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Viel besorgniserregender

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  1. Viel besorgniserregender

    Autor: /mecki78 13.04.21 - 18:18

    Mich besorgt dieser Satz hier viel mehr:

    > Es handelt sich um einen regelmäßig durchgeführten und somit gut erprobten Vorgang. Er wird dabei in viel kleinerem Umfang durchgeführt, als es in Japan über Jahrzehnte üblich war.

    So viel zum Thema: Kernkraft ist sauber, absolut harmlos für die Umwelt und Lebewesen und die Lösung auf das CO2 Problem.

    Ich bleibe dabei: Kernkraft tauscht das CO2 Problem nur durch ein dutzend neuer Probleme aus und sonst gar nichts.

    /Mecki

  2. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: m.moeller-herrmann 13.04.21 - 18:27

    Fakt: "Mutter" Natur macht jede Menge Tritium ins Ozeanwasser - ganz von alleine. Das zusätzliche stark verdünnte Tritium-Wasser spielt daher keine wirkliche Rolle - verdünnt im riesigen Ozean. Pur trinken sollte das keiner, aber das hat auch niemand vorgeschlagen.

    Zudem ist Tritium viel viel viel weniger radiotoxisch als z.B. Plutonium oder Uran oder andere eklige Dinger. Bei einer Halbwertszeit von 12 Jahren ist das Zeug in 24 Jahren eh großteils weg und wandelt sich in harmloses Helium um...

    Ich kann jetzt also nicht erkennen wo hier ein "neues Problem" ensteht - vielleicht in der hysterischen Angst, die von manchen geschürt wird?

  3. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: Feuerfuchs 13.04.21 - 18:38

    m.moeller-herrmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt: "Mutter" Natur macht jede Menge Tritium ins Ozeanwasser - ganz von
    > alleine. Das zusätzliche stark verdünnte Tritium-Wasser spielt daher keine
    > wirkliche Rolle - verdünnt im riesigen Ozean. Pur trinken sollte das
    > keiner, aber das hat auch niemand vorgeschlagen.

    Laut Artikel leitet alleine La Hague etwa 1/5 der Menge ins Wasser, die weltweit natürlich entsteht. Die Konzentration um La Hague dürfte also deutlich erhöht sein, schließlich vermischt sich nicht ständig das gesamte Meerwasser miteinander. Das finde ich nicht vernachlässigbar.

  4. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: Frank Wunderlich-Pfeiffer 13.04.21 - 19:02

    Tritium ist schlicht Teil es des Wassers. Es kann sich nicht anreichern, auch nicht in Tieren oder Pflanzen, das ist sehr gut untersucht und wegen der Halbwertszeit von 12,3 Jahren wird es auch bei ständiger Erzeugung nicht langfristig mehr.

    Die Menge ist auch nicht groß. Die unverdünnte Konzentration in dem Wasser von Fukushima liegt auf einem Niveau, das bereits nicht mehr ernsthaft schädlich ist (Städte wie Denver und viele andere Gegenden der Welt kommen auf natürliche Strahlung von über 10mSv/Jahr ohne erhöhte Krebsraten). Für eine Verdünnung von 1:1000 sind nur 1,4 Kubikkilometer Meerwasser notwendig.

    Für die 40 Gramm aus La Hague sind 28 Kubikkilometer nötig. Allein durch den Ärmelkanal fließen 0,14 Sverdrup, das sind im Schritt 140.000 Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das sind im Jahr 4340 Kubikkilometer.
    https://agupubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/pdf/10.1029/2005JC003310

    Die Konzentration ist nach menschlichen Maßstäben vernachlässigbar.

    Frank Wunderlich-Pfeiffer (Twitter: @FrankWunderli13) - als freier Journalist bei Golem.de unterwegs - Countdown Podcast zur Raumfahrt @countdown_pod oder https://countdown.podigee.io/

  5. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: listen242 13.04.21 - 19:49

    m.moeller-herrmann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Fakt: "Mutter" Natur macht jede Menge Tritium ins Ozeanwasser - ganz von
    > alleine. Das zusätzliche stark verdünnte Tritium-Wasser spielt daher keine
    > wirkliche Rolle - verdünnt im riesigen Ozean. Pur trinken sollte das
    > keiner, aber das hat auch niemand vorgeschlagen.
    >
    > Zudem ist Tritium viel viel viel weniger radiotoxisch als z.B. Plutonium
    > oder Uran oder andere eklige Dinger. Bei einer Halbwertszeit von 12 Jahren
    > ist das Zeug in 24 Jahren eh großteils weg und wandelt sich in harmloses
    > Helium um...
    >
    > Ich kann jetzt also nicht erkennen wo hier ein "neues Problem" ensteht -
    > vielleicht in der hysterischen Angst, die von manchen geschürt wird?

