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für mtl. 149 Euro ...

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  1. für mtl. 149 Euro ...

    Autor: Anonymer Nutzer 09.09.18 - 10:29

    will das auch kaum jemand haben ... für 49 Euro schon eher und für 19 Euro wollte kaum jemand etwas anderes, würde ich meinen ...

  2. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: dantist 09.09.18 - 11:16

    Mnet kann man eh vergessen. Der Ausbau stagniert seit Jahren, und während die Telekom 100MBit/s ausrollt, bekommt man bei MNet für den gleichen Preis 18MBit/s. Meinetwegen können sie den Laden zumachen.

  3. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: bombinho 09.09.18 - 11:20

    dantist schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mnet kann man eh vergessen. Der Ausbau stagniert seit Jahren, und während
    > die Telekom 100MBit/s ausrollt, bekommt man bei MNet für den gleichen Preis
    > 18MBit/s. Meinetwegen können sie den Laden zumachen.

    Merkwuerdiges Geschaeftsgebaren ist es schon, statt wie ueblich den Enthusiasten die Moeglichkeit zu geben, mehr zu bekommen fuer deutlich mehr Geld wird vergleichsweise teures Zeug verbastelt und nicht genutzt. Da hakt es an anderer Stelle.
    Mit fadenscheinigen Begruendungen kann da schlecht darueber hinweg getaeuscht werden.

  4. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: ikhaya 09.09.18 - 13:28

    Naja wenn die verwendete 7582 bei 106mhz gedeckelt ist und g.fast nicht voll ausreizt wird man wohl auch deswegen abwarten bis die nächste Hardwaregeneration es nutzen kann.

  5. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: Sebbi 09.09.18 - 15:53

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > will das auch kaum jemand haben ... für 49 Euro schon eher und für 19 Euro
    > wollte kaum jemand etwas anderes, würde ich meinen ...

    So sieht es aus. In einem 2-Personen Haushalt sind auch 50 Mbit schon genug für alles was man benötigt. Das reicht immerhin für zwei 4k Streams gleichzeitig. Zur Zeit haben wir M-Net 100 Mbit weil es für 6 Monate als Umsonst-Upgrade angeboten wurde, aber der Mehrpreis dafür lohnt sich nicht. Auch nicht für 300 Mbit und schon gar nicht für 1000 Mbit. Das ist wirklich nur für Enthusiasten mit zu viel Geld ;-) da wir FTTH haben könnten wir, aber ich will nicht zu dem Preis ;-) Bei 50 ¤ im Monat oder meinetwegen auch 60 ¤ würde ich es mir überlegen.

  6. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: sneaker 09.09.18 - 16:07

    ikhaya schrieb:
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    > Naja wenn die verwendete 7582 bei 106mhz gedeckelt ist und g.fast nicht
    > voll ausreizt wird man wohl auch deswegen abwarten bis die nächste
    > Hardwaregeneration es nutzen kann.
    "Abwarten" würde für mich bedeuten, zunächst weiter VDSL2 zu verbauen. Stattdessen scheint M-net aber die 106 MHz-Hardware (sowohl DSLAM als auch Fritz!Box 7582) auszurollen.

  7. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: maverick1977 09.09.18 - 16:18

    Sebbi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So sieht es aus. In einem 2-Personen Haushalt sind auch 50 Mbit schon genug
    > für alles was man benötigt.

    Es ist schon echt komisch, was manche Kn*******en / Wissenden hier für Behauptungen aufstellen! Was ein 2-Personen-Haushalt an Geschwindigkeit benötigt, wollen wir mal doch den Teilnehmern dieses Haushaltes überlassen. Ich wohne alleine und bin mit 100 MBit/s gerade so zufrieden. Etwas mehr wäre schon schöner. Denn ich habe keine große Lust, wegen großen Uploads oder auch immensen Downloads den Rechner die halbe Nacht laufen zu lassen.

    Je schneller eine Datenübertragung beendet ist, desto eher kann ich die Kiste abschalten und somit Energie sparen, oder auch mit den erhaltenen Daten weiter arbeiten. Normalerweise dürfte es überhaupt nichts anderes mehr geben, als synchrones Gigabit-FTTH. Downloads und Uploads wären im Turbogang erledigt und man könnte sich seiner Arbeit / seinem Hobbie zu wenden. Egal in welchem Bereich, eine Staffelung nach Geschwindigkeit passt echt nicht ins 21. Jahrhundert.

