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Vorbilder in der IT?

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  1. Ada Lovelace, Grace Hopper, Margaret Hamilton, Evelyn Boyd Granville, Dona Bailey, ...

    Autor: Dipl_Inf_Millionaire 04.04.18 - 16:31

    dann zeig Innitiative und sei das Vorbild für die nächste Generation!

    - Ada Lovelace ("der erste Programmierer" überhaupt war eben eine Frau)

    - Grace Hopper (US Militär, genannt "Amazing Grace", beteiligt an der Entwicklung von UNIVAC, COBOL, prägte den Begriff "debugging" als sie tatsächlich eine tote Motte aus der Maschine zog, erlangte den Dienstgrad Flottillenadmiral und die Presidential Medal of Freedom)

    - Margaret Hamilton (Sie und Ihr Team schrieben den Code für die On-Board-Flugsoftware für die erste Mondlandung)

    - Evelyn Boyd Granville (erste schwarze Frau, die einen Doktortitel in Mathematik erwarb, der Film "hidden figures" lehnt sich an Leben an)

    - Dona Bailey (programmierte "Centipede", eines der bekanntesten Atari Spiele überhaupt)

    - Brenda Brathwaite (verh. mit John Romero, Mitautorin/Designerin/Entwicklerin bei Jagged Alliance, Wizardry 8, Dungeon & Dragons: Heroes, Tom Clancy's Ghost Recon: Commander)

    hier noch erheblich mehr:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Women_in_computing

  2. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: ternot 04.04.18 - 16:35

    Füchslein schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > dEEkAy schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > SITDnow schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Also als ich angefangen habe mich für Computer zu interessieren kannte
    > > ich
    > > > gar keine Vorbilder in der IT.
    > >
    > > Ich muss zugeben, mir fällt niemand als IT-Vorbild ein. Ich mag Sci-Fi
    > und alles technische.
    >
    > Und jetzt überlegt mal beide was ihr mit "Sci-Fi" und "alles technische"
    > verbindet.
    > ...
    > ja überlegen
    > ...
    > Na?
    > Waren da viele Frauen dabei?
    > Spock und Kirk sind auf jeden Fall keine ;-)
    > Und bei "alles technische" wird meist der Mann angeworben.
    > (Es gibt in der Werbebranche eine Farben- und Formenlehre darüber, was
    > Männer mehr anspricht und was Frauen mehr anspricht. Wenn man sich das mal
    > anguckt, sieht man ganz deutlich, wer das Zielobjekt der Werbenden ist.)


    Diese Formen- und Farbenlehre für Frauen wurde bei Star Trek: Gender Discovery ausprobiert und es kam nicht an. Niemand interessiert der Unfug.

    Das Problem sind wie schön bei der FAZ beschrieben die hießigen Freiheiten einer Frau - da braucht es mehr Unterdrückung und schon studiert die Frau etwas technisches. So zumindestens die Studienergebnisse in dem FAZ Artikel:

    http://blogs.faz.net/fazit/2018/04/03/was-frauen-wirklich-wollen-9836/

  3. Re: Ada Lovelace, Grace Hopper, Margaret Hamilton, Evelyn Boyd Granville, Dona Bailey, ...

    Autor: schily 04.04.18 - 16:42

    Nach aktueller Interpretation hat Ada Lovelace nur Texte übersetzt und Promotion gemacht.

    Frofessor Raúl Rojas hat dazu mal eine interessante Statistik erstellt, nach der der Name Ada Lovelace in der Literatur erst in den letzten Jahrzehnten auftaucht.

  4. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: Erza 04.04.18 - 16:52

    SITDnow schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich würde mal interessieren ob hier jemand ein IT-Vorbild hatte.

    Ich hatte ein IT-Vorbild. Das muss ja nicht immer eine berühmte Persönlichkeit sein.
    Für mich war es eine Programmiererin, die ein paar Jahre älter als ich selbst ist, die ihr Informatik-Studium gerade beendet hatte und mit beiden Beinen fest im Job stand, nebenbei noch Mutter und Schwester mitfinanzierte; die mir sagte, sie liebt coding; die im Urlaub von (ausschließlich männlichen) Kollegen angerufen wurde, weil sie ohne Ihren Rat nicht weiter kamen, ... eine Vorbildfigur, ohne dass sie hier irgendjemand außer mir selbst kennt. Kein Promi, kein Youtuber, kein Firmengründer.

    Wenn mich heute jemand fragt, warum ich mich als Frau getraut habe, in die IT zu gehen, nenne ich sie als ausschlaggebenden Grund. Das Interesse war schon immer da, seit frühen Kindheitstagen - der Mut nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.18 16:53 durch Erza.

  5. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: quineloe 04.04.18 - 16:52

    megaseppl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Füchslein schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Waren da viele Frauen dabei?
    >Schon ab TNG waren Frauen zumindest gut vertreten.

    naja. Wenn wir danach gehen, müsste TNG Frauen vor allem für ein Medizinstudium anfällig gemacht haben. Crusher und Troi waren ja Ärztinnen.

  6. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: ternot 04.04.18 - 16:57

    Erza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn mich heute jemand fragt, warum ich mich als Frau getraut habe, in die
    > IT zu gehen, nenne ich sie als ausschlaggebenden Grund. Das Interesse war
    > schon immer da, seit frühen Kindheitstagen - der Mut nicht.


