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Versteh ich das jetzt richtig?

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: Seismoid 19.07.18 - 15:12

    Versteh ich das jetzt richtig? Der Anbieter muss mir nachweisen, welche Kosten entstehen, und kann mir nur das in Rechnung stellen?
    Das Urteil war jetzt nur fürs Festnetz, aber gerade die Billig-SIM-Card Anbieter verlangen gerne und regelmäßig den absoulten Höchstsatz von 29,95¤ - selbst wenn nur innerhalb des selben Anbieters von Prepad auf "Vertrag" (bzw. umgekehrt) gewehcselt wird.
    Da müsste ich dann man dringend beim Kundensupport nachfragen, ob man dieses Urteil zu Kenntnis genommen hat. ...

  2. Re: Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: Youssarian 19.07.18 - 15:30

    Seismoid schrieb:

    > Versteh ich das jetzt richtig? Der Anbieter muss mir nachweisen, welche
    > Kosten entstehen,

    Nein. Freikom konnte der BNA nicht nachweisen, dass ihnen höhere Kosten entstehen, als die, die die BNA als europäischen Durchschnitt ermittelt hat.

  3. Re: Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: marcometer 19.07.18 - 15:47

    Jetzt muss wohl nur jemand noch ein paar andere Unternehmen vergleichbar dran kriegen, dann dürfte es sich da auf ~10¤ einpendeln.

  4. Re: Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: Seismoid 19.07.18 - 17:01

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seismoid schrieb:
    >
    > > Versteh ich das jetzt richtig? Der Anbieter muss mir nachweisen, welche
    > > Kosten entstehen,
    >
    > Nein. Freikom konnte der BNA nicht nachweisen, dass ihnen höhere Kosten
    > entstehen, als die, die die BNA als europäischen Durchschnitt ermittelt
    > hat.

    Ok. So genau hab ich nicht formuliert.
    Also ich mach jetzt eine Rufnummer-Mitnahme und beschwere mich dann bei der BNA über die Höhe der Gebühr (29,95¤) - die BNA könnte dann in meinem Fall genau so vorgehen, und der Anbieter wäre auch eine Erklärung bzw Nachweise schuldig. Erbringt er diese dann nicht gilt der Durchschnittwert.

  5. Re: Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: Pornstar 19.07.18 - 18:17

    Seismoid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Youssarian schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seismoid schrieb:
    > >
    > > > Versteh ich das jetzt richtig? Der Anbieter muss mir nachweisen,
    > welche
    > > > Kosten entstehen,
    > >
    > > Nein. Freikom konnte der BNA nicht nachweisen, dass ihnen höhere Kosten
    > > entstehen, als die, die die BNA als europäischen Durchschnitt ermittelt
    > > hat.
    >
    > Ok. So genau hab ich nicht formuliert.
    > Also ich mach jetzt eine Rufnummer-Mitnahme und beschwere mich dann bei der
    > BNA über die Höhe der Gebühr (29,95¤) - die BNA könnte dann in meinem Fall
    > genau so vorgehen, und der Anbieter wäre auch eine Erklärung bzw Nachweise
    > schuldig. Erbringt er diese dann nicht gilt der Durchschnittwert.

    Nein das macht sie leider nicht.
    Hatte mich erst vor zwei Monaten beschwert weil 30 Euro für eine Portierung veranschlagt wurden, obwohl die Portierung über drei Wochen dauern sollte. Normalerweise sind 7-14 Tage üblich.

    Auf die Frage wieso es verdammt noch mal so teuer ist mit 30 Euro, obwohl die bewusst so spät portieren, sind die gar nicht eingegangen.

    vielen Dank für Ihre Anfrage.



    Mobilfunkanbieter sind nach § 46 Abs. 4 Telekommunikationsgesetz (TKG) verpflichtet, den Wechsel zu einem anderen Anbieter unter Beibehaltung der Rufnummer zu ermöglichen. Das gilt auch für Prepaid-Verträge. Die Anbieter können dabei nach § 46 Abs. 5 TKG die Kosten in Rechnung stellen, die einmalig beim Wechsel des Kunden entstehen.



    Nach § 46 Abs. 4 TKG kann der Teilnehmer jederzeit die Übertragung seiner zugeteilten Mobilfunkrufnummer verlangen. Eine Beendigung des bisherigen Vertrages ist für die Portierung der Mobilfunkrufnummer nicht notwendig.

    Dabei müssen die Anbieter von öffentlich zugänglichen Telekommunikationsdiensten und die Betreiber öffentlicher Telekommunikationsnetze sicherstellen, dass die Leistung des abgebenden Unternehmens gegenüber dem Teilnehmer nicht unterbrochen wird, bevor die vertraglichen und technischen Voraussetzungen für einen Anbieterwechsel vorliegen, es sei denn, der Teilnehmer verlangt dieses (§ 46 Abs. 1 S.1 TKG).

    Bei einem Anbieterwechsel darf der Dienst des Teilnehmers nicht länger als einen Kalendertag unterbrochen werden. Die technische Aktivierung der Rufnummer hat in jedem Fall innerhalb eines Kalendertages zu erfolgen (§ 46 Abs. 4 S. 2 TKG).



    Die Portierung einer Rufnummer ist ein administrativ und technisch komplexer Prozess mit vielen Verfahrensbeteiligten, der in einem festgelegten, teilweise automatisierten Verfahren abläuft. Der Prozess soll sicherstellen, dass eine Rufnummer quasi unterbrechungsfrei auch nach einer Portierung weltweit aus allen Netzen erreichbar ist.



    Die Bundesnetzagentur ist weder an den Portierungsabsprachen noch am Portierungsprozess selbst beteiligt.



    Zu den Gründen, weshalb die Portierung Ihrer Rufnummer erst zum angegebenen Zeitpunkt erfolgen kann, müssten Sie Ihren Anbieter befragen.

  6. Re: Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: Quantium40 19.07.18 - 20:25

    Pornstar schrieb:
    > Die Portierung einer Rufnummer ist ein administrativ und technisch
    > komplexer Prozess mit vielen Verfahrensbeteiligten, der in einem
    > festgelegten, teilweise automatisierten Verfahren abläuft. Der Prozess soll
    > sicherstellen, dass eine Rufnummer quasi unterbrechungsfrei auch nach einer
    > Portierung weltweit aus allen Netzen erreichbar ist.

    Komplex kann man den Portierungsprozess aber nun wirklich nicht nennen:
    https://www.nethinks.com/blog/telefonie/das-geheimnis-der-rufnummernportierung/

    Praktisch ist da auch rein gar nichts, was wirklich die 1-3 Wochen dauern kann, die der Prozess immer wieder in der Realität gerne benötigt.

  7. Re: Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: Youssarian 19.07.18 - 20:47

    Seismoid schrieb:

    > Also ich mach jetzt eine Rufnummer-Mitnahme und beschwere mich dann bei der
    > BNA über die Höhe der Gebühr (29,95¤) - die BNA könnte dann in meinem Fall
    > genau so vorgehen, und der Anbieter wäre auch eine Erklärung bzw Nachweise
    > schuldig. Erbringt er diese dann nicht gilt der Durchschnittwert.

    Im Prinzip ja, wobei man gegen Freikom sicherlich wegen der unüblichen Höhe ermittelt hat. Was im Prinzip gilt, muss allerdings nicht die geübte Praxis sein. Ein übellauniger oder fauler Beamter schickt Dir einfach nur einen Textbaustein. Und dann wünsche ich Dir viel Spaß bei dem Versuch, die BNA zum Jagen zu tragen.

  8. Re: Versteh ich das jetzt richtig?

    Autor: KloinerBlaier 23.07.18 - 10:14

    Bitte nicht Festnetz und Mobilfunk verwechseln.

    29,95¤ ist nicht der Höchstsatz. Dieser liegt bei Mobilfunk-Portierungen bei 30,72¤. Auch hierbei handelt es sich nicht um einen festgeschriebenen Wert.

    Dieser ist ungefähr genauso zustandegekommen, wie dieser Wert (9,81¤), der sich aber ausschließlich auf Festnetzportierungen bezieht.

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