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G.Fast

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  1. G.Fast

    Autor: senf.dazu 02.07.18 - 13:52

    Gibt's die Huawei Technik für G.Fast eigentlich auch für Endverbraucher zu kaufen ? Sprich ne GBit Ethernet Brücke quer durch's Haus per bereits verlegter steinalter Telefonstrippe ?

    Wie sieht die Technik konkret aus ? Zwei getrennte Kistchen je Haushalt mit Fremdversorgung via Telefonstrippe ? Anschlüsse ?

    Bei dem Artikel im Bild sieht mir das was da von der Hand gehalten wird aber eher nach ner Koaxstrippe als ner Telefonstrippe aus ?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.18 14:03 durch senf.dazu.

  2. Unbezahlbar

    Autor: Skaro 02.07.18 - 14:21

    Die Teile wird es nicht mit 1 Port geben. Da wird es sicherlich bei 10 Ports anfangen und dann werden die mindestens 4 Stellig kosten.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.18 14:21 durch Skaro.

  3. G.hn

    Autor: M.P. 02.07.18 - 14:22

    G.hn - Die perfekte Lösung für schnelles Netzwerk an schlecht erreichbaren Orten
    Kostenpunkt ca 125 ¤ pro Modem (also 2x125 ¤ für eine "Brücke")

    > Die G.hn Coax Geräte haben hier eine Bandbreite von 2-100 Mhz zur Verfügung und ermöglicht Bandbreiten bis zu Gigabit.

    > Bei G.hn Zweidraht steht ein Frequenzband von 6 - 78 MHZ zur Verfügung, also etwas weniger.

    EDIT - FALSCH: 500 MBit/s sollten auch über Zweidraht möglich sein....
    Richtig, aus der Produktbeschreibung:
    > PHY gemessene Rate: 60m: 251 MBit/s, 100m : 241 MBit/s, 200m: 201 MBit/s, 300m: 92 MBit/s, AES 128 Encryption

    Ich bin mir aber nicht sicher, ob man durch Übersprechen nicht auch VDSL-Kunden im eigenen Haus stören könnte, wenn die genutzte Telefonleitung zumindest Abschnittweise in einem Bündel mit anderen Leitungen geführt ist. Das ist die eine Frage, und die andere, ob die Telekom dann bei Störungen die Abschaltung der G.hn-Strecke einfordern kann ...



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.18 14:31 durch M.P..

  4. Re: G.Fast

    Autor: Nogul 02.07.18 - 14:23

    Ist zwar nicht die Antwort auf deine Frage aber dennoch will ich folgendes einwerfen...

    Vor kurzem bin ich an einer dieser VDSL Kästen vorbeigeschlendert. Die Geräuschkulisse war beeindruckend. Ob ein Elektriker nicht am Ende doch eine bessere Lösung ist als aktive Bauteile die dann nur einen Bruchteil von CAT 6 oder Glasfaser bringen? Oder wenn es Notlösung sein muss gibt es ja noch DLAN und WLAN?

  5. Re: G.Fast

    Autor: chefin 02.07.18 - 14:28

    Uralte Telefondrähte von Anno Tobac taugen nicht für G.fast. Allenfalls ist hier DSL möglich in der Ausbaustufe 16.000Kbit. Dazu kommt, das ein Router ca 200Euro kostet, eine Linecard nicht viel weniger und sie benötigt ein Rack für die Anbindung, wo also ein Controller werkelt und ein Backbone angeschlossen wird, bei dir zb der Ethernetanschluss eines Switches. Sowas bsteht nicht aus symetrischen Geräten, sondern dedizierte Sende und Empfangseinheiten, eher so ein Master/Slave Prinzip.

