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  5. › FTTH: Telekom startet Glasfaser…

800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

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  1. 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: Poison Nuke 28.03.19 - 17:11

    Was hab ich verpasst?

  2. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: Pecker 28.03.19 - 18:06

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was hab ich verpasst?

    Da musste ich auch staunen ^^

  3. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: Richard Wahner 28.03.19 - 21:54

    Poison Nuke schrieb:

    > 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?
    > Was hab ich verpasst?

    Den Mathematik-Unterricht? :-)

    Nee, im Ernst: "800 km Glasfaser" ist per se falsch. Denn es sind "Glasfaserkabel mit x Glasfasern" gemeint. Auf der letzten Meile (oder auch nur den letzten 100 Metern) sind aber nur noch y Glasfasern im Kabel mit y << x, Wenn jetzt der Typ, der wirklich den Mathematik-Unterricht verpasst hat (so'n Marketinger halt), dann die tatsächlichen Kilometer Glasfaser z durch x teilt, dann kommt er auf 800 km.

    Oder fällt jemand eine bessere Erklärung ein?

  4. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: bombinho 29.03.19 - 11:51

    Auch bei Kabeln kann das nicht hinkommen, dann blieben immer noch 200km Tiefbau ungenutzt.

  5. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: bombinho 29.03.19 - 12:37

    Bei 1000km Tiefbau / 800km Glasfaser waeren durchschnittlich 0,8 Fasern in einem Leerrohrbuendel.

    Wenn ich den Loewenanteil der Strecke auf die Hausanschluesse lege, dann waeren 4-8 Fasern pro Einheit sinnvoll bei dedizierten Hausanschluessen, wenn aber durchgeschleift wird, dann sollten sich 64 Fasern oder mehr im Kabel befinden.

    Also 80.000km Glasfaser waere schon das absolute Sparprogramm. Bei 800.000km hingegen muesste man davon ausgehen, dass jede Einheit ein komplettes Leerrohrbuendel liegen hat.

  6. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: LinuxMcBook 29.03.19 - 18:24

    Na offensichtlich meinte der Pressesprecher nicht 800 Glasfaser-Faser-Kilometer :D
    Der wird wohl die ummantelten Glasfaserleitungen meinen.

    Trotzdem fraglich, wieso es 200km Tiefbau gibt, in die kein Glasfaser rein kommt.
    Vielleicht verbauen die ja noch ein bisschen Kupfer? ;)
    Wahrscheinlicher ist aber, dass dort Leerrohre für die Zukunft rein kommen, oder der Pressesprecher sich geirrt hat.

  7. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: Bonarewitz 29.03.19 - 21:14

    Ich denke, es wird eine Mischung aus Leerrohren, Kupfer (für verweigerte) und Strom handeln...

    Die Telekom gibt bei der Länge von Glasfaser schon immer die Kabellänge an, nicht die Faserlänge.
    Somit sind 500.000km und ein jährlicher Zuwachs von aktuell 60.000km nicht ohne

  8. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: sneaker 30.03.19 - 07:50

    Der geförderte Ausbau ist ein reiner FTTH-Ausbau. Kein Kupfer und auch kein Strom, die Verteiler auf den Straßen sind passiv.

  9. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: Richard Wahner 30.03.19 - 15:34

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch bei Kabeln kann das nicht hinkommen, dann blieben immer noch 200km
    > Tiefbau ungenutzt.

    1000 km Tiefbau = 1000 km Glasfaserkabel
    (o.B.d.A. berücksichtigen wir hier keine "Spatzenleitungen" oder Kabel, die etwa unter einer Brücke verlegt werden.)

    Der Einfachheit halber nehmen wir außerdem an, es gäbe nur zwei Glasfaserkabel-Typen: Typ 1 mit 100 Fasern und Typ 2 mit 10 Fasern. Weiter angenommen:

    790 km wird der Typ 1 verlegt, 210 km der Typ 2: 1000 km Tiefbau, 79210 km Glasfaser.

