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Atomenergie zu unrecht verteufelt?

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  1. Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Username321 09.03.18 - 14:44

    https://www.youtube.com/watch?v=ciStnd9Y2ak

  2. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Anonymer Nutzer 09.03.18 - 23:39

    Auf keinen Fall. Zumal sie wirtschaftlich nicht "mehr" mithalten kann, siehe Hickley Point in England und die Atomkraft-Umlage dafür. Genau genommen konnte sie das noch nie, ein großer Teil der Kosten wird einfach auf die gesamte Bevölkerung umgewälzt (seien es jetzt die verdeckten Förderungen aus Steuergeldern, die Tatsache, dass die deutschen Atomkraftwerke allesamt aus Steuergeldern errichtet wurden als die Energiekonzerne noch staatlich waren, seien es die Entsorgungs- bzw. Lagerungskosten über die nächsten tausenden Jahre, seien es mögliche - nicht versicherte!!! - Folgeschäden) und das über eine kaum fassbare Anzahl an Generationen...

    Hinter neuen Atomkraftwerken scheinen nur zwei treibende Kräfte zu stecken:
    - die Bereicherung weniger Einzelner zu Lasten der Gesamtbevölkerung
    - Militärische Interessen, die zivile Atomkraftwerke am Leben halten, um die gewonnene Erfahrung/Technik militärisch nutzen zu können...

  3. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Sev0r 10.03.18 - 03:18

    Allen Befürwortern empfehle ich diese Dokumentation.

    https://www.youtube.com/watch?v=cosnHlGC5DI

  4. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.18 - 10:14

    Sev0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Allen Befürwortern empfehle ich diese Dokumentation.
    >
    > www.youtube.com

    +1

  5. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: short reader 10.03.18 - 10:27

    ich finde: wir Menschen haben Atomenergie zu wenig verstanden, um daraus “Strom aus der Steckdose“ generieren zu können.

  6. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Eheran 10.03.18 - 11:06

    In dieser "Dokumentation" sind einige ziemlich merkwürdige Punkte, die mit dem Thema an sich nichts zu tun haben. Wenn nicht zur Meinungsmache, wozu sind diese Sachen dann drin?

    - Es werden irgendwelche Bürger gezeigt, die dagegen sind. Die finden sich zu allem und jedem Thema, völlig egal worum es geht. Danke für den wertvollen Beitrag.
    - Es muss irgendwas noch Jahrzehnte gelagert werden, ganz schlimm. Dabei ist dort von 10microS/h zu lesen (bei 8:04), was einfach mal nichts ist. Im Flugzeug erhält man die zehnfachte Strahlendosis. Mücke -> Elefant. Meinungmache auf Basis von Unwissenheit.
    - Es wird sich beschwert, dass der Rückbau lange dauert... aber dass schon dutzende rückgebaut wurden, ist praktisch egal. Wenn es so ein Problem ist, wie kann das dann sein? Siehe 10:45, sie sprechen von 14 rückgebauten AKW nur in den USA.
    - Dann gehts um Sprengung und zu geringe Sicherheitsabstände zu dieser (bzw. falsche Windrichtung), weil die Staubwolke die Zuschauer erreichte? Was hat das mit dem Thema zu tun?
    - Dann geht es viel um Endlagerung, was mit dem Rückbau an sich auch nicht viel zu tun hat, sondern insbesondere im Betrieb relevant ist. Mit neueren Reaktortypen aber auch kein Problem mehr, da diese viel weniger davon erzeugen oder gar Müll anderer verwerten können.
    - Irgendwelchen Personen irgendwelche Fragen stellen, die sie nicht beantworten können und dieses "weiß ich nicht" dann demonstrativ zeigen. Informationsgehalt und Aussagekraft dieser Szenen geht gegen null. Pure Stimmungsmache nach dem Motto "Die wissen selbst nicht, was sie da tun".

    Habe bis 16:00 geguckt und diese Punkte gefunden. Hingegen nicht einen Punkt der irgendwie was mit dem Thema Rückbau zu tun, was damit jetzt das Problem sein soll. Damit höre ich auch auf, meine Zeit zu vergeuden. Wenn eine Dokumentation 16min nur Stimmung machen will (siehe oben) dann wird es später nicht plötzlich ganz viele valide Punkte geben. Ansonsten bitte mit Zeitstempel nennen.