    Internet inkl Telefonie: 60 Euro / Internet ohne Telefonie: 40 Euro / nur Telefon: 20 Euro. Das wäre Tarif-Übersicht, die wirklich Kundenorientiert wäre. Vielleicht noch ein Spar-Tarif für Menschen mit geringem Einkommen: 19 Euro: 10 MBit/s up und down inkl. Telefonie mit 100 Inklusiv-Minuten in alle Netze. Allerdings dann mit Einkommensnachweis.

  8. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: gol 09.09.18 - 17:21

    maverick1977 schrieb:
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    > Sebbi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > So sieht es aus. In einem 2-Personen Haushalt sind auch 50 Mbit schon
    > genug
    > > für alles was man benötigt.
    >
    > Es ist schon echt komisch, was manche Kn*******en / Wissenden hier für
    > Behauptungen aufstellen! Was ein 2-Personen-Haushalt an Geschwindigkeit
    > benötigt, wollen wir mal doch den Teilnehmern dieses Haushaltes überlassen.
    > Ich wohne alleine und bin mit 100 MBit/s gerade so zufrieden. Etwas mehr
    > wäre schon schöner. Denn ich habe keine große Lust, wegen großen Uploads
    > oder auch immensen Downloads den Rechner die halbe Nacht laufen zu lassen.

    Du lieferst gerade den Grund, warum es diese Highspeedanbindungen nur für einen hohen Preis gibt.
    Weil eben kein Unternehmen so schlechte Kunden wie Dich (imens große Datenmengen saugend) haben möchte.

    Du brauchst das womöglich als einer von sehr wenigen.

    Die meisten Menschen/Haushalte brauchen das eben nicht. Vielleicht Großfamilien, WGs.
    Die passen ihre Nachfrage und den zu zahlenden Preis an das an, was sie brauchen - also niedrige Bandbreiten.

    Warum sollten sie eine nicht benötigte Bandbreite buchen und so Poweruser wie Dich finanzieren?

    Vor vielen Jahren lief das doch schon bei viel niedrigeren Bandbreiten so - wenige Poweruser, die den größten Teil der Kosten verursachten und dann von den Providern vor die Tür gesetzt wurden. Damit konnten für die Normaluser akzeptable Preise angeboten werden.

    > Internet inkl Telefonie: 60 Euro / Internet ohne Telefonie: 40 Euro / nur
    > Telefon: 20 Euro. Das wäre Tarif-Übersicht, die wirklich Kundenorientiert
    > wäre. Vielleicht noch ein Spar-Tarif für Menschen mit geringem Einkommen:
    > 19 Euro: 10 MBit/s up und down inkl. Telefonie mit 100 Inklusiv-Minuten in
    > alle Netze. Allerdings dann mit Einkommensnachweis.

    Oder Bezahlung nach Bandbreite...wer geringe Bandbreite benötigt, zahlt wenig. Du zahlst viel.

    Oder garnichts zahlen, wäre absolute Kundenorientierung. Nur leider auch die Pleite des Providers

  9. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: bombinho 09.09.18 - 21:42

    Schon wieder diese witzige Begruendung, dass Leute keine Bandbreite brauchen, weil sie keine Bandbreite brauchen. Das trifft zu 100% auf alle Kunden zu, die keine Bandbreite brauchen, da ist die Logik unschlagbar. Wir vernachlaessigen einfach den Rest, ist ja bequem und passt in das Konzept.

    Gepaart mit der Annahme, dass er mehr Daten verbraucht als eine Familie, die auf allen Geraeten brav streamen, bravo. Die eigentlichen Argumente werden nicht widerlegt sondern unter den Tisch gekehrt. Nein, er ist keine Ausnahme. Es sollte tatsaechlich den Kunden ueberlassen werden, wieviel sie wofuer ausgeben wollen.

    Du wirst doch auch nicht Leuten, die sich eine GTX 1060, 1070 oder 1080 oder zukuenftig 2080 etc. anschaffen wollen, erzaehlen, dass die 1050 voellig ausreicht fuer ihre Beduerfnisse, oder?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 09.09.18 21:46 durch bombinho.

