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"..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

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  1. "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: LRU 18.10.19 - 10:34

    Ich weiß, dass Themengebiet ist jetzt wieder Golems wunder Punkt, wo das Kommentieren gerne mal gesperrt wird oder Kommentare verschoben werden, aber ich habe dazu nur eine einfache Frage.

    Wurde so etwas überhaupt mal untersucht oder wird es von vorneherein als Verschwörungstheorie abgetan, weil es dem Zeitgeist widerspricht?

  2. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: BiGfReAk 18.10.19 - 10:44

    Ich sehe da persönlich keinen Zusammenhang. Zumindest wäre es mir neu, dass Feministinnen keine Kinder auf die Welt bringen.
    Oder anders rum gefragt: Kann eine Mutter keine Feministin sein?

    Im Grunde sagt der Feminismus doch nur aus, dass Frauen gleichberechtigt zum Mann sein wollen. Was ja auch berechtigt ist.

    Die richtige Ursache für den Geburtenrückgang wird hier erklärt:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Demografischer_Übergang

  3. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: LiPo 18.10.19 - 10:47

    Ich glaube eher das es einen Geburtenrückgang wegen Planungsunsicherheit gibt.
    Wer wegen ewiger Praktika, Zeitverträgen und Leiharbeit keine Ahnung hat ob er/sie in einem Jahr arbeits- und geldlos dasitzt hat keine Lust Kinder in die Welt zu setzen.

    Die Wahrheit wird sein, das es wie immer eine gesunde Mischung aus mehreren Faktoren ist.

  4. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: Hallonator 18.10.19 - 10:57

    LiPo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube eher das es einen Geburtenrückgang wegen Planungsunsicherheit
    > gibt.
    Ich vermute gerade die hohe Planungssicherheit aufgrund der medizinischen Versorgung als Grund für den Geburtenrückgang.

    Meine Uroma hat mal zu meiner Mutter gesagt: "Du kannst doch nicht nur ein Kind bekommen! Wenn das stirbt, hast du gar keins mehr"

    In der Bekämpfung des hohen Bevölkerungswachstums in vielen afrikanischen Ländern wollen viele Entwicklungshelfer daher auch auf einen Ausbau der medizinischen Versorgung setzen.

  5. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: gumnade 18.10.19 - 10:57

    Eigentlich ist es immer etwas unseriös, gesellschaftliche Phänomen wie den Geburtenrückgang auf nur eine Ursache zu beschränken, denn neben dem Feminismus liegt es auch garantiert an den Chemtrails und der flacher werdenden Erde.

    Sic transit gloria mundi

  6. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: chuck 18.10.19 - 11:00

    LiPo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wer wegen ewiger Praktika, Zeitverträgen und Leiharbeit keine Ahnung hat ob
    > er/sie in einem Jahr arbeits- und geldlos dasitzt hat keine Lust Kinder in
    > die Welt zu setzen.

    Dann gibt's jene, die Kinder einfach mal auf die Welt setzen. Vielleicht weil sie realisiert haben, dass es keine perfekten Ausgangsbedingungen dafür gibt.

  7. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: Intothi 18.10.19 - 11:01

    Ist doch völlig egal. Selbst wenn ein Zusammenhang zwischen Feminismus und einem Geburtenrückgang bestünde, was wäre denn die Konsequenz?

    Sorry, Feminismus ist nicht mehr, wir brauchen mehr Kinder ... .

    Tja, schade auch.

  8. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: Niaxa 18.10.19 - 11:02

    Mal ganz banal betrachtet. Klar hat es etwas damit zu tun, dass die Frau heute nicht mehr nur Hausfrau ist und das diese Schubladengesellschaft sich umorientiert hat (Leider auch heute alles sofort in Schubladen stecken will). Die Karriere der Frau trägt bestimmt dazu bei aber ich glaube nicht mal all zu sehr. Die Pille war aber so n kleiner Geburtenkiller.

    Generell stört mich hier das Wort und dessen Bedeutung. Als wäre es heute falsch und schädlich wenn sich eine Frau in die Mutter und Haushaltsrolle begibt. Meine macht dies sehr gut und gerne und ist weder in dieser Rolle gefangen, noch wäre sie dadurch mir oder sonst wem untergeordnet.

