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Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

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  1. Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

    Autor: tehabe 08.08.22 - 12:25

    Das Argument überzeugt mich nicht, Spotify & Co bezahlen oft 70 bis 80% ihre Umsätze für die Rechte an der Musik. Das ist wesentlich mehr als die Plattenfirmen an die Künstler:innen ausschütten.

  2. Re: Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

    Autor: LRod 08.08.22 - 12:38

    tehabe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Argument überzeugt mich nicht, Spotify & Co bezahlen oft 70 bis 80%
    > ihre Umsätze für die Rechte an der Musik. Das ist wesentlich mehr als die
    > Plattenfirmen an die Künstler:innen ausschütten.

    In der Tat. In einem Satz lässt sich der Artikel zusammen mit:

    "Ich möchte alle Alben haben, aber dafür gar nichts bezahlen und das ist auch legitim, weil Spotify nur wenig bezahlt."

    Kann ich so nicht teilen, zumal Spotify im Vergleich zum Film- und Serien-Streaming unglaublich vollständig ist und weniger als ein Kauf-Album in Monat kostet.

  3. Re: Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

    Autor: yumiko 08.08.22 - 12:41

    tehabe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Argument überzeugt mich nicht, Spotify & Co bezahlen oft 70 bis 80%
    > ihre Umsätze für die Rechte an der Musik. Das ist wesentlich mehr als die
    > Plattenfirmen an die Künstler:innen ausschütten.
    Die zahlen das aber an die Plattenfirmen, nicht an die Künstler. Und auch dann nur unter bestimmten Bedingungen (Musikstück muss soundsolange gehört werden usw.).
    Und dann verkaufen die noch die Daten der Nutzer (Hörer werden besipielsweise auf Karten in Echtzeit getrackt). Wen man nur eins davon nicht will kann man keine Musik streamen - das ist die Bevormundung über di eim Artikel berichtet wird, es geht gar nicht mehr um die Musik.

  4. Re: Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

    Autor: bajang 08.08.22 - 13:22

    Das Problem ist auch wie Spotify seine Gelder ausschüttet. Nach meinem derzeitigen Wissenstand geht es dabei um Gesamtklicks, also wenn z.B. eine Gruppe von Teenagern (sagen wir beispielsweise 20% der Nutzer, die ja deutlich mehr hören weil die auch mehr Zeit haben) 90% der Klicks generieren durch das Hören von Justin Bieber, bekommt Justin Bieber auch 90% des Geldes, welches Spotify ausschüttet.
    Also im Prinzip auch 90% von dem Geld, dass ich bezahle. Deutlich fairer wäre es das Geld auf einer per-User Basis zu verteilen, also meinen Anteil Prozentual so zu verteilen, dass den die Künstler anteilig bekommen die ich auch wirklich höre. Bezog auf das Beispiel oben würde Justin Bieber also nur noch 20% bekommen. Das würde auch kleineren Künstlern mit einer kleinen aber soliden Hörerschaft extrem helfen. Ich denke das ist auch technisch relativ leicht umsetzbar da ja sowieso schon getrackt wird wer was hört aber vermutlich würden die großen Labels da direkt Stress machen.

  5. Re: Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

    Autor: yumiko 08.08.22 - 15:49

    bajang schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist auch wie Spotify seine Gelder ausschüttet.
    Aber das ist ja eines der angesprochenen Probleme: du hast keien Einfluss als Konsument.
    Wenn sich die Streamingdienste in eine Monopolstellung manövriert haben, brauchen die gar nichts mehr bezahlen - die Musikindustrie muss dann mit Konzerteinnahmen und Merch auskommen. Durch die immer mehr zunehmenden Walled Gardens kommt man dann abseits vom Flohmarkt an keine andere Musik mehr ran und man muss letztlich das hören was einem angeboten wird. Das Endstadium haben wir in einigen Teilbranchen bereits (Serien die es nur noch digital bei einem Anbieter gibt usw.) dn für den Anbieter ein offensichtliches Endziel: Gewinnmaximerung.

  6. Re: Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

    Autor: Oktavian 08.08.22 - 16:52

    > Wenn sich die Streamingdienste in eine Monopolstellung manövriert haben,
    > brauchen die gar nichts mehr bezahlen - die Musikindustrie muss dann mit
    > Konzerteinnahmen und Merch auskommen.

    Mitnichten, denn die Musikindustrie kann dann durchaus ihre Werke nicht an diesen Dienst lizensieren. Sie verliert ja nichts, denn der zahlt ja eh nichts.

    > (Serien die es nur
    > noch digital bei einem Anbieter gibt usw.)

    Ja, in aller Regel weil der Anbieter diese Serie produziert hat. Ich würde nicht erwarten, House of Cards bei Amazon zu sehen oder Picard bei Netflix.

    > dn für den Anbieter ein
    > offensichtliches Endziel: Gewinnmaximerung.

    Das ist kein "Endziel", es ist das Hauptziel jeder wirtschaftlichen Unternehmung.

  7. Re: Geringe Tantiemen von Spotify & Co?

    Autor: Extrawurst 08.08.22 - 17:45

    > Das ist kein "Endziel", es ist das Hauptziel jeder wirtschaftlichen Unternehmung.

    Man könnte aber auch sagen, dass Kunst und Wirtschaft zwei paar Schuhe sein sollten, für den Profit sind Auftritte und Merchandise da.

    Vor allem wenn es die Rechteverwerter sind, die eigentlich am meisten im aktuellen Status Quo der Musikrechte kassieren. Die unsägliche Gema-Vermutung z.B. existiert hierzulande immer noch.

    Würde man die Rechteverweter als Mittelsmann zwischen den Musikstreaming-Diensten und Endkunden rausnehmen (können), würden die Künstler wesentlich mehr Geld fürs Streaming bekommen.

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