  10. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: gol 09.09.18 - 22:29

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schon wieder diese witzige Begruendung, dass Leute keine Bandbreite
    > brauchen, weil sie keine Bandbreite brauchen. Das trifft zu 100% auf alle
    > Kunden zu, die keine Bandbreite brauchen, da ist die Logik unschlagbar. Wir
    > vernachlaessigen einfach den Rest, ist ja bequem und passt in das Konzept.
    >
    > Gepaart mit der Annahme, dass er mehr Daten verbraucht als eine Familie,
    > die auf allen Geraeten brav streamen, bravo. Die eigentlichen Argumente
    > werden nicht widerlegt sondern unter den Tisch gekehrt. Nein, er ist keine
    > Ausnahme. Es sollte tatsaechlich den Kunden ueberlassen werden, wieviel sie
    > wofuer ausgeben wollen.

    Kann Deine Argumentation nicht nachvollziehen.

    Einmal schreibst Du, man solle die Bandbreite den Kunden überlassen.

    Dann aber willst Du, dass alle Kunden eine teure FFTH (gegenüber einfachem DSL) schalten, damit auch die Poweruser (in dem Stadtteil etc) eine FFTB durch den Provider verlegt bekommen (weil unter X% orabbuchung kein FFTH verlegt wird). Oder habe ich da was falsch verstanden?

    Älteres Rentnerehepaar im Bekanntenkreis hat einfaches 16er DSL, weil sie vielleicht für 3-5 Gigabyte im Monat Volumen produzieren (Nachrichten lesen, ein paar Filmchen auf Tablett, wenn es hochkommt).
    Warum sollten die 100 MBit/s kaufen, mehr wie bislang bezahlen, wenn sie es effektiv nicht brauchen?
    Selbst wenn sie auf Streaming umsteigen, reichts völlig, was sie bislang haben.

    Internet ist für die Nebensache im Leben, für den Aufpreis auf 100MBit/s würden die sich lieber im nächsten Biergarten mit Freunden treffen.

    So denken eben viele Menschen, wozu Geld ausgeben für etwas, was man nicht braucht?
    Geld kann man eben nur einmal ausgeben.

  11. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: torrbox 09.09.18 - 22:56

    gol schrieb:
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    > maverick1977 schrieb:
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    > > Sebbi schrieb:
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    >
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    > > > So sieht es aus. In einem 2-Personen Haushalt sind auch 50 Mbit schon
    > > genug
    > > > für alles was man benötigt.
    > >
    > > Es ist schon echt komisch, was manche Kn*******en / Wissenden hier für
    > > Behauptungen aufstellen! Was ein 2-Personen-Haushalt an Geschwindigkeit
    > > benötigt, wollen wir mal doch den Teilnehmern dieses Haushaltes
    > überlassen.
    > > Ich wohne alleine und bin mit 100 MBit/s gerade so zufrieden. Etwas mehr
    > > wäre schon schöner. Denn ich habe keine große Lust, wegen großen Uploads
    > > oder auch immensen Downloads den Rechner die halbe Nacht laufen zu
    > lassen.
    >
    > Du lieferst gerade den Grund, warum es diese Highspeedanbindungen nur für
    > einen hohen Preis gibt.
    > Weil eben kein Unternehmen so schlechte Kunden wie Dich (imens große
    > Datenmengen saugend) haben möchte.
    >
    > Du brauchst das womöglich als einer von sehr wenigen.
    >
    > Die meisten Menschen/Haushalte brauchen das eben nicht. Vielleicht
    > Großfamilien, WGs.
    > Die passen ihre Nachfrage und den zu zahlenden Preis an das an, was sie
    > brauchen - also niedrige Bandbreiten.
    >
    > Warum sollten sie eine nicht benötigte Bandbreite buchen und so Poweruser
    > wie Dich finanzieren?
    >
    > Vor vielen Jahren lief das doch schon bei viel niedrigeren Bandbreiten so -
    > wenige Poweruser, die den größten Teil der Kosten verursachten und dann von
    > den Providern vor die Tür gesetzt wurden. Damit konnten für die Normaluser
    > akzeptable Preise angeboten werden.
    >
    > > Internet inkl Telefonie: 60 Euro / Internet ohne Telefonie: 40 Euro /
    > nur
    > > Telefon: 20 Euro. Das wäre Tarif-Übersicht, die wirklich
    > Kundenorientiert
    > > wäre. Vielleicht noch ein Spar-Tarif für Menschen mit geringem
    > Einkommen:
    > > 19 Euro: 10 MBit/s up und down inkl. Telefonie mit 100 Inklusiv-Minuten
    > in
    > > alle Netze. Allerdings dann mit Einkommensnachweis.
    >
    > Oder Bezahlung nach Bandbreite...wer geringe Bandbreite benötigt, zahlt
    > wenig. Du zahlst viel.
    >
    > Oder garnichts zahlen, wäre absolute Kundenorientierung. Nur leider auch
    > die Pleite des Providers