    Zudem stört es, bzw. ist es sogar in vielen Gesprächen mit Frauen über das Thema schon aufgefallen, dass diesen diese radikale Feminismusbewegung eher peinlich ist. Meine sagt zum Beispiel, dass sie froh ist, die gleichen Rechte zu haben... aber bei manchen Dingen erwartet sie von mir einfach den Unterschied auszumachen. Mann zu sein und für Dinge zu stehen, warum sie einen Mann und keine Frau zum Lebenspartner gewählt hat. Ich weis gar nicht, warum es heute auch andauernd so schlimm sein soll, dass Mann und Frau unterschiedlich sind. Das Frauen sich selten für IT interessieren, oder Männer seltener Sozialberufe wählen. Die Menschheit ist so schön farbenfroh und wir versuchen Krampfhaft alles gleich aussehen zu lassen.

    Wie wäre es da mit ein bisschen Rot oder Grün? NEIN GRAU!!! Oh aber etwas Blau an der anderen Stelle ist ok oder? Meinst du etwa DIESE Stelle hier? JA genau die! Nix da... GRAU!!! Sonst müsste man ja alle anderen Stellen auch aufhübschen wegen Gleichberechtigung. GRAU GRAU GRAU!!! LERN ES LEB ES LIEB ES!!! GRAU!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.19 11:05 durch Niaxa.

  9. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: einglaskakao 18.10.19 - 11:04

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Im Grunde sagt der Feminismus doch nur aus, dass Frauen gleichberechtigt
    > zum Mann sein wollen. Was ja auch berechtigt ist.
    Das ist so pauschal falsch.
    Ein ismus ist immer ein Begriff der Extreme:
    Nationalismus = Der Staat steht im Mittelpunkt
    Maskulinismus = Der Mann steht im Mittelpunkt
    Islamismus = Der Islam steht im Mittelpunkt
    Demnach steht Feminismus für die Frau im Mittelpunkt
    Das hat vom Begriff her pauschal nicht zwangsläufig mit "Gleichberechtigung" zu tun.
    Denn dann wäre es kein Femin-ismus.

  10. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: AllDayPiano 18.10.19 - 11:10

    Es gibt eine Kausalität zwischen Geburtenrate und gesellschaftlichem Wohlstand. Je weiter entwickelt eine Gesellschaft ist, umso mehr Wohlstand existiert, umso weiter sinkt die Kindessterblichkeit, umso weniger Kinder werden gezeugt. Es ergibt sich dann irgendwann ein absolutes Minimum von etwa 1,7 Kindern, das bei allen Staaten mit Wohlstand relativ gleich ist.

    Forscher gehen davon aus, dass es sich dabei um ein natürliches Regulativ handelt, denn Menschen wollen ihren Fortbestand sichern (wie jede andere Spezies auch).

    Wohlstand führt aber auch dazu, dass sich die Gesellschaft um immer weniger existenzielle Fragen, sondern um immer mehr philosophische Fragen kümmern kann. Eine dieser Fragen ist die Gleichberechtigung. Man sieht das auch sehr deutlich in vielen arabischen Staaten, bei denen die Frauen zunehmend für ihre Rechte kämpfen.

    Es gibt daher eine Korrelation zwischen Feminismus und Geburtenrückgang, aber die Kausalität ist eine komplett andere.

    Das kann man sich selbst auch relativ leicht selbst herbeiführen: Dreht sich Feminismus um die Frage, dass eine Frau keine Kinder mehr bekommen soll? Nein. Also ist die Kausalität schonmal dahin.

    Es ist natürlich in der Übergangszeit (Steinzeit zu entwickelter Gesellschaft) schwierig, vor allem dann, wenn Männer in ihrem archaischen Frauenbild stecken, aber die Frauen diesem Bild nicht mehr entsprechen. Viele Männer sind damit überfordert, was dazu führt, dass Frauenrechtlerinnen keine Männer "auf Augenhöhe" finden. DIESE Frauen haben dann natürlich durchaus ein Problem, einen Partner zu finden. Aber wie klein ist dieser Anteil an der Gesamtströmung? Ich würde sagen: Verschwindend gering. Abgesehen davon, dass es mittlerweile auch immer mehr Männer gibt, die für dieses Thema sensibilisiert sind, und die Frauenrechtsbewegung mitttragen.