    Also was soll mir dieses Video zeigen, Sev0r?

  7. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Hello_World 10.03.18 - 11:23

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > - Es muss irgendwas noch Jahrzehnte gelagert werden, ganz schlimm. Dabei
    > ist dort von 10microS/h zu lesen (bei 8:04), was einfach mal nichts ist. Im
    > Flugzeug erhält man die zehnfachte Strahlendosis. Mücke -> Elefant.
    Das lustige daran ist ja, dass die meisten Leute völlig vergessen, dass viele Gifte stabil sind, d. h. sie zerfallen nicht langsam, wie manche radioaktive Substanzen, sondern _überhaupt nicht_. Trotzdem scheißen sich alle ein, wenn es um Plutonium geht, aber z. B. Schwermetalle interessieren keinen. Vollkommen plemplem!

  8. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.18 - 11:29

    PlemPlem ist, wer die Risiken der Atomkraft über viele, viele Generationen hinweg verharmlost... warum eigentlich? Um der so oder so volkswirtschaftlich teuersten Stromgewinnungsform Schützenhilfe zu leisten? Aus Unwissenheit, Fanatismus oder eigenen, wirtschaftlichen Interessen?

    Hello_World schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > - Es muss irgendwas noch Jahrzehnte gelagert werden, ganz schlimm. Dabei
    > > ist dort von 10microS/h zu lesen (bei 8:04), was einfach mal nichts ist.
    > Im
    > > Flugzeug erhält man die zehnfachte Strahlendosis. Mücke -> Elefant.
    > Das lustige daran ist ja, dass die meisten Leute völlig vergessen, dass
    > viele Gifte stabil sind, d. h. sie zerfallen nicht langsam, wie manche
    > radioaktive Substanzen, sondern _überhaupt nicht_. Trotzdem scheißen sich
    > alle ein, wenn es um Plutonium geht, aber z. B. Schwermetalle interessieren
    > keinen. Vollkommen plemplem!

  9. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Hello_World 10.03.18 - 11:36

    osolemio84 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > PlemPlem ist, wer die Risiken der Atomkraft über viele, viele Generationen
    > hinweg verharmlost... warum eigentlich? Um der so oder so
    > volkswirtschaftlich teuersten Stromgewinnungsform Schützenhilfe zu leisten?
    > Aus Unwissenheit, Fanatismus oder eigenen, wirtschaftlichen Interessen?
    Die Risiken der Kernkraft sind bei neutraler Betrachtung nicht größer als die von vielen, vielen anderen Technologien, die nicht annähernd so dämonisiert werden. Meiner Meinung nach sollte man vor dem Atomausstieg den Kohleausstieg in Angriff nehmen, immerhin ist heute schon klar, dass Deutschland seine Klimaziele nicht halten können wird.

  10. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Eheran 10.03.18 - 11:55

    >die Risiken der Atomkraft über viele, viele Generationen hinweg verharmlost... warum eigentlich?
    Wer verhamlost denn irgendwas? Beziehst du dich auf den Artikel oder Kommentare hier? Bitte entsprechend zitieren.

    Ansonsten: Selbe Aussage zu CO2. Dessen Folgen wirken nicht nur in 10km Umkreis, sondern weltweit. Es betrifft alle Menschen und praktisch alle Lebewesen. Die Klimaerwärmung werden unfassbar teure Schäden und Folgekosten erzeugen. Unzähliche Tierarten werden aussterben. Dagegen ist Kernkraft grün. Warum wird das verharmlost? Erst sollten die schwerwiegenden, Klimawandelerzeugenden Kraftwerke entsorgt werden. Dann die vergleichsweise saubere Kernkraft.

    >volkswirtschaftlich teuersten Stromgewinnungsform
    Beleg dafür bitte. Frankreich hat wohl nicht ohne Grund den halben Strompreis deutschlands.

  11. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: ArcherV 10.03.18 - 13:25

    Username321 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > www.youtube.com


    eine kurze Zusammenfassung wäre nett gewesen.

