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"Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

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  1. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: bombinho 28.01.17 - 16:41

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du erfreust dich nur, weil du es mal geschafft hast etwas Wahres zu
    > behaupten, stellst es nun so dar, als haette irgend jemand etwas anderes
    > behauptet, um eben so tun zu koennen als haettest du "recht" gehabt.
    > Laecherlich ...
    Tja, auch kleine Dinge machen manche Menschen froh. Aber an dieser Stelle noch einmal Danke.

    > > Dann bemiss den Wert des landesweiten Kommunikationsnetzes und bring
    > eine
    > > praezisere Zahl, deswegen die Frage, nach einer Gegenrechnung.
    > Du hast meinen Kaffee immer noch nicht geholt ...
    > beweg dich!
    Mit anderen Worten, Du brauchst kalten Kaffee als Gegenargument?

    > Der Staat besass 100% der Aktien, wie genau passt da jetzt die Frage,
    > merkst selbst, oder?
    Und wer 100% Aktien besitzt hat damit 100% der Aktien bezahlt, richtig?
    Und welchen Gegenwert bekommen?

    > Prozent deines Kommentars hier, besteht aus Rabulistik, Nebelkerzen, und
    > Selbstgefaelligkeit.
    Und da sind wir wieder bei den Kernargumenten.

    > Mit dem Thema hat dieser Teil nichts mehr zu tun. Argumente braucht man
    > dann auch nicht mehr, wenn dir das Thema eh egal ist, sondern es nur um das
    > Rechthaben geht!
    Nun, hast Du nicht auch ein klein wenig den Anspruch, Recht haben zu wollen? Oder ist es Dir egal ob Du Recht hast und es geht Dir nur um Tastaturuebungen?

    > Du findest die Benennung dieses Sachverhaltes "diskriminierend"?
    > evtl mal etwas Selbstreflexion walten lassen ...
    Nun, da wir beide hier sind, gilt das wohl fuer uns Beide. Allerdings, dass Du an deiner Wortwahl nichts diskriminierendes entdecken kannst, wundert mich schon, ansonsten scheinst Du ja um keine Antwort verlegen.

    > Ich glaube du hast das Konstrukt "Geschenk" nichteinmal verstanden ...
    > waeren Verpflichtungen daran geknuepft, waere es kein Geschenk, sondern ein
    > Kauf, oder ein Vertrag!
    Sprich, wenn Du ein Haus (beliebiger Gegenstand, Vertrag, etc.) geschenkt bekaemest, haettest Du damit keine Verpflichtungen uebernommen sondern der Schenkende bleibt in der Pflicht? Denk noch einmal darueber nach, wer fortan (auch solche, welche zu einem spaeteren Zeitpunkt rueckwirkend beschlossen wurden) die Verpflichtungen des Hauseigentums uebernehmen muss.
    Setz einfach beliebige Gegenstaende ein und schau, ob sich am Sachverhalt etwas aendert.

    > DU hast den begriff "Geschenk" hier benutzt und willst jetzt versuchen
    > irgend welche Verpflichtungen daran zu knuepfen?
    Jupp, bitter aber wahr.

    > laecherlich ... du hast dich mit deiner Argumentation, und deiner
    > Ueberheblichkeit hier in eine Sackgasse manoevriert ... Geschenke haben
    > keine Verpflichtungen ...
    Nun, siehe oben

    > falls doch, darfst du ersteinmal einen Beweis fuer diese steile These
    > bringen ...
    manchmal wiederhole ich mich gerne, siehe oben

    > Da waren bisher nur Wuensche und nichts weiter ...
    Und was spricht gegen Wuensche, wie erwaehnt: Demokratie, jeder darf wuenschen und wenn Genuegend wuenschen, dann muss es angegangen werden.

