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Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

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  1. Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

    Autor: DAASSI 14.04.21 - 14:10

    Ohne Angst bekommen sie keine Aufmerksamkeit und es könnte sein, dass sich für Problem vernünftige Lösungen finden ließen. Nicht, dass sich am Ende herausstellt, dass Atomkraft klimafreundlich sein kann (wenig CO2).

    Umweltverbände haben es erfolgreich geschafft, dass alles was mit Atomphysik, Spaltung oder Fusion von Kernen zu tun hat in der Öffentlichkeit erst einmal schlecht da steht. So wie Flüchtlinge dank der AfD und krimineller Banden.

  2. Re: Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

    Autor: franzropen 14.04.21 - 14:27

    Dürfte daran liegen, dass vieles was mit Atomphysik, Spaltung oder Fusion zu tun hat von privaten Unternehmen geleitet wird, die schon oft bewiesen haben, dass Profit über Sicherheit geht.

  3. Re: Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

    Autor: Valknutr 14.04.21 - 14:44

    franzropen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dürfte daran liegen, dass vieles was mit Atomphysik, Spaltung oder Fusion
    > zu tun hat von privaten Unternehmen geleitet wird, die schon oft bewiesen
    > haben, dass Profit über Sicherheit geht.

    Was keinen Sinn macht weil ein Unternehmen Kapital mehren und wachsen will.
    Schlechte Arbeit sprich eine Kernschmelze sind natürlich wunderbares kostenloses Marketing für solche Firmen. Nicht.

    Ich hör diesen Käse immer wieder. Menschen die sowas von sich geben sollten sich mal mit der Tragik der Allmende befassen.

  4. Re: Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

    Autor: Magroll 14.04.21 - 16:17

    Wenn das so ein Käse wäre hätte man das Kernkraftwerk schon lange vor der Katastrophe technisch angepasst, oder es an eine andere Stelle gesetzt. Zur Katastrophe konnte es doch nur kommen, weil niemand willens war die bekannten Risiken zu mitigieren da es Kosten erzeugt hätte. Bei Unternehmensmanagern ist es wie bei Politikern, die denken auch nur in "Legislaturen". Was kümmern den Manager von vor 20+ Jahren die Probleme des Managers von heute? Die haben Ihre Profite und Boni abgesahnt. Probleme können die nachfolgende Generationen ausbaden. Der Trick ist doch nur dafür zu Sorgen das die Probleme nicht während der eigenen Verantwortungszeit eskalieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.21 16:22 durch Magroll.

  5. Re: Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

    Autor: baaaam 14.04.21 - 21:16

    volle zustimmung

  6. Re: Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

    Autor: franzropen 21.04.21 - 09:51

    Erst mal Unternehmen wollen gar nicht, Menschen wollen. Unternehmen können theoretisch unbegrenzt lange bestehen, Menschen derzeit 80 bis 100 Jahre.
    D.h. wenn diese Menschen ein Risko so bewerten, dass es nach ihrer Lebzeit eintritt, dann wird es ignoriert. Vor Fukushima war die allgemein angenommene Wahrscheinlichkeit eines solchen Unfalls bei einem alle 2000 Jahre. Da Tschernobyl vor weniger als 40 Jahren war, war nach der Logik das Risiko zu Lebzeiten gleich Null.
    So ist es auch mit dem radioaktiven Müll und der Klimakrise. Die wirklichen Probleme finden nach dem Tod der Entscheider bei Shell & Co. statt. Ob dann die Firma den Bach runtergeht, spielt keine Rolle im Vergleich zum Bonus des aktuellen Jahres.

  7. Re: Politik der Umweltverbände besteht nur aus Angst

    Autor: Copper 26.04.21 - 00:03

    DAASSI schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ohne Angst bekommen sie keine Aufmerksamkeit und es könnte sein, dass sich
    > für Problem vernünftige Lösungen finden ließen. Nicht, dass sich am Ende
    > herausstellt, dass Atomkraft klimafreundlich sein kann (wenig CO2).

    Das mit dem wenig CO2 stimmt zwar, zumindest im Vergleich zu Kohlekraftwerken. Allerdings ist auch der Abbau alles andere als CO2-frei.
    Kurz- bis mittelfristig hätte ich auch lieber auf Fission statt Khlekraftwerke gesetzt, mittel- bis langfristig bleibt es aber auch nicht aus, dass wir uns endgültig von der Fission verabschieden.
    Schlicht zu teuer und ein wirkliches Konzept zur Müllentsorgung gibt es auch nicht.
    Das Warten auf Gen4-Fissionskraftwerken, die den Atommüll transmutieren sollen, ist auch eher eine Träumerei den absehbare Realität.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.04.21 00:05 durch Copper.

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