  11. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: AllDayPiano 18.10.19 - 11:12

    Ich habe nach dem dritten Absatz aufgehört zu lesen, denn ich habe das dumpfe Gefühl, Du hast nicht verstanden, worum es beim Feminismus und der Frauenrechtsbewegung geht.

    Es geht nicht darum, das Frauen nicht mehr hinter den Herd gehören, sondern darum, dass Frauen die Wahlfreiheit möchten. Es geht ihnen darum, dieses Frauenbild und dieses antiquierte Denkmuster aufzubrechen.

    Das heißt mitnichten, dass es keine Feministin gibt, die nicht gerne kocht und Kinder großzieht.

  12. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: AllDayPiano 18.10.19 - 11:16

    -ismus bedeutet eine Ableitung einer theoretischen Betrachtung und hat mitnichten was mit Radikalisierung zu tun!

    Pragmatismus ist keine Radikalform, sondern beschreibt eine Herangehensweise. Pluralismus beschreibt nicht eine Gruppe von Menschen, die andere hassen, wenn sie in der Einzahl reden.

    Was DU darunter verstehst, ist nicht das, was das Rest darunter versteht.

  13. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: Niaxa 18.10.19 - 11:30

    Was es bedeuten sollte und wie damit teilweise extremfeministen umgehen sind zwei paar Schuhe. Man sieht es doch schon an Themen wie IT/Frau. Weil es ja nicht sein kann, dass es scheinbar klare Interessensunterschiede zwischen Mann und Frau gibt, muss man heute Frauen schon quasi per Gehirnwäsche einprügeln, dass sie sich für IT interessieren müssen. Wenn man hierbei einer andere Meinung ist, wandern Beiträge ins Nirvana... Ihr Beitrag war gegen das oberste Feministengesetz ^^.

    Frauen haben schon lange (zumindest in DE) das Wahlrecht. Wie stark eine Frau in der heutigen Gesellschaft ist, sieht man nur, wenn man aber auch nur, wenn man hinsieht. Und das ist nicht erst seit gestern so. Die "Frauen an den Herd" Einstellung ist mir in den letzten 30 Jahren nicht einmal untergekommen. Die Frage von neu Feministinnen, warum bei uns die Frau kocht... die höre ich regelmäßig. Als wäre das eine Sünde. Antwort: Weil sie es besser kann wie ich, weil es ihr Spaß macht und und und. Antwort von ihr: Macho! Aha...

    Sry überwiegend sind das die Dinge, die beim Feminismus hängen bleiben. Frauenrechte gehören auf ganz anderen Ebenen gestärkt. Z.B. beim Gehalt. Meine Frau bekommt deutlich weniger wie ihre männlichen Kollegen. Und wissenb zu dürfen was die Männer verdienen, das bringt ihr auch einen feuchten Kericht. Nur mal so als Beispiel. Aber ansonsten finde ich doch unsere Rechtesystem weitgehend Genderfrei und auch die Ansichten der Männer haben sich weitestgehend vor vielen Jahren schon geändert. Ich weis als nicht wofür man eine Feminismusbewegung benötigt in DE. Im Iran, Türkei, Sudan, oder sonstigen frauenfeinlichen Umgebungen mag das sein. Aber hier sicher nicht.

  14. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: divStar 18.10.19 - 11:30

    LiPo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube eher das es einen Geburtenrückgang wegen Planungsunsicherheit
    > gibt.
    > Wer wegen ewiger Praktika, Zeitverträgen und Leiharbeit keine Ahnung hat ob
    > er/sie in einem Jahr arbeits- und geldlos dasitzt hat keine Lust Kinder in
    > die Welt zu setzen.
    >
    > Die Wahrheit wird sein, das es wie immer eine gesunde Mischung aus mehreren
    > Faktoren ist.

    Definitiv das hier! Früher hat man seine 43 Jahre im Betrieb x gemacht und gut. Heute muss man maximal flexibel sein - woher soll die Sicherheit für eine Familie und aureichebe Budget kommen??

