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Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

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  1. Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Sonicspeed 13.01.17 - 08:39

    Seit Jahren lässt die Telekom "uns Landbewohner" "am ausgestreckten Arm verhungern". Ich habe nun nach einigem Aufwand (echte) 16Mbit VDSL. Angefangen habe ich vor Jahren mit 768Kbit die dann dank DSL RAM (Rate adaptive Mode) auf 2 Mbit stiegen. Nach einem weiteren Ausbau gab es dann 16 Mbit auf dem Papier, von denen aber nur 11 ankamen. Auf ISDN musste dafür dann aber verzichtet werden (- für meinen Geschmack kein großer Verlust Die Fritzbox macht halt jetzt den S0-Bus).
    Selbstverständlich habe ich einen Speedport im Regal stehen, für den Fall, dass mal wieder behauptet wird die Störung könnnnnte ja auch an ihrem Router liegen - dann heisst es kurz umgeklemmen und Gegenteil beweisen.
    Ende letzen Jahres war es dann mal wieder soweit - die FireTV sagt für UHD Streams müsse mindestens eine Bandbreite von 14Mbit zur Verfügung stehen. Ich wollte daher etwas mehr Bandbreite und hätte dafür sogar den Speedport Hybrid als Vorschaltgerät zu einem guten Router akzeptiert. LTE ist bei mir sehr gut versorgt, unsere Straße liegt im Versorgten Bereich, wenn ich nur nicht im letzten Haus auf der falschen Seite wohnen würde. Das liegt nämlich auf der Versorgungskarte 5mm außerhalb des versorgten Bereichs. Wenn man nun also das Produkt bestellen möchte, bekommt man eine Sinngleiche Antwort wie: "Computer sagt Nein!". Auch der Versuch zu erklären, dass LTE eine Funktechnik ist, die nicht an der mit dem Lineal gezogenen Versorgungsgrenze halt macht um senkrecht in den Boden zu schiessen und man möge mir doch bitte testweise das Produkt schalten hilft da nicht (mehr). Man eröffnete mir aber, dass ich ja noch nicht auf VDSL ugestellt sei. Das liege daran, dass bei mir kein VDSL 25 verfügbar sei (anm.: Nachbarhaus kommt auf 23Mbit) und man VDSL 16 so nicht vermarkte - aaaaber wenn ich Entertain buchen würde, würde man mich auf einen VDSL Port schalten, da Entertain mehr als 11Mbit benötigen würde.
    Nachdem ich einen Gegenprüfungsvorgang (für das Hybridprodukt) erfolglos verstreichen ließ, habe ich dann Zähneknirschend zugestimmt (schließlich hat man 2 Wochen Widerrufsfrist - und ich wollte einfach wissen, ob die Umstellung tatsächlich etwas bringt.
    Pünktlich zum Termin wurde meine (nun V)DSL Leitung dann auch tatsächlich schneller. Die Fritzbox mißt eine Leitungskapazität von über 33000Kbit und zeigt eine Verbindung mit genau 16Mbit Down und 1Mbit Upstream an (das heisst aber nicht, dass man das als Argument nehmen kann doch testweise mal VDSL 25 zu schalten ).
    Bevor ich also nun Widerrufe, wollte ich es genauer wissen und habe mich darüber beschwert, dass ich gezwungen werde Entertain zu nehmen um die maximal mögliche Geschwindigkeit zu erhalten. Telefonisch wurde man dabei nur frech und meinte ich könne froh sein, dass ich die 11 Mbit erhalten habe, da man an der Adresse aktuell nur 6 Mbit vermarkte (anm.: der untere Teil der Straße wird mit VDSL50 auf der Karte angezeigt). Ich wendete mich also an den Twitter Support.
    Dieser sei an dieser Stelle besonders positiv hervorgehoben. Die Mitarbeiter dort sind sehr Hilfsbereit, schnell und tun alles in ihrer Macht stehende um den Kunden zufriedenzustellen. Auch in diesem Fall wurde mir per Rückruf und schriftlich mitgeteilt, dass man nun das Entertain aus dem Vertrag genommen habe und mein Anschluss dennoch auf VDSL bleibe.
    Schade, dass ich dafür einen solchen Aufwand betreiben musste. Die Telekom ist an meinem Wohnort ohne echte Alternative. Meine Freundin hat diese Woche ihren 2Mbit Vertrag gekündigt, weil Netcologne in ihrer Gemeinde ausbaut - auf bis zu 100Mbit.
    Es erfolgte ein Anruf der Telekom warum sie gekündigt habe und nach Aufklärung wollte der Mitarbeiter noch in den Ausbauplan schauen nur um festzustellen, dass kein Ausbau erfolgen wird. Netcologne hat vor dem Ausbau die Vorbedingung gestellt, dass 20% der Haushalte einen Vorvertrag untrschreiben - diese 20% wurden erreicht. Die Telekom verliert an diesem Standort also auf einen Schlag mindestens (es werden mittlerweile mehr geworden sein) 20% ihrer Kunden.
    Zu einem FTTH Anbieter würde ich auch sofort wechseln.