    > fehlen wuerde bedingen, dass ich aufgrund einer Aussage meinerseits oder
    > deinerseits verpflichtet waere eine zu liefern. Ist nur nicht der Fall.
    Selbstverstaendlich musst Du keine Gegenargumente bringen, wenn Du das nicht kannst. An Willen scheint es ja nicht zu fehlen, sonst haetten wir diese Diskussion nicht.

    > Deine Rechnung war voellig an den Haaren herbeigezogen. Die Zahlen standen
    > in keinem Bezug zu der Aussage, die du damit untermalen wolltest.
    Das waren nicht meine Zahlen, ich habe die Zahlen nur zusammengefuegt: Anschlusskosten * Anschlussanzahl = Kosten fuer die Anschluesse. Da es dabei nur um die letzte Meile ging, kommen die Kosten fuer den Backbone, die Verteiler, die Immobilien etc. noch hinzu und so weiter und so fort. Ich habe nie gesagt, dass ein Anschluss 10000¤ mindestens kostet, das ist eine Zahl der Telekom.
    Ebenso wie die ANzahl der Anschluesse aus den TelekomBilanzen entnommen wurde.

    > Deine Aussage, haengt also noch voellig in den Wolken ...
    > Ich, auf meiner Seite, habe keinerlei Aussage getroffen die eine
    > "Gegenrechnung" bedingen wuerde ...
    Das ist mir bewusst, Du hast tatsaechlich noch keine ansatzweise belastbaren Zahlen gebracht. Und der Grund, warum ich fragte war ja, dass ich mich irren koennte und Du das gerne richtigstellen moechtest. Nobody is perfect.

    > also liefer ersteinmal, bevor du forderst ...
    Als Zitat, Link oder den gesamten Text?

    > > Falsch formuliert: "haette die Telekom jemals irgend etwas fuer die
    > > Infrastruktur bezahlen koennen" war die Frage.
    > nein, war sie nicht ...
    Sag ich doch.

    > "Wann hat die Telekom dem Staat dieses Geld fuer dessen Leistung und
    > Eigentum gezahlt?"
    > DAS war die Frage ... diese wuerde nur Sinn ergeben, wenn jemand etwas
    > anderes behauptet haette (was nicht der Fall ist) oder aber du erwarten
    > wuerdest, dass
    > die Telekom etwas fuer die Infrastruktur haette bezahlen sollen ...
    Nun, die Infrastruktur ist ihr Produktionsmittel, daraus zieht sie ihren Umsatz, Telekom - Infrastruktur = 26000+ Arbeitssuchende in Deutschland.
    Mit den Gewinnen aus der Infrastruktur finanziert sie jede Menge andere Geschaeftsfelder.

    > Nunja, man kann es Geschenk nennen. Auch wenn eine Privatisierung
    > eigentlich was anderes ist, aber ich nehme mal das "Geschenk" so hin ...
    > wenn du es unbedingt so haben moechtest. Denn deiner Argumentation ist das
    > sicherlich nicht dienlich. Denn du versuchst jetzt absurder Weise eine
    > Verpflichtung an ein Geschenk zu knuepfen.
    > Wie du dich da nun wieder versuchen wirst dich herauszuwinden, man ist
    > gespannt!
    Da sind wir wieder beim Haus, gesetzt den Fall, Du gruendest eine Gesellschaft, dann kannst Du dein Haus in diese Gesellschaft einbringen (Gruende abstrakt). Als Kapital.
    Damit hat deine Gesellschaft Kapital, Du nicht mehr. Aber Du hast ja noch die Gesellschaft. Wenn die Gesellschaft futsch ist, ist das Haus auch fort, Du bist noch da.
    Du hast damit deiner Gesellschaft quasi das Haus geschenkt. Du haettest es ihr aber auch verkaufen koennen. dann haettest Du noch das Geld fuer ein neues Haus, wenn die Gesellschaft den Bach runtergeht. Die Frage ist nur, wer haette deiner Gesellschaft das Geld fuer den Kauf leihen sollen? Du? Dann haettest Du auch das Haus nicht einbringen muessen.

