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  5. › FTTC: Vectoringausbau der Telekom…

War doch zu Erwarten...

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  1. War doch zu Erwarten...

    Autor: M.P. 28.12.18 - 16:38

    Das Ganze dient wohl als Spiel auf Zeit. Störfeuer für Glasfaserprojekte der Konkurrenz. Unter dieser Maxime kann man sich dort, wo keine Glasfaserprojekte drohen durchaus Zeit lassen...

    Auf der anderen Seite ist es natürlich ggfs. auch in einem Gebiet, wo es bereits eine mittelprächtige DSL-Versorgung gibt wenig wirtschaftlich, auf einem leergefegten Markt Tiefbauleistung zu jedem Preis einzukaufen, wenn man sich da etwas Zeit lassen könnte...

  2. Re: War doch zu Erwarten...

    Autor: spezi 28.12.18 - 17:09

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Auf der anderen Seite ist es natürlich ggfs. auch in einem Gebiet, wo es
    > bereits eine mittelprächtige DSL-Versorgung gibt wenig wirtschaftlich, auf
    > einem leergefegten Markt Tiefbauleistung zu jedem Preis einzukaufen, wenn
    > man sich da etwas Zeit lassen könnte...

    Gerade in einem leergefegten Markt für Tiefbauleistungen kann man sich das "Zeit lassen" nicht leisten. Die Tiefbaufirmen müssen ja nicht auf die Telekom warten, um Aufträge zu bekommen. Andere Unternehmen suchen auch. Wenn die Telekom also nicht kontinuierlich Tiefbauleistungen ausschreibt, bauen die Firmen eben für die Konkurrenz. Das ist dann für die Telekom doppelt ungünstig. Spontan und kurzfristig Tiefbaufirmen zu finden ist schwer. Auch die Steigerung der Ausbauleistung im Auftrag der Telekom spricht ja deutlich gegen "Zeit lassen".

    Gerade die Auslastung der Tiefbaufirmen dürfte ein wesentlicher Grund für die regelmäßigen Verzögerungen sein. Die Tiefbaufirmen packen ihre Auftragsbücher voll. Sobald es aus irgendwelchen Gründen Verzögerungen gibt, wirkt sich das auch auf die Folgeaufträge aus. Wenn ein Bautrupp Auftrag A noch nicht abgearbeitet hat, kann er mit Auftrag B auch noch nicht anfangen. Reserven gibt es dann eben in der Regel nicht. Das Problem hat ja nicht nur die Telekom.

    Wie groß jetzt die Verzögerungen bei der Telekom insgesamt sind, muss man jetzt auch erstmal sehen. Bisher hieß es, dass der *eigenwirtschaftliche* FTTC-Ausbau bis Ende 2019 abgeschlossen sein soll. Im Rahmen von Förderverfahren gab es auch bisher schon Projekte bis mindestens in Jahr 2020 hinein. Ob der "weitgehende" Abschluss des FTTC-Ausbaus bis Ende 2020 aus dieser Pressemeldung sich jetzt wieder auf den eigenwirtschaftlichen FTTC-Ausbau bezieht, oder auf den FTTC-Ausbau allgemein muss sich noch zeigen.

  3. Re: War doch zu Erwarten...

    Autor: myfan 28.12.18 - 17:49

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Auf der anderen Seite ist es natürlich ggfs. auch in einem Gebiet, wo es
    > > bereits eine mittelprächtige DSL-Versorgung gibt wenig wirtschaftlich,
    > auf
    > > einem leergefegten Markt Tiefbauleistung zu jedem Preis einzukaufen,
    > wenn
    > > man sich da etwas Zeit lassen könnte...
    >
    > Gerade in einem leergefegten Markt für Tiefbauleistungen kann man sich das
    > "Zeit lassen" nicht leisten. Die Tiefbaufirmen müssen ja nicht auf die
    > Telekom warten, um Aufträge zu bekommen. Andere Unternehmen suchen auch.
    > Wenn die Telekom also nicht kontinuierlich Tiefbauleistungen ausschreibt,
    > bauen die Firmen eben für die Konkurrenz. Das ist dann für die Telekom
    > doppelt ungünstig. Spontan und kurzfristig Tiefbaufirmen zu finden ist
    > schwer. Auch die Steigerung der Ausbauleistung im Auftrag der Telekom
    > spricht ja deutlich gegen "Zeit lassen".
    >
    > Gerade die Auslastung der Tiefbaufirmen dürfte ein wesentlicher Grund für
    > die regelmäßigen Verzögerungen sein. Die Tiefbaufirmen packen ihre
    > Auftragsbücher voll. Sobald es aus irgendwelchen Gründen Verzögerungen
    > gibt, wirkt sich das auch auf die Folgeaufträge aus. Wenn ein Bautrupp
    > Auftrag A noch nicht abgearbeitet hat, kann er mit Auftrag B auch noch
    > nicht anfangen. Reserven gibt es dann eben in der Regel nicht. Das Problem
    > hat ja nicht nur die Telekom.
    >
    > Wie groß jetzt die Verzögerungen bei der Telekom insgesamt sind, muss man
    > jetzt auch erstmal sehen. Bisher hieß es, dass der *eigenwirtschaftliche*
    > FTTC-Ausbau bis Ende 2019 abgeschlossen sein soll. Im Rahmen von
    > Förderverfahren gab es auch bisher schon Projekte bis mindestens in Jahr
    > 2020 hinein. Ob der "weitgehende" Abschluss des FTTC-Ausbaus bis Ende 2020
    > aus dieser Pressemeldung sich jetzt wieder auf den eigenwirtschaftlichen
    > FTTC-Ausbau bezieht, oder auf den FTTC-Ausbau allgemein muss sich noch
    > zeigen.


    So ist es in meinem Fall doch passiert. Tele Columbus ( PYUR ) hat vor meiner Haustür und im ganzen Stadtteil hier Speedpipes verlegt. Sogar am Telekom HVt und sämtliche KVz und MFG's vorbei.
    Laut Genossenschaft, sollen wir hier sogar an das Gf-Netz angeschlossen werden.

    Laut Informationen der Telekom Internen Mitarbeiter, war der KVz Ausbau auf unserer Straße für Januar 19 geplant. Letzte Woche noch Kontakt zum gesagten Mitarbeiter gehabt. Jetzt heißt es Q2 19, Begründung, fehlende Baukapazität.

    Echt scheiße, ich muss auch sagen. Ich lass mich lieber ans Super Vectoring Netz anschließen als an das PYUR Gf-Netz. Da ich laut Genossenschaft In-House über Coax laufe. Und wenn ich mir dort bei PYUR die DL / UL Rate angucken. Dann nehme ich lieber 250Mbits Down und 40Mbits Up. MFG würde auch ~70m entfernt stehen.

    Also Telekom, besorgt euch Bautrupps hopphopp, mein Geld liegt bereit für SV Tarif. ;)

  4. Re: War doch zu Erwarten...

    Autor: Anonymer Nutzer 29.12.18 - 04:40

    was machen die vielen tiefbauarbeiter bei euch wenn das vorbei ist?

    bzw. warum bist du keiner?

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