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Massenkonsum von Musik?

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Massenkonsum von Musik?

    Autor: Korbeyn 08.08.22 - 12:44

    Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass man beliebig viel Musik möglichst für Umme hören möchte?

    Früher(TM), als es nur Platten oder CDs gab, ist man in den Laden gefahren, hat Summe x für das Album seiner Wahl auf den Tisch gelegt und ist glücklich nach Hause gefahren. Je nach vorhandenem Geld hat man das dann beliebig wiederholt - oder erstmal gespart.

    Ein Konzept, welches ich heute immer noch umsetze. Und welches mir bis zum heutigen Zeitpunkt einige tausend Tonträger eingebracht hat.

    Dann geht man noch auf Konzerte, kauft dort evtl. ein bisschen Merch und hat sich selber glücklich gemacht, und den Künstlern noch etwas Kohle beschert.

    Ja, ist oldschool, funktioniert aber auch heute noch sehr gut.

    Ich muss noch anhängen, dass man natürlich auch "Label-lose" Band und Künstler sinnvoll unterstützen kann. Plattformen wie z.B. BandCamp sind hier ein Quell reiner Freude.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.22 12:49 durch Korbeyn.

  2. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Grimur 08.08.22 - 12:52

    Da stimme ich dir vollkommen zu! CDs oder Slben als Download bei itunes und Co. kosten nicht die Welt und zur Not gibt es Streaming. Aber Diebstahl geht nicht…

  3. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Gokux 08.08.22 - 12:53

    Korbeyn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher(TM), als es nur Platten oder CDs gab, ist man in den Laden gefahren,
    > hat Summe x für das Album seiner Wahl auf den Tisch gelegt und ist
    > glücklich nach Hause gefahren. Je nach vorhandenem Geld hat man das dann
    > beliebig wiederholt - oder erstmal gespart.
    Auch früher hat man fleissig kopiert, einfach aufwendiger.

    Ein wichtiger Unterschied ist aber auch das es heutzutage mehr "Konkurrenz" im Unterhaltungssektor gibt. Massen an Musik, Filmen, Serien, Spiele und Internet schmälern den wahrgenommenen Wert des einzelnen Mediums deutlich. Musik ist für viele nur noch Beigemüse und kein Hobby.

  4. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Potrimpo 08.08.22 - 13:14

    "Doch auch hier hielt der Gewinngedanke Einzug. Wer soll sich jeden Freitag Alben im Tausch gegen 15 bis 50 Euro leisten können? Für digitale Inhalte?"

    Weil Du nicht mehr in den Laden fahren musst, weil digital, muss das umsonst sein. Und für die Umwelt.

    Von was faselt der Autor?

    Von wem bekommt er eigentlich Geld für solche Artikel?

    Bei Golem zahlen Nutzer zusätzlich oder ausschließlich mit ihren Daten, damit das Unternehmen Geld verdienen kann und der Autor Geld bekommt. Oder wo kommt die Penunse her?

    "Sie gehen zu Konzerten, kaufen Merchandise. Das Argument, dass sie nicht für die Inhalte zahlen, überzeugt nicht". Und geben ihre gekauften Inhalte vervielfältigt an die nicht-Nerds kostenfrei weiter? Damit diese die - weil nicht Nerd auch nicht gewünschten - Inhalte, die sie ja gar nicht mögen, konsumieren? Was für eine Schwachmateneinstellung.

    Ich würde empfehlen, jedem Autoren maximal 5ct zuzugestehen und den Rest gemeinfrei zu stellen. Bekommt halt keiner was für seine Arbeit.

  5. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: leonardo-nav 08.08.22 - 13:17

    Aussem Radio aufnehmen war damals auch legal. Genauso wie heute von Youtube runterladen oder Internetradio aufzeichnen.

    De facto ist die ganze Musik gratis - legal - man muss nur wissen, wie.

  6. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Potrimpo 08.08.22 - 13:19

    Es geht auch um das Verbreiten, nicht allein ums konsumieren. Radiotitel sind übrigens gekürzt undces gibt die GEMA.

  7. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: leonardo-nav 08.08.22 - 13:24

    Verbreiten wird nur viel härter bestraft. Ist auch illegal, wenn du dir sonstwo aussem Internet irgendne Musik runterlädst, ohne, dass der Künstler dem zugestimmt hat. Sind nur dermaßen geringe Strafen für vorgesehen, dass das einfach nicht verfolgt wird.