    > Du hast es als Geschenk bezeichnet, ich habe das der Einfachheithalber so
    > hingenommen, da ich bezweifle, dass du verstanden hast, was eine
    > "Privatisierung" ist.
    Die "Privatisierung" ist ein abstracter Begriff, welchen Teil moechtest Du gerne als Privatisierung sehen? Die Gruendung der AG? Die Aktienverkaeufe? Den Zeitpunkt, an dem 51% Aktienmehrheit unterschritten wurde? Alles zusammen als Prozess?
    Hier musst Du wohl mal mit der Lampe in deine eigene "Nebelkerze" leuchten.

    > > ist das ja auch voellig ueberfluessig. Haettest Du aber auch
    > > knapper formulieren koennen.
    > So knapp wie du? Hypokrit!
    Den Schuh ziehe ich mir ironischerweise gerne an.

    > > "Geschenk des Bundes" reicht mir voellig.
    > offensichtlich nicht, sonst haettest du jetzt nicht versucht eine
    > Verpflichtung an ein Geschenk zu knuepfen ...
    siehe oben.
    > kurzsichtig scheint dir dies gefallen zu haben, weil sich die Telekom damit
    > so darstellen laesst, als waere sie verwoehnt worden. Als gaebe es keine
    > Eigenleistung ...

    > Was dir super in den Kram passt bei deiner vermutlich eher willkuerlichen
    > Abneigung ggue. der Telekom. Deiner Argumentation zum Ausbau, hilft diese
    > Bezeichnung allerdings nicht wirklich ...
    Oh nein, im Gegenteil, ich mag die Telekom, sie kann, wenn richtig eingesetzt Dinge tun, die kein Anderer in Deutschland vollbringen kann. Sie schafft Grundlagen und Werte. Hat aber leider die laestige Angewohnheit bei Technologien auf lahmende Pferde mit gefesselten Beinen zu setzen und diese zu peitschen, bis die Peitsche bricht.
    (Modernstes Netz Europas klingt noch in meinen Ohren)
    Es gibt wenig Vergleichbares und das ist Chance und "Pferdefuss" in Einem.
    Das Problem ist, dass es eine Privatisierung gab, aber der Markt nicht die Moeglichkeiten zur Selbstregulierung bekommt. Damit stehen die Interessen der Gesellschaft zu Fortentwicklung den Interessen zum Selbsterhalt und zur Profitmaximierung entgegen. Bei einer Vielzahl von Anbietern wird es Gewinne und Verluste, Zusammenschluesse und Verkaeufe geben, es geht forwaerts oder man bleibt zurueck. Diese Gesetze gelten fuer die Telekom nur eingeschraenkt und damit ergibt sich eben auch die Verpflichtung der Gesellschaft gegenueber, die dieses duldet und ermoeglicht. Das Verhalten der Telekom hat direkten Einfluss auf Staat und Gesellschaft. Im Gegensatz zu Deinem oder Meinem. Deine Meinung zu dem Thema laeuft ebenso wie meine Meinung unter Fehlertoleranz. Wenn die Telekom einen ausreichend grossen Fehler macht, dann nennt man das Katastrophe.
    Und im Moment gibt es noch Niemanden, der das dann ausgleichen koennte. Kein selbstregulierender Markt, keine unabhaengigen Anbieter, die die Flaeche der Telekom abdecken, noch nichteinmal in der Summe ... Und da willst Du immer noch ernsthaft annehmen, dass die Telekom keine Verpflichtungen haette?

    > > Die Telekom hat die ihr entstandenen Verpflichtungen durch die
    > Uebernahme
    > > und den Besitz der landesweiten Telekommunikationsstruktur irgendwie
    > > abgeben koennen?
    > hat niemand behauptet ... du hast monetaere Schulden hier als Beispiel
    > gebracht. Diese sind von der Telekom beglichen worden.
    Wenn ich Dir ein Haus im Wert von 300.000¤ uebermache, welches Du vermieten darfst und als Gegenleistung 50.000 von Dir bekomme, du die 100.000 Restkredit abzahlst und einen Prozentsatz der Gewinne an mich zahlst, wann ist dann deine Schuld beglichen?

