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Die schönen Steuern

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  1. Die schönen Steuern

    Autor: Anonymer Nutzer 12.08.16 - 18:15

    16 200 000¤ durch 10 500 Haushalte (wenn JEDER Haushalt Glasfaser nutzt was in der Realität nicht der Fall sein wird) sind 1 542,86¤ Pro Haushalt. Bei 20¤ monatlichen Kosten alleine für den Glasfaseranschluss ohne Internet, TV usw. wären dass 6,43 Jahre, bis die Kosten wieder drin sind. Dabei fehlen noch jegliche Wartungskosten, Managergehälter und sonstige Sachen.

    Sowas gehört in private Hände die das dort umsetzen sollen, wo es sich lohnt. Dafür sollten keine Steuern verschwendet werden.

  2. Re: Die schönen Steuern

    Autor: M.P. 12.08.16 - 18:24

    Von einer Steuerfinanzierung steht nirgendwo im Artikel etwas.

    Stadtwerke sind in der Regel kommunale GmbHs, die gebührenfinanziert (Abwasser, Strom usw...) sind...

    Eine Subventionierung über Steuern ist nach EU-Recht sehr schwer möglich, insbesondere, wenn sich private Konkurrenten benachteiligt fühlen würden ...

  3. Re: Die schönen Steuern

    Autor: Dragos 12.08.16 - 18:24

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 16 200 000¤ durch 10 500 Haushalte (wenn JEDER Haushalt Glasfaser nutzt was
    > in der Realität nicht der Fall sein wird) sind 1 542,86¤ Pro Haushalt. Bei
    > 20¤ monatlichen Kosten alleine für den Glasfaseranschluss ohne Internet, TV
    > usw. wären dass 6,43 Jahre, bis die Kosten wieder drin sind. Dabei fehlen
    > noch jegliche Wartungskosten, Managergehälter und sonstige Sachen.
    >
    > Sowas gehört in private Hände die das dort umsetzen sollen, wo es sich
    > lohnt. Dafür sollten keine Steuern verschwendet werden.


    Schwachsinn, ob jetzt ein plus in 3 oder 6 oder 9 Jahren kommt ist erst mal nicht wichtig, die Investition ist sinnvoll. Vielleicht siedeln sich sogar mal Firmen an und die Arbeitslosenquote wird geringer. Dann hast du auf jeden Fall frühe plus.

  4. Re: Die schönen Steuern

    Autor: plutoniumsulfat 12.08.16 - 18:32

    Selbst wenn: Man kann dann Jahrzehnte davon profitieren, also Steuern einnehmen.

  5. Re: Die schönen Steuern

    Autor: M.P. 12.08.16 - 18:36

    ... und im Gegensatz zu unserem schönen aber unterbeschäftigten Flughafen hier in Dortmund in Stadtwerke-Besitz gibt es eine Chance, daß das Projekt nicht dauerhaft rote Zahlen schreibt....

    In schöner Regelmäßigkeit 17 ... 19 Mio Verlust pro Jahr...

  6. Das ist aber günstig.

    Autor: postb1 12.08.16 - 19:04

    Wenn ich mal pi mal daumen 16mio bei 10.000 Haushalten auf die 200 Haushalte in unserem Dorf runterrechne, dann komme ich grad mal auf läcberliche 320.000¤.
    Der Ausbau hier, in weiten Teilen FTTC, in einigen Fällen auch FTTB hat glatt das Doppelte gekostet.
    Ob die sich da nicht irgendwie etwas schönrechnen?
    Aber egal, sinnvoll ist sowas auf alle Fälle. Genau wie der kommunale ÖPNV, der einfach zu einer zeitgemäßen Infrastruktur dazugehört - der wird normalerweise ja auch von den lukrativen Sparten Gas/Strom/Wasser mit querfinanziert.

  7. Re: Die schönen Steuern

    Autor: dl01 12.08.16 - 19:34

    > Sowas gehört in private Hände die das dort umsetzen sollen, wo es sich lohnt. Dafür sollten keine Steuern verschwendet werden.
    Genau, die privaten bekommen das viel effizienter hin. Da wird in irgendeinem Kaff in Mecklenburg-Vorpommern einfach gar nicht ausgebaut - kostet dann 0¤ und alle sind glücklich.

  8. Re: Die schönen Steuern

    Autor: RipClaw 12.08.16 - 20:13

    DAUVersteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sowas gehört in private Hände die das dort umsetzen sollen, wo es sich
    > lohnt. Dafür sollten keine Steuern verschwendet werden.

    Du willst also die Steuern lieber für sowas verschwendet haben ?

    [www.golem.de]

    Oder sowas ?