  15. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: LRU 18.10.19 - 11:31

    BiGfReAk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe da persönlich keinen Zusammenhang. Zumindest wäre es mir neu, dass
    > Feministinnen keine Kinder auf die Welt bringen.
    > Oder anders rum gefragt: Kann eine Mutter keine Feministin sein?
    >
    > Im Grunde sagt der Feminismus doch nur aus, dass Frauen gleichberechtigt
    > zum Mann sein wollen. Was ja auch berechtigt ist.

    Sicherlich kann auch eine Mutter feministisch sein und Gleichberechtigung verlangen. Damit einher geht aber auch ein Unabhängigkeitsstreben, womit ebend auch mehr Zeit in die eigene Karriere und Selbverwirklichung gesteckt wird, damit man mit den Männern gleichauf ist. So bleibt aber in der Konsequenz weniger Zeit für Kinder und Familie.

    > Die richtige Ursache für den Geburtenrückgang wird hier erklärt:
    > de.wikipedia.orgÜbergang

    Nunja das man durch eine geringere Sterberate nicht mehr so einen hohen Druck hat, um Nachkommen durchzubringen, ist zwar nachvollziehbar. Aber der Artikel erwähnt ja am Ende selber, dass es auch Kritiken an dem Modell gibt, wie z. B. das die Modernisierung nicht unbedingt ein bestimmender Faktor ist. Und ich halte es auch für gewagt zu sagen, nur weil ich jetzt älter werden kann und Kinder viel kosten, schaffe ich mir keine oder nur noch wenige an.

  16. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: Niaxa 18.10.19 - 11:33

    Es ist genau DAS was man heute von Feministinnen und deren Vertreter sieht und man muss schon krass abwesend das Thema verfolgen um hier kein Extrem erkennen zu können.

  17. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: Garius 18.10.19 - 11:37

    einglaskakao schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > BiGfReAk schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Im Grunde sagt der Feminismus doch nur aus, dass Frauen gleichberechtigt
    > > zum Mann sein wollen. Was ja auch berechtigt ist.
    > Das ist so pauschal falsch.
    > Ein ismus ist immer ein Begriff der Extreme:
    > Nationalismus = Der Staat steht im Mittelpunkt
    > Maskulinismus = Der Mann steht im Mittelpunkt
    > Islamismus = Der Islam steht im Mittelpunkt
    > Demnach steht Feminismus für die Frau im Mittelpunkt
    > Das hat vom Begriff her pauschal nicht zwangsläufig mit
    > "Gleichberechtigung" zu tun.
    > Denn dann wäre es kein Femin-ismus.
    Und mit der Argumentation darfst du gerne Mal versuchen, den Wiki Eintrag zu bearbeiten.

  18. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: Avdnm 18.10.19 - 11:54

    LRU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sicherlich kann auch eine Mutter feministisch sein und Gleichberechtigung
    > verlangen. Damit einher geht aber auch ein Unabhängigkeitsstreben, womit
    > ebend auch mehr Zeit in die eigene Karriere und Selbverwirklichung gesteckt
    > wird, damit man mit den Männern gleichauf ist. So bleibt aber in der
    > Konsequenz weniger Zeit für Kinder und Familie.

    Kann Familie und Kinder nicht auch Selbstverwirklichung sein? Ich finde das wird in der Debatte leider oft schlecht geredet, bzw. als minderwertig dargestellt, was meiner Meinung nach allerdings nicht der Realität entspricht. Letzten Endes ist doch vor allem relevant ob man sich bewusst für etwas entschieden hat. Ob das dann positiv oder negativ zu werten ist, ist meiner Meinung nach eine persönliche Sache.

  19. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: theonlyone 18.10.19 - 11:55

    Der "Grad" der Radikalisierung macht viel aus.

    Ein Feminist der einfachsten Variante wird Kinder bekommen und sozial auch nicht sonderlich heraus stechen.

    Die extremeren Varianten kapseln sich schon mehr von Männern ab, bis hin zu reinem Hass gegenüber Männern allgemein. Die bekommen natürlich auch keine Kinder.
    Andere wollen aus Überzeugung nur ein Mädchen haben, der Junge wird abgetrieben (das ist kein Witz, so traurig es auch ist).