    Wenn die Telekom ein Kommunikationsnetz bekommt (meine Wertvorstellung kennst Du, deine fehlt noch), dieses vermarktet und die 125Mrd. Restkredit abzahlt (gewinnmindernd) und dem Staat Teile des Gewinnes zahlt, wann ist dann die finanzielle Schuld jemals beglichen? Die 50Mrd. ¤ Aktien sind Finanzierungen fuer die AG und stammen zudem nach wie vor noch zu ca 1/3 aus der Staatskasse. Die einzigen Gewinne bei dieser Aktion fuer den Staat waren die Aktienverkaeufe minus die Aktienankaeufe. Ansonsten sind die Prozentsaetze der Gewinne ein tatsaechlicher Verlust, denn vorher hatte man 100% davon, nun einen Bruchteil.

    > Weil dir nun nichts weiter einfiel, drehst du dir "Verpflichtungen" (nicht
    > monetaere obendrein) daraus ...
    Wer landesweite Infrastrukturen betreibt, hat automatisch Verpflichtungen gegenueber dem Land, in dem er das tut (Monetaere wie auch Nichtmonetaere). Wer diese dann auch noch von dem Land bekommen hat ohne Gegenleistung, fuer den wird das wohl um so mehr zutreffen. Um das zu uebersehen muss man schon mit einer ordentlichen Portion Ignoranz gesegnet sein.

  2. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: bombinho 28.01.17 - 16:53

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie genau kommst du jetzt auf 100%?
    Perfekte Gewinnmaximierung, Mehr kannst selbst Du nicht fordern.

    > > Und kann ein Telekommunikationsunternehmen, welches ein landesweites
    > Netz
    > > geschenkt bekommen hat, auch einfordern, dass es nun noch die
    > landesweiten
    > > Finanzen dazu bekommt?
    > die Telekom fordert ueberhaupt nichts. Sie bietet an, mit zusaetzlichen
    > Mitteln den Gewuenschten Ausbau zu betreiben ...
    Jupp und moechte dafuer einen erheblichen Anteil der landesweiten Finanzen kassieren. Oder aber hofft, dass die Leute dieses Angebot aufgrund seiner unlauteren Natur ablehnen, koennen dann aber immerhin behaupten, wir haben ja, wenn auch unlautere, Alternativen angeboten.

    Wenn der vollstaendige Netzaufbau der Telekom auf dieser Basis stattfinden wuerde, dann wuerde das ein riesiges Loch in die restlichen Finanzen reissen. Aber ohne dieses riesige Loch will die Telekom ja offensichtlich nicht ausbauen ...
    > da an einem Geschenk keinerlei Bedingungen haengen, hat der erste Teil
    > deiner Frage nichts mit dem zweiten zu tun ...
    Geschenke kommen immer mit Verpflichtungen. Ansonsten waeren es nicht Geschenke sondern spezielle Ueberlassungen. (Meist um erfolgreich bestehende Gesetze zu umgehen)

    > was genau ist an den Gewinnvorstellungen "ueberstiegen"?
    > Deine Gehaltsvorstellungen sind also auch "ueberstiegen" nehme ich an!
    > (wenn du willkuerlich bewerten darfst, darf es wohl jeder andere auch ...)
    Selbstverstaendlich sind meine Vorstellungen ueberstiegen, aber fordern kann ich nur, was moeglich ist. Im Zweifelsfall werde ich bei ueberstiegenen Vorstellungen, wenn ich diese formuliere auch durch Konkurrenz ersetzt. Allerdings ist mir Entwicklung wichtig, bei Stillstand fange ich an daran zu arbeiten. Ich liege auch nicht immer richtig. Aber deswegen gibt es Viele in der Gesellschaft, dadurch wird das ausgeglichen.
    Dieser Luxus trifft auf die Telekom _nicht_ zu.