  12. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.18 - 16:00

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >die Risiken der Atomkraft über viele, viele Generationen hinweg
    > verharmlost... warum eigentlich?
    > Wer verhamlost denn irgendwas? Beziehst du dich auf den Artikel oder
    > Kommentare hier? Bitte entsprechend zitieren.
    >
    > Ansonsten: Selbe Aussage zu CO2. Dessen Folgen wirken nicht nur in 10km
    > Umkreis, sondern weltweit. Es betrifft alle Menschen und praktisch alle
    > Lebewesen. Die Klimaerwärmung werden unfassbar teure Schäden und
    > Folgekosten erzeugen. Unzähliche Tierarten werden aussterben. Dagegen ist
    > Kernkraft grün. Warum wird das verharmlost? Erst sollten die
    > schwerwiegenden, Klimawandelerzeugenden Kraftwerke entsorgt werden. Dann
    > die vergleichsweise saubere Kernkraft.
    >
    > >volkswirtschaftlich teuersten Stromgewinnungsform
    > Beleg dafür bitte. Frankreich hat wohl nicht ohne Grund den halben
    > Strompreis deutschlands.

    Siehe Hickley Point in England und der daraus resultierenden Atomkraftumlage, die höher als die EEG-Umlage in Deutschland ausfällt und andere Länder, in denen Atomkraft nicht komplett aus Steuergeldern quersubventioniert ist. Zumal auch in England die Lagerungskosten für Atommüll und die Rückbaukisten von AKWs noch gar nicht eingekreist sind. Gesamt- bzw. volkswirtschaftlich gesehen gibt es nichts Teureres (jetzt wo mittlerweile sowohl Wind- als auch Photovoltaik bei etwa 4-5 Cent/kWh angelangt ist) als Stromgewinnung mittels Kernspaltung.

    Schon kurios, dass du und andere mit den Strompreisen argumentiert (in die auch die EEG-Umlage einfließt - aufgrund der Befreiung von Großverbrauchern sogar doppelt), aber die großzügigen Befreiungen und Subventionen aus Steuergeldern für Atom (und Kohle) offenbar ausblendet? Ergo: wir zahlen bereits deutlich mehr für Strom, als auf der Stromrechnung erscheint. In Frankreich sieht das nicht anders aus.

    Kohle vs. Atomkraft: beides scheiße, ggfs. sind die Folgen des Klimawandels (sobald man jetzt endlich mal Gas gibt!) aber leichter umkehrbar, als eben noch viele Tausende Jahre strahlender Atommüll, von dessen Existenz nach einem so langen Zeitraum evtl. niemand mehr weiß.

    Es ist einfach nur zum Kopfschütteln, dass Deutschland sich langsam zum internationalen Schlusslicht bei den Erneuerbaren Energien mausert, ausgerechnet jetzt wo diese attraktivste Konditionen böten. Aber es muss auch ein besseres Gesamtkonzept her, statt immer nur Geld umzuverteilen. Wenn Windräder gleich in Bayern zu Bayern, günstiger und effizienter ist, als für mindestens 20 Milliarden Euro neue Stromtrassen zu bauen, dann sollte das auch getan werden!

  13. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Eheran 10.03.18 - 16:35

    >ggfs. sind die Folgen des Klimawandels (sobald man jetzt endlich mal Gas gibt!) aber leichter umkehrbar
    Da gibt es nichts umzukehren. Jedenfalls nicht auf einen Zeitraum von hunderten Jahren. Und auch nur, wenn wir eine andere Energiequelle finden wie etwa Fusion und die ganze Energie(!), deren Gewinnung in den letzten 100 Jahren aus fossilen Brennstoffen Unmengen CO2 freigesetzt hat, wieder nutzen, um dieses CO2 zu binden.

    Die geforderten Belege bezüglich "volkswirtschaftlich teuersten Stromgewinnungsform" bleibst du schuldig, stattdessen widerholst du dich einfach noch mal.

    >Es ist einfach nur zum Kopfschütteln, dass Deutschland sich langsam zum internationalen Schlusslicht bei den Erneuerbaren Energien mausert
    Sind wir nicht praktisch führend...?
    Ansonsten auch hier gerne eine Quelle.

    Wie du dir vorstellst, dass wir nur mit Solar und Wind unseren Energiebedarf decken sollen, würde mich mal interessieren.
    Insbesondere die Überbrückung des Winters, beispielsweise 2 Wochen bedeckt ohne Wind. Dann kannst du mal den nötigen Energiespeicher dafür ausrechnen. Und welche Überkapazitäten man braucht, um diesen Speicher auch mal füllen zu können.
    Dan noch ein kurzes Überschlagen der Kosten dieses Speichers basierend auf aktuellen Preisen für Energiespeicher (meinetwegen auch nur 50% weils billiger wird) und es wird sich schnell zeigen, wie unmöglich das mit unseren Technologien ist.