    Die Feministen Variante die beruflich möglichst erfolgreich sein will ist im Zweifel nicht bereit Kinder zu bekommen bis ins hohe Alter. Und wenn sie es dann versuchen klappt es nicht mehr oder es wird gerade noch so 1 Kind (wobei die 35+ Frauen schon als Risiko-Gruppe gelten für Schwangerschaften, die wenigen Ausreißer mit 40+ sowieso).

    ----

    Grundsätzlich haben Frauen einfach zu wenig Kinder in praktisch jeder westlichen Welt.
    Verhütung trägt da einiges zu bei. Wird von den einen gefeiert, aber würden alle auf der Welt über freie Verhütung verfügen ist das ein langfristiges Problem für die Menschheit (1 Kind pro Frau ist schlichtweg nicht gesund für eine Kultur).

    ----

    Feminismus an sich dürfte nur einen geringen Effekt auf den Geburtenrückgang haben.
    Aber es gibt so vieles vermeintliche Kleinigkeiten die alle mit rein spielen.

    Bei Männern wäre es die Thematik mit der #MeToo Debatte, mit dem Effekt das Frauen aktiv gemieden werden im beruflichen Alltag. Da fällt schon mal ein ganz erheblicher Aspekt weg, den viele lernen ihre Freundin/Frau einfach am Arbeitsplatz kennen.
    Die Thematik ist in den USA bereits ausgeprägter als bei uns, die Frage ist nur ob und wann es hier auch bedeutend schwerwiegender wird um das Thema.

    ----

    Umso extremer der Feminismus bei der Frau ausgeprägt ist umso wahrscheinlicher wird die Frau wohl auch kein Kind haben wollen.

    ----

    Ein paar Statistiken zu ähnlichen Themen gibt es :
    https://ifstudies.org/blog/more-gender-equality-lower-fertility

    ----

    Schaut man sich die Zahlen von Abtreibungen in den USA an muss man schlichtweg feststellen das ohne die Feminismus Agenda diese Zahl massiv geringer wäre, es also zwangsläufig zu mehr Geburten kommen würde, weil diese nicht abgebrochen werden.

    Das ist eine traurig hohe Zahl.
    https://www.cdc.gov/reproductivehealth/data_stats/abortion.htm

    Aber selbst wenn diese ~2% mehr Geburten nicht abgetrieben werden würden, ist das natürlich nur ein Punkt von vielen.

    ----

    Der Effekt von Feminismus hat Auswüchse in vielen Schichten der Politik, auch wenn die Grundsätze erst mal rein positiv wirken, gibt es eben doch einige sehr fragwürdige Entwicklungen die das Thema mit sich bringt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.10.19 12:00 durch theonlyone.

  20. Re: "..., den Geburtenrückgang aufgrund von Feminismus,..."

    Autor: LRU 18.10.19 - 12:05

    Intothi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist doch völlig egal. Selbst wenn ein Zusammenhang zwischen Feminismus und
    > einem Geburtenrückgang bestünde, was wäre denn die Konsequenz?
    >
    > Sorry, Feminismus ist nicht mehr, wir brauchen mehr Kinder ... .
    >
    > Tja, schade auch.

    Du fragst warum man das Thema untersuchen soll und ich frage, warum soll man das Thema nicht untersuchen?
    Es gibt doch so vieles, was im Prinzip gar nicht notwendig wäre. Wenn es danach ginge, hätte auch eine Höhle als Haus und ein Faustkeil für alles gereicht.

    Von Politik und Medien wird seit eh und je gepredigt, dass durch den demografischen Wandel immer mehr Rentner von immer weniger Arbeitnehmern versorgt werden und man schaut sich nach Lösungen um.
    Qualifizierte Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen, wird als Lösung erachtet. Dass mag zwar zu einem gewissen Grad helfen, aber es mindert das Problem nur zum Teil.

    Wenn der Feminismus eine Verbindung zum Geburtenrückgang hat, muss man ebend darüber sprechen und gemeinsam nach Lösungen suchen.
    Die Konsequenz daraus muss meiner Meinung nach dann ebend sein, dass Männer und Frauen eine Kompromiss finden und Männer die Gleichberechtigung zulassen und Frauen aufhören, die Männer als Gegner zu sehen.

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