  3. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: NaruHina 28.01.17 - 17:15

    da es heir ncihtmehr um das eignetliche thema geht, werde ich mich nun aus der diskussion raushalten, das gerede über die vergangenheit ist mehr als ermüdend.

    fakt ist:
    es gibt mehr anbieter als die telekom.
    fakt2: es wurde nicht nur das telefonetz sondern auch die kabelnetze privatiesiert
    fak3: nur das telefonnetz unterliegt einer strengen regulierung, die kabelnetzbetreiber nicht! die sind genauso monopolisten, es wir aber nur auf einem der beiden anbieter eingedrescht.
    fakt4: es gibt zahlreiche andere anbeiter, ob regional (z.b. netcologne, deutsche glasfaser, stadtwerke) oder deutschlandweit (versatel, o², vodafone).
    fakt5: es bauen nurnoch die regionalen anbieter punktuell aus.
    fakt6: die anderen großen netzbetreiber haben sich schon lange vor der vectoriesierung den netzausbau eingestellt und mieten sich lieber zu regulierten preisen die leitungen.

    einzig vodafone baut neben der telekom manchmal noch vdsl aus, als deutschlandweiter anbieter, aber auch nur da wo sich genügend leute findne die einen vorabvertrag unterscheiben, wie die anderen regionalen anbieter auch. Kabelnetzbetreiber bauen durchaus auch aus, aber auch nur punktuel. (unitymedia, kabeldetuschalnd, vodafone)

    und damit ist das mein letztes posting hier.
    mfg

  4. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: bombinho 28.01.17 - 20:54

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Was Du Dir hier vorstellst, ist eine Art wirtschaftliches Perpetuum Mobile:
    > man gründet eine Firma, bringt sein Vermögen ein, welches einem von der
    > Firma "abgekauft" wird. Und dann bringt man das Unternehmen an die Börse
    > und bekommt nochmal Geld für sein Vermögen, nachdem einen das Unternehmen
    > schon ausgezahlt hat. Also Einsatz verdoppelt. Wenn das so einfach gehen
    > würde, wären wir alle reich... :)

    Mal davon abgesehen, dass Du wahrscheinlich mit Spitzfindigkeiten (spaeter) vermutlich die Korrektur deines etwas losen Umgangs mit Eigentum meintest (ich nehme an, nur bei fremdem Eigentum), ist dieses Konstrukt durchaus moeglich und ueblich bei vorfinanzierten Gesellschaften.
    Allerdings ohne den hier eingebrachten Denkfehler.
    Das abgekaufte Vermoegen muss irgendwie finanziert werden, zum Beispiel durch Aktienverkauf oder anderweitige Geldanleihen. Ohne Moos nix los, wie man so schoen sagt. Es spielt naemlich keine Rolle, ob Du als Eigentuemer etwas an die Firma verkaufst oder jemand anderes. Nur muss das noetige Geld irgendwoher kommen.

    Wenn Du nun das Unternehmen verkaufst, hat es das Eigentum auf der einen Seite und die Anleihen auf der anderen Seite.

    Sagen wir mal, Du hast das Geld bei der Bank geliehen (mit welchen Sicherheiten?).
    Dein Unternehmen floriert und hat einen gewissen Wert, nennen wir es mal "Good Will" und Schulden in Hoehe des Eigentumswertes, dann hat deine Firma nur den "Good Will"-Wert. Wenn Du nun Aktien ausgibst, dann kannst Du dein Eigentum nicht mehr verkaufen, denn es ist nun Eigentum der Firma wird aber aufgewogen von den Schulden fuer die Investition. Das heisst, der zukuenftige Aktieninhaber bekommt von Dir nichts als ein Versprechen, dass es aufwaerts geht. Also wo ist hier eine Verdoppelung? Wenn Du nun Aktien ausgibst, bekommst Du keinen Cent, denn das Geld ist Finanzierung fuer die Firma.