    So funktioniert Internet nicht. Das ist ein Fixkostengeschäft: Es geht hauptsächlich darum wie viel du bezahlst. Wie viel Volumen du verwendest ist nahezu irrelevant. Preisstaffelung gibt es nur, damit man von jedem das für seine finanziellen Verhältnisse mögliche Maximum verlangen kann. Was glaubst du denn warum Provider mit ihrer Drosselung zurückrudern, wenn es nen shitstorm gibt? Weil es eben auch so geht.

    Und ja, das habe ich ausgiebig getestet. Auch im Mobilfunk.
    Trotzdem kündigt mir niemand, bzw. bekomme ich die Vertragsverlängerung immer zum kleinsten Preis.

    Das mit den pöhsen Saugern ist ein Märchen, um bei ahnungslosen Kunden eine Preiserhöhung durchzusetzen.

  12. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: mfgPC 10.09.18 - 08:23

    Bei gleichem Nutzungsverhalten ist es tatsächlich egal, welche Bandbreite man hat.

    Ich habe in den letzten Monaten wegen meines Shadow PCs (Streaming) 1-2 TB (also ja,1000-2000 GB) pro Monat über meine100 MBit Leitung gejagt ... Hätte ich eine 1 GBit Leitung wäre das auch nicht mehr gewesen. Nur ich wäre schneller mit meinen lokalen Downloads fertig gewesen.

    Bei gleicher Zugangstechnologie und Nutzerverhalten, ist es egal, ob ich 1 GBit habe oder 100 MBit ... den Provider kostet es das gleiche. M-Net verlangt das 5-fache. (100MBit Gamer-Tarif vs. 1.000 MBit Tarif).

  13. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: My2Cents 10.09.18 - 08:29

    gol schrieb:
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    > maverick1977 schrieb:
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    > > Sebbi schrieb:
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    > > > So sieht es aus. In einem 2-Personen Haushalt sind auch 50 Mbit schon
    > > genug
    > > > für alles was man benötigt.
    > >
    > > Es ist schon echt komisch, was manche Kn*******en / Wissenden hier für
    > > Behauptungen aufstellen! Was ein 2-Personen-Haushalt an Geschwindigkeit
    > > benötigt, wollen wir mal doch den Teilnehmern dieses Haushaltes
    > überlassen.
    > > Ich wohne alleine und bin mit 100 MBit/s gerade so zufrieden. Etwas mehr
    > > wäre schon schöner. Denn ich habe keine große Lust, wegen großen Uploads
    > > oder auch immensen Downloads den Rechner die halbe Nacht laufen zu
    > lassen.
    >
    > Du lieferst gerade den Grund, warum es diese Highspeedanbindungen nur für
    > einen hohen Preis gibt.
    > Weil eben kein Unternehmen so schlechte Kunden wie Dich (imens große
    > Datenmengen saugend) haben möchte.
    >
    > Du brauchst das womöglich als einer von sehr wenigen.
    >
    > Die meisten Menschen/Haushalte brauchen das eben nicht. Vielleicht
    > Großfamilien, WGs.
    > Die passen ihre Nachfrage und den zu zahlenden Preis an das an, was sie
    > brauchen - also niedrige Bandbreiten.
    >
    > Warum sollten sie eine nicht benötigte Bandbreite buchen und so Poweruser
    > wie Dich finanzieren?
    >
    > Vor vielen Jahren lief das doch schon bei viel niedrigeren Bandbreiten so -
    > wenige Poweruser, die den größten Teil der Kosten verursachten und dann von
    > den Providern vor die Tür gesetzt wurden. Damit konnten für die Normaluser
    > akzeptable Preise angeboten werden.