    Die einfachere Lösung wäre selbst Glasfaser zu legen. Sowas gibts in "hauchdünn" so das man es mit Silikon in die Ecken klebt, maximal ein 8er Loch bohren muss um durchzukommen, wenn eine Decke oder Wand im Weg ist. Passende Konverter gibts heute auch bezahlbar. Hausintern taugt das locker für 2,5Gbit. Hier gilt aber auch, das mehr Speed mehr kostet, die Glasfaser aber bleibt gleich.

    Ebenfalls eine Lösung, mit Richtantennen via WLAN eine Punkt zu Punkt Verbindung aufbauen. Benötigt allerdings Sichtlinie, wenn möglich, um volle Speed zu erreichen. Allerdings beschränkt es sich auf die maximale WLAN-Speed und die ist kleiner als Gbit. Sonst werden die Antennen teuer und man könnte sich das Kabel legen lassen für dieses Geld.

    Jedenfalls, g.fast zu kaufen ohne zu wissen ob die Leitung nicht zuviel Dämpfung hat, wird nichts bringen. Und alte ungeschirmte und nicht verdrillte Telefonleitungen/Klingelleitungen in 0,14qmm oder 0,25qmm bringen dich nicht ans Ziel.

  6. Re: G.Fast

    Autor: M.P. 02.07.18 - 14:47

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Uralte Telefondrähte von Anno Tobac taugen nicht für G.fast. Allenfalls ist
    > hier DSL möglich in der Ausbaustufe 16.000Kbit.
    Das ist ja wohl Blödsinn ...
    Dann würde ja die Telekom für VDSL und Vectoring neue Telefon-Erdleitungen verlegen, wenn über "die alten" nur DSL 16k möglich wäre ....

  7. Re: G.Fast

    Autor: SlurmMcKenzie 02.07.18 - 14:52

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt's die Huawei Technik für G.Fast eigentlich auch für Endverbraucher zu
    > kaufen ? Sprich ne GBit Ethernet Brücke quer durch's Haus per bereits
    > verlegter steinalter Telefonstrippe ?

    wenn ich das recht verstehe, willst du als endverbraucher in deinem haus die bereits verlegten alten telefonkabel als netzwerkkabel nutzen ?
    sollte gehen. gibt diverse geräte. google mal nach "2-draht netzwerk" oder "2-draht lan".
    da bekommst du in der regel ein set aus 2 geräten, eins an jedes ende es macht eine lan-brücke über 2 adern klingeldraht.
    geschwindigkeit ist aber meist nur maximal 100 mbit. mit gigabit hab ich das noch nicht gesehen. kann man wohl sogar in reihe schalten. ab 150 ¤ für ein set mit 2 geräten.

  8. Re: G.Fast

    Autor: ichbinsmalwieder 02.07.18 - 15:31

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt's die Huawei Technik für G.Fast eigentlich auch für Endverbraucher zu
    > kaufen ? Sprich ne GBit Ethernet Brücke quer durch's Haus per bereits
    > verlegter steinalter Telefonstrippe ?

    Mit Sicherheit billiger und vermutlich genauso gut oder gar besser ist PowerLAN.
    500MBit-Starterkits gibt's bereits für deutlich unter 50¤.

  9. Re: G.hn

    Autor: sneaker 02.07.18 - 15:36

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Bei G.hn Zweidraht steht ein Frequenzband von 6 - 78 MHZ zur Verfügung,
    > also etwas weniger.
    [...]
    > Ich bin mir aber nicht sicher, ob man durch Übersprechen nicht auch
    > VDSL-Kunden im eigenen Haus stören könnte, wenn die genutzte Telefonleitung
    > zumindest Abschnittweise in einem Bündel mit anderen Leitungen geführt ist.
    > Das ist die eine Frage, und die andere, ob die Telekom dann bei Störungen
    > die Abschaltung der G.hn-Strecke einfordern kann ...
    Die Telekom hat gefordert, daß die anderen Anbieter bei G.fast die Frequenzen bis 40 MHz ungenutzt lassen, damit Telekom-SuperVectoring nicht gestört wird. Eine Entscheidung ist mir allerdings nicht bekannt. Die hatte auch Tests mit G.fast von 40 bis 212 MHz gezeigt - die Verluste waren verkraftbar. Wäre echt interessant, wenn man da günstige Geräte fürs Heimnetz kaufen könnte.