  2. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Ovaron 13.01.17 - 14:19

    Und warum wechselst Du nun nicht einfach zu Netcologne und 100 Mbit?

    Ach ja, weil Netcologne bei Dir da nicht ausbaut. Genau wie die Telekom. Die aber wiederum die böse ist weil sie nicht ausbaut während Netcologne einfach nur wirtschaftlich handelt wenn sie nicht ausbaut.

    Und nun das Gegenbeispiel von meinem ehemaligen Ausbildungskollegen. Nennen wir ihn mal "Sebatstian". Der wohnt in Wiebelsbach bei Groß Umstadt. Das kannst Du gerne auf der Karte suchen, vergiss aber die Lupe nicht. Wiebelsbach hat ~1200 Einwohner. Die Dorfjugend trifft sich mit dem Rollator jeden zweiten Montag im Monat zum Kaffeeklatsch .... das sollte reichen um den Ort zu beschreiben.
    Sebastian hatte noch bis März vorletzten Jahres 370-400 Kbit im Download. Dann hat Telekom umgestellt. Auf VDSL100. Und nun rate was ankommt? 97/40 Mbit.

    Und was lernen wir nun daraus? Nichts. Das sind beides Einzelfallbetrachtungen. Hier wird ausgebaut, dort wird nicht ausgebaut. Fakt ist das Telekom 2015 ~4,5 Mio. Anschlüsse ausgebaut hat und das es 2016 nochmal so viele gewesen sein dürften und das für 2017 und 2018 die Zahl nochmal steigen dürfte. Netcologne baut selber aus, das ist anerkennenswert. Aber die begrüßen ebenso wie MNet und Deutsche Glasfaser immer noch jeden einzelnen FTTH-Kunden mit Handschlag, einer Blaskapelle und einer kleinen Übergabezeremonie. Das sorgt für viel Publicity, aber leider für wenig Fortschritt.

    Telekom hat 16 Jahre lang eine offene Flanke gezeigt bei schnellem Internet. Das einzige was den Mitbewerbern eingefallen ist war im wesentlichen per Lobbyarbeit dafür zu sorgen das jeder Ausbau der Telekom für sie nutzbar gemacht wurde. Nun legt Telekom nen Zahn zu und das einzige was den Mitbewerbern einfällt ist zu jammern weil Wettbewerb ihrer Meinung nach nur so funktionieren dürfte das sie der Telekom die Gewinne abnehmen statt umgekehrt. Pöhse Telekom!

  3. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: bombinho 13.01.17 - 21:42

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Telekom hat 16 Jahre lang eine offene Flanke gezeigt bei schnellem
    > Internet. Das einzige was den Mitbewerbern eingefallen ist war im
    > wesentlichen per Lobbyarbeit dafür zu sorgen das jeder Ausbau der Telekom
    > für sie nutzbar gemacht wurde. Nun legt Telekom nen Zahn zu und das einzige
    > was den Mitbewerbern einfällt ist zu jammern weil Wettbewerb ihrer Meinung
    > nach nur so funktionieren dürfte das sie der Telekom die Gewinne abnehmen
    > statt umgekehrt. Pöhse Telekom!

    Ah, interessant, gibt es zum Thema Gewinnverlust der Telekom durch lobbyierende Lokalanbieter auch nachpruefbare Informationen oder ist das nur deine persoenliche Meinung?

  4. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Ovaron 13.01.17 - 22:16

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah, interessant, gibt es zum Thema Gewinnverlust der Telekom durch
    > lobbyierende Lokalanbieter auch nachpruefbare Informationen oder ist das
    > nur deine persoenliche Meinung?

    Ah, interessant. Gibt es zum Thema "Einbringen von Nebelkerzen, hier Lokalanbieter" von Dir noch weitere Beispiele oder war es das von Dir?

  5. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: plutoniumsulfat 14.01.17 - 21:10

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Telekom hat 16 Jahre lang eine offene Flanke gezeigt bei schnellem
    > Internet.