  14. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: teenriot* 10.03.18 - 16:38

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Insbesondere die Überbrückung des Winters, beispielsweise 2 Wochen bedeckt
    > ohne Wind.

    Wann hat es das schon mal gegeben, bitte mit Datum, betrachtet auf das für uns relevante Netz, das nicht an den Landesgrenzen halt macht, sondern mindestens europäisch zu betrachten ist.

    Und ja, man braucht Großspeicher. Wie wärs mit Ringwallspeicher? Kosten zwar auch, aber deutlich weniger als EIN Atomkraftwerk mit Bau, Betrieb, Abbau, Endlagerung und macht sich besonders gut bei der Stilllegeung von Tagebauen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 10.03.18 16:41 durch teenriot*.

  15. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Eheran 10.03.18 - 16:43

    Dann rechne es doch wenigstens mal für eine(!) Nacht aus. Nur eine einzige Nacht. 8h kein Wind, keine Sonne. Wie viel Energie wird benötigt = wie groß muss die Speicher sein.
    Wie viel Energie wird am Tag erzeugt minus das was benötigt wird... diese Erzeugung muss jeden Tag diesen Speicher wieder voll machen können, auch wenn der Tag bewölkt und windstill ist (oder alternativ der Speicher noch viel größer, dass er Tage überbrücken kann, egal). Meinetwegen auch ein Tag der immer voll Sonne und Wind liefert, hauptsache ihr rechnet es mal nach und postet die Zahlen hier.

    Ansonsten: Soetwas (also schlechtes Wetter über großen Teilen Europas) sollte man für die grundsätzliche Energieversorgung von Europa vielleicht doch auch mitbetrachten. Sonst würden wir in dieser Zukunft auch mal einige Zeit gar keinen Strom haben, was jedoch sehr sehr sehr ungünstig wäre.

  16. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.18 - 16:53

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >ggfs. sind die Folgen des Klimawandels (sobald man jetzt endlich mal Gas
    > gibt!) aber leichter umkehrbar
    > Da gibt es nichts umzukehren. Jedenfalls nicht auf einen Zeitraum von
    > hunderten Jahren. Und auch nur, wenn wir eine andere Energiequelle finden
    > wie etwa Fusion und die ganze Energie(!), deren Gewinnung in den letzten
    > 100 Jahren aus fossilen Brennstoffen Unmengen CO2 freigesetzt hat, wieder
    > nutzen, um dieses CO2 zu binden.
    >
    > Die geforderten Belege bezüglich "volkswirtschaftlich teuersten
    > Stromgewinnungsform" bleibst du schuldig, stattdessen widerholst du dich
    > einfach noch mal.
    >
    > >Es ist einfach nur zum Kopfschütteln, dass Deutschland sich langsam zum
    > internationalen Schlusslicht bei den Erneuerbaren Energien mausert
    > Sind wir nicht praktisch führend...?
    > Ansonsten auch hier gerne eine Quelle.
    >
    > Wie du dir vorstellst, dass wir nur mit Solar und Wind unseren
    > Energiebedarf decken sollen, würde mich mal interessieren.
    > Insbesondere die Überbrückung des Winters, beispielsweise 2 Wochen bedeckt
    > ohne Wind. Dann kannst du mal den nötigen Energiespeicher dafür ausrechnen.
    > Und welche Überkapazitäten man braucht, um diesen Speicher auch mal füllen
    > zu können.
    > Dan noch ein kurzes Überschlagen der Kosten dieses Speichers basierend auf
    > aktuellen Preisen für Energiespeicher (meinetwegen auch nur 50% weils
    > billiger wird) und es wird sich schnell zeigen, wie unmöglich das mit
    > unseren Technologien ist.

    Wer so dermaßen auf dem Stand von vor 15 oder 20 Jahren ist, der sollte sich erst einmal ein bisschen in die Materie einlesen, bevor er für jeden Pfurz einen Beleg fordert. Fehlen dir dann noch 1 oder 2 Links, dann schicke ich dir diese gerne.

  17. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: freebyte 10.03.18 - 16:53

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wann hat es das schon mal gegeben, bitte mit Datum, betrachtet auf das für
    > uns relevante Netz, das nicht an den Landesgrenzen halt macht, sondern
    > mindestens europäisch zu betrachten ist.