    In 24 Jahren ist das Zeug zu 3/4 weg. Korrekt.

  6. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: fanreisender 13.04.21 - 20:50

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich besorgt dieser Satz hier viel mehr:
    >
    > > Es handelt sich um einen regelmäßig durchgeführten und somit gut
    > erprobten Vorgang. Er wird dabei in viel kleinerem Umfang durchgeführt, als
    > es in Japan über Jahrzehnte üblich war.
    >
    > So viel zum Thema: Kernkraft ist sauber, absolut harmlos für die Umwelt und
    > Lebewesen und die Lösung auf das CO2 Problem.
    >
    > Ich bleibe dabei: Kernkraft tauscht das CO2 Problem nur durch ein dutzend
    > neuer Probleme aus und sonst gar nichts.

    Mit den Spaltprodukten gibt es hinreichend Probleme, nur ausgerechnet Tritium ist Keines. Abgesehen von der recht geringen Halbwertszeit, ist Tritium ein Betastrahler.

    Unfug muss man damit natürlich nicht vorsätzlich provozieren, aber auch die Kirche im Dorf lassen.

    In Fukushima - und auch anderswo - ist die Frage der übrigen Spaltprodukte um einige Größenordnungen diffiziler.

  7. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: McTristan 13.04.21 - 21:04

    Ist alles vernachlässigbar, so richtig weiß ja keiner was das Zeug alles anrichtet, erhöhte Krebsrate in betroffenen Gebieten lassen sich nicht wissenschaftlich belegen, die von Betreibern angegebenen Konzentrationen stimmen auf jeden Fall immer und am Ende viel Lärm um nichts.

    Plutonium am Strand, Cäsium, Tritium in X-facher Konzentration - aber ganz ehrlich? Warum der ganze Aufwand? Warum nicht gleich ohne irgendwelche Vorbehandlung ins Meer? Verdünnt sich doch von allein - weg und ex.
    Verstehe gar nicht die Aufregung - sind doch alle Experten hier. Das ganze Land ist ja voller Experten - was soll da schon schief gehen. Die Japaner sind ja auch Experten. Journalisten sowieso... Freie Journalisten haben wenigstens Zeit sich mit der Materie zu beschäftigen.
    Vielen Dank dafür! Ganz ehrlich. Ohne Satire!

    Ich hab übrigens Würmer auf meinem Taschentuch gefunden - stammen von der Hirnschnecke an meinem Hinterkopf. Wird Zeit, dass ich zum Mars fliegen. Ach was: wir alle. Dort ist alles ja viel besser. Ach nee - dazu gab es hier ja auch schon einen Artikel, dem konnte ich wenigstens noch etwas abverlangen. Bitte ein Artikeln zu Würmern auf Corona Teststreifen! Genauso ausführlich!



    Frank Wunderlich-Pfeiffer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Tritium ist schlicht Teil es des Wassers. Es kann sich nicht anreichern,
    > auch nicht in Tieren oder Pflanzen, das ist sehr gut untersucht und wegen
    > der Halbwertszeit von 12,3 Jahren wird es auch bei ständiger Erzeugung
    > nicht langfristig mehr.
    >
    > Die Menge ist auch nicht groß. Die unverdünnte Konzentration in dem Wasser
    > von Fukushima liegt auf einem Niveau, das bereits nicht mehr ernsthaft
    > schädlich ist (Städte wie Denver und viele andere Gegenden der Welt kommen
    > auf natürliche Strahlung von über 10mSv/Jahr ohne erhöhte Krebsraten). Für
    > eine Verdünnung von 1:1000 sind nur 1,4 Kubikkilometer Meerwasser
    > notwendig.
    >
    > Für die 40 Gramm aus La Hague sind 28 Kubikkilometer nötig. Allein durch
    > den Ärmelkanal fließen 0,14 Sverdrup, das sind im Schritt 140.000
    > Kubikmeter Wasser pro Sekunde. Das sind im Jahr 4340 Kubikkilometer.
    > agupubs.onlinelibrary.wiley.com
    >
    > Die Konzentration ist nach menschlichen Maßstäben vernachlässigbar.