    Du sprichst jetzt von der IT als ob das ein brennendes Haus wäre in das man reinrennen müsste und dazu einen gewissen Mut aufbringen müsste.

    Wenn die IT bei euch in der Firma wirklich so läuft würde ich dazu raten die Firma zu wechseln.

  7. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: aLpenbog 04.04.18 - 16:58

    Erza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die im Urlaub von (ausschließlich männlichen)
    > Kollegen angerufen wurde, weil sie ohne Ihren Rat nicht weiter kamen, ...

    Sowas schmeichelt einen ggf. während der ersten fünf Anrufe, dann hört das aber auch schon schnell auf. Ich wünsche mir mittlerweile ich hätte mich ein wenig öfter etwas blöder gestellt. Gerade in einem kleinen Unternehmen kann sowas unschöne Ausmaße annehmen.

    Ansonsten denke ich aber den meisten fehlt nicht das Vorbild, sondern das Interesse vorweg. Denke mein Jungs kommt das meist natürlich über Spielekonsolen und co. Zumindest zu meiner Ausbildungszeit sind fast alle über Computerspiele erstmal zum Computer gekommen. Sicher viele hatten dadurch falsche Vorstellungen von den Ganzen und waren fix wieder weg.

    Sicher gibt es auch Mädels die Interesse haben oder die Zocken, in der Summe aber deutlich weniger und seltener ernster.

  8. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: quineloe 04.04.18 - 16:58

    Passt doch, Frauen werden in der IT ja schon gerne geflamed ;)

  9. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: aLpenbog 04.04.18 - 16:59

    Denke das ist eher das Bild von außen, dass es ein Männerberuf ist, dass man ganz, ganz viel Mathematik brauch usw. Gibt ja viele Sachen die so häufig nicht der Realität entsprechen. Sicher ein Studium erfordert z.B. viel Mathematik aber eine Ausbildung als FISI/FIAE und der Berufsalltag danach, wenn man nicht in den Gamingbereich geht oder mit Sensorik zutun hat?

  10. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: Erza 04.04.18 - 17:07

    ternot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erza schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wenn mich heute jemand fragt, warum ich mich als Frau getraut habe, in
    > die
    > > IT zu gehen, nenne ich sie als ausschlaggebenden Grund. Das Interesse
    > war
    > > schon immer da, seit frühen Kindheitstagen - der Mut nicht.
    >
    > Du sprichst jetzt von der IT als ob das ein brennendes Haus wäre in das man
    > reinrennen müsste und dazu einen gewissen Mut aufbringen müsste.
    >
    > Wenn die IT bei euch in der Firma wirklich so läuft würde ich dazu raten
    > die Firma zu wechseln.

    Nein, da hast du etwas falsch verstanden. Das beweist, dass du schon mal keine Frau bist. :D Gratulationnnn, hehee....

    Mit der Firma hat das schon mal null komma null zutun. Hierbei musst du eine Frau sein, um zu verstehen, warum an dieser Stelle der Mut fehlte. Ich habe es schon in einem anderen Beitrag geschrieben: Frauen neigen leider zu Selbstzweifeln, dazu, sich gedanklich selbst schlechter zu stellen, sich wenig zuzutrauen, besonders wenn es gesellschaftlich "außer der Reihe" läuft: Frau im IT-Beruf? - Volltreffer.

    Ich hatte nie IT in der Schule. Ich konnte mir unter den Tätigkeiten und dem Beruf selbst nichts vorstellen. Als 16-jährige habe ich mich nicht dafür interessiert, mich über Berufe zu informieren, ich saß aber gleichzeitig jede freie Minute am PC und habe Skripte gebastelt oder kleinere Webseiten. Ich war also nah dran, wusste es aber nicht. Dann gibt es ziemlich genau 0 Frauen in Familie und Bekanntenkreis, die sich einem technischen Beruf zugewandt hatten. Ich wusste um mein Interesse, ich wusste um den Beruf, ich hätte mich trotzdem im Leben nicht getraut, auf dieser Schiene ernst zu machen. Ich hab es eher als Hobby empfunden, wie auch zeichnen oder lesen. Eine Freizeitaktivität. Die Eltern waren Technikhasser und hätten mich mit 18 noch lieber zum Spielen rausgeschickt, als mich am PC sitzen zu sehen. Absolut NICHTS gab mir den Mut, in die IT-Branche zu gehen nach dem Abi.

    Deshalb fehlte der Mut. Deshalb war ein Vorbild für mich nötig, für diese Überwindung, ich habe es nicht bereut.

    Jetzt klar soweit?! ^^

  11. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: quineloe 04.04.18 - 17:12

    Wir hatten auch nur ein Jahr lang einstündig ITG - die Abkürzung weiß ich nur noch, weil sie ja ganz offensichtlich für Internationales Titten Grabschen stand.

    Ja, es war in der 6. Klasse.

    mitgenommen haben wir da aber auch nichts, vor allem weil der Lehrer selber keinen Computer bedienen konnte.