    Jetzt kommt der Aushilfsmathematiker (T-Vertriebler, T-Marketinger, Golem-Redakteur, etc.) ins Spiel. Bedenke bitte, der ersetzt den Begriff Glafaserkabel mit dem Begriff Glasfaser: Der teilt die 79210 km Glasfaser durch 100 (wegen Typ 1) und kommt dann auf 792 km Glasfaserkabel, was er aber Glasfaser nennt.

    Ich bleib also dabei: Unzureichende Kenntnisse der Details plus lockerer Umgang mit Begriffen führen zu der absurden Aussage: 800 km Glasfaser entsrpächen 1000 km Tiefbau.

    Wohlgemerkt: Ich bestreite die Absurdität der "Rechnung" nicht. Ich wollte nur versuchen, den möglichen Denkfehler erklären, der zu dieser seltsamen Meldung geführt hat. Dummerweise wird man gerne mit dem Etikett "Idiot" versehen, wenn man die Ursache der Idiotie herzuleiten versucht.

  10. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: senf.dazu 31.03.19 - 09:43

    Das sind wahrscheinlich die 25% die kein FTTH wollten .. ;)

  11. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: senf.dazu 31.03.19 - 09:48

    Die Zahlen versteh ich aber trotzdem nicht. 1000km Tiefbau bei 40000 Haushalten macht mal gerade 25m je Haushalt. Wieso zum Teufel gibt's da überhaupt Förderung - und dann auch noch 90% ?

  12. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: sneaker 31.03.19 - 13:34

    Ja, so ganz wird man aus den Zahlen nicht schlau. Zunächst mal bekommt die Telekom nur die Wirtschaftlichkeitslücke bezahlt. Diese scheint bei 94 Millionen Euro zu liegen. Davon zahlt der Bund bis zu 90%, den Rest dann Land, Kreis und/oder Gemeinden. Wie viel die Telekom selber investiert, scheint nicht bekannt. Zumindest finde ich auf die Schnelle keine genaue Aufdröselung.

    Vergleich:
    - für 6.500 Haushalte und Gewerbe im Landkreis Cham wollte M-Net 60 Mio Euro. Dann haben sie gemerkt, daß sie sich verkalkuliert haben und es wohl 100 Mio mehr kosten würde und sich lieber für 20 bis 30 Mio Euro freigekauft, statt den Ausbau durchzuführen. Also haben denen 80 bis 90 Mio Euro nicht gereicht.
    - Landkreis Diepholz baut für 18.600 Haushalte und Gewerbe ein Netz selbst. Geschätzte Kosten: 178 Mio Euro.

  13. Re: 800 km Faser in 1000 km Tiefbau?

    Autor: kirk 02.04.19 - 15:37

    Die sollen lieber mal ihr schnelles Internet Ausbau. Bei uns in Bitterfeld-Wolfen bekommen sie nichts auf die Reihe. Im Dezember 2018 sollte alles fertig sein. Pustekuchen nicht Geschafft. Überall Löcher gebuddelt und Kabel verlegt dann zu gemacht und wieder auf gemacht. Und nichts geht mehr. Stillstand. Unsere Stadt sieht aus wie nach einen Bomben Angriff, überall Löcher und Sicherheits Zäune. Eine Schande für die Telekom. Aber das ist ja in Deutschland Gang und gebe. Selbst in Moldawien gibt es besseres Internet als in Deutschland. Nur Versprechungen und nichts dahinter. Und ihr Iptv Angebot ist auch immer schlimmer geworden, Abstürze, Internet Ausfälle, bei Umschaltung im Programm Standbilder, Ton Ausfälle eine Schande. Und ein Update jagt das andere und verschlimbessert alles nur noch. Mal sehen wann sie den Ausbau in Bitterfeld-Wolfe beenden ich denke mal mit der Geschwindigkeit im Jahre 2022. Und Das ist positiv gedacht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.04.19 15:38 durch kirk.

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