    Ich persönlich halte ja das Verhalten von großen Teilen der Musik-, Film- und Spieleindustrie in dem Bereich für komplett kontraproduktiv und dämlich. Ich kenne Künstler, die lassen einen alles legal gratis runterladen, was sie so machen. Wenn man dann möchte, kann man ihnen Geld dafür geben. Das machen genügend. CD Projekt ist an dem Modell von GOG, die Spiele nicht mit DRM anzubieten, nicht pleite gegangen, ganz im Gegenteil, obwohl man die Spiele problemlos weiterverbreiten kann. Und obwohl South Park (exklusive Filme) seit vielen Jahren gratis auf der ganzen Welt legal im Internet gesehen werden kann, nagen Trey&Matt nicht am Hungertuch - ganz im Gegenteil.

    Dass Filesharing dermaßen eingeschränkt wurde lag ja damals an einer Klage von den Multimillionären von Metallica. Die hatten's natürlich bitter nötig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.08.22 13:25 durch leonardo-nav.

  8. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Gunslinger Gary 08.08.22 - 13:32

    Bei mir ist es regelmäßig so, dass ganze Alben zu kaufen einfach nur rausgeworfenes Geld ist. Ich kaufe lieber gezielt einzelne Songs. Auf Amazon und ähnlichen Diensten bekommt man einen einzelnen Song schon für 99 Cent. Für mich absolut akzeptabel.

    Es ist selten so, dass mich mehr als drei Songs pro Album interessieren. Meistens suche ich eh ältere Lieder. Teilweise als Ersatz für meine über den PC aufgenommenen Schallplatten (hab leider kein Profi-Equipment).

    Verifizierter Top 500 Poster!

    Signatur von quineloe geklaut!

  9. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: WhiteWisp 08.08.22 - 14:16

    > beliebig viel Musik möglichst für Umme hören möchte?

    Von meinen Lieblingskünstlern beherrschen genau 2 ihre Kunst. Der Rest sind reine Studioblender die auf der Bühne nichts reißen können. Darum hab ich Spotify, kaufe die CDs von echten Künstlern und gehe auch nur dort auf Konzerte. Für den Rest sind meine Spotifygebühren schon eine Frechheit.

  10. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: countzero 08.08.22 - 15:55

    WhiteWisp schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > beliebig viel Musik möglichst für Umme hören möchte?
    >
    > Von meinen Lieblingskünstlern beherrschen genau 2 ihre Kunst. Der Rest sind
    > reine Studioblender die auf der Bühne nichts reißen können.

    Die Qualität der Live-Auftritte ist aber je nach Genre nicht das einzige Kriterium. Gibt ja auch Ein-Personen-Bands, die die Instrumente nacheinander einspielen, da wirds mir dem Liveauftritt schwierig. Dasselbe bei einem relativ großen Teil der elektronischen Musik. Soll ich mir ein Konzert anschauen, bei dem jemand alleine mit seinem Keyboard steht und nebenbei noch ein bisschen DJ spielt?

    > Für den Rest sind meine Spotifygebühren schon eine Frechheit.

    Warum hörst du dir das dann überhaupt an, wenn es doch so schlecht ist? Ich persönlich werde heutzutage mit so viel gutem Zeug zugeschüttet, dass ich gar keine Zeit habe, mir mittelmäßigen Schrott anzutun.

  11. Opa erzählt vom Krieg

    Autor: Extrawurst 08.08.22 - 18:02

    > Ist es eigentlich ein Naturgesetz, dass man beliebig viel Musik möglichst für Umme hören möchte?

    Es ist Angebot & Nachfrage.
    Die Nachfrage existiert, und es wurde (und wird) ein Angebot dafür geschaffen.
    Ganz simpel.

    Da braucht man nicht sentimental von früher faseln, mit dem Unterton, dass die faule, bequeme Jugend das alles ja ganz falsch macht, weil ja nur der eigene (ehemalige) Weg der richtige war.

    So mal die meisten CDs immer noch mehr kosten, als 2 Monate Musikstreaming (mit quasi unbegrenztem Sortiment). Und die CDs muss man am Ende auch irgendwo hinstellen.

    Und das ist das nächste Problem: Die gekaufte CD kann sich immer nur an einem Ort befinden, digitale Musik kann ich überall hören. Alleine das schießt physische Tonträger für mich ins Aus, zumindest wenn es um den Pragmatismus geht. Für nen geselligen Abend ne Schallplatte aufzulegen ist da was anderes, denn da geht es ja nicht darum, wie ich am besten und effizientesten Musik höre - sondern ich will für einen Moment eine besondere Atmosphäre schaffen.