  12. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: Erza 04.04.18 - 17:19

    aLpenbog schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erza schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > die im Urlaub von (ausschließlich männlichen)
    > > Kollegen angerufen wurde, weil sie ohne Ihren Rat nicht weiter kamen,
    > ...
    >
    > Sowas schmeichelt einen ggf. während der ersten fünf Anrufe, dann hört das
    > aber auch schon schnell auf. Ich wünsche mir mittlerweile ich hätte mich
    > ein wenig öfter etwas blöder gestellt. Gerade in einem kleinen Unternehmen
    > kann sowas unschöne Ausmaße annehmen.

    Ja glaub ich dir und versteh ich auch sofort. Wenn mein Chef jetzt abends mal (auf dem privaten Handy òó!) anruft, könnte ich mir auch was Schöneres am Feierabend vorstellen. Das steht außer Frage.
    Aber damals wissend, dass in einem männlich behafteten Beruf (so lt. meinem damaligen Verständnis) eine Frau um Rat gefragt wurde, weil sie einfach top war in ihrem Fach - das hatte für mich damals schon ein bisschen Heldenstatus. ^^

    Dir empfehl ich, dass nächstes Mal, wenn der 10. Bereitschaftsanruf nervt du daran denkst, dass das nur bedeutet, dass du gut bist in dem, was du tust - und vielleicht für jemanden ein Held sein könntest. :P

    > Ansonsten denke ich aber den meisten fehlt nicht das Vorbild, sondern das
    > Interesse vorweg. Denke mein Jungs kommt das meist natürlich über
    > Spielekonsolen und co. Zumindest zu meiner Ausbildungszeit sind fast alle
    > über Computerspiele erstmal zum Computer gekommen. Sicher viele hatten
    > dadurch falsche Vorstellungen von den Ganzen und waren fix wieder weg.

    Über das Interesse kann ich nicht urteilen. Ich glaube nicht, dass es fehlt, es ist vielleicht weniger stark ausgeprägt als bei Männern, aber ich treffe zumindest online auch auf viele Frauen, die Potential hätten, aber trotzdem andere Berufe machen - und wenn ich mich recht entsinne gab es auch in der Mittelstufe damals Freundinnen, die mit mir die Nacht an der Konsole durchgezockt haben, mit denen ich zusammen Star Trek geschaut und gehyped habe, wir waren MMO-süchtig bis die Eltern das Internet abgeschaltet haben (Attribute die dem klassischen Nerd zugesprochen werden), und wir haben manchmal verrückte Sachen am PC angestellt und uns kaputtgekichert, wenn der ICQ-Kontakt auch noch so blöd war, das Skript zu starten...
    Ich bin heute immer noch mit diesen (inzwischen) Frauen in Kontakt, niemand hat einen technischen Beruf erlernt von ihnen. Das Interesse war da. Der Spaß, das Talent, die Intelligenz... ich weiß nicht, ob das wirklich so stimmt, dass das Interesse grundsätzlich nicht ausreicht. =/
    Nur meine Vermutung aufgrund eigener Erfahrungen und Gedanken.

    > Sicher gibt es auch Mädels die Interesse haben oder die Zocken, in der
    > Summe aber deutlich weniger und seltener ernster.

    Ja, aber von diesen ursprünglichen Zockern gehen die (mehr) Männer in großen Zahlen selbstbewusst in die IT, und die Frauen, die grundsätzlich vielleicht schon weniger waren, die vor der Konsole saßen, - von denen dann keine Einzige.
    ... Also ich bleibe dabei, das Interesse existiert. IT als Beruf zu machen, ich glaube viele Frauen fassen diesen Gedanken nicht mal.

  13. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: theonlyone 04.04.18 - 17:23

    Erza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte nie IT in der Schule. Ich konnte mir unter den Tätigkeiten und
    > dem Beruf selbst nichts vorstellen. Als 16-jährige habe ich mich nicht
    > dafür interessiert, mich über Berufe zu informieren, ich saß aber
    > gleichzeitig jede freie Minute am PC und habe Skripte gebastelt oder
    > kleinere Webseiten. Ich war also nah dran, wusste es aber nicht. Dann gibt
    > es ziemlich genau 0 Frauen in Familie und Bekanntenkreis, die sich einem
    > technischen Beruf zugewandt hatten. Ich wusste um mein Interesse, ich
    > wusste um den Beruf, ich hätte mich trotzdem im Leben nicht getraut, auf
    > dieser Schiene ernst zu machen. Ich hab es eher als Hobby empfunden, wie
    > auch zeichnen oder lesen. Eine Freizeitaktivität. Die Eltern waren
    > Technikhasser und hätten mich mit 18 noch lieber zum Spielen rausgeschickt,
    > als mich am PC sitzen zu sehen. Absolut NICHTS gab mir den Mut, in die
    > IT-Branche zu gehen nach dem Abi.

    Für was braucht es da MUT ?

    Du schreibst eine Bewerbung und fertig ist damit.
    Rein gar nichts hindert irgendwen daran, außer dem Quatsch den man sich selbst einredet.

    Und das ist kein Problem der IT oder des Markt, das ist ein Psychologisches Problem und dafür braucht es keine Förderung, das ist schlichtweg eine Macke die immer und überall ein Problem darstellt.

    Um sich zu bewerben braucht es keine Vorbilder, nur sich selbst.

