen dann auch viel. Wer das nicht geben kann oder will, wird abserviert, der nächste steht ja bereits an. Wer weniger zu bieten hat, muss sich mit dem zufrieden geben, was er bekommt. So auch beim Beruf. Man kann sich die Welt schön reden oder wünschen. Am Ende ist sie häßlich und alles nur ein Kampf. Nichts ist fair. Also hört mal auf zu heulen.

  8. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: frostbitten king 05.04.18 - 00:28

    Eigentlich ist es fair. Jeder bekommt was er verdient oder nicht willig ist zu zahlen. Es gibt kein Recht auf das was man haben will. Nur ein Grundrecht der unantastbaren Menschenwürde und diverse Rechte (zum Glück) die darauf ausgelegt sind, dass nicht zu viele durch den Rost fallen.

  9. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: blauerninja 05.04.18 - 00:46

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eigentlich ist es fair. Jeder bekommt was er verdient oder nicht willig ist
    > zu zahlen. Es gibt kein Recht auf das was man haben will. Nur ein
    > Grundrecht der unantastbaren Menschenwürde und diverse Rechte (zum Glück)
    > die darauf ausgelegt sind, dass nicht zu viele durch den Rost fallen.

    Fairness gibt es nicht. Jeder bekommt das, was er sich erlaubt zu nehmen. Es gibt überhaupt keine Rechte. Menschenrechte und Menschenwürde sind ideologische Konstrukte und Philosophien kann man in der Luft zerreißen. Man muss alles nur mit einer anderen Brille betrachten. In der Natur gibt es nur den Kampf ums Überleben, nicht mehr nicht weniger. Eigtl dürfte das Leben in der lebensfeindlichen Umgebung des Kosmos nicht existieren. Tut es aber. Und muss sich gegen den Tod durchsetzen. Und gegen alle, die ebenfalls möglichst viel von der Sonne haben möchten. Daraus resultiert der ewige Kampf gegeneinander, der nie zu Ende sein wird. Auch wenn sich so mancher einer in ideologische Märchenwelt entflieht, um nicht der harten Tatsache ins Auge zusehen. Einzig allein weil neben dem eigenen Überleben auch der Fortbestand der Spezies Mensch wichtig ist arbeiten miteinander.

  10. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: frostbitten king 05.04.18 - 01:01

    blauerninja schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > frostbitten king schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Eigentlich ist es fair. Jeder bekommt was er verdient oder nicht willig
    > ist
    > > zu zahlen. Es gibt kein Recht auf das was man haben will. Nur ein
    > > Grundrecht der unantastbaren Menschenwürde und diverse Rechte (zum
    > Glück)
    > > die darauf ausgelegt sind, dass nicht zu viele durch den Rost fallen.
    >
    > Fairness gibt es nicht. Jeder bekommt das, was er sich erlaubt zu nehmen.
    > Es gibt überhaupt keine Rechte. Menschenrechte und Menschenwürde sind
    > ideologische Konstrukte und Philosophien kann man in der Luft zerreißen.
    > Man muss alles nur mit einer anderen Brille betrachten. In der Natur gibt
    > es nur den Kampf ums Überleben, nicht mehr nicht weniger. Eigtl dürfte das
    > Leben in der lebensfeindlichen Umgebung des Kosmos nicht existieren. Tut es
    > aber. Und muss sich gegen den Tod durchsetzen. Und gegen alle, die
    > ebenfalls möglichst viel von der Sonne haben möchten. Daraus resultiert der
    > ewige Kampf gegeneinander, der nie zu Ende sein wird. Auch wenn sich so
    > mancher einer in ideologische Märchenwelt entflieht, um nicht der harten
    > Tatsache ins Auge zusehen. Einzig allein weil neben dem eigenen Überleben
    > auch der Fortbestand der Spezies Mensch wichtig ist arbeiten miteinander.
    Autsch. Und ich dachte ich wäre Pessimist. Oder Realist.

  11. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: blauerninja 05.04.18 - 01:13

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > blauerninja schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > frostbitten king schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Eigentlich ist es fair. Jeder bekommt was er verdient oder nicht
    > willig
    > > ist
    > > > zu zahlen. Es gibt kein Recht auf das was man haben will. Nur ein
    > > > Grundrecht der unantastbaren Menschenwürde und diverse Rechte (zum
    > > Glück)
    > > > die darauf ausgelegt sind, dass nicht zu viele durch den Rost fallen.
    > >
    > > Fairness gibt es nicht. Jeder bekommt das, was er sich erlaubt zu
    > nehmen.
    > > Es gibt überhaupt keine Rechte. Menschenrechte und Menschenwürde sind
    > > ideologische Konstrukte und Philosophien kann man in der Luft zerreißen.
    > > Man muss alles nur mit einer anderen Brille betrachten. In der Natur
    > gibt
    > > es nur den Kampf ums Überleben, nicht mehr nicht weniger. Eigtl dürfte
    > das
    > > Leben in der lebensfeindlichen Umgebung des Kosmos nicht existieren. Tut
    > es
    > > aber. Und muss sich gegen den Tod durchsetzen. Und gegen alle, die
    > > ebenfalls möglichst viel von der Sonne haben möchten. Daraus resultiert
    > der
    > > ewige Kampf gegeneinander, der nie zu Ende sein wird. Auch wenn sich so
    > > mancher einer in ideologische Märchenwelt entflieht, um nicht der harten
    > > Tatsache ins Auge zusehen. Einzig allein weil neben dem eigenen
    > Überleben
    > > auch der Fortbestand der Spezies Mensch wichtig ist arbeiten
    > miteinander.
    > Autsch. Und ich dachte ich wäre Pessimist. Oder Realist.


    Vor nicht mal 2 Jahren war ich anders. Ich wurde eines besseren belehrt. Wie sagt man so schön? Das Leben erteilt nur eine Lektion und das sehr einprägsam. Ich habe keinen Grund mehr, durch eine positive Brille die Welt zu betrachten. Hab ich jahrelang gemacht. Ich habe meine Weltsicht komplett sortieren müssen. Und das ist worauf ich alles reduzieren konnte. Ohne irgendwelche ideologische Beschönigung. Ich lasse mich gerne auf eine Diskussion ein, worin ich falsch liege.

    PS: das ist nicht pessimistisch. Das ist realistisch. Wobei ich durchaus auch nihilistische Züge habe.

  12. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: frostbitten king 05.04.18 - 01:15

    Ich wollte es nicht sagen aber nihilistic kam mir als erstes in den Kopf. Ich werfe es dir auch nicht vor. Ich habe selber manchmal diese Denkmuster (what's the point of it all) versuche aber es trotzdem irgendwie positiver zu betrachten, sonst würde ich wohl irgendwann depressiv werden.

  13. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: blauerninja 05.04.18 - 01:20

    frostbitten king schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich wollte es nicht sagen aber nihilistic kam mir als erstes in den Kopf.
    > Ich werfe es dir auch nicht vor. Ich habe selber manchmal diese Denkmuster
    > (what's the point of it all) versuche aber es trotzdem irgendwie positiver
    > zu betrachten, sonst würde ich wohl irgendwann depressiv werden.

    Seltsamerweise hat es bei mir die Depression beendet. What's the point of it all? Es gibt keinen. Einen Sinn zu suchen ist sinnlos. Einfach dafür kämpfen, was man will und gut ist.

  14. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: frostbitten king 05.04.18 - 07:53

    Haha in einem Wort, YOLO.

  15. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: SirFartALot 05.04.18 - 08:16

    Naja, vom Kindergarten in den Fussballverein (falls er das ueberhaupt will) ist noch ein langer Weg. Ich hab aber kein Problem damit, wenn er typische Jungs-Sachen machen will. Ich werde versuchen in so zu erziehen, dass er ein selbstbestimmter Menschen wird und seine eigenen Entscheidungen trifft. Und ob der dann spaeter mal studiert oder eine Lehre macht und in welche Richtung er sich orientiert, ist seine Sache. Ich werd ihn unterstuetzen und auch meine Meinung sagen, wenn er sie hoeren will, aber gehn muss er diese Wege spaeter alle selbst. Gleiches gilt, sollten wir mal ein Maedchen bekommen. Und wenn das dann einen typischen Frauenberuf machen will, prima, warum auch nicht? (Aus)Bildung ist uns wichtig. Welcher Zweig aber nicht. Fuer gewisse Personenkreise scheint aber gerade das ein ganz wichtiges Problem zu sein...

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  16. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: GodsBoss 05.04.18 - 08:18

    > > Das sind die üblichen feministischen Mythen.
    > >
    > > Genau das Gegenteil ist der Fall: mit Girl's Days und anderen
    > > Fördermaßnahmen versucht man, in den Mädchen Interesse u.a. für diesen
    > > Beruf zu wecken. Und das schon seit Jahren. Und das magere Ergebnis
    > zeigt,
    > > daß die dafür aufgewendeten Gelder verschwendet sind.
    >
    > Ja und das Ergebnis ist deswegen so mager, weil diese Angebote viel zu spät
    > ansetzen. Wenn ich eine 14jährige zum Girl's Day hole, ist der Zug längst
    > abgefahren und die "eigene" Rolle längst definiert. Deswegen sind "Girl's
    > Days" generell völliger Schwachsinn, weil sie versuchen ein Defizit
    > auszugleichen, was durch frühkindliche Rollenstigmatisierung überhaupt erst
    > entstanden ist.
    >
    > Das ist, als ob man mit 60 anfängt, Krebsvorsorge zu betreiben.

    [www.girls-day.de]: "Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5. Klasse."
    Die Mädchen dürften dann so ca. 12 sein.

    [news.microsoft.com]: "Im Alter von elf bis 16 Jahren ist das Interesse von Mädchen in Deutschland für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) am stärksten."
    Es ebbt danach wieder ab. Soviel zur "frühkindlichen Rollenstigmatisierung".

    Reden ist Silber, Schweigen ist Gold, meine Ausführungen sind Platin.

  17. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Emulex 05.04.18 - 08:46

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dabbes schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und die Grundlegende Frage: ist das alles besser oder schlechter, oder
    > doch
    > > eigentlich egal?
    > >
    > > Dann arbeiten halt in manchen Berufen mehr Männer, in anderen halt mehr
    > > Frauen, ich sehe da jetzt keine Nachteile.
    >
    > Die Nachteile entstehen leider dadurch, dass den "typischen Männerberufen"
    > gesellschaftlich wesentlich mehr Relevanz zugesprochen wird, als den
    > "typischen Frauenberufen" (auch wenn das tatsächlich nicht zwangsläufig so
    > ist).
    >
    > Es ist mir immernoch unbegreiflich, warum ein(e) Erzieher(in) so viel
    > weniger verdient, als ich als Softwareingenieur. Und das obwohl die
    > Leistung, die eine Erzieherin erbringt, der Gesellschaft wesentlich mehr
    > nutzt, als meine Leistung.
    >
    > Die Ursache ist hier schnell gefunden: Der Beruf der Erzieherin wird
    > gesellschaftlich als wesentlich "minderwertiger" betrachtet, als der des
    > Softwareingenieurs. Und jetzt kommt die Krux an der Geschichte: Die
    > Kriterien für diese Beurteilung werden wiederrum hauptsächlich durch
    > "typisch männliche" Berufsgruppen festgelegt.

    Das ist einfach nur völliger Quatsch, Sorry.
    ITler verdienen mehr, weil ihre Arbeit einen höheren wirtschaftlichen Nutzen hat und die Kunden und damit Arbeitgeber bereit sind mehr zu zahlen.
    Eine Erzieherin kann das nicht leisten, soll es auch garnicht (käme ja einer Art Automatisierung des Menschen gleich).

  18. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Tonak 05.04.18 - 09:09

    SamuelTee schrieb:

    > Die Nachteile entstehen leider dadurch, dass den "typischen Männerberufen"
    > gesellschaftlich wesentlich mehr Relevanz zugesprochen wird, als den
    > "typischen Frauenberufen" (auch wenn das tatsächlich nicht zwangsläufig so
    > ist).

    Nicht gesellschaftlich, sondern wirtschaftlich.

    > Es ist mir immernoch unbegreiflich, warum ein(e) Erzieher(in) so viel
    > weniger verdient, als ich als Softwareingenieur. Und das obwohl die
    > Leistung, die eine Erzieherin erbringt, der Gesellschaft wesentlich mehr
    > nutzt, als meine Leistung.

    > Die Ursache ist hier schnell gefunden: Der Beruf der Erzieherin wird
    > gesellschaftlich als wesentlich "minderwertiger" betrachtet, als der des
    > Softwareingenieurs. Und jetzt kommt die Krux an der Geschichte: Die
    > Kriterien für diese Beurteilung werden wiederrum hauptsächlich durch
    > "typisch männliche" Berufsgruppen festgelegt.

    Es gibt bei Erzieherinnen einfach zu wenig B2B. Kein Unternehmen lässt seine Kinder dort und zahlt dafür 180 Euro pro Stunde und Erzieher. Es ist einfach ein völlig anderer Markt.

    Und es gibt natürlich noch einen ganz anderen sehr wichtigen Grund bei Gehältern. Es ist wie mit dem Gold und Eisen. Das seltenere ist teurer. Erzieherinnen, Friseurinnen, Kassenkräfte und Reinigungskräfte gibt es wie Sand am Meer, IT-Spezialisten nicht.
    Und das wirkt sich massiv auf den Preis, das Gehalt, aus.

  19. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Hakuro 05.04.18 - 09:40

    SirFartALot schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------------- Ich werde versuchen in so zu erziehen, dass er
    > ein selbstbestimmter Menschen wird und seine eigenen Entscheidungen trifft.
    > Und ob der dann spaeter mal studiert oder eine Lehre macht und in welche
    > Richtung er sich orientiert, ist seine Sache.

    Das ist seht löblich und natürlich sollen Kinder ein selbstbestimmtes Leben führen. Interessant wird es bei der Frage ob die Kinder durch ihre Entscheidungsfreiheit
    und ungünstige Entscheidungen später noch ein selbstbestimmtes Leben führen können. Denn das Leben endet ja nicht bei der Berufswahl. Wenn man sich mal nicht durch Durchschnitte blenden lässt und die Einkommensverteilung in Deutschland anschaut dann sieht man das gerade mal 20% aller Menschen hier mehr als 2500¤ verdienen. Wenn man mehr als 3200¤ nimmt sind es sogar nur noch 10% und bei 4500¤ oder besser sind es sogar nur noch 3%.

    Auf Anderen Seite wurde letztens eine Studie veröffentlicht zum Wohlstand in Deutschland die gezeigt hat, dass jemand mit 2500¤ Einkommen nicht wohlhabender ist als eine 4 köpfige Familie mit ALG2 Bezug. Interessant oder? Das heisst im Umkehrschluss, dass 80% aller Deutschen nahe, an oder unter der Armutsgrenze leben und sich eigentlich nichts leisten können und von Rente ganz zu schweigen. Gut jetzt kann man sagen Rente wird es eh nicht geben aber die Leute haben ja erst Recht kein Geld um selber vorzusorgen. Bei einem Gehalt unter 2500¤ lohnt sich nicht mal eine private Altersvorsorge, weil die auf die Aufstockung angerechnet. Man hat dann im Beurfsleben nur noch weniger Geld und im Alter keinen Cent mehr.

    Wenn man vor diesem Hintergrund sieht, dass eigentlich die meisten Deutschen an oder unter der Armutsgrenze leben (zumindest das was wir in Deutschen Verhältnissen als Armut definieren - natürlich ist das kein Vergleich zur Dritten Welt), dann stell ich mir die Frage ob es nicht recht Verantwortungslos ist, sein Kind in der Wahl seines Weges völlig unbeeinflusst zu lassen. Das ist sicherlich als Familie der einfachste Weg und der moralische Gedanke ist ja ganz nett aber wenn man später Arm ist führt das gerade ja nicht zu einen selbstbestimmten Leben, denn dafür müssen auch die Finanzen stimmen.

    Ich werde natürlich mein Kind auch möglichst eine unbeschwerte Kindheit erleben lassen, aber auch die richtigen weichen stellen. Denn leider wird die Schere zwischen Arm und reich immer grösser, da die Mittelschicht immer kleiner wird. Der Kampf um die Ressourcen wird immer schwieriger und ich sehe es.schon in meiner Pflicht meinem Kind klar zu machen, dass die Wahl eines Berufes nicht nur aus Interesse gewählt werden sollte. Denn leider können Kinder überhaupt nicht einschätzen wie teuer das Leben ist und wenn sie es wissen, dann ist es lange zu spät. Zu einer grossen Wahrscheinlichkeit gehört das Kind dann wie 80% aller hier zu den - in meinen Augen - finanziell prekär Beschäftigten. Das reicht dann vielleicht um sich den ganzen Tag das Leben anderer auf Netflix anzuschauen und in virtuelle Realitäten zu flüchten, aber das ist in meinen Augen genau das Gegenteil eines erfüllten Selbstbestimmten Lebens.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.04.18 09:43 durch Hakuro.

  20. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: quineloe 05.04.18 - 10:23

    GodsBoss schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.girls-day.de: "Am Girls'Day öffnen Unternehmen, Betriebe und
    > Hochschulen in ganz Deutschland ihre Türen für Schülerinnen ab der 5.
    > Klasse."
    > Die Mädchen dürften dann so ca. 12 sein.
    >
    > news.microsoft.com: "Im Alter von elf bis 16 Jahren ist das Interesse von
    > Mädchen in Deutschland für MINT-Fächer (Mathematik, Informatik,
    > Naturwissenschaft, Technik) am stärksten."
    > Es ebbt danach wieder ab. Soviel zur "frühkindlichen
    > Rollenstigmatisierung".

    Also viel zu spät. In dem Alter habe ich schon lange config.sys und autoexec.bat umgeschrieben, damit meine Spiele laufen konnten.

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