    PS: Schon mal von Radio gehört? Da hören die meisten Menschen Musik "für Umme", auch wenn man keine Macht darüber hat, welche Musik läuft. Und das sogar schon seit Jahrzehnten, also nicht nur von diesen komischen jungen Leuten.

  12. Re: Opa erzählt vom Krieg

    Autor: Korbeyn 08.08.22 - 18:40

    Beim Radio gibt es immer jemanden, der für die Musik zahlt. Falls wir nicht von GEMA-freier Musik sprechen.

    Es gibt Künstler, die verdienen sich heute noch dank ihrer GEMA-Bezüge eine goldene Nase mit 40 Jahre alten Songs.

  13. Re: Opa erzählt vom Krieg

    Autor: Potrimpo 09.08.22 - 12:16

    "Alleine das schießt physische Tonträger für mich ins Aus, zumindest wenn es um den Pragmatismus geht. Für nen geselligen Abend ne Schallplatte aufzulegen ist da was anderes, denn da geht es ja nicht darum, wie ich am besten und effizientesten Musik höre - sondern ich will für einen Moment eine besondere Atmosphäre schaffen"

    Und das prädestiniert Dich, dass auch anderen Personen zur Verfügung zu stellen, die gar nicht in Deiner "besonderen Atmosphäte" sind?

    Es gibt das Recht auf Privatkopie, was könnte wohl das Wörtchen "privat" heißen?

  14. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Hamsterrer 09.08.22 - 14:30

    leonardo-nav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Verbreiten wird nur viel härter bestraft. Ist auch illegal, wenn du dir
    > sonstwo aussem Internet irgendne Musik runterlädst, ohne, dass der Künstler
    > dem zugestimmt hat. Sind nur dermaßen geringe Strafen für vorgesehen, dass
    > das einfach nicht verfolgt wird.
    >
    > Ich persönlich halte ja das Verhalten von großen Teilen der Musik-, Film-
    > und Spieleindustrie in dem Bereich für komplett kontraproduktiv und
    > dämlich.
    Welches Verhalten?
    - Die Musikindustrie verramscht ihre Musik bei Spotify und Co.
    - Die Filmindustrie verramscht ihre Filme bei Disney und Co.
    - Die Spieleindustrie verramscht ihre Spiele bei Epic und Co.

    Dadurch kommt das Empfinden auf, dass Kunst wertlos sein.

    > Ich kenne Künstler, die lassen einen alles legal gratis
    > runterladen, was sie so machen.
    ACHSO! :'D

    Für dich ist es noch nicht kostenlos genug! °_°

    > Wenn man dann möchte, kann man ihnen Geld
    > dafür geben. Das machen genügend. CD Projekt ist an dem Modell von GOG, die
    > Spiele nicht mit DRM anzubieten, nicht pleite gegangen, ganz im Gegenteil,
    > obwohl man die Spiele problemlos weiterverbreiten kann. Und obwohl South
    > Park (exklusive Filme) seit vielen Jahren gratis auf der ganzen Welt legal
    > im Internet gesehen werden kann, nagen Trey&Matt nicht am Hungertuch - ganz
    > im Gegenteil.
    Was willst du uns damit sagen? Dass alle bitte alles kostenlos anbieten, und wenn nicht, dass du ein Recht aufs Saugloaden hast?

    > Dass Filesharing dermaßen eingeschränkt wurde lag ja damals an einer Klage
    > von den Multimillionären von Metallica. Die hatten's natürlich bitter
    > nötig.
    Wenn man zu reich ist, darf man nicht mehr auf Rechte pochen? Jesus, Maria und Joseph Stalin!

    Metallica sind die wenigen, die es sich leisten können, mal eine Klage für ihre Rechte durchzuprügeln. Der kleine Künstler gegen einen großen Filesharer? Viel Spaß :D

  15. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Norcoen 09.08.22 - 15:46

    Früher(TM), haben in der Schenke oder auf dem Markt geträllert und man hat ihnen eine Münze hingeworfen, wenn es einen gefallen hat... Heute werden Milliarden damit verdient und die Jugend mit schlechten Vorbildern versaut

  16. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: most 09.08.22 - 17:51

    Potrimpo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Doch auch hier hielt der Gewinngedanke Einzug. Wer soll sich jeden Freitag
    > Alben im Tausch gegen 15 bis 50 Euro leisten können? Für digitale
    > Inhalte?"
    >
    > Weil Du nicht mehr in den Laden fahren musst, weil digital, muss das
    > umsonst sein. Und für die Umwelt.
    >
    > Von was faselt der Autor?