    Natürlich wird es zum Selbstläufer wenn man bereits Eltern hat die in dem Job sitzen und einen einfach durchwinken können.
    Ohne Frage ist das überall so. Wer Eltern hat die Anwälte sind hat es weit einfacher selbst Anwalt zu werden, kann direkt bei denen einsteigen und hat alle Beziehungen die man braucht direkt präsentiert.
    Wer Anwalt werden will und keine Anwälte um sich herum kennt, der hat es schon viel schwerer hier Fuß zu fassen.

    Das ist aber alles gar keine Frage, das ist bekannt und an sich auch kein Problem, den das sind Vorteile die ergeben sich aus der Sache heraus.

    > Deshalb fehlte der Mut. Deshalb war ein Vorbild für mich nötig, für diese
    > Überwindung, ich habe es nicht bereut.

    Die Problematik das hier einfach kein Mut existiert etwas aus eigener Überzeugung zu machen ist ein so grundlegendes Problem das hat mit der Thematik der IT gar nichts zu tun.

    Grundsätzlich zu meinen das wäre ein Problem der Frauen allgemein ist wohl auch einfach falsch, manche mögen das ja auch richtig, da man sich darauf zurück lehnen kann und eben kein vermeintliches Risiko einzugehen.

    > Ja, aber von diesen ursprünglichen Zockern gehen die (mehr) Männer in großen
    > Zahlen selbstbewusst in die IT, und die Frauen, die grundsätzlich vielleicht schon
    > weniger waren, die vor der Konsole saßen, - von denen dann keine Einzige.
    > ... Also ich bleibe dabei, das Interesse existiert. IT als Beruf zu machen, ich glaube
    > viele Frauen fassen diesen Gedanken nicht mal.

    "Selbstbewusst" wäre hier einfach nur strunz dumm und blöd gerade aus laufen.

    Gerade die "Zocker" wissen meist nicht was sie machen sollen und da geht man halt in die IT und fängt einfach mal an Informatik zu studieren.
    Genau die fallen auch reihenweise aus dem Studium wieder heraus, da die einfach nichts dort verloren haben.

    Die NERD Varianten von männlich und weiblich sind ohnehin die Introvertierten Menschen, aber dennoch bewirbt man sich für ein Studium wenn einen das Studium interessiert und da spielt es überhaupt keine Rolle ob das Mann oder Frau ist.

    Frauen haben vielleicht einfach auch die Tendenz ihre eigentlichen Interessen zurück zu stellen und gehen mit der MASSE , anstatt auch mal etwas aus der Masse heraus zu stechen schwimmt man lieber mit.
    Aber das ist bei Männern auch nichts anderes, wer einen Beruf machen will der nicht ins Männerbild passt bekommt wohl noch viel krasseren Gegenwind (das fängt schon dabei an das alle Berufe die irgendwie mit Kindern zu tun haben für Männer immer die Thematik der Pädophilen mit sich bringen ; Kulture Dinge wie das Männer eben nicht gerne von anderen Männern angefasst werden kommt noch dazu ; ohne Frage hat man in diversen Berufen eben auch einfach weit überdurchschnittlich viele Schwule Männer, wenn sich überhaupt ein Mann auf den Job bewirbt ; das ist keine Überraschung).

    ----

    Am Ende muss die IT nicht gefördert werden, die Problematik liegt im Kern im fehlenden Selbstbewusstsein und den Inkompetenz seine eigenen Interessen wirklich auch zu vertreten.

    Eine Problematik die sich durch praktisch alle Themen und Gebiete zieht.

    Aber ohne Frage gibt es genügend Frauen die das können und die machen dann eben auch den Job den sie machen wollen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.18 17:35 durch theonlyone.

  14. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: QDOS 04.04.18 - 17:43

    Hatte nie ein Vorbild um in die IT zu gehen und hab auch nie verstanden warum andere Leute Vorbilder brauchen. Ganz absurd hab ich es immer gefunden, wenn irgendwelche Fußballer als Vorbilder herhalten mussten...

  15. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: Eisboer 04.04.18 - 17:49

    Ja genau ey! Scheißt auf Menschen, die Probleme haben. Sollen sich mal zusammenreißen! Sind hier ja nicht bei Wünsch dir was.

    --- Sarkasmus off ---

    Manchmal denk ich, wir bräuchten einen Grundschulkurs Empathie, statt IT. Ich hoffe stark, dass du niemals etwas zu entscheiden hast.

  16. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: ternot 04.04.18 - 17:51

    Erza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ternot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Erza schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wenn mich heute jemand fragt, warum ich mich als Frau getraut habe, in
    > > die
    > > > IT zu gehen, nenne ich sie als ausschlaggebenden Grund. Das Interesse
    > > war
    > > > schon immer da, seit frühen Kindheitstagen - der Mut nicht.
    > >
    > >
    > > Du sprichst jetzt von der IT als ob das ein brennendes Haus wäre in das
    > man
    > > reinrennen müsste und dazu einen gewissen Mut aufbringen müsste.
    > >
    > > Wenn die IT bei euch in der Firma wirklich so läuft würde ich dazu raten
    > > die Firma zu wechseln.
    >
    > Nein, da hast du etwas falsch verstanden. Das beweist, dass du schon mal
    > keine Frau bist. :D Gratulationnnn, hehee....
    >
    > Mit der Firma hat das schon mal null komma null zutun. Hierbei musst du
    > eine Frau sein, um zu verstehen, warum an dieser Stelle der Mut fehlte. Ich
    > habe es schon in einem anderen Beitrag geschrieben: Frauen neigen leider zu
    > Selbstzweifeln, dazu, sich gedanklich selbst schlechter zu stellen, sich
    > wenig zuzutrauen, besonders wenn es gesellschaftlich "außer der Reihe"
    > läuft: Frau im IT-Beruf? - Volltreffer.
    >
    > Ich hatte nie IT in der Schule. Ich konnte mir unter den Tätigkeiten und
    > dem Beruf selbst nichts vorstellen. Als 16-jährige habe ich mich nicht
    > dafür interessiert, mich über Berufe zu informieren, ich saß aber
    > gleichzeitig jede freie Minute am PC und habe Skripte gebastelt oder
    > kleinere Webseiten. Ich war also nah dran, wusste es aber nicht. Dann gibt
    > es ziemlich genau 0 Frauen in Familie und Bekanntenkreis, die sich einem
    > technischen Beruf zugewandt hatten. Ich wusste um mein Interesse, ich
    > wusste um den Beruf, ich hätte mich trotzdem im Leben nicht getraut, auf
    > dieser Schiene ernst zu machen. Ich hab es eher als Hobby empfunden, wie
    > auch zeichnen oder lesen. Eine Freizeitaktivität. Die Eltern waren
    > Technikhasser und hätten mich mit 18 noch lieber zum Spielen rausgeschickt,
    > als mich am PC sitzen zu sehen. Absolut NICHTS gab mir den Mut, in die
    > IT-Branche zu gehen nach dem Abi.
    >
    > Deshalb fehlte der Mut. Deshalb war ein Vorbild für mich nötig, für diese
    > Überwindung, ich habe es nicht bereut.
    >
    > Jetzt klar soweit?! ^^


    D.h. du hast deine Teenagerphase am Rechenknecht verbracht und bist nie auf die Idee gekommen mal Onkel Google nach IT Berufen zu befragen bzw. einen Neigungstest durchzuführen? Die gibt es in 10 Minuten Varianten auf vielen Webseiten. Da wird kein Geschlecht gefragt. Wenn du da Webkram und Skripte angibst grob bei den Interesseren muss der zwangsläufig IT Berufe ausspucken.

  17. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: Erza 04.04.18 - 18:37

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Erza schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Für was braucht es da MUT ?

    Hausaufgabe:
    https://de.wiktionary.org/wiki/Einf%C3%BChlungsverm%C3%B6gen

    Soll ich jetzt noch mal von vorne erklären, dass Frauen oft von ihrem Naturell aus schon unsicher sind, sich selbst oft weniger zutrauen als Männer das tun (mag nach Außen nicht immer so erscheinen, das passiert in den Gedanken), und dass die Dominanz der Männer in diesem Beruf zusätzlich abschreckend wirken kann?

    Gegen die Natur der Frauen, sich im ersten Schritt erst einmal selbst anzuzweifeln, versucht selbst die Wirtschaft etwas zu tun. Meine Mutter ist in einer der höchsten Führungspositionen einer bekannten Bank (regional) und beschreibt immer denselben Ablauf bei neuen Projekten:

    Das Projekt wird vorgestellt, aschließend fragt Chef: "...wer will's?"
    Sofort hebt eine Anzahl von Männern die Hand. Und Mann hat das Projekt!
    Frauen saßen auch in der Runde, es sind selbstbewusste Frauen, die sehr gut sind in dem, was sie bereits tun. Aber während Frau noch 2-5 Sekunden nachdenkt "kann ich das eigentlich? Würde ich das Projekt gut umsetzen mit meinem aktuellen Wissensstand?" hat Mann bereits ohne Hirn einzuschalten die Hand gehoben, um sich danach Gedanken zu machen "oh hmm... kann ich das eigentlich mit meinen Qualifikationen umsetzen? Ach, wird schon passen!" Und oft laufen diese Projekte dann unter genau diesen vorpreschenden männlichen Mitarbeitern schlecht, und die unter einer Frau (wenn's dann mal so klappt) gut organisiert und strukturiert, zielführend und in einem realistischen Zeitrahmen.
    Dies sind die Erfahrungen einer absoluten Karrierefrau, die lediglich beobachtet. Es liegt also definitiv in der Natur der Frau, sich mehr Gedanken zu machen - deshalb ist sie noch kein Psycho, sie entspricht ein Stück weit ihrer Natur.

    Zurück zur IT:
    Als der eine weibliche Sonderfall allein unter Männern - da denkt jede Frau, sie wäre entweder von der Natur schon nicht dafür geschaffen, in dieses Testosteronrevier einzudringen, oder man wird ihr ganz besonders auf die Finger glotzen und sie muss sich um ein vielfaches mehr anstrengen und beweisen, als jeder Mann im gleichen Team - wenn du den Artikel zu Ende gelesen hast haben selbst die Frauen, die gerade programmieren lernen offenbar diese Gedanken! Sind wir deshalb alle psychologische Schwächlinge, weil wir Bedenken haben?!