    [www.golem.de]

    Tatsache ist das kein Steuerzahler bestimmen kann was mit seinen Steuern geschieht aber lieber sehe ich meine Steuern in Infrastruktur investiert als in einen Überwachungsaparat der nachweislich sowieso nichts bringt und potentiell schädlich ist.

  9. Re: Das ist aber günstig.

    Autor: Ovaron 12.08.16 - 20:57

    postb1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mal pi mal daumen 16mio bei 10.000 Haushalten auf die 200
    > Haushalte in unserem Dorf runterrechne, dann komme ich grad mal auf
    > läcberliche 320.000¤.
    > Der Ausbau hier, in weiten Teilen FTTC, in einigen Fällen auch FTTB hat
    > glatt das Doppelte gekostet.

    Hättet ihr mal vorher auf eigene Kosten (für den vierfachen Preis) ein komplettes Leerrohrnetz errichtet, das hätte die schöngerechneten Ausbaukosten glatt halbiert.

  10. Re: Die schönen Steuern

    Autor: Mauw 13.08.16 - 12:16

    Dich würde ich gern mal in der Zeit sehen, als fließend Wasser und Strom für jeden zur Diskussion standen. Brauchst doch nicht. Wasser gibts im Supermarkt und für dein Geschäft, kriegst wieder nen Plumpsklo in den Hinterhof gestellt, dass du dir mit allen Parteien teilen kannst.

    Selbst wenn sich die Leitungen erst in 20, 30 oder 40 Jahren rechnen .... Fiber ist das Medium der Zukunft und wird irgendwann kommen >müssen<. Die Frage ist nur, ob wir noch 20 Jahre lang Geld in veraltete Technologien investieren wollen, um sie krampfhaft am Leben zu halten. Aber leider können die Menschen nicht länger als eine Legislaturperiode planen. Frei nach dem Motto "Nach mir die Sintflut" ... Und mal ehrlich ... Was ist Geld? Eine Zahl .... Nichts weiter. Wenn uns Banken und Länderkrisen in Europa eins gelehrt haben, dann das Geld keinen Wert hat. Jetzt kommt sicher wieder jemand und erklärt mir, dass es sich bei diesen Themen um Verbindlichkeiten handelt und das Geld irgendwann zurück gezahlt wird ... Ja wer dran glaubt. Und die Beträge die für einen ordentlichen Ausbau notwendig sind, sind einfach lächerlich, wenn man das in Relation sieht. Außerdem fängt hier die Amortisierung/Rückvergütung direkt nach Ausbau an, denn der Kunde zahlt ja.

    Ich finde ein erster Schritt wäre, Providern den Ausbau von Kupfer in Neubauten zu verbieten. Das heutzutage neue Gebäude noch mit Kupfer versorgt werden ist einfach lächerlich. Ob ich nun Kupfer oder eine Glasfaser verbuddel macht nur minimale Unterschiede. Tiefbauarbeiten sind bei beidem notwendig. Da wären wir dann auch wieder beim Plumpsklo und Wasser ausm Supermarkt ... Reicht doch auch. Wo ist das Problem?

  11. Re: Die schönen Steuern

    Autor: Reddead 14.08.16 - 18:08

    Der Gewinn ist doch das Problem der Privaten. Für die Telekom meist uninteressant, wenn Gewinne erst nach 6 Jahren erwirtschaftet werden aber die Netze nach 2 Jahren öffnen muss. Für die Anderen erst recht, dass denken der Vorstände ist in meinen Augen ein großes Problem. Die Vorstände sind meist nur wenige Jahre im Amt selten über 6 Jahre, also müssen jetzt Gewinne erwirtschaftet werden oder zumindest die Zahlen gut stehen bis der Vorstand weg ist. Nach dem Motto:"Nach mir die Sintflut."

  12. Re: Die schönen Steuern

    Autor: Ovaron 14.08.16 - 20:47

    Reddead schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Gewinn ist doch das Problem der Privaten. Für die Telekom meist
    > uninteressant, wenn Gewinne erst nach 6 Jahren erwirtschaftet werden aber
    > die Netze nach 2 Jahren öffnen muss.

    Schon fast wieder vergessen gab es im letzten Sommerloch einen entsprechenden Vorstoß irgendeines bajuwarischen Provinzochsen. Und hinter den Kulissen, so wird gemunkelt, wird innerhalb der Europäischen Kommission bereits heftig über die Art und Weise diskutiert in der man den Völkern künftig verlängerte Vertragsbindungen verkauft.

    Mit anderen Worten: Wenn die reine Ausbauförderung alleine nicht mehr ausreicht ist man bereit auch die Vertragslaufzeit nach dem Ausbau hochzusetzen. Von 5 Jahren ist afaik die Rede.

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