    Auf gut deutsch: Die Telekom hat sich auf ihrem Klingeldraht ausgeruht und wurde langsam unruhig, als die Leute in Scharen zu den Kabelanbietern gewechselt sind, weil die besser sind.

  6. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Ovaron 15.01.17 - 09:10

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Telekom hat 16 Jahre lang eine offene Flanke gezeigt bei schnellem
    > > Internet.

    > Auf gut deutsch: Die Telekom hat sich auf ihrem Klingeldraht ausgeruht

    Korrekt.

    > und wurde langsam unruhig, als die Leute in Scharen zu den Kabelanbietern
    > gewechselt sind

    Punkt ist das die Telekom großflächig Glasfaser ausbaut während die kabelanbieter in den letzten 15 Jahren im Wesentlichen lediglich die Kabelmodems durchgetauscht haben. So gesehen ruhen die sich noch immer auf ihrem vermoderten Koax-gelump aus während Telekom so langsam in die Gänge gekommen ist.
    Punkt ist aber auch das die Kabelanbieter ebenso wie die sonstigen in den letzten 15 Jahren einfach nur gemütlch zugeschaut haben wo Telekom investiert um anschließend genau dort ihre Ansprüche anzumelden. Selbst investiert wurde von einigen Wenigen ( Netcologne, MNet,...) und von denen auch noch überwiegend in FTTC-Anschlüsse.

    FTTH ist wie Sex unter Jugendlichen. ALLE reden davon. Nur die wenigsten machen es tatsächlich. Die wenigsten finden darin die Erfüllung die sie sich vorher versprochen haben.

  7. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: plutoniumsulfat 15.01.17 - 13:19

    Die Kabelanbieter bauen momentan ebenfalls aus. Die haben allerdings den Vorteil der viel besseren Kabel, die müssen die letzte Meile nicht verkürzen oder austauschen. Also warum sollten sie das tun?

  8. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Faksimile 15.01.17 - 13:22

    ADSL verhält sich zu VDSL (auch mit Vectoring) und zu FTTB/FTTH wie ein Pkw mit Verbrennungsmotor zu einem Elektoauto mit Standard-Akku/Reichweite zu einem Brennstoffzellen-KFz mit Elektroantrieb und einer Reichweite und Repower-Geschwindigkeit (aka "Tanken") wie man es vom Verbrenner gewohnt ist.

    Der Kunde möchte die modernste Technologie (selbstverständlich zu bezahlbarem Preis) mit den gewohnten Vorteilen der derzeitigen Produkte.

  9. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: thegamer 15.01.17 - 21:35

    Weiteres Beispiel:

    https://www.vg-dannstadt-schauernheim.de/vg_dannstadt_schauernheim/News/Verbesserung%20der%20Breitbandversorgung/

    "Die Verbandsgemeindeverwaltung hat im Februar 2015 ein „Markterkundungsverfahren“ zur Breitbandversorgung in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim durchgeführt. Ein solches bundesweit eingestelltes Markterkundungsverfahren gibt insbesondere Aufschluss darüber, welche Netzbetreiber generell Interesse daran haben, in der Verbandsgemeinde Dannstadt-Schauernheim eine flächendeckende zukunftssichere Breitbanderschließung mit Glasfaserkabel durchzuführen. Als einziger Netzbetreiber hat sich die Deutsche Telekom daraufhin zurückgemeldet."

    Die für mich zuständige Ortsgemeinde, möchte Ausbauen und hat eine Ausschreibung über die Bundesnetzagentur veröffentlicht. Darauf hat sich "nur" die Telekom gemeldet und FTTC Ausbau bis Ende diesen Jahres zugesichert. Derzeit gibt es hier DSL 3000 - DSL 6000 RAM und LTE 800MHz+1800MHz.

    Noch bedenklicher finde ich allerdings diesen Abschnitt:

    "In der Ortsgemeinde Rödersheim-Gronau ist kein FTTC-Eigenausbau der Deutschen Telekom vorgesehen. Hintergrund ist die bereits bestehende gute Versorgungssituation über den Netzbetreiber Kabel Deutschland, der Internetgeschwindigkeiten bis zu 50 MBit/s, teilweise bis zu 100 MBit/s, bereits zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stellt."

    Wie ist das Kartellrechtlich? Wenn mich die Gemeinde dazu zwingt, einen Anbieter (Vodafone) zu benutzen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Telekom einfach nicht ausbauen wollte, weil der Konkurent hat ja schon ausgebaut. Wäre so wie wenn Aldi sagt, ne wir bauen da keinen Supermarkt, weil es gibt ja schon nen Lidl im Ort.