    Ich könnte so weiter machen - aber du bist ein intelligentes Wesen der Rasse Informatiker (nehme ich an?) und kannst das auch selbst weiterspinnen, mit nur einem Hauch Einfühlungsvermögen (siehe Link oben) - oder mir einfach mal glauben, dass der Schritt in die Informatik für mich Überwindung bedeutet hat, auch wenn du es selbst so gar nicht verstehen oder nachvollziehen kannst. (Jeder hat seine Talente wo anders liegen, sich in andere hineinzuversetzen ist nicht jedermann's Sache, daher erwarte ich das mal an dieser Stelle nicht pauschal und in vollem Umfang).

    > Du schreibst eine Bewerbung und fertig ist damit.
    > Rein gar nichts hindert irgendwen daran, außer dem Quatsch den man sich
    > selbst einredet.

    Und du glaubst, jede 18-jährige Schülerin muss deshalb genau dieser Auffassung sein, nur weil es vielleicht deine war - was ich auch nicht ganz glaube, wenn man schon im Beruf ist klingt das alles ganz einfach, die meisten Schulabsolventen sind sehr viel unsicherer als das, was du hier beschreibst. Ein derartiges Verhalten ist für die breite Masse eher unrealistisch und kommt auch ein bisschen von oben herab.

    > Und das ist kein Problem der IT oder des Markt, das ist ein Psychologisches
    > Problem und dafür braucht es keine Förderung, das ist schlichtweg eine
    > Macke die immer und überall ein Problem darstellt.

    Achsooo, du hast Psychologie studiert. Jeder, der sich so verhält ist demnach "ein Psycho mit ner Macke". Sich Gedanken oder Sorgen zu machen ist eine Schwäche, die einem bloß im Weg steht. Joa... auch ne Philosophie! - Nicht meine.
    Das ist ja auch ganz üblich für klassische Klischee-Nerds, dass sie absolut selbstbewusst erhobenen Hauptes im Leben stehen, entspannt ihre Bewerbung schreiben und dann sich selbst auf die geschwollene Brust klopfend und siegessicher in dieses Vorstellungsgespräch gehen, obwohl es das erste ernsthafte in ihrem Leben ist. BAM, SO LÄUFT DAS IN DER REALITÄT! B)

    ...</sarkasmus ende>... hörst du dir eigentlich selbst zu?!
    Wir reden hier immer noch über IT-begabte Frauen, und warum sie nicht in IT-Berufe gehen, um an den ursprünglichen Artikel zu erinnern. Und nachdem ich gestehe, dass ich damals aus vielen Gründen nicht den Mut hatte erzählst du mir, ich wäre das psychologische Problem? Wow, danke, das wird mir und allen Mädchen, denen es so geht künftig sicher helfen, deine selbstbewussten Worte die einen derart mitreißen, dass man gleich auch mal seine gechillte Bewerbung raushaut... ^^; Mist. Schon wieder Sarkasmus. Sorry. Du hast es provoziert.

    Ich zähle mich selbst nicht zu Mimimi-Angsthase, als psychologische Mutlosigkeit in Person, was mich zum gesellschaftlichen Problem macht - im Gegenteil, wie du sicher inzwischen erahnst hatte ich bereits als Teenie eher eine große Klappe. Ich hab diejenigen in der Klasse geprügelt, die den "Nerd" mit Papierbällen beworfen haben, habe meinen damaligen Manga-Hype selbstbewusst und extrovertiert gelebt, auch optisch.
    Ich hatte trotzdem Selbstzweifel und Bammel als es darum ging, diese Job-Entscheidung zu treffen (es ging ja lediglich UM MEINE ZUKUNFT!), und habe mir einen Männerdomänenberuf nicht zugetraut - hmm wie geht's dann wohl den ganzen IT-interessierten Mädels, die sich selbst als grundsätzlich weniger selbstbewusst einstufen?

    Angebrachtes Zitat an dieser Stelle: " 's bleibt alles so, wie's is." B)

    > Um sich zu bewerben braucht es keine Vorbilder, nur sich selbst.

    Superman hat gesprochen.

    Deine weise Erkenntnis in einem Online-Forum haben Potential, jetzt alles zu verändern. Null Verständnis für die Entscheidung und Beweggründe anderer und Kopf-durch-die-Wand-Denke, inklusive Verurteilung und Diagnosestellung im weiteren Verlauf. JETZT fühl ich mich besser.

    ...und schon wieder Sarkasmus.
    Freut mich aber wenn du so unbeschwert und sorgenfrei durch's Leben spazierst. ;-)

    Für mich war ein Vorbild nötig, und ob das nun gut oder schlecht war hast du nicht zu be- oder ver-urteilen.

    > Die Problematik das hier einfach kein Mut existiert etwas aus eigener
    > Überzeugung zu machen ist ein so grundlegendes Problem

    Wieso ist das ein Problem? Wir sind noch keine Roboter, und ich möchte keiner sein. Gedanken, Zweifel, Sorgen, Entscheidungen und Impulse, das gehört doch letztlich alles zum Menschsein.

    > das hat mit der Thematik der IT gar nichts zu tun.

    Doch, hat es.
    Die ganzen Frauen, die aus eigener Überzeugung in einen sozialen Beruf gehen - die haben sich ja auch gertraut. Und warum schaffen es die IT-interessierten Mädchen irgendwie nicht? Du machst es dir ganz schön leicht zu behaupten, es wäre ein grundlegendes Persönlichkeitsproblem und hätte "nichts mit IT zu tun".