  8. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: Antischwurbler 14.04.21 - 00:53

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich besorgt dieser Satz hier viel mehr:
    >
    > > Es handelt sich um einen regelmäßig durchgeführten und somit gut
    > erprobten Vorgang. Er wird dabei in viel kleinerem Umfang durchgeführt, als
    > es in Japan über Jahrzehnte üblich war.
    >
    > So viel zum Thema: Kernkraft ist sauber, absolut harmlos für die Umwelt und
    > Lebewesen und die Lösung auf das CO2 Problem.
    >
    > Ich bleibe dabei: Kernkraft tauscht das CO2 Problem nur durch ein dutzend
    > neuer Probleme aus und sonst gar nichts.

    Nicht mal das, denn Kernkraft ist alles, nur nicht CO2-neutral.

  9. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: Crass Spektakel 14.04.21 - 04:35

    McTristan schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist alles vernachlässigbar, so richtig weiß ja keiner was das Zeug alles
    > anrichtet

    Das Verhalten radiologischer Stoffe ist seit über 100 Jahren bekannt und gut erforscht. Bitte folgere aus Deiner eigenen Bildung nicht auf den universitären Wissensstand.

    > Plutonium am Strand, Cäsium, Tritium in X-facher Konzentration - aber ganz
    > ehrlich?

    Du redest wirr und versuchst mit einem Whataboutism vom Thema abzulenken.

    Es geht nicht um x-fache Tritium-Konzentrationen sondern eher um 0,0001% Konzentrationen. Zumindestens bezogen aufs Oberflächenwasser.

    In einer Tiefgarage mit 50 Stellplätzen gibt es mehr natürliche Radioaktivität als in sämtlichen Wasserbecken Fukushimas.
    Mit den natürlichen radiologischen Stoffen eines Kohlekraftwerkes, einer Windkraftanlage oder einer Photovoltaikanlage könnte man eine Grössenordnung mehr Energie erzeugen als mit besagten Anlagen.
    Wenn ich in meinem Garten einen Meter den Erdboden aushebe habe ich 2 Tonnen radioaktives Material, großteils Uran gefördert. Ganz natürliches Vorkommen.
    Schlucks runter. Das war kein Vorschlag sondern eine Tatsache.

  10. Hausmeister pafft CO2

    Autor: Crass Spektakel 14.04.21 - 04:37

    Antischwurbler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > /mecki78 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Nicht mal das, denn Kernkraft ist alles, nur nicht CO2-neutral.

    Weil bei der Kernspaltung von Uran235 so viel CO2 frei wird...

    Die Diskussion hast Du unter anderem Namen schon mehrmals im Heiseforum angefangen und bist bisher jegliche Quelle schuldig geblieben. Als größten CO2-Produzenten beim AKW konntest Du bisher nur den Hausmeister ausmachen der in der Pause auf dem Hof eine pafft.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.21 04:38 durch Crass Spektakel.

  11. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: McTristan 14.04.21 - 05:33

    Crass Spektakel schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das Verhalten radiologischer Stoffe ist seit über 100 Jahren bekannt und
    > gut erforscht. Bitte folgere aus Deiner eigenen Bildung nicht auf den
    > universitären Wissensstand.

    Und weil es so gut erforscht ist tauchen ständig neue Studien auf die entweder belegen es ist viel schlimmer als bisher angenommen (Wissenschaftler außerhalb dieses Forums) oder völlig harmlos (Wissenschaftler in diesem Forum). Überall nur Experten, da geh ich mit meinem mittelmäßigen Bildungsstand mal lieber wieder mit meinen Holzbausteinen spielen - wirr wie immer.

    > Schlucks runter. Das war kein Vorschlag sondern eine Tatsache.

    Aha ... na dann: wohl bekommt‘s

  12. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: AllDayPiano 14.04.21 - 06:11

    Was ist denn deine Alternative?

    Sonne und Wind als nicht-grundlastfähig scheiden aktuell ja aus, da keine ausreichenden Speicher in absehbarer Zeit baubar.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  13. Re: Hausmeister pafft CO2

    Autor: F.Nixda 14.04.21 - 07:07

    > > Nicht mal das, denn Kernkraft ist alles, nur nicht CO2-neutral.
    >
    > Weil bei der Kernspaltung von Uran235 so viel CO2 frei wird...
    >
    > Die Diskussion hast Du unter anderem Namen schon mehrmals im Heiseforum
    > angefangen und bist bisher jegliche Quelle schuldig geblieben. Als größten
    > CO2-Produzenten beim AKW konntest Du bisher nur den Hausmeister ausmachen
    > der in der Pause auf dem Hof eine pafft.