    Von der Menge hat er nichts geschrieben. Nur dass es schnell gehen soll.
    Und was ist ein Poweruser? Jemand der HD-Filme über das Internet guckt? Jemand der Steam installiert hat? Jemand der 6 Win10 Installationen hat und mit den Patches schon im 2-stelligen GB Bereich liegt jeden Monat?
    "Poweruser" ist so ein Begriff um den Leuten das Geld aus der Tasche zu saugen und Neiddebatten anzuzetteln wie es hier gerade passiert.
    Die Infrastruktur ist "eh da". Und ob da jetzt 1,10, 100 oder 100000 GB drüber laufen ist nahezu irrelevant. Die Kosten für den Provider sind im ct-Bereich.

  14. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: bombinho 10.09.18 - 08:48

    gol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einmal schreibst Du, man solle die Bandbreite den Kunden überlassen.

    Korrekt, der Kunde sollte bekommen koennen, was er erwerben moechte.

    > Dann aber willst Du, dass alle Kunden eine teure FFTH (gegenüber einfachem
    > DSL) schalten, damit auch die Poweruser (in dem Stadtteil etc) eine FFTB
    > durch den Provider verlegt bekommen (weil unter X% orabbuchung kein FFTH
    > verlegt wird). Oder habe ich da was falsch verstanden?

    Da es absehbar keinen Weg um das "teure FTTH" herum gibt, stellt sich die Frage nicht ob sondern nur wann. Da du nie weisst, wer der naechste Hausbesitzer oder Mieter ist, beziehungsweise welche Ansprueche sich ergeben, waere es durchaus angebracht, eine Leitung vor Ort zu haben, auf der der Kunde bekommen kann, was er braucht, richtig?
    Da die Betriebskosten von FTTH deutlich unter denen von xDSL liegen, hat das sogar Vorteile fuer Alle. Je eher, desto eher kann gespart werden und desto eher koennen Entgelte erhoben werden, die der Kunde bereit ist zu zahlen. Fuer Nichts gibt es auch Nichts.

    > Älteres Rentnerehepaar im Bekanntenkreis hat einfaches 16er DSL, weil sie
    > vielleicht für 3-5 Gigabyte im Monat Volumen produzieren (Nachrichten
    > lesen, ein paar Filmchen auf Tablett, wenn es hochkommt).

    Man kann auch mit geringen Datenvolumina einen Bedarf fuer hohe Geschwindigkeiten haben.
    Ebenso kann man auch auf FTTH 16Mbps schalten, wenn das so gewuenscht ist.

    > Warum sollten die 100 MBit/s kaufen, mehr wie bislang bezahlen, wenn sie es
    > effektiv nicht brauchen?

    Gute Frage, sag Du es mir, siehe oben, dort hattest Du noch korrekt festgestellt, dass ich sagte, man solle es den Kunden ueberlassen.

    > Geld kann man eben nur einmal ausgeben.
    Fundamentaler Verstaendnisfehler von Kreislaeufen. Wenn du dein Geld nicht ausgibst (und alle Anderen auch nicht), dann wirst auch Du nicht mehr bezahlt. Geld muss man immer wieder ausgeben. Wohlstand definiert sich durch eine hohe Umsatzgeschwindigkeit des Geldes, also eine hohe Frequenz, mit der Du dein Geld wieder ausgibst. Balance ist Alles.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.09.18 08:52 durch bombinho.

  15. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: gol 10.09.18 - 09:04

    mfgPC schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei gleichem Nutzungsverhalten ist es tatsächlich egal, welche Bandbreite
    > man hat.
    >
    > Ich habe in den letzten Monaten wegen meines Shadow PCs (Streaming) 1-2 TB
    > (also ja,1000-2000 GB) pro Monat über meine100 MBit Leitung gejagt ...
    > Hätte ich eine 1 GBit Leitung wäre das auch nicht mehr gewesen. Nur ich
    > wäre schneller mit meinen lokalen Downloads fertig gewesen.
    >
    > Bei gleicher Zugangstechnologie und Nutzerverhalten, ist es egal, ob ich 1
    > GBit habe oder 100 MBit ... den Provider kostet es das gleiche. M-Net
    > verlangt das 5-fache. (100MBit Gamer-Tarif vs. 1.000 MBit Tarif).

    Stimmt, wenn Du immer ein konstantes Datenvolumen X hast, reduziert sich (bei schnellem Server gegenüber) die Zeit für Dich.