    Dies war mein Versuch, dir meinen Standpunkt näher zu bringen. Wenn das vorne und hinten nicht geklappt hat kann ich das akzeptieren.

    > "Selbstbewusst" wäre hier einfach nur strunz dumm und blöd gerade aus
    > laufen.

    Einerseits ermutigst du zu mehr Selbstbewusstsein, andererseits würdigst du selbiges herab... wo ist der Konsens.

    > Die NERD Varianten von männlich und weiblich sind ohnehin die
    > Introvertierten Menschen, aber dennoch bewirbt man sich für ein Studium
    > wenn einen das Studium interessiert und da spielt es überhaupt keine Rolle
    > ob das Mann oder Frau ist.

    Ich zähle mit hoher Wahrscheinlichkeit zu deiner Definition von "Nerd" was die Interessen anging und war ganz schön extrovertiert. Sorry, falsche Annahme deinerseits. Das eine hat nicht automatisch was mit dem anderen zu tun, außer man ergänzt die Definition von "Nerd" grundsätzlich und zielt dabei nicht nur auf "Nerd-Interessen" sondern auch auf "Nerd-Psychologie" ab.

    Außerdem sind die wenigsten meiner IT-Kollegen introvertiert und sozialkompetenzverkümmert! So ein Unfug.

    Mein ("Nerd-")Interesse hat gepasst. Meine Gesellschaft und mein Umkreis aber nicht, und dann mal so einen Schritt zu machen, bei dem jeder erst mal an dir zweifelt, ob du so ein Männer-Fach-Studium überhaupt schaffen kannst, was wiederrum Selbstzweifel folgert - dazu gehört schon echter Mut oder 100% Selbstsicherheit. Das hat nichts mit introvertiert, extrovertiert, oder grundsätzlichem psychologischem Error zu tun. Das sind normale menschliche Abläufe, die sich nicht so leicht mit weisen Worten abschalten lassen, was die Grundproblematik kein Stück weiter bringt.

    Was ist so schlimm daran? Wenn alle Mädchen, die sich für IT interessieren durch ein Vorbild in den Beruf kommen - wo ist da der Makel?!
    Letztlich zählt doch nur, dass man angekommen ist.

    > Frauen haben vielleicht einfach auch die Tendenz ihre eigentlichen
    > Interessen zurück zu stellen und gehen mit der MASSE , anstatt auch mal
    > etwas aus der Masse heraus zu stechen schwimmt man lieber mit.
    > Aber das ist bei Männern auch nichts anderes, wer einen Beruf machen will
    > der nicht ins Männerbild passt bekommt wohl noch viel krasseren Gegenwind
    > (das fängt schon dabei an das alle Berufe die irgendwie mit Kindern zu tun
    > haben für Männer immer die Thematik der Pädophilen mit sich bringen ;
    > Kulture Dinge wie das Männer eben nicht gerne von anderen Männern angefasst
    > werden kommt noch dazu ; ohne Frage hat man in diversen Berufen eben auch
    > einfach weit überdurchschnittlich viele Schwule Männer, wenn sich überhaupt
    > ein Mann auf den Job bewirbt ; das ist keine Überraschung).

    Eben. Und deshalb gehört für einen Mann vermutlich auch Mut dazu, einen pädagogischen Beruf zu wählen. Und daher meine Bewunderung für diejenigen, die ihn aufbringen. Und das beantwortet letztlich deine eingehende Frage: "Wozu Mut".

    > Am Ende muss die IT nicht gefördert werden, die Problematik liegt im Kern
    > im fehlenden Selbstbewusstsein und den Inkompetenz seine eigenen Interessen
    > wirklich auch zu vertreten.

    "Inkompetenz" das klingt schon fast beleidigend. Ich habe mein Interesse letztlich vertreten, dazu war ein Vorbild nötig, und ich habe den Schritt dann letztendlich gewagt. Der Impuls an sich ist doch völlig egal. Dein Vorwurfston ist daher absolut unbegründet.
    Dieser Beitrag fragte nach einem Vorbild, ich habe ein's und bin froh darum und dass ich meine ehrlichen Hintergründe dazu erklärt habe, warum ich ein Vorbild brauchte zeugt vermutlich von viel Selbstbewusstsein. Stimmt's? ;-) The End.

  18. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: Erza 04.04.18 - 18:41

    ternot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > D.h. du hast deine Teenagerphase am Rechenknecht verbracht und bist nie auf
    > die Idee gekommen mal Onkel Google nach IT Berufen zu befragen bzw. einen
    > Neigungstest durchzuführen? Die gibt es in 10 Minuten Varianten auf vielen
    > Webseiten. Da wird kein Geschlecht gefragt. Wenn du da Webkram und Skripte
    > angibst grob bei den Interesseren muss der zwangsläufig IT Berufe
    > ausspucken.

    Darf ich fragen, wie alt du bist? Willst du mir erzählen, du hast mit 16-18 Jahren statt auf Pornoseiten rumzusurfen einen Google-Berufsneigungstest absolviert?
    Verarschen kann ich mich alleine.

