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ambitionierten Glasfaserziele der Bundesregierung
Autor: gringo__ 03.05.23 - 06:44
.. und da 3/4 der deutschen zur Miete Wohnen hat sich natürlich die Bundesregierung bzw. die Netzbetreiber im Vorfeld mit den Wohnungsgesellschaften geeinigt... sorry, da fehlt ein "nicht" ...
Hab erst vor knapp nem Monat meine Stornierung für den FTTH Anschluss bekommen, der Vermieter sagt nein.. ist natürlich für alle Parteien vollkommen Überraschend.... jaja... so wird das jedenfalls nichts.. -
Re: ambitionierten Glasfaserziele der Bundesregierung
Autor: senf.dazu 01.06.23 - 17:28
gringo__ schrieb:
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> .. und da 3/4 der deutschen zur Miete Wohnen hat sich natürlich die
> Bundesregierung bzw. die Netzbetreiber im Vorfeld mit den
> Wohnungsgesellschaften geeinigt... sorry, da fehlt ein "nicht" ...
> Hab erst vor knapp nem Monat meine Stornierung für den FTTH Anschluss
> bekommen, der Vermieter sagt nein.. ist natürlich für alle Parteien
> vollkommen Überraschend.... jaja... so wird das jedenfalls nichts..
Mir ist aber so als hätte die Bundesregierung was getan. Nämlich das Kabelprivileg (Umlage für's Kabel auf die Miete) gekippt, und stattdessen eine wohl hinreichend großzügig bemessene Umlagemöglichkeit (5¤ mtl. für 5..9J) des Innenausbaus für FFTH bis in die Wohnung geschaffen hat. Dazu muß es wohl einen Auftrag vom Hauseigentümer an den ausbauenden Provider geben.
Sprich letztlich sollte das wohl darauf hinauslaufen das der Hauseigentümer einen entsprechenden Auftrag erteilt, die Ausbaukosten werden dann über die Mietumlage (für wenige Jahre) an den Provider abgestottert. Sprich wenn's einen reellen Provider gibt dann kostet den Hauseigentümer das nichts (außer vielleicht die zeitweise Umlagezahlung an den Mietvertrag anzuheften) und er muß sich auch um nicht wirklich was kümmern. Sollte eigentlich eine Win-Win-Win Situation ermöglichen. Und eine Ablehnung durch den Vermieter fänd ich dann eigentlich überraschend.
Dabei haben die Mieter wohl kein Einspruchsrecht, der Hauseigentümer kann die Verlegung (und die Umlage) durchboxen - auch wenn nur wenige (oder kein) Mieter wirklich FTTH nutzen wollen. Allerdings wird wohl auch der Provider den Ausbau nur machen wenn er neben der Umlagezahlung auch einen oder zwei .. FTTH Vertrag loswird.
Wenn der Provider so einen Innenausbau nicht organisiert ist's der falsche Provider .. und man kann den Hauseigentümer verstehen wenn er sich nicht selbst um so eine Ausbau oder den späteren Service kümmern möchte.
Von Deutsche Glasfaser (die auf dem Land ausbauen) war vor wenigen Jahren (vor dieser Regelung dieser Umlage) mal zu hören das sie künftig mit einem Kooperationspartner auch den Innenausbau von MFH bis 8 Wohnungen kostenlos bei Auftrag während der Nachfragebündelung/Bauphase machen werden. Seitdem hab ich aber nichts drüber gelesen. Aber dann kam ja auch die Umlage. Die Idee von DG war wohl die da sie mit dem Konzept dann auch den Ausbau von kleineren Städten angehen können (größerer MFH Anteil als auf dem Land).
9 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.23 17:47 durch senf.dazu. -
P.S.
Autor: senf.dazu 01.06.23 - 17:56
Übrigens die Regierung hat wohl nur Ziele hinsichtlich homes passed gesetzt (2025 sollen es 50% der Haushalte sein). Sprich sobald der Provider ein Sammelleerrohr mit einem freien Mikroleerrohr für euer MFH in der Straße vorbeigebuddelt hat - dann werden alle eure MFH Haushalte als "home-passed" gezählt. Man kann den Hausanschluß ja umgehend nach Beauftragung ergänzen. Und der Provider ist froh über jeden neuen Kunden. Auch über die späten Kunden denn die zahlen für den Anschluß nicht mehr 0¤ sondern eher 650 oder 800 Einstandsgebühr ..
Ob Mieter oder Vermieter FTTH auch beauftragen spielt erst für's Zählen von homes-active eine Rolle ..
1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.06.23 17:59 durch senf.dazu.