  10. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: bombinho 16.01.17 - 06:58

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ah, interessant. Gibt es zum Thema "Einbringen von Nebelkerzen, hier
    > Lokalanbieter" von Dir noch weitere Beispiele oder war es das von Dir?

    Koenntest Du das bitte etwas ausfuehren, um Missverstaendnisse zu vermeiden?

  11. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: bombinho 16.01.17 - 07:13

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Kunde möchte die modernste Technologie (selbstverständlich zu
    > bezahlbarem Preis) mit den gewohnten Vorteilen der derzeitigen Produkte.

    Im Moment. In sehr absehbarer Zeit moechte aber der Anbieter gerne moderne Technologie um mit den steigenden Anspruechen ohne steigende Kosten mithalten zu koennen.

  12. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: chefin 16.01.17 - 14:03

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und warum wechselst Du nun nicht einfach zu Netcologne und 100 Mbit?
    >
    > Ach ja, weil Netcologne bei Dir da nicht ausbaut. Genau wie die Telekom.
    > Die aber wiederum die böse ist weil sie nicht ausbaut während Netcologne
    > einfach nur wirtschaftlich handelt wenn sie nicht ausbaut.
    >
    > Und nun das Gegenbeispiel von meinem ehemaligen Ausbildungskollegen. Nennen
    > wir ihn mal "Sebatstian". Der wohnt in Wiebelsbach bei Groß Umstadt. Das
    > kannst Du gerne auf der Karte suchen, vergiss aber die Lupe nicht.
    > Wiebelsbach hat ~1200 Einwohner. Die Dorfjugend trifft sich mit dem
    > Rollator jeden zweiten Montag im Monat zum Kaffeeklatsch .... das sollte
    > reichen um den Ort zu beschreiben.
    > Sebastian hatte noch bis März vorletzten Jahres 370-400 Kbit im Download.
    > Dann hat Telekom umgestellt. Auf VDSL100. Und nun rate was ankommt? 97/40
    > Mbit.
    >
    > Und was lernen wir nun daraus? Nichts. Das sind beides
    > Einzelfallbetrachtungen. Hier wird ausgebaut, dort wird nicht ausgebaut.
    > Fakt ist das Telekom 2015 ~4,5 Mio. Anschlüsse ausgebaut hat und das es
    > 2016 nochmal so viele gewesen sein dürften und das für 2017 und 2018 die
    > Zahl nochmal steigen dürfte. Netcologne baut selber aus, das ist
    > anerkennenswert. Aber die begrüßen ebenso wie MNet und Deutsche Glasfaser
    > immer noch jeden einzelnen FTTH-Kunden mit Handschlag, einer Blaskapelle
    > und einer kleinen Übergabezeremonie. Das sorgt für viel Publicity, aber
    > leider für wenig Fortschritt.
    >
    > Telekom hat 16 Jahre lang eine offene Flanke gezeigt bei schnellem
    > Internet. Das einzige was den Mitbewerbern eingefallen ist war im
    > wesentlichen per Lobbyarbeit dafür zu sorgen das jeder Ausbau der Telekom
    > für sie nutzbar gemacht wurde. Nun legt Telekom nen Zahn zu und das einzige
    > was den Mitbewerbern einfällt ist zu jammern weil Wettbewerb ihrer Meinung
    > nach nur so funktionieren dürfte das sie der Telekom die Gewinne abnehmen
    > statt umgekehrt. Pöhse Telekom!

    Aufgrund fehlender Bewertungssysteme muss ich mein Lob schriftlich fixieren.

    Kann dir nur voll zustimmen.

    All die "Pöse Telekom Monopolist" Fraktionen vergessen, das von der ehemaligen staatlichen Bauleistung nicht mehr viel über ist. was wir heute haben, ist zu 95% neu gebaut durch die private Telekom. Und in diesen 25 Jahren hat die Konkurrenz es nicht geschafft die Telekom vom Markt zu drängen. Sobald sich da mal was ändert schau ich gerne nochmal hin.

    Und diese Einzelfallstorys sind wirklich Einzelfälle. Natürlich ist das Mies für denjenigen der Betroffen ist. Aber auch eine telekom kann nicht in einem Jahr Bundesweit alles aus dem Boden stampfen, damit sich keiner benachteiligt fühlt. Und wenn man 4,5 Millonen Haushalte im Jahr aufrüstet braucht man bei den 45 Millonen Haushalten 10 Jahre bis man durch ist. Inzwischen ist aber längst die nächste Evolutionsstufe am Start, man fängt von vorne an. Die Konkurrenz schafft derweilen Jährlich 100.000 neue Haushalte. Würde man sich auf die verlassen, bräuchte man keine 10 Jahre sondern 100 bis alle versorgt sind.