    Fall1: Du gibst die Aktien an Dich aus, zahlst sie aber nicht ein. Wenn Du nun Aktien verkaufst, hast Du das Geld, schuldest es aber weiterhin der Gesellschaft.
    Im genannten Fall unguenstig, da der Aktienwert hoechstwahrscheinlich unter dem Ausgabewert liegen wird und Du draufzahlst.
    Fall2: Du gibst Aktien an Dich aus und zahlst ein, in diesem Fall hast Du Vermoegen bereits eingezahlt (Kredit bei der Bank?) und der zukuenftige Aktieninhaber kauft dir das ab (Nicht den eventuellen Kredit, den kannst Du behalten und nun moeglicherweise abzahlen, damit die Zinsen dich nicht auffressen). Quasi ein Namenswechsel auf der Aktie mit dem selben Problem wie Fall1.
    Fall3: Die Aktien wurden direkt an Andere ausgegeben, dann schulden diese der Firma und nicht Dir den Betrag.
    Kurz: Fall1, Du schuldest Geld, Fall2 Du hast Geld eingezahlt, Fall3 Jemand anderes schuldet Geld. Verdopplung? Hmm, der Vorwurf des Halbwissens war wohl ein Steinwurf im Glashaus!

    In allen Faellen gehoeren den Aktieninhabern keinerlei Vermoegenswerte der Gesellschaft direkt. Aber im Ausschuettungs/Insolvenzfall ein Anteil entsprechend ihres Aktienanteils.

    Wenn man bei einer Finanztransaktion nicht aus den Augen verliert, wo das Geld herkommt und wo es hingeht, dann ist das mitnichten Halbwissen oder eine Spitzfindigkeit sondern absolute Notwendigkeit.

    Und nochmal zum Verkauf des Netzes an die Telekom: es gab Keinen.

  5. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: neocron 29.01.17 - 00:05

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast noch vergessen, auf den Knien im Staub zu rutschen und zu betteln.
    > Denn genau das ist es mit diesem hohen Geldaufwand.
    willkommen im Kapitalismus ...

  6. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: bombinho 29.01.17 - 18:25

    neocron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Denn genau das ist es mit diesem hohen Geldaufwand.
    > willkommen im Kapitalismus ...

    Nein, da verwechselst Du etwas, wenn Einer sagen kann was die Anderen zu tun haben, was sie bekommen und was nicht, dann ist das kein typisches Merkmal des Kapitalismus. Kapitalismus fusst auf Wettbewerb, der Bessere gewinnt.
    Als man seine Position noch ererbt hat beziehungsweise in diese erhoben wurde , das war etwas Anderes.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.17 18:26 durch bombinho.

  7. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: Ovaron 29.01.17 - 19:37

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und wenn es mal kein Neubau ist?

    Ich schreibe das mein Kumpel von Bauern DSL auf 100 Mbit aufgerüstet wurde und Du fragst was ist wenn mal kein Neubau ist? Da fehlt mir der Zusammenhang, ich bitte um Erklärung.

  8. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: Ovaron 29.01.17 - 19:39

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Deine Räuberpistolen klingen erstmal plausibel...sind aber leicht
    > > wiederlegt [...]
    > Ach, und warum [...]

    Du hast "Oh Shit, ich bin beim erzählen von Räuberpistolen erwischt worden....schnell mal eine neue Nebelkerze werfen" sehr umständlich formuliert.

  9. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: Ovaron 29.01.17 - 19:50

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Ach so, ja, einen Teilaspekt der Antwort bezogen auf
    > > Telekom kenne ich:
    > > Man kann das eine Tun ohne das andere zu lassen.
    > > Mein Kumpel wurde im März 2016 auf von Bauern-
    > > DSL mit weniger als 400 Kbit auf VVDSL100
    > > umgestellt. Von Telekom.

    > Ich bezweifle, dass dieser Kumpel auch 200 oder
    > 400MBps buchen koennte.