    Ich hatte viele Interessen, habe ich immer noch, ich bin nicht so einseitig. Einen derartigen Test, den du beschreibst habe ich übrigens absolviert, als die Klasse zwangsweise Wandertag zum Arbeitsamt hatte, das ging dort an irgendwelchen Rechnern. Weiß sogar noch, was es für mich ausgespuckt hat: Kommunikationswissenschaften! Ich glaube und HOFFE nicht, dass sich irgendjemand auf derartige Schwachsinns-Tests verlässt.

    Ich bin übrigens entsetzt, wie wenig Verständnis hier für Mitmenschen aufgebracht wird und wie hier pauschal junge Erwachsene verurteilt werden. (Ohne Zweifel - ihr habt es damals viel besser gemacht - ja, wer's dann glaubt.) Und Männerwelt wundert sich, warum viele Frauen auf sowas keinen Bock haben??
    Zum Glück habe ich vernünftige Kollegen erwischt. :-)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.18 18:42 durch Erza.

  19. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: gutenmorgen123 04.04.18 - 19:08

    Erza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und Männerwelt wundert sich, warum viele Frauen auf sowas keinen
    > Bock haben??
    Das gilt interessanter Weise auch in der umgekehrten Richtung. Wer will schon dünnhäutige Kollegen haben die jedes Wort auf die Goldwaage legen oder einem im Mund umdrehen?

  20. Re: Vorbilder in der IT?

    Autor: ternot 04.04.18 - 19:36

    Erza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ternot schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > D.h. du hast deine Teenagerphase am Rechenknecht verbracht und bist nie
    > auf
    > > die Idee gekommen mal Onkel Google nach IT Berufen zu befragen bzw.
    > einen
    > > Neigungstest durchzuführen? Die gibt es in 10 Minuten Varianten auf
    > vielen
    > > Webseiten. Da wird kein Geschlecht gefragt. Wenn du da Webkram und
    > Skripte
    > > angibst grob bei den Interesseren muss der zwangsläufig IT Berufe
    > > ausspucken.
    >
    > Darf ich fragen, wie alt du bist? Willst du mir erzählen, du hast mit 16-18
    > Jahren statt auf Pornoseiten rumzusurfen einen Google-Berufsneigungstest
    > absolviert?
    > Verarschen kann ich mich alleine.
    >
    > Ich hatte viele Interessen, habe ich immer noch, ich bin nicht so
    > einseitig. Einen derartigen Test, den du beschreibst habe ich übrigens
    > absolviert, als die Klasse zwangsweise Wandertag zum Arbeitsamt hatte, das
    > ging dort an irgendwelchen Rechnern. Weiß sogar noch, was es für mich
    > ausgespuckt hat: Kommunikationswissenschaften! Ich glaube und HOFFE nicht,
    > dass sich irgendjemand auf derartige Schwachsinns-Tests verlässt.
    >
    > Ich bin übrigens entsetzt, wie wenig Verständnis hier für Mitmenschen
    > aufgebracht wird und wie hier pauschal junge Erwachsene verurteilt werden.
    > (Ohne Zweifel - ihr habt es damals viel besser gemacht - ja, wer's dann
    > glaubt.) Und Männerwelt wundert sich, warum viele Frauen auf sowas keinen
    > Bock haben??
    > Zum Glück habe ich vernünftige Kollegen erwischt. :-)


    Du hast dir also nie Gedanken darüber gemacht, welchen Lebensstandard du später haben möchtest und mit welchem Beruf man das am besten finanzieren kann und dennoch nicht all zu weit von denen eigenen Interessen unterwegs zu sein? (Wobei das meiner Meinung nach eine bescheuerte Wahl hat, macht man etwas gerne als Hobby sollte man es nicht zu seinem Beruf machen - ansonsten hat man ein Hobby weniger)

    Da wunder ich mich über Abbrecherquoten im MINT Bereich nicht wirklich. Wie kann man nur so blauäugig sein?

    Wenn du natürlich in gnadenloser Selbstüberschätzung *alle* deine Eigenschaften überschätzt oder als Mauerblümchen zu zaghaft vorgehst sind diese Tests natürlich nutzlos. Ist dir bewusst, wie diese Tests funktionieren? Das ist oftmals eine simple Gewichtung passend zu den Berufsfeldern die entsprechend eingepflegt wurden. Wenn du bei allem mittelmäßig auswählst und bei Medien eine Stufe drüber, dann kommt natürlich keine aussagekräftige Aussage dabei heraus.

    Aber einfach zu sagen "ich hab keine Ahnung und Tests sind doof" ist im heutigen Zeitalter einfach nur eine faule Ausrede. Seit >15 Jahren hat jeder einen eigenen Internetzugang, seit >20 Jahren ist ein Zugriff mittels Internetcafe kein Thema mehr gewesen.

    Und selbst wenn man vollständig analog vorgeht ist das ganze recht einfach - man fragt einfach jemanden (z.B. Campus wenn man wirklich niemand persönlich kennt) einer lokalen Universität nach einer geeigneten Vorlesung/Praktikum um sich einen Studiengang anzuschauen, dann geht man dort hin und fragt den Prof ob man es sich mal anschauen dürfte und tada, man kann als Gasthörer zuschauen oder auch in einem Praktikum mitmachen (hab ich selbst gemacht). Und was kann ich sagen? Ich hab mein Studium mit minimalem Aufwand durchgezogen und mich nie über fehlende "Rollenbilder" beklagt.

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