    Nennt sich "Dunkelflaute".

    Ich zitiere Greenpeace: "Allerdings zeigt die von Greenpeace Energy beauftragte Studie, dass die kalte Dunkelflaute oft große Teile Europas zur selben Zeit betrifft. Benachbarte Staaten haben also gleichzeitig ein ähnliches Versorgungsproblem. „Ein grenzüberschreitender Ausgleichseffekt existiert daher nur sehr bedingt“, heißt es in der Studie."

    fb

  18. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: short reader 10.03.18 - 17:00

    Atomenergie löst alles?
    Was?

  19. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.03.18 - 17:01

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >ggfs. sind die Folgen des Klimawandels (sobald man jetzt endlich mal Gas
    > gibt!) aber leichter umkehrbar
    > Da gibt es nichts umzukehren. Jedenfalls nicht auf einen Zeitraum von
    > hunderten Jahren. Und auch nur, wenn wir eine andere Energiequelle finden
    > wie etwa Fusion und die ganze Energie(!), deren Gewinnung in den letzten
    > 100 Jahren aus fossilen Brennstoffen Unmengen CO2 freigesetzt hat, wieder
    > nutzen, um dieses CO2 zu binden.
    >
    > Die geforderten Belege bezüglich "volkswirtschaftlich teuersten
    > Stromgewinnungsform" bleibst du schuldig, stattdessen widerholst du dich
    > einfach noch mal.
    >
    > >Es ist einfach nur zum Kopfschütteln, dass Deutschland sich langsam zum
    > internationalen Schlusslicht bei den Erneuerbaren Energien mausert
    > Sind wir nicht praktisch führend...?
    > Ansonsten auch hier gerne eine Quelle.
    >
    > Wie du dir vorstellst, dass wir nur mit Solar und Wind unseren
    > Energiebedarf decken sollen, würde mich mal interessieren.
    > Insbesondere die Überbrückung des Winters, beispielsweise 2 Wochen bedeckt
    > ohne Wind. Dann kannst du mal den nötigen Energiespeicher dafür ausrechnen.
    > Und welche Überkapazitäten man braucht, um diesen Speicher auch mal füllen
    > zu können.
    > Dan noch ein kurzes Überschlagen der Kosten dieses Speichers basierend auf
    > aktuellen Preisen für Energiespeicher (meinetwegen auch nur 50% weils
    > billiger wird) und es wird sich schnell zeigen, wie unmöglich das mit
    > unseren Technologien ist.

    Ok, eine Hilfestellung gebe ich dir, betreffend der Speicher: wenn man den gesamten innerdeutschen Strombedarf und die Speicherkapazität des deutschen Erdgasnetzes (das schließlich bereits existiert) überschlägt, dann kommt man darauf dass man einen Speicher, der etwa 1-3 Monate überbrücken kann bereits besitzt. Kein Mensch würde das mit Batterien tun, für ausreichend Pumpspeicher-Kraftwerke ist Deutschland topologisch nicht geeignet und die Stromtrasse nach Norwegen ist schließlich auch nicht umsonst (mit 20 Milliarden Euro könnte man auch die in Deutschland installierte Windkraftleistung bei heutigen Systempreisen in etwa verdoppeln). Gewisse Überkapazitäten sind natürlich Teil der Lösung, gerade bei den günstigen Systempreisen.

    CO² aus der Atmosphäre binden: dafür! Aber nicht ausgerechnet mit Kernfusion... die mag zwar (wenn sie denn funktioniert) risiko- und strahlungsärmer sein als Kernspaltung, aber alles (Iter-Projekt) weist darauf hin, dass man auch bei der Kernfusion preislich nicht mit Erneuerbaren Energien mithalten kann.

  20. Re: Atomenergie zu unrecht verteufelt?

    Autor: Eheran 10.03.18 - 17:05

    >Ok, eine Hilfestellung gebe ich dir, betreffend der Speicher:
    Weiterhin keinerlei Belege, einfach nur irgendwelche Sachen nennen und als Fakten darstellen.
    Entweder rechnest du das jetzt nach und bringst die geforderten Belege oder ich bin raus. Was ist das denn für eine Diskussion, bei der man auf mehrfach geforderte Belege einfach mit weiterplappern und neuen "Fakten" reagiert? Jedenfalls keine, an der ich teilnehmen will.

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