    In der Tat kann er nichts an anderes buchen als die 100 Mbit.
    Kabel Deutschland Fehlanzeige.
    Unitymedia Fehlanzeige.
    Vereinigte Stadtwerke Fehlanzeige.

    Jahrelang hat er sich beim Betreten und Verlassen seines Hauses immer scharf am Rand gehalten um die UNMENGEN von Vertretetern der alternativen Netzbetreiber nicht zu behindern wenn sie ihm die Bude einrennen um ihm schnelles Internet anzubieten....vergeblich. Das EINZIGE Angebot zum Ausbau kam von Telekom und wurde von Telekom realisiert. Alle anderen Telkos waren offensichtlich gerade (also die letzten 18 Jahre) mit Lobbyarbeit beschäftigt und damit, sich möglichst günstige Konditionen zu sichern nachdem Telekom ausgebaut hat.

  10. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: plutoniumsulfat 29.01.17 - 20:45

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Und wenn es mal kein Neubau ist?
    >
    > Ich schreibe das mein Kumpel von Bauern DSL auf 100 Mbit aufgerüstet wurde
    > und Du fragst was ist wenn mal kein Neubau ist? Da fehlt mir der
    > Zusammenhang, ich bitte um Erklärung.

    Ich bezog mich gar nicht auf dich.

  11. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: neocron 30.01.17 - 12:17

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bezog mich gar nicht auf dich.
    da weiss man nichtmal mehr, was man antworten soll ...
    du antwortest auf SEINEN Kommentar, mit einer Frage die sich NUR auf seine Ausfuehrung beziehen kann (weil die Frage fuer die restlichen Antworten hier keinen Sinn ergeben wuerde ...)
    und jetzt erzaehlst du hier, du haettest dich nicht auf ihn bezogen?
    ehrlich?

  12. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: plutoniumsulfat 30.01.17 - 18:24

    Natürlich bezog ich mich auf ihn, aber nicht auf diese Antwort. Vom Bauernhof war bei mir keine Rede.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 30.01.17 18:26 durch plutoniumsulfat.

  13. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: bombinho 31.01.17 - 04:34

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast "Oh Shit, ich bin beim erzählen von Räuberpistolen erwischt
    > worden....schnell mal eine neue Nebelkerze werfen" sehr umständlich
    > formuliert.

    Da fuer Dich irgendwie Alles eine Nebelkerze ist, frage ich mich, warum Du staendig glaubst umnebelt zu sein? Du kannst doch lesen und auch verstehen, dann kann doch nicht wirklich fast jeder Kommentar fuer dich nebuloes sein, es muss doch auch Sachen geben, bei denen Du klar siehst?

  14. Re: "Wir bauen mehr Glasfaser als jeder andere Anbieter."

    Autor: bombinho 31.01.17 - 05:38

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bombinho schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > > Ach so, ja, einen Teilaspekt der Antwort bezogen auf
    > > > Telekom kenne ich:
    > > > Man kann das eine Tun ohne das andere zu lassen.
    > > > Mein Kumpel wurde im März 2016 auf von Bauern-
    > > > DSL mit weniger als 400 Kbit auf VVDSL100
    > > > umgestellt. Von Telekom.
    >
    > > Ich bezweifle, dass dieser Kumpel auch 200 oder
    > > 400MBps buchen koennte.
    >
    > In der Tat kann er nichts an anderes buchen als die 100 Mbit.
    > Kabel Deutschland Fehlanzeige.
    > Unitymedia Fehlanzeige.
    > Vereinigte Stadtwerke Fehlanzeige.
    >
    > Jahrelang hat er sich beim Betreten und Verlassen seines Hauses immer
    > scharf am Rand gehalten um die UNMENGEN von Vertretetern der alternativen
    > Netzbetreiber nicht zu behindern wenn sie ihm die Bude einrennen um ihm
    > schnelles Internet anzubieten....vergeblich. Das EINZIGE Angebot zum Ausbau
    > kam von Telekom und wurde von Telekom realisiert. Alle anderen Telkos waren
    > offensichtlich gerade (also die letzten 18 Jahre) mit Lobbyarbeit
    > beschäftigt und damit, sich möglichst günstige Konditionen zu sichern
    > nachdem Telekom ausgebaut hat.

