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8 Jahre verschlafen, aber immer noch nicht aufgewacht

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  1. 8 Jahre verschlafen, aber immer noch nicht aufgewacht

    Autor: solary 02.05.18 - 12:53

    Die Telekom hat 8j verschlafen, jetzt schwimmen die Fälle langsam weg, man musst ausbauen sonst steht die Telekom bald ohne Kunden da.
    Im Gewebesektor fangen die Preise oft erst bei 100¤, hier lohnt das Ausbauen allemal.
    Aber ich bin der Meinung, dann kann man auch die Privaten Haushalte mitnehmen, hier habe ich noch nie gehört das die Telekom von sich aus ausbaut, oder jedenfalls mal ihren Kunden gefragt hat ob Interesse an Glasfaser besteht.

    Den Leute wurde Vectoring vor die Nase gesetzt, nach dem Motto nimm oder Stirb.
    Das hat eine Zeitlang funktioniert, jetzt wandern viele ins Glasfaser oder Kabelnetz ab, falls vorhanden.
    Aber jetzt ein großangelegtes Glasfaser Programm starten dafür scheint sich die Telekom zu fein zu sein.

  2. Kann man einen Telekom-Gewerbeanschluss "untervermieten"?

    Autor: M.P. 02.05.18 - 13:13

    Einer in der Straße meldet ein Gewerbe an, lässt sich die Glasfaser ins Haus legen, und der Rest der Straße wird per lizenzfreiem 60 GHz Richtfunk versorgt, und beteiligt sich an den Kosten der Gewerbe-Glasfaser-Anschlusses.

  3. Re: 8 Jahre verschlafen, aber immer noch nicht aufgewacht

    Autor: Pecker 02.05.18 - 13:37

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat 8j verschlafen, jetzt schwimmen die Fälle langsam weg, man
    > musst ausbauen sonst steht die Telekom bald ohne Kunden da.
    > Im Gewebesektor fangen die Preise oft erst bei 100¤, hier lohnt das
    > Ausbauen allemal.
    > Aber ich bin der Meinung, dann kann man auch die Privaten Haushalte
    > mitnehmen, hier habe ich noch nie gehört das die Telekom von sich aus
    > ausbaut, oder jedenfalls mal ihren Kunden gefragt hat ob Interesse an
    > Glasfaser besteht.
    Gibts auch Quellen für deine Behauptungen? Die Telekom hat nämlich sehr wohl von sich aus Glasfaser ausbauen wollen, das aber wieder wegen Mangels interesse eingestellt. Sie haben nämlich genau das gemacht, was du schreibst. Sie haben die Kunden gefragt und sind von Haustür zu Haustür und wollten Glasfaser verkaufen. Die überwiegende Mehrheit hat Nein Danke gesagt.
    > Den Leute wurde Vectoring vor die Nase gesetzt, nach dem Motto nimm oder
    > Stirb.
    Was anderes wollen sie scheinbar nicht.
    > Das hat eine Zeitlang funktioniert, jetzt wandern viele ins Glasfaser oder
    > Kabelnetz ab, falls vorhanden.
    Ich lese eher viele Beiträge, dass die Leute von Kabel zu VDSL wechseln, weil Kabel so unzuverlässig ist.
    > Aber jetzt ein großangelegtes Glasfaser Programm starten dafür scheint sich
    > die Telekom zu fein zu sein.
    Warum auch, haben sie getan und sind am unwilligen der Bevölkerung gescheitert. Bei Gewerbegebieten sind das halt doppelt anders aus. Erstens wollen die alle Glasfaser und dort kann man die teuren Businesstarife verkaufen.

  4. Re: Kann man einen Telekom-Gewerbeanschluss "untervermieten"?

    Autor: Pecker 02.05.18 - 13:39

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einer in der Straße meldet ein Gewerbe an, lässt sich die Glasfaser ins
    > Haus legen, und der Rest der Straße wird per lizenzfreiem 60 GHz Richtfunk
    > versorgt, und beteiligt sich an den Kosten der
    > Gewerbe-Glasfaser-Anschlusses.