    [www.bundesnetzagentur.de]



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.07.18 15:40 durch sneaker.

  10. Re: G.Fast

    Autor: bombinho 02.07.18 - 15:52

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist ja wohl Blödsinn ...
    > Dann würde ja die Telekom für VDSL und Vectoring neue Telefon-Erdleitungen
    > verlegen, wenn über "die alten" nur DSL 16k möglich wäre ....

    Vorsicht, zum Einen ist genau das vereinzelt getan worden, weil es die Nutzung der restlichen Infrastruktur via VDSL ermoeglicht hat.

    Und zum Anderen sind die Kabel der Innenraumverkabelung doch noch einmal ein ganz anderes Kaliber als die Erdkabel. Ob das fehlende Schirmung ist, wirre Drahtfuehrung in Extrasuperduenn, scharfe Knicke im Kabel usw.

  11. Re: G.Fast

    Autor: M.P. 02.07.18 - 16:38

    ichbinsmalwieder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Mit Sicherheit billiger und vermutlich genauso gut oder gar besser ist
    > PowerLAN.
    > 500MBit-Starterkits gibt's bereits für deutlich unter 50¤.


    Mit Sicherheit eine Super - Lösung um aus dem Keller die Datenrate eines schnellen Glasfaseranschlusses in die Wohnung im 5.Stock zu beamen.

    In den Grenzen eines Einfamilienhauses mag ein PowerLAN-Set eine Alternative sein, aber für mehr taugt das nur bedingt

    Wie schaut es denn bei diesen Entfernungen mit den Datenraten bei PowerLAN aus?

    > PHY gemessene Rate: 60m: 251 MBit/s, 100m : 241 MBit/s, 200m: 201 MBit/s, 300m: 92 MBit/s, AES 128 Encryption

  12. Re: G.Fast

    Autor: sneaker 02.07.18 - 17:47

    Powerline ist teilweise echt miserabel und vor allem auch stark schwankend, je nach den örtlichen Begebenheiten schlechter als WLAN.
    [www.tecchannel.de]

  13. Re: G.Fast

    Autor: M.P. 03.07.18 - 09:02

    > je nach den örtlichen Begebenheiten schlechter als WLAN.

    Das war auch meine Erinnerung....
    Diese ganzen Techniken würde ich nur nach reiflicher Überlegung nutzen. Unser Einfamilienhaus aus den 50er Jahren ist noch für Ofenheizung ausgelegt, und hat deshalb viele Kamine. Dank Zentralheizung werden die meisten nicht mehr gebraucht ....
    Durch einen stillgelegten Kamin habe ich ohne viel Stemmarbeit jede Menge Ethernet-Kabel legen können, zwar teilweise nur CAT5e, aber ein paar sind auch CAT7 .... da habe ich eigentlich solche Krücken nicht nötig... Außerdem ist das Haus nicht sehr groß. WLAN-Mäßig deckt eine zentral installierte Fritzbox das ganze Haus ab ...

    Daneben muss man bei Powerline mit Firmware-Updates vorsichtig sein: Manch ein Hersteller musste nachbessern, weil seine Geräte nicht die Störstrahlungs-Grenzwerte einhalten, und nach einem Update war dann die erreichbare Datenrate plötzlich viel geringer ....

  14. Re: G.Fast

    Autor: sneaker 03.07.18 - 12:22

    Leider kann zu den gestörten Geräten auch die DSL-Technik zählen. (Super)Vectoring nutzt ja einen relativ großen Frequenzbereich. Da kommt man um Firmware-Updates für Powerline nicht immer herum.

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