    Also in der Liste hast Du (versehentlich) auch die Telekom vergessen, denn auch die kann das Gefragte nicht anbieten. Und ja, ganz sicher waren die Anderen in den letzten 18 Jahren mit Lobbyarbeit beschaeftigt. Und werden es die naechsten Jahre auch wieder sein. Denn irgendwie muessen sie ja darauf reagieren, dass deren Zuleitungen nun voellig umsonst in der Erde liegen. Aber sie duerfen ja jetz angeblich kostenguenstig die Leitungen der Telekom bezahlen. Selbstverstaendlich versuchen diese, so gut es geht, Lobbyarbeit zu arbeiten um ueberhaupt in diesem Markt taetig sein zu koennen.

    Glaubst Du tatsaechlich, dass gestern, heute oder morgen ploetzlich irgend jemand auf die Idee kommt "Ach Mensch, der Kommunikationsmarkt ist ja noch gar nicht wirklich offen, lass uns das aendern!" Ohne, dass die entsprechenden Interessengruppen das Stueck fuer Stueck immer wieder anstossen oder gar eine ruecklaeufige Entwicklung versuchen, zu verhindern? Und im Moment geht es ja dank Vectoring eher in die andere Richtung.

    Der Oeffnung des Marktes stehen natuerlich teilweise die Interessen des Staates gegenueber. Finanziell und auch (Finanz)politisch. Wer baut denn das "deutsche Internet"?

    Die 100MBps koennten sich fuer den Kunden als ein Pyrrhussieg erweisen, denn damit wurde sichergestellt, dass weitere Aufruestungen nur mit hohem Energieaufwand und Kosten und auch nur von der einen Firma, so diese denn eine Notwendigkeit saehe, erfolgen koennen und duerfen.

    Aber die grosse Chance ist tatsaechlich, dass damit nun Firmen mit Glas ueberbauen muessen und nicht nur koennen, wenn sie die Kunden erreichen wollen. Und dass ein Ueberbau mit Kupfer keinen Sinn macht, darueber sind wir uns ja einig.
    Allerdings wird das eben sehr lange dauern, da es eben nicht moeglich ist, dass sich Enthusiasten (wie mir versichert wurde, aber keiner genannt werden konnte?) in die Entwicklung einbringen. Damit gibt es nur sehr wenige Mitbewerber, die dieses Kunststueck vollbringen koennen und diese sind auch noch zwergenhaft im Vergleich zur Telekom. Hat hier jemand eine Aufstellung, welche Umsaetze die Festnetzsparten der Mitbewerber erbringen? Also, was ich mal so gesehen hatte, waren Umsaetze im Millionenbereich, also um die 3 Groessenordnungen unterhalb. Und doch bauen diese 10x mehr FTTH als die Telekom. Dabei kommen die noch nicht einmal in der Summe auch nur ansatzweise in die Naehe der Telekom. Weder in der Flaeche, noch im Umsatz.

    Werfen wir mal eine Zahl in den Raum: 20 Jahre. Gesetzt, die Telekom waere in der Lage, mit staatlicher Hilfe die Netze auf FTTH umzubauen im genannten Zeitraum. Dann muesste es bei ebenfalls linearem Ausbau durch ein Konsortium, welches eine Groessenordnung unter der Telekom liegt, ca. 200 Jahre dauern. Bei zwei Groessenordnungen, OOOps ...
    Noch Fragen, warum die Telekom hier entweder unverzichtbar oder im Weg waere?

    20 ist die falsche Zahl? Gut geraten, ein solcher Ausbau wird mit Sicherheit nicht 2000 Jahre dauern.

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