    Als ob... So viel wie alleine der Beton beim Bau einer solchen Anlage freisetzt kann die ganze Belegschaft gar nicht rauchen.
    Aufbereitungsanlagen, Lagerungsinfrastruktur und Transport laufen wahrscheinlich mit einem CO2 belasteten Energiemix und sind wahrscheinlich auch nicht aus Bambus gebaut...

    Warum veranlasst mich eine so offensichtlich profane Verteidigung der Kernkraft überhaupt zu einem Kommentar...

  14. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: Reinheitsgebot 14.04.21 - 07:28

    Nicht nur Japan und die AKW Fukushima Firma trägt schuld daran, sondern wir alle Menschen. Vielleicht nicht direkt, aber indirekt auf jeden Fall. Wir sind gut darin die Schuld immer bei anderen Menschen zu suchen anstatt erst in den Spiegel zu schauen.
    Es gibt keinen "grünen" bzw. "Sauberen" Strom. Weder mit AKW noch mit Kohle und auch nicht mit riesen Windkrafträder noch solar oder gar Wasser. Bei manchen ist vielleicht die Gewinnung sauber, aber alles drum herum nicht.
    Und warum wir mit Schuld Tragen ist ganz einfach. Weil wir immer mehr und mehr Strom verbrauchen ohne wirklich nachzudenken und dazu zähle ich auch ein Auto. Anstatt Mal zu Fuss zu laufen, nein da wird für 10m Laufweg das Auto genommen. Jeder einzelne und das zu 100% inkl. Mir tragen mit Schuld an Fukushima und Umweltverschmutzungen.

  15. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: AllDayPiano 14.04.21 - 07:42

    Naja, also an Fukushima trägt eindeutig die japanische Regierung UND Tepco die Schuld! Das Kraftwerk war gnadenlos veraltet. Umbau- und Nachrüstungsanweisungen gab es durch GE(?) schon wenige Jahre nach dem Bau, bei denen darauf hingewiesen wurde, dass es genau zu dem beim Supergau eingetretenen Fall kommen kann, dass sich die Ventile nicht per Hand öffnen lassen. Auch Gutachten, die sich mit den Gefahren von Tsunamis nach der Katastrophe von 2004 auseinandersetzten, und die eindeutig vor der Möglichkeit dieses Ereignisses warnten, wurden mehr oder minder in den Wind geschossen.

    Es gab hier zum Jahrestag erneut einen Artikel von FWP, der sich umfassend mit der Thematik auseinernadersetzt.

    Hier von einer Kollektivhaftung zu sprechen, ist Opfer-Täter-Umkehr!

    Jegliche Investition in die Betriebssicherheit wurden auf breiter Front verweigert. Es ging um maximalen Profit.

    Womit Du allerdings absolut recht hast, ist der gestiegene Energiehunger. Der ist exorbitant und frisst zumindest in Deutschland die Bemühungen durch den Erzeugungsumbau komplett auf. Allen voran ist Informationstechnik der Treiber Nr. 1. Und damit sind nicht zwangsläufig die 3,5 Mrd. Smartphones gemeint, die gut und gerne 25 GWh pro Tag an Energie fressen. Sondern die zunehmende technische Hochrüstung in allen Belangen. Das kann man durchaus hinterfragen.

    Alles, was oben steht, ist eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich eine absolute Aussage treffe, dann ist das ebenfalls eine Meinung. Meine Meinung. Wenn ich etwas mit Quellen belege, ist es entsprechend gekennzeichnet und damit keine Meinung, sondern eine Schlussfolgerung oder Tatsachendarstellung. Gut, dass wir das jetzt abschließend geklärt haben. Springen wird Golem.de trotzdem weiterhin.

  16. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: Reinheitsgebot 14.04.21 - 07:51

    Es geht immer nur um Geld und das sogar in Cent Beträge für ein Brötchen. Wenn man das für 2 Cent günstiger bekommen kann, dann wird es gekauft. Wieso wir Mitschuld tragen ist einfach. Schaue dir mal in deiner Umgebung an, was du alles aus Japan und aus der Nähe von Fukushima hast. Natürlich, sollte man diese Menschen zur Rechenschaft ziehen.