  13. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Faksimile 16.01.17 - 18:50

    Die modernste Technologie ist nun mal GF. Mindestens als FTTB respektive FTTH.

  14. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: plutoniumsulfat 16.01.17 - 22:42

    DSL 16k gibt es aber nun schon etwas länger als 10 Jahre.

  15. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Faksimile 16.01.17 - 22:43

    Scheint öfter so zu sein. Hier hat eine Kreisverwaltung mit Sitz in einer Universitätsstadt mit rund 20.000 Studierenden und einer Einwohnerzahl von ca. 150.000 die Planung durch einen Dienstleister mit dem gleichen Ergebnis machen lassen. Will ich mehr, dann muss ich zum Kabelmonopolisten wechseln. Es lebe der Wettbewerb.

  16. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Faksimile 16.01.17 - 22:51

    Ui. Dann lebe ich in einem 5% Gebiet. Kabel => seit unendlichen Monden in der Erde. Hauptverteiler => Gebäude aus den 70er Jahren. Technik drinnen => Wahrscheinlich noch ISDN oder evtl. schon DSLAM. Also wäre höchstens die Technik im HV neuer. Aber eben auf alter Technologie (CuDa => Tonfrequenzübertragung) beruhend.

  17. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Ovaron 17.01.17 - 18:01

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Kabelanbieter bauen momentan ebenfalls aus.

    Aha? Dann kannst Du mir sicher drei Städte / Gemeinden nennen die in 2016 von einem Kabelanbieter mittels Ausbau versorgt wurde?

  18. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Ovaron 17.01.17 - 18:18

    thegamer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie ist das Kartellrechtlich? Wenn mich die Gemeinde dazu zwingt, einen
    > Anbieter (Vodafone) zu benutzen.

    Tut sie nicht. Du kannst jeden Anbieter benutzen der bereit ist mit Dir einen Vertrag zu machen. Telekom zum Beispiel, oder auch Vodafone oder Congster, oder 1&1, oder SkyDSL. Dafür das deren Angebote nicht Deinem ganz persönlichen Geschmack entsprechen kann die Gemeinde ja nun nichts.

    Wenn Du allerdings nicht der einzige bis der mit dem bestehenden Angebot unzufrieden ist dann hast Du es in der Hand für abhilfe zu sorgen. Organisiere Dich! Verschaffe Dir Gehör und mache klar das x-hundert Wähler bei der nächsten Wahl der Partei ihre Stimme geben wird die Abhilfe verspricht. So funktioniert Demokratie.
    Noch da? Dachte ich mir. Jammern ist halt doch viel bequemer als ändern.

    > Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Telekom einfach nicht ausbauen wollte

    JEDE Telko hätte ein Anrecht auf Ausbau, entweder durch Reservieren der KVz für Vectoring oder durch Ausbau per FTTB/FTTH. JEDE Telko hat das Recht dafür zu buddeln. Keine Telko hat bei euch diese Option wahr genommen. Weil sie darin keinen Gewinn sahen. Leb damit oder - siehe oben - ändere es.
    Keine Telko hat bei euch ihr Recht in Anspruch genommen.

  19. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: plutoniumsulfat 17.01.17 - 19:30

    Da brauche ich keine nennen, denn die Kabelanbieter bauen hauptsächlich ihre Backbones aus. Die letze Meile müssen die noch nicht anfassen, die ist fix genug.

  20. Re: Und hier mal ein Bericht aus dem echten Leben.

    Autor: Ovaron 26.01.17 - 06:32

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da brauche ich keine nennen, denn die Kabelanbieter bauen hauptsächlich
    > ihre Backbones aus. Die letze Meile müssen die noch nicht anfassen, die ist
    > fix genug.

    Das gleiche gilt für Telekom. weniger als 30% der Kunden buchen den 100 Mbit Tarif, der ist also fix genug. Und er bleibt mit SVVDSL fix genug wenn sich die Ansprüche nach oben bewegen. Und wenn bzw. dort wo die Ansprüche der Kunden (manifestiert durch das buchen teurerer weil schnellerer Tarife) noch weiter steigen wird Telekom weiter ausbauen. Tut sich das nicht wird eine andere Telko einspringen und die Lücke füllen. Für Vectoring wurden Glasfasern in Leerrohren verlegt und diese muss Telekom auf Anforderung unter vermieten. -> die Kosten für das Vergraben fallen also nicht nochmal an.

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