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So ähnlich schon in VPNs möglich

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  1. So ähnlich schon in VPNs möglich

    Autor: Yeeeeeeeeha 30.01.13 - 10:53

    Ähnliche Vorteile kann man in VPNs nutzen. Z.B. OpenVPN lässt sich per UDP betreiben und tunnelt da natürlich auch normales TCP durch. Besonders bei Protokollen, die eher auf LANs mit extrem niedrigen Latenzen ausgelegt sind (wie z.B. SMB oder AFP), bedeutet das einen deutlichen Geschwindigkeitszuwachs gegenüber einem über TCP betriebenen Tunnel.


    PS: Was mir beim Artikel fehlt, ist die Info, "wie" TCP für die Vergleichstests benutzt wurde. So erreicht z.B. der TCP-Stack von Windows XP ohne Optimierungen bei Privatanschluss-DSL-üblichen Latenzen nur ca. 10MBit (pro TCP-Verbindung). Optimierungen wie größeres Receive Window oder Selective ACK können das aber schon von Haus aus vervielfachen (vorausgesetzt man hat keinen hohen Paketverlust und ein sinnvolles Routing).

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  2. Re: So ähnlich schon in VPNs möglich

    Autor: Otto d.O. 30.01.13 - 11:26

    Man sollte sowieso nicht mehrere Schichten TCP aufeinander stapeln, siehe z.B. http://sites.inka.de/bigred/devel/tcp-tcp.html . Ein TCP-betriebener Tunnel ist demnach eine schlechte Idee.

  3. Re: So ähnlich schon in VPNs möglich

    Autor: Phreeze 30.01.13 - 11:29

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ähnliche Vorteile kann man in VPNs nutzen. Z.B. OpenVPN lässt sich per UDP
    > betreiben und tunnelt da natürlich auch normales TCP durch. Besonders bei
    > Protokollen, die eher auf LANs mit extrem niedrigen Latenzen ausgelegt sind
    > (wie z.B. SMB oder AFP), bedeutet das einen deutlichen
    > Geschwindigkeitszuwachs gegenüber einem über TCP betriebenen Tunnel.
    >
    > PS: Was mir beim Artikel fehlt, ist die Info, "wie" TCP für die
    > Vergleichstests benutzt wurde. So erreicht z.B. der TCP-Stack von Windows
    > XP ohne Optimierungen bei Privatanschluss-DSL-üblichen Latenzen nur ca.
    > 10MBit (pro TCP-Verbindung). Optimierungen wie größeres Receive Window oder
    > Selective ACK können das aber schon von Haus aus vervielfachen
    > (vorausgesetzt man hat keinen hohen Paketverlust und ein sinnvolles
    > Routing).

    was ist der Sinn darin TCP Pakete als UDP zu verschicken ? sind die verloren, passiert dann was ? schickt das protokoll trotzdem ne Anfrage dass Paket 15 verloren gegangen ist ?

  4. Re: So ähnlich schon in VPNs möglich

    Autor: dabbes 30.01.13 - 11:35

    Da es pirmär in LANs sinn macht, dürfte der Paketverlust sehr gering, wenn nicht sogar 0 sein.
    Aber (ohne nähere Kentnisse der Programme) wird sicherlich mit Prüfsummen gearbeitet und Pakete erneut angefordert.

  5. Re: So ähnlich schon in VPNs möglich

    Autor: Quantium40 30.01.13 - 11:49

    Yeeeeeeeeha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PS: Was mir beim Artikel fehlt, ist die Info, "wie" TCP für die
    > Vergleichstests benutzt wurde. So erreicht z.B. der TCP-Stack von Windows
    > XP ohne Optimierungen bei Privatanschluss-DSL-üblichen Latenzen nur ca.
    > 10MBit (pro TCP-Verbindung). Optimierungen wie größeres Receive Window oder
    > Selective ACK können das aber schon von Haus aus vervielfachen
    > (vorausgesetzt man hat keinen hohen Paketverlust und ein sinnvolles
    > Routing).
    So wie das aussieht, wurde da schlichtweg gar nicht an den TCP-Parametern getweakt.
    Schliesslich sollte das neue Protokoll in der Pressemitteilung vin Fujitsu doch gut aussehen.

  6. Re: So ähnlich schon in VPNs möglich

    Autor: Phreeze 30.01.13 - 13:04

    dabbes schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da es pirmär in LANs sinn macht, dürfte der Paketverlust sehr gering, wenn
    > nicht sogar 0 sein.
    > Aber (ohne nähere Kentnisse der Programme) wird sicherlich mit Prüfsummen
    > gearbeitet und Pakete erneut angefordert.

    aja macht Sinn. Quasi ein Tcp->Udp Transformator ;)

  7. Re: So ähnlich schon in VPNs möglich

    Autor: Yeeeeeeeeha 30.01.13 - 13:46

    Mooooooment, nicht durcheinanderbringen. ;)

    In meinem Beispiel wird TCP/UDP in einen Tunnel gepackt, den man wahlweise per TCP oder UDP aufbauen kann. Dabei ist das Tunneln über UDP erfahrungsgemäß je nach Anwendung etwas bis enorm schneller. Natürlich kommt trotzdem alles an, da sich OpenVPN selbst auf Anwendungsebene darum kümmert. Wie effizient das gegenüber den schon in TCP vorgesehenen Mechanismen ist, ist in der Praxis (zumindest meiner Praxis) dabei relativ egal, da ein Tunnel von einem deutschen DSL/Kabel zu einem Root-Server im selben Land meist einen extrem geringen bis gar keinen Paketverlust hat.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
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