  17. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: chefin 14.04.21 - 08:04

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mich besorgt dieser Satz hier viel mehr:
    >
    > > Es handelt sich um einen regelmäßig durchgeführten und somit gut
    > erprobten Vorgang. Er wird dabei in viel kleinerem Umfang durchgeführt, als
    > es in Japan über Jahrzehnte üblich war.
    >
    > So viel zum Thema: Kernkraft ist sauber, absolut harmlos für die Umwelt und
    > Lebewesen und die Lösung auf das CO2 Problem.
    >
    > Ich bleibe dabei: Kernkraft tauscht das CO2 Problem nur durch ein dutzend
    > neuer Probleme aus und sonst gar nichts.

    Und noch viel besorgniss erregender ist, das der Schwarzwald als Urlaubs und Erholungsgebiet ausgewiesen wird, wo er eine höchste natürliche Strahlenbelastung in Deutschland hat. Aufgrund dessen sollte man alle umsiedeln und das Gebiet weiträumig sperren. Aber auch das Randgebiet zur Tschechei sollte man sofort evakuieren.

    https://odlinfo.bfs.de/DE/themen/wo-stehen-die-sonden/messstellen-in-deutschland.html

    Aber vieleicht wäre das Geld für solche Aktionen besser in Bildung angelegt. Erscheint mir aufgrund solcher Posting sinnvoll.

  18. Re: Hausmeister pafft CO2

    Autor: Crass Spektakel 14.04.21 - 08:19

    Aha und beim Bau, Transport und Wartung von Biogas-Anlagen, Windrädern und Solarzellen fällt kein CO2 ab oder wie soll ich Deine These verstehen?

    Diese Anlagen werden aus dem gleichen Beton gebaut, mit den gleichen Fahrzeugen bewegt und die Rohstoffe mit den gleichen Fördermitteln gefördert. Mit dem gleichen Energiemix.

    Der Kasus Knacksus ist aber daß ein AKW bei gleichem Gewicht, bei gleichem Footprint, ein Vielfaches an Energie produziert.

    Zumal es einfach albern ist, bei der TCO/kwh eines Atomkraftwerkes spielt das CO2 keine Rolle, bei den anderen "CO2-armen" Energiequellen liegt sie locker um Faktor 10 bis 100 darüber.

    Das nennt man mit Zweierlei Maß messen: Das viele CO2 was bei ungenutzter Energie anfällt (erneuerbare Energie gibt es nicht) ist gut aber das wenige das bei einem AKW anfällt ist böse. Oder kurz: Neo-Luddismus.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.04.21 08:20 durch Crass Spektakel.

  19. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: Shutuplp 14.04.21 - 08:27

    Ich muss zustimmen, dass die Kernkraft viele versteckte CO2 Emissionen hat die nicht ganz offensichtlich sind. Es ist ja nicht getan einfach ein Stück ausgegrabenen Stein in den Reaktor zu werfen. Uran-Erz muss wie jedes Metall erstmal aus der Erde geholt werden und dann ist der Anteil jetzt nicht so die Welt. Die Aufarbeitung ist aufwendig (siehe Yellow-Cake Verfahren) und dann geht auch nur das Uran-Isotop 235 für die Kernspaltung (U-233 ist auch möglich, muss jedoch künstlich hergestellt werden, U-238 kann nur zum Erbrüten von Plutonium-239 verwendet werden). Auch bei der Nachbehandlung fallen nicht zu vernachlässigbare Mengen CO2 an.

    Nur mal am Rande, Plutonium kommt auf der Welt in natürlicher Form eigentlich nicht vor. Es ist immer vom Menschen über sogenannte Brutreaktionen erzeugt.

  20. Re: Viel besorgniserregender

    Autor: bofhl 14.04.21 - 10:01

    Das eigentliche Problem sehe ich eher in der Tatsache, dass mit dem Ablassen alleine die Menge des Kühlwassers nicht weniger werden wird! Denn es muss ja auch weiterhin über Jahre oder Jahrzehnte die Überreste der Reaktoren massiv gekühlt werden - und damit kommen zig Millionen Kühlwasser nach! Damit ist das kein kurzfristiger Vorgang, sondern ein lang andauernder!
    Und was passiert mit all den strahlenden Material das beim hoffentlich irgendwann stattfindenden Rückbau anfallen wird....

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