    Bei einer größeren Nachbarschaft ist sicher wieder ein Spinner dabei, der dir mit Aluhut erklärt, dass er keine 60GHz Sendeanlage in seiner Nachbarschaft stehen haben möchte.

  5. Re: Kann man einen Telekom-Gewerbeanschluss "untervermieten"?

    Autor: brainDotExe 02.05.18 - 13:57

    Pech für den Aluhut Träger.
    Das ist ja das tolle am lizenzfreien Band. So lange du die Vorschriften beachtest, kann dir keiner was.

  6. Re: 8 Jahre verschlafen, aber immer noch nicht aufgewacht

    Autor: solary 02.05.18 - 13:57

    > Gibts auch Quellen für deine Behauptungen? Die Telekom hat nämlich sehr
    > wohl von sich aus Glasfaser ausbauen wollen, das aber wieder
    Wir wohnen hier schon seit 15 Jahren, und noch die ist hier ein Telekomiker aufgetaucht, außer paar T-Techniker, angesprochen auf Glasfaser meinen alle
    "nee nee die Telekom wird hier nicht ausbauen"
    Aber auch ein Brief wegen Glasfaser habe ich noch nie gesehen.
    Wir hätten schnell unser Kreuz gemacht.
    Sogar in Neubau Gebiete wurde vor 2-3j noch fleißig Kupfer von der Telekom verbuddelt.



    Erkläre mir dann doch mal warum z.B. die DG ihre 40% immer voll bekommen und dann Glasfaser ausbauen, nur die Telekom kann das nicht? eher sie will nicht.

    Und im Nachbarort von uns hat ein örtlicher Versorge 60% Unterschriften bekommen, im nur hatten die Glasfaser, das war auch im 16er Gebiet (ohne Vectoring)

    >Warum auch, haben sie getan und sind am unwilligen der Bevölkerung

    Es kann ja sein das die Telekom mal vor 15j nach Glasfaser angefragt hat, viele wussten damals Garnichts was Glasfaser ist.

    >Warum auch
    Weil es doch von der Politik gefordert wird!

    Quelle: (Telekom wegen fehlendem FTTH massiv unter Druck)
    https://www.golem.de/news/glasfaser-telekom-wegen-fehlendem-ftth-massiv-unter-druck-1709-130273.html
    'Dass die Kunden massiv zu diesen GF-Anbietern wechseln, hat die Telekom so nicht erwartet'

    Hier sieht man doch, es besteht bedarf



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.18 14:11 durch solary.

  7. Re: Kann man einen Telekom-Gewerbeanschluss "untervermieten"?

    Autor: M.P. 02.05.18 - 15:22

    Stalkende Nachbarn will auf der anderen Seite auch niemand.
    Ich habe mir nach einem Einzug in ein neues Haus direkt eine Beschwerde vom Nachbarn eingeholt, dass der neu montierte Halogenfluter mit Bewegungsmelder in meiner Garagenzufahrt ihn abends beim Fernsehen gucken stört, weil er durch das Wohnzimmerfenster leuchtet.
    Ich habe das sofort versucht zu beheben, indem ich an der Ausrichtung etwas zu ändern versuchte. Hat aber nicht funktioniert. Daraufhin habe ich mir in der Firma ein Stück Aluminiumblech vom Schrott besorgt, und eine passende Blende an den Fluter gebastelt.

    Als ich nach getaner Arbeit von der Leiter herunterstieg, erwartet mit die Mutter des meckernden Nachbarn, die im gleichen Haus wohnte mit einer Flasche selbst gemachtem Schlehen-Likör und zwei Schnapsgläsern. Mit den Worten "Mein Sohn ist leider etwas streitsüchtig, ich finde es sehr nett, dass sie so sachlich reagiert haben, vielen Dank dafür!" wurde dann auf gute Nachbarschaft angestoßen ...

  8. Re: Kann man einen Telekom-Gewerbeanschluss "untervermieten"?

    Autor: chefin 02.05.18 - 16:05

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Einer in der Straße meldet ein Gewerbe an, lässt sich die Glasfaser ins
    > Haus legen, und der Rest der Straße wird per lizenzfreiem 60 GHz Richtfunk
    > versorgt, und beteiligt sich an den Kosten der
    > Gewerbe-Glasfaser-Anschlusses.

    Ja, geht soweit schon. Aber ich glaube du unterschätzt den Aufwand. Den nun wirst du zum Provider. All die Nachbarn die bei dir einen Anschluss kaufen, wollen den auch ordentlich nutzen. Fällt was aus, hast du den Anruf und musst Service leisten. Das mag noch innerhalb eines Freundeskreises halbwegs funktionieren. Aber auch da nur halbwegs. Ein Kumpel ist gerade knapp bei Kasse, da kannst du deinem Geld nachrennen. Im schlimmstenfall musst du ihn "verklagen" mit Mahnschreiben. Super...du als Nachbar und er vor Gericht im Streit. Was dann alles abgeht, kannst du dir wohl selbst ausmalen. Plötzlich ist der Kumpel und seine 3 Freunde garnicht mehr so Kumpelhaft. Tja, oder du lässt es, klemmst ihn ab und gut ist. Scheisst auf die 20 oder 30 Euro. Blöd nur, den Laufzeitvertrag hast du an der Backe und kündigen kannst auch schlecht, weil du ja selbst noch weitere Kunden hast, denen du Verpflichtet bist. Aber auch wenn du denen kündigst und dann selbst den Glasfaseranschluss kündigst, am Ende hast auch du kein Internet.

    Dazu kommt, das die Anschlüsse Gebietsgebunden sind. Du kannst also kaum hergehen und sagen: hey ich wohne im Wohngebiet blabla, bitte legt mir da mal einen Gewerbeglasfaseranschluss hin. Wird nicht passieren. Egal wieviel Gewerbe du anmeldest. Deren Anschlüsse sind ausschliesslich fürs Gewerbegebiet gedacht, weil dort hin der Backbone gelegt wird und der Verteilerkasten.

  9. Re: Kann man einen Telekom-Gewerbeanschluss "untervermieten"?

    Autor: sneaker 02.05.18 - 17:46

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dazu kommt, das die Anschlüsse Gebietsgebunden sind. Du kannst also kaum
    > hergehen und sagen: hey ich wohne im Wohngebiet blabla, bitte legt mir da
    > mal einen Gewerbeglasfaseranschluss hin. Wird nicht passieren. Egal wieviel
    > Gewerbe du anmeldest. Deren Anschlüsse sind ausschliesslich fürs
    > Gewerbegebiet gedacht, weil dort hin der Backbone gelegt wird und der
    > Verteilerkasten.
    Auf Wunsch legt die Telekom jedem FTTH, egal ob Privat oder Gewerbe. Dann zahlt man aber einmalig praktisch die vollen Ausbaukosten (dafür monatlich niedrige Preise).

    https://telekom.de/mehr-breitband-fuer-mich



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.05.18 17:47 durch sneaker.

  10. Re: Kann man einen Telekom-Gewerbeanschluss "untervermieten"?

    Autor: solary 02.05.18 - 20:49

    Auf Wunsch legt die Telekom jedem FTTH,
    Mit 5000¤ wären wir dabei, aber 50.000 ist für uns so viel.
    Unser DSLAM ist Meilenweit weg.

  11. Re: 8 Jahre verschlafen, aber immer noch nicht aufgewacht

    Autor: johnDOE123 04.05.18 - 22:51

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom hat nämlich sehr
    > wohl von sich aus Glasfaser ausbauen wollen, das aber wieder wegen Mangels
    > interesse eingestellt. Sie haben nämlich genau das gemacht, was du
    > schreibst. Sie haben die Kunden gefragt und sind von Haustür zu Haustür und
    > wollten Glasfaser verkaufen. Die überwiegende Mehrheit hat Nein Danke
    > gesagt.

    Die Telekom hat sich dabei einfach zu dämlich angestellt. Die hat da angefangen, wo die Internetversorgung (für 2012) schon einigermaßen in Ordnung war: in Städten. Viele Kunden auf kleinem Raum. Gier frisst Hirn.

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