    Frage ich mich auch. Vor allem beim Preis wie immer bei solchen "Argumenten" wird gerne übertrieben. Man muss ja nicht jeden Freitag das nächste brandneue Album für 15-50¤ kaufen sondern kann sich z.B. gebrauchte CDs für ein paar Euro oder etwas ältere Alben neu für ein paar Euro mehr kaufen.

    Aber selbst wenn man das möchte, 52Wochen x 15¤ sind 780¤ pro Jahr. Das können sich schon noch sehr viele Leute leisten, wenn sie das wirklich wollen. Muss man halt wo anders ein bisschen weniger ausgeben, Handy, Zigaretten, Coffee-to-go, Klamotten, neue Grafikkarte, etc.

  17. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: leonardo-nav 09.08.22 - 18:38

    Hamsterrer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Welches Verhalten?
    > - Die Musikindustrie verramscht ihre Musik bei Spotify und Co.
    > - Die Filmindustrie verramscht ihre Filme bei Disney und Co.
    > - Die Spieleindustrie verramscht ihre Spiele bei Epic und Co.
    >
    > Dadurch kommt das Empfinden auf, dass Kunst wertlos sein.

    Wenn du das als billig und verramschen empfindest. Wie war das noch mit dem neuesten Resident Evil, das auf dem PC erst ordentlich funktionierte, wenn man - illegal - den Kopierschutz ausgeschaltet hat?

    Ich kürz das hier mal ab, du hast offenbar den Punkt nicht im Geringsten verstanden. Zu versuchen den Kunden gegenüber die "Rechte" durchzuprügeln indem man die Kunden unter Generalverdacht stellt und alles mit einem Kopierschutz versieht, ist komplett kontraproduktiv. Dagegen den Kunden zu vertrauen, dass sie einem einen entsprechenden Gegenwert geben, obwohl sie einfach und problemlos das auch nicht tun könnten, führt in den von mir angeführten Beispielen zu großem Erfolg.

    Mein Beispiel mit den Künstlern, die ihre Sachen gratis zur Verfügung stellen, ist der, dass sich gerade dann viele finden, die den Künstlern - völlig freiwillig - Geld geben, weil sie deren Kunst mögen. GOG ist nicht geschützt, die Menschen geben denen trotzdem Geld, obwohl diese Spiele easy frei verfügbar kopiert werden können - schließlich haben sie keinen Kopierschutz. Die South Park Macher sind Multimillionäre obwohl sie seit vielen Jahren ihre Kunst frei verfügbar im Internet zur Verfügung stellen.

    Macht's langsam klick?

  18. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: drvsouth 10.08.22 - 08:32

    leonardo-nav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Beispiel mit den Künstlern, die ihre Sachen gratis zur Verfügung
    > stellen, ist der, dass sich gerade dann viele finden, die den Künstlern -
    > völlig freiwillig - Geld geben, weil sie deren Kunst mögen.

    Wieviel hast du in den letzten Jahren diesen Künstlern zukommen lassen?

  19. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Hamsterrer 10.08.22 - 13:08

    Norcoen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Früher(TM), haben in der Schenke oder auf dem Markt geträllert und man hat
    > ihnen eine Münze hingeworfen, wenn es einen gefallen hat...
    Ich verstehe. Du willst, dass:
    - Musik für dich kostenlos erstellt wird
    - Sie Qualität hat (also kein Trällern)
    - Sie kostenlos gespielt wird
    aber bezahlen, ne, das ist zu viel des Guten!

    > Heute werden
    > Milliarden damit verdient und die Jugend mit schlechten Vorbildern versaut
    Sokrates und die Jugend...

    Abgesehen davon, was hat es mit den "Milliarden damit verdient"-"""Argument""" auf sich? Weil es Menschen gibt, die "zu viel" Geld damit verdienen, soll niemand Geld bekommen? Und auch noch schlecht für die Jugend? Haben wir wieder eine Versammlung trauriger Konservative im Forum?

    Ein Fakt am Rande: Es gibt zwei Musiker, die Milliardäre sind: Rihanna und Jay Z. Und mit "Milliardäre" meine ich: Sie haben eine einzige, einsame Milliarde auf dem Konto.

  20. Re: Massenkonsum von Musik?

    Autor: Hamsterrer 10.08.22 - 13:39

    leonardo-nav schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hamsterrer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Welches Verhalten?
    > > - Die Musikindustrie verramscht ihre Musik bei Spotify und Co.
    > > - Die Filmