1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Frauen in IT-Berufen: Programmierte…
  6. Thema

Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Niaxa 04.04.18 - 16:26

    Ich würde einfach mal deine Kita wechseln. Bei uns ist das nicht so. Unser Bub spiel trotzdem lieber Fußball als mit Puppen und das ist auch völlig i.O. Würde meine Kita meiner Tochter irgendwas aufzwängen, hätten die definitiv ein Problem. Das ganze redet ihr euch einfach ein, aufgrund von... wer weis was für einen bescheuerten Grund das hat, vielleicht der Drang des unaufhörlichen Weltverbesserns oder sonst was. Wie so oft, wenn man Dinge übertreibt, entwickeln sich daraus komplett gegenteilige Ergebnisse und man zieht alles ins Negative.

  2. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: SirFartALot 04.04.18 - 16:27

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > RichardEb schrieb:
    > > Und was ist die Lösung? Eltern per Gesetz verbieten Mädchen mit Puppen
    > > spielen zu lassen? Und die Polizei führt dann regelmäßig
    > Hausdurchsuchungen
    > > durch um das sicherzustellen?
    >
    > In Kitas und Schulen aufhören, die Kinder geschlechterspezifisch zu
    > irgendwelchen Aktivitäten zu drängen. Über Mädchen wird sich lustig
    > gemacht, wenn sie gerne Fußball spielen und über Jungs sowieso, wenn sie
    > gerne tanzen.

    Keine Ahnung wo du herkommst. Aber in meinem Umfeld lieben es ALLE Kinder zu tanzen. Und was machen die boesen Eltern hier? Sie klatschen mit und haben Spass, weil die Kinder Spass haben. Im Kindergarten spielen alle Kinder mit allen Spielsachen, je nach Lust und Laune. Da wird niemand "Zwangsbespielt". Unser Sohn steht immer mal mit einem Freund in der Kinderkueche und kocht fuer die Jungs und Maedels. Dann wieder spielt er lieber mit Autos, Puzzles, malt/zeichnet oder macht irgendwas anderes, wenn nicht gerade alle gemeinsam was machen. Ja, so unaufgeregt ist das bei uns.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  3. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: SirFartALot 04.04.18 - 16:37

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist richtig. Allerdings hilft das den betroffenen Berufsgruppen
    > genausoviel, wie die weihnachtliche Anteilnahme der Gesellschaft am Hunger
    > in der 3. Welt. Von "Anteilnahme" kann ich mir kein Brot kaufen. Wenn es
    > ein wirkliches Interesse daran gäbe, würden die Leute ihr Geld nicht für
    > iPhones und SUVs sondern für den Förderverein der Kita ausgeben. Aber da
    > sind dann 50¤ p.a. schon "unverschämt".

    Und was glaubst du, ist die Ursache dafuer?

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  4. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: quineloe 04.04.18 - 16:42

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Grundlegende Frage: ist das alles besser oder schlechter, oder doch
    > eigentlich egal?
    >
    > Dann arbeiten halt in manchen Berufen mehr Männer, in anderen halt mehr
    > Frauen, ich sehe da jetzt keine Nachteile.

    IT ist halt ein Männerberuf mit guter Bezahlung, aber wenig Chancen auf einen tödlichen Unfall am Arbeitsplatz.

    Kein Wunder, dass der third wave feminism hier die Fühler ganz stark ausstreckt.

  5. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Anonymer Nutzer 04.04.18 - 16:45

    Das ist einfach: Mehrheitlich definiert einen die (westliche) Gesellschaft, man selbst aber auch, über das Haben, über den Besitz. Dinge die man nicht greifen kann wie Intelligenz, Bildung, Logik haben nur einen Sekundärwert. Der Primärwert ist die Größe des Hauses, die Zahl und das Alter der Autos und so weiter. Ergo: So lange wir uns mehrheitlich über diese Faktoren definieren und daran unseren Wert bemessen, so lange wird sich auch das Verhalten des Homo Oeconomicus selbstredend nichts ändern. Altruistisches Handeln ist für eine Minderheit von Hippie-Spinnern;)

  6. Re: Die existiert ja auch nicht

    Autor: SelfEsteem 04.04.18 - 16:46

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das glaube ich nicht. Aber auch das Prinzip "Angebot und Nachfrage"
    > funktioniert hier nicht. Kita-Plätze sind seit Jahren wesentlich weniger
    > verfügbar als benötigt. Das Gleiche gilt für Hebammen. Trotzdem wird der
    > Bedarf nicht bedient.
    > Und warum nicht? Weil es keiner bezahlen WILL.
    > Und warum das nicht? Weil sich der Mensch (Eltern, Staat, ...) daran
    > gewöhnt haben, dass soziale Leistungen im Gegensatz zum iPhone nichts
    > kosten dürfen.
    > Und warum das nun wieder? Weil es, bevor es einen Sozialstaat gab, völlig
    > logisch war, dass soziale Leistungen traditionell von Frauen ohne Bezahlung
    > erbracht wurden.

    Der Post klingt als würdest du angestrengt versuchen, einen bösen Willen hineinzudichten, aber du liegst einfach falsch. Nein, am Markt haben veraltete Vorstellungen darüber, was wie viel Wert sein darf, herzlich wenig Einfluss.
    Relevant ist, wie sehr etwas gebraucht und gewollt wird vs. wie einfach es zu beschaffen ist.
    Wenn notfalls die Großeltern einspringen können, beschränkt das den finanziellen Bewegungsraum von Kitas um ein Vielfaches mehr als traditionelle Weltbilder und darin verankerte Vorstellungen über die Gehälter von Erziehern.
    Und dann kommen noch die Eltern dazu, die zuhause bleiben und sich um ihre Kids kümmern. Oder Nachbarn.

    Ich will nicht behaupten, dass es kein Kita-Problem gibt, aber es sind nunmal weniger alte Vorstellungen, die du zu einer Benachteiligung von Frauen umdichten willst, sondern schlicht fehlender Druck durch vorhandene Alternativen.

    //edit:
    "Fehlender Druck" ist evtl. die falsche Wortwahl. Sagen wir der Schuh drückt nicht stark genug, als dass sich das Problem am Markt lösen würde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.18 16:49 durch SelfEsteem.

  7. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: SamuelTee 04.04.18 - 16:48

    SirFartALot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was glaubst du, ist die Ursache dafuer?

    Weiter unten hab ich auf eine ähnliche Frage geantwortet.
    Ich denke, es liegt vor allem daran, dass sich die Gesellschaft in den letzten Jahrhunderten daran gewöhnt hat, dass "soziale Leistungen" i.d.R. kostenlos zur Verfügung stehen. Bevor es den Sozialstaat gab, der Kitas, Krankenhäuser, Pflegeheime "organisiert", gab es immer "die Frau im Hause", die das alles umsonst gemacht hat. Das hat ein "kollektives Bewusstsein" dafür geschaffen, dass diese immateriellen sozialen Dienstleistungen immer verfügbar sind und nichts kosten. Inzwischen hat sich diese "häusliche" Arbeit zunehmend in den normalen Arbeitsmarkt integriert. Die Bereitschaft dafür zu zahlen, ist aber immernoch eher gering.

  8. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: countzero 04.04.18 - 16:51

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, da hab ich wieder eine einfache Erklärung: Schwule Männer sind
    > gesellschaftlich weniger akzeptiert als lesbische Frauen (brauchst dir nur
    > die Statistiken von PornHub anschauen). Was übrigens eine Bestätigung
    > meiner Argumente ist. Hach, bin ich nicht toll, so in meiner Filterblase
    > ;-)

    Du hast das zwar im Scherz geschrieben, aber dafür gibt es tatsächlich viele Anhaltspunkte. Während Homosexualität bei Männern selbst bei uns bis vor 50 Jahren noch strafbar war, wurden homosexuelle Frauen nur sehr selten verfogt oder bestraft.

  9. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: SirFartALot 04.04.18 - 16:54

    Meinte eigentlich die Sache mit den Spenden. Unrecht hast du trotzdem nicht. Im Kapitalisums gehts eben auch um das Haben. So ist das leider nun mal. Ich kann damit zum Glueck gut leben. Kenne aber beide Seiten dieser Medaille. Life is a rollercoaster. Wie wahr. Man kann aber auch freiwillig nicht mitspielen. Kein Auto kaufen. Kein Haus bauen. Keine Markenklamotten tragen. Schlecht habens die, die unfreiwillig nicht mitspielen koennen (das meinte ich mit anderer Seite der Medaille).

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  10. Re: Die existiert ja auch nicht

    Autor: SamuelTee 04.04.18 - 17:01

    Ok, gehen wir Sache andersherum an.

    Grundsätzlich stimmen wir überein, dass Männer und Frauen gleichwertig sind. Trifft diese Annahme nicht zu, können wir hier aufhören ;-)

    Wenn man diese Prämisse annimmt, gibt es keinen Grund, warum Frauen und Männer im Durchschnitt (über alle) nicht auch gleich verdienen sollten.

    Nun, das tun sie aber nicht. Die Ursachen dafür sind für die Bewerung des ganzen ERSTMAL irrelevant. Es gibt die KPI "Verdienst" und die unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen.

    Nun gibt es zwei Handlungsoptionen.
    Entweder man stellt fest, dass die KPI selbst falsch gewählt ist. In diesem Fall würde man aber die grundsätzliche Aussage, dass Männer und Frauen gleich verdienen "sollten" in Frage stellen.

    Oder, man muss die Ursachen dafür finden und abstellen. Und dass Frauen überwiegend in weniger gut bezahlten Berufen arbeiten und DESWEGEN weniger verdienen kann man durch zwei Konsequenzen abstellen: 1) Man bezahlt "typische Frauenberufe" besser oder 2) man bringt mehr Frauen in "typische Männerberufe".

    2) wurde hier im Forum von der Mehrheit mit "biologischer Disposition" begründet (berechtigt oder nicht spielt keine Rolle) "abgelehnt".

    Also bliebt 1).

  11. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: theonlyone 04.04.18 - 17:05

    Frauen die eine Wahl haben was sie machen gehen eben selten in die IT.

    Schlichtweg die einzige Wahrheit an dem Thema.

    ----

    Da wo schon viele sind gehen auch mehr hin.

    Natürlich, keine Überraschung. Jeder der nicht selbst denkt macht eben einfach das was die anderen machen, Herden-Trieb, Gruppenzwang, all die tollen Themen die schon immer dafür gesorgt haben das die Masse eben nicht für sich denkt.

    Am Ende des Tages spielt es keine Rolle ob es in der IT "zu wenig" Frauen gäbe, die Anzahl der Jobs ist begrenzt und solange man die mit Männern füllen kann geht einem hier rein gar nichts verloren, vor allem weil es ja doch egal sein sollte ob der Job von Mann/Frau gemacht wird.

    Sobald es einem nicht egal ist wer den Job macht ist das schlichtweg Sexistisch und mit "positiver Diskriminierung" bekämpft man keine Probleme, sondern schüttet nur Öl ins Feuer um Probleme herauf zu beschwören die gar keine sind.

    Wenig Frauen in der IT ist kein Problem und schon gar keins das man durch letztlich viel problematischere Eingriffe vermeintlich "lösen" sollte.

    Die Frauen die HEUTE in die IT gehen die machen das aus Überzeugung. Gewinn für alle und jeden.

    Wenn die reine Quote dafür sorgt das Frauen in die IT gehen ist das ein ganz klarer Nachteil.
    Wer meint es bräuchte überall eine 50/50 Splitt der Geschlechter der lebt einfach in einer falschen Welt und erzeugt Probleme die es gar nicht geben würde.

  12. +1

    Autor: SirFartALot 04.04.18 - 17:25

    Dem kann ich eigentlich nichts mehr hinzufuegen. Manche gehen das Thema leider viel zu emotionsbeladen an.

    "It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
    Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie.

  13. Re: Die existiert ja auch nicht

    Autor: Hanmac 04.04.18 - 17:36

    Da ergibt sich aber die Frage ob damit "Gleiches Geld für Gleiche Arbeit(zeit)" gemeint ist oder nicht.

    Wenn Mann jetzt 50 Stunden die Woche, mit Wochenende und Überstunden arbeitet mehr Geld verdient als eine Frau welche nur 35 Stunden die Woche arbeitet, ohne überstunden oder Wochenende,
    dann ist das rechtens oder?

    Trifft diese Annahme nicht zu, können wir hier aufhören ;-)

  14. Re: Die existiert ja auch nicht

    Autor: SelfEsteem 04.04.18 - 18:07

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ok, gehen wir Sache andersherum an.
    >
    > Grundsätzlich stimmen wir überein, dass Männer und Frauen gleichwertig
    > sind. Trifft diese Annahme nicht zu, können wir hier aufhören ;-)

    Um nicht in eine Falle zu tappen:
    Wir stimmen überein, dass alle Menschen in einem übertragenen Sinne gleich viel wert sind.
    Wert am Markt ist eine andere Sache als der Wert eines Menschen.


    > Wenn man diese Prämisse annimmt, gibt es keinen Grund, warum Frauen und
    > Männer im Durchschnitt (über alle) nicht auch gleich verdienen sollten.

    Moment, du springst hier von Idee zu Schlussfolgerung. Mir fehlt das "warum".
    Bereits hier würde die Behauptung erfordern, dass Männer und Frauen identisches Kaufverhalten
    hätten (= dass beide Geschlechter auf gleiche Weise gewillt sind, das gleiche für die gleiche Leistung
    auszugeben und dabei in gleichem Maße an den gleichen Leistungen interessiert sind).
    Die Grundannahme ist nicht korrekt.

    Rein moralisch jedoch hast du freilich recht: Rein moralisch gibt es keinen Grund, warum Männer und
    Frauen unterschiedlich viel verdienen sollten - ob auf einelne Personen gemünzt oder als Gruppe im Durchschnitt.
    Nur hat das wenig mit dem - gehaltsbestimmenden - Kaufverhalten von Menschen zutun (oder eben mit der ebenfalls gehaltsbestimmenden
    Berufswahl von Menschen).

    >
    > Nun, das tun sie aber nicht. Die Ursachen dafür sind für die Bewerung des
    > ganzen ERSTMAL irrelevant. Es gibt die KPI "Verdienst" und die
    > unterscheidet sich zwischen Männern und Frauen.

    Sprichst du hier von Leistungsindikatoren? Da müsstest du jetzt mehr Kontext geben.
    Ich würde hier weder zustimmen noch abstreiten.


    > Nun gibt es zwei Handlungsoptionen.
    > Entweder man stellt fest, dass die KPI selbst falsch gewählt ist. In diesem
    > Fall würde man aber die grundsätzliche Aussage, dass Männer und Frauen
    > gleich verdienen "sollten" in Frage stellen.

    Der Markt reagiert nicht auf Geschlechter. Der Wert eines Berufes
    und die Verteilung der Geschlechter über die Berufe sind voneinander entkoppelt. Du nimmst immernoch das Gegenteil an, aber dafür
    gibt es keine Hinweise - lediglich Behauptungen, die Marktprinzipien widersprechen.

    Von der Art und Weise, wie der Wert eines Berufs sich ergibt kannst du weder zu der Schlussfolgerung kommen, dass
    Männer und Frauen gleich, noch dass sie ungleich verdienen sollten. Hier haben wir es mit Äpfeln und Birnen zutun.

    Du machst hier allerdings noch einen anderen, imo rießigen, Fehler: Du unterschlägst den Wert von Freizeit.
    Wenn du den Marktwert von unterschiedlichen Berufen schlicht auf Basis der Geschlechterverteilung angleichen willst, um so
    über Bande eine gleiche Bezahlung der Geschlechter zu erreichen, müsstest du auch die Anforderungen an den Beruf angleichen - sprich wie sehr
    der Beruf den Menschen fordert. Was wäre denn hier dein Vorschlag, um das zu erreichen?


    > Oder, man muss die Ursachen dafür finden und abstellen. Und dass Frauen
    > überwiegend in weniger gut bezahlten Berufen arbeiten und DESWEGEN weniger
    > verdienen kann man durch zwei Konsequenzen abstellen: 1) Man bezahlt
    > "typische Frauenberufe" besser oder 2) man bringt mehr Frauen in "typische
    > Männerberufe".
    >
    > 2) wurde hier im Forum von der Mehrheit mit "biologischer Disposition"
    > begründet (berechtigt oder nicht spielt keine Rolle) "abgelehnt".
    >
    > Also bliebt 1).

    Du unterschlägst die Möglichkeit freier Agenten mit freiem Willen in einer offenen Welt, die tun, was ihnen gefällt.
    Dass Menschen unabhängig vom Geld den Beruf wählen, der ihnen gefällt und bewusst ein geringeres Gehalt bei evtl. höherer Lebensqualität wählen, scheint dir zu entgehen.
    Ansonsten siehe oberer Absatzt. Für Lösung 1) müsstest du neben der Gehaltsangleichung auch die Anforderungen an den Menschen angleichen. Da würde ich mich mit einem Glas
    Whiskey hinsetzen und die Show genießen :D.

    Wie würde dein Konzept denn aussehen, wenn man die Gruppen anders aufteilt? Sagen wir nicht "Männer und Frauen", sondern evtl. nach Wissen?
    Also Berufe, für die man studiert haben muss vs. Berufe, für die eine kurze Einarbeitungswoche reicht. Wieso gleicht man diese nicht an? Ich sage hier immernoch, dass
    Menschen gleich viel wert sind - unabhängig davon, ob sie studiert haben. In "meiner Welt" regelt der Markt weiterhin deren Gehälter. Du willst als Designer eingreifen.
    Hier wäre also zu klären, ob die Gehälter von Berufen mit und ohne jahrelanges Investment angeglichen werden sollten.

  15. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: ikhaya 04.04.18 - 18:15

    Theaterspielen und IT müssen sich nicht ausschließen.
    Es ist überfällig gewesen keine Einschränkungen zu machen wer womit spielt oder sich beschäftigt. Aber ob das allein die gewünschte Gleichverteilung bewirkt?

  16. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: amagol 04.04.18 - 18:26

    SirFartALot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung wo du herkommst. Aber in meinem Umfeld lieben es ALLE Kinder
    > zu tanzen. Und was machen die boesen Eltern hier? Sie klatschen mit und
    > haben Spass, weil die Kinder Spass haben. Im Kindergarten spielen alle
    > Kinder mit allen Spielsachen, je nach Lust und Laune. Da wird niemand
    > "Zwangsbespielt". Unser Sohn steht immer mal mit einem Freund in der
    > Kinderkueche und kocht fuer die Jungs und Maedels. Dann wieder spielt er
    > lieber mit Autos, Puzzles, malt/zeichnet oder macht irgendwas anderes, wenn
    > nicht gerade alle gemeinsam was machen. Ja, so unaufgeregt ist das bei uns.

    Leider kommt es oft auf das Umfeld an. Kinder lassen sich leicht beeinflussen und wollen zur Gruppe gehoeren. Wenn die Freundinnen deiner Tochter auf "richtiges Maedchen" (pinke Einhoerner sind in, Technik ist out) sozialisiert sind, wird sie es schwer haben dagegen zu halten. Genauso wenn der Sohn im Fussballverein mit "richtigen Jungs" zusammenkommt. Da hilft das Zuhause und eine Kita relativ wenig.

  17. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: violator 04.04.18 - 19:11

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Ursachen liegen hier schon in der Frühkindheit und der Schule. Wenn
    > die Rollenbilder der Mädchen (lieb und brav, rosa, Puppen, Tanzen,...) und
    > die der Jungen (Fußball, Prügeln, Mathe, Computer...) schon in der Kita und
    > der Schule vor allem von den Lehrern und Eltern gepflegt werden, dann
    > braucht man sich nicht wundern, dass 10 Jahre später natürlich weniger
    > Mädchen "typische Jungsberufe" ergreifen (und andersrum).

    Dann hätte es in den 80ern komplette Gleichberechtigung geben müssen. Eltern und Lehrer, die einem einreden, dass Jungs Computer toll finden und Mädchen nicht gabs ja nicht. War ja für jeden was neues.

  18. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Juge 04.04.18 - 19:14

    Nimm einer Dreijährigen die Puppen weg und gib ihr Spielzeugautos. Die werden am selben Abend ins Puppenbett gelegt und zugedeckt. Mit Rädern nach oben.

    Es gibt bniologische Unterschiede zwischen Männern und Frauen. Mit "Rollenbildern" hat das nichts zu tun.

    Und mal im ernst: Seit 2000 mache ich IT. In der Zeit habe ich EINE fähige ITLerin getroffen. Von was zum Teufel sollt eich mich als IT Boy angegriffen fühlen? Mir tun einfach die Frauen leid, die nicht eine normale Frau sein dürfen, sondern sich gefälligst für MINT zu interessieren haben! Was sind das eigentlich für Nazimethoden?

  19. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: FreiGeistler 04.04.18 - 19:18

    SamuelTee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Ursachen liegen hier schon in der Frühkindheit und der Schule. Wenn
    > die Rollenbilder der Mädchen (lieb und brav, rosa, Puppen, Tanzen,...) und
    > die der Jungen (Fußball, Prügeln, Mathe, Computer...) schon in der Kita und
    > der Schule vor allem von den Lehrern und Eltern gepflegt werden, dann
    > braucht man sich nicht wundern, dass 10 Jahre später natürlich weniger
    > Mädchen "typische Jungsberufe" ergreifen (und andersrum).
    >
    Och, mal wieder jemand mit einer Lösung für ein Problem mit mehreren Ursachen.

    Ja, Erziehung/Gesellschaft und Bildungsweg haben sicher ihren Anteil an der hohen Männerquote in technischen Berufen.
    Nein, Rollenbilder sind nicht nur anerzogen.
    Dass Frauen (in der Regel) sozialer sind und besser organisieren können als Männer, und diese bessere Sportler und Politiker sind, hat auch eine genetische Komponente. (Evolution, hast du Katzen/Hunde?)

    Sorry, Frauenhirne arbeiten leicht anders als Männerhirne, das ist neurologischer Fakt (nur schon der Unterschied in Östrogen und Testosteron).

  20. Re: Die IT-Boys fühlen sich angegriffen...

    Autor: Hotohori 04.04.18 - 20:45

    Niaxa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich würde einfach mal deine Kita wechseln. Bei uns ist das nicht so. Unser
    > Bub spiel trotzdem lieber Fußball als mit Puppen und das ist auch völlig
    > i.O. Würde meine Kita meiner Tochter irgendwas aufzwängen, hätten die
    > definitiv ein Problem. Das ganze redet ihr euch einfach ein, aufgrund
    > von... wer weis was für einen bescheuerten Grund das hat, vielleicht der
    > Drang des unaufhörlichen Weltverbesserns oder sonst was. Wie so oft, wenn
    > man Dinge übertreibt, entwickeln sich daraus komplett gegenteilige
    > Ergebnisse und man zieht alles ins Negative.

    Und das weißt du weil du die ganze Zeit an der Seite deiner Tochter bist? Ist ja nicht so als würde dieses in Klischees drängen so klar passieren, oft passiert das völlig unterbewusst, von daher muss man da schon aktiv gegen steuern. Wenn also eine Kita nicht klar damit wirbt aktiv darauf zu achten alle Kinder gleich zu behandeln, wäre ich vorsichtig mit solchen Aussagen, denn wenn man es doch mal merkt könnte es für das Kind schon zu spät sein.

    Das man aber auch übers Ziel hinaus schießen kann, klar. Dennoch sollte man nicht das Problem kleinreden und behaupten man würde sich das nur einreden.

  1. Thema
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Vodafone GmbH, Düsseldorf
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte
  3. INIT Group, Karlsruhe, Braunschweig
  4. DRÄXLMAIER Group, Vilsbiburg bei Landshut

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 29€
  2. 39,99€ (Bestpreis!)
  3. (u. a. HTC Desire 12s 32 GB für 111€ und Desire 19+ 64 GB für 199€ - Bestpreise!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Mobile-Games-Auslese: Märchen-Diablo für Mobile-Geräte
Mobile-Games-Auslese
Märchen-Diablo für Mobile-Geräte

"Einarmiger Schmied" als Klasse? Diablo bietet das nicht - das wunderschöne Yaga schon. Auch sonst finden sich in der neuen Mobile-Games-Auslese viele spannende und originelle Perlen.
Von Rainer Sigl

  1. Mobile-Games-Auslese Fantasypixel und Verkehrsplanung für unterwegs
  2. Mobile-Games-Auslese Superheld und Schlapphutträger zu Besuch im Smartphone
  3. Mobile-Games-Auslese Verdrehte Räume und verrückte Zombies für unterwegs

Radeon RX 5500 (4GB) im Test: AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren
Radeon RX 5500 (4GB) im Test
AMDs beste 200-Euro-Karte seit Jahren

Mit der Radeon RX 5500 hat AMD endlich wieder eine sparsame und moderne Mittelklasse-Grafikkarte im Angebot. Verglichen mit Nvidias Geforce GTX 1650 Super reicht es zum Patt - aber nicht in allen Bereichen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Workstation-Grafikkarte AMDs Radeon Pro W5700 hat USB-C-Anschluss
  2. Navi-Grafikeinheit Apple bekommt Vollausbau und AMD bringt RX 5300M
  3. Navi-14-Grafikkarte AMD stellt Radeon RX 5500 vor

Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest: Bose zeigt Sonos, wie es geht
Smarter Akku-Lautsprecher im Praxistest
Bose zeigt Sonos, wie es geht

Der Portable Home Speaker ist Boses erster smarter Lautsprecher mit Akkubetrieb. Aus dem kompakten Gehäuse wird ein toller Klang und eine lange Akkulaufzeit geholt. Er kann anders als der Sonos Move sinnvoll als smarter Lautsprecher verwendet werden. Ganz ohne Schwächen ist er aber nicht.
Ein Praxistest von Ingo Pakalski

  1. ANC-Kopfhörer Bose macht die Noise Cancelling Headphones 700 besser
  2. Anti-Schnarch-Kopfhörer Bose stellt Sleepbuds wegen Qualitätsmängeln ein
  3. Noise Cancelling Headphones 700 im Test Boses bester ANC-Kopfhörer sticht Sony vielfach aus

  1. I am Jesus Christ: Mit dem Jesus-Simulator die Wiederauferstehung schaffen
    I am Jesus Christ
    Mit dem Jesus-Simulator die Wiederauferstehung schaffen

    In I am Jesus Christ sollen PC-Spieler aus der Ich-Perspektive als Sohn Gottes antreten, Gutes tun und gegen Satan kämpfen können. Unklar ist derzeit unter anderem, ob das Programm rechtzeitig zu Weihnachten fertig wird.

  2. Dorothee Bär: Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden
    Dorothee Bär
    Daten von Kindern sollen im Internet besser geschützt werden

    Deutschlands Digital-Staatsministerin Dorothee Bär will Kinder im Internet besser schützen: Persönliche Daten sollen nicht mehr für die Erstellung von Nutzerprofilen oder zu Werbezwecken verwendet werden dürfen. Die FDP hält ein Verbot für kontraproduktiv.

  3. Mobilität: E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen
    Mobilität
    E-Scooter sollen gesondert in Unfallstatistik erscheinen

    Bislang gibt es keine offiziellen Zahlen dazu, wie viele Unfälle in Deutschland durch Fahrer von E-Scootern verursacht wurden. Das soll sich demnächst ändern; erste Zwischenbilanzen zeigen, dass bei Unfällen mit den Tretrollern die Verursacher meist deren Fahrer sind.


  1. 17:28

  2. 15:19

  3. 15:03

  4. 14:26

  5. 13:27

  6. 13:02

  7. 22:22

  8. 18:19