    Für den Provider aber besteht das (Kosten-) Risiko, dass bei einer erhöhten Bandbreite auch ein größeres Datenvolumen entstehen kann.
    War früher mit 16 Mbit/s eine Blu-ray ausser Reichweite, kann man diese mit 1000 Mbit/s eher öfters mal runterladen.

  16. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: bombinho 10.09.18 - 09:10

    gol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für den Provider aber besteht das (Kosten-) Risiko, dass bei einer erhöhten
    > Bandbreite auch ein größeres Datenvolumen entstehen kann.

    Dir ist schon klar, dass dein Provider von dem anderen Provider, von dem die Daten kaemen, Geld verlangt fuer die Einleitung der Daten, sollte der erheblich mehr einleiten als umgedreht?
    Also entsteht deinem Provider eher ein Nutzen, wenn Du viel herunterziehst.

  17. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: gol 10.09.18 - 09:11

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Man kann auch mit geringen Datenvolumina einen Bedarf fuer hohe
    > Geschwindigkeiten haben.
    > Ebenso kann man auch auf FTTH 16Mbps schalten, wenn das so gewuenscht ist.

    Und mehr bezahlen?

    > > Warum sollten die 100 MBit/s kaufen, mehr wie bislang bezahlen, wenn sie
    >> es effektiv nicht brauchen?
    >
    > Gute Frage, sag Du es mir, siehe oben, dort hattest Du noch korrekt
    > festgestellt, dass ich sagte, man solle es den Kunden ueberlassen.


    Ja eben, ich überlasse es dem Ehepaar und die wollen bei DSL zum niedrigen Preis bleiben und nicht den höheren FTTH-Preis zahlen ,so wie der Mehrheit im Viertel , woran dann die FTTH Ausbaupläne dort scheitern und VDSL ausgerollt wird.

    > > Geld kann man eben nur einmal ausgeben.
    > Fundamentaler Verstaendnisfehler von Kreislaeufen. Wenn du dein Geld nicht
    > ausgibst (und alle Anderen auch nicht), dann wirst auch Du nicht mehr
    > bezahlt. Geld muss man immer wieder ausgeben. Wohlstand definiert sich
    > durch eine hohe Umsatzgeschwindigkeit des Geldes, also eine hohe Frequenz,
    > mit der Du dein Geld wieder ausgibst. Balance ist Alles.

    Klar, dann gibt es ein Gesetz, dass jeder einen großen SUV kaufen muss, auch wenn ihnen ein Fiat 500 ausreicht.
    Jeder gibt das Geld nach seinen Präferenzen aus, da kann man für die einzelnen Personen überdimensionierte Dinge zu höheren Preisen nicht aufdrücken.

  18. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: ikhaya 10.09.18 - 09:17

    War es nicht so dass Win10 die Updates für Nutzer im gleichen LAN cached?

  19. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: plutoniumsulfat 10.09.18 - 11:27

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gol schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für den Provider aber besteht das (Kosten-) Risiko, dass bei einer
    > erhöhten
    > > Bandbreite auch ein größeres Datenvolumen entstehen kann.
    >
    > Dir ist schon klar, dass dein Provider von dem anderen Provider, von dem
    > die Daten kaemen, Geld verlangt fuer die Einleitung der Daten, sollte der
    > erheblich mehr einleiten als umgedreht?
    > Also entsteht deinem Provider eher ein Nutzen, wenn Du viel herunterziehst.

    Das gleiche gilt für alle anderen Provider. Man darf wohl getrost annehmen, dass sich das in Waage hält.

  20. Re: für mtl. 149 Euro ...

    Autor: plutoniumsulfat 10.09.18 - 11:28

    gol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, dann gibt es ein Gesetz, dass jeder einen großen SUV kaufen muss,
    > auch wenn ihnen ein Fiat 500 ausreicht.
    > Jeder gibt das Geld nach seinen Präferenzen aus, da kann man für die
    > einzelnen Personen überdimensionierte Dinge zu höheren Preisen nicht
    > aufdrücken.

    Klasse, ein Autobeispiel. Schade auch, dass Autos an die Wohnung gebunden sind und nicht mitgenommen werden können. Da muss man beim Einzug eben drauf achten, ob da der rostige Golf 2 steht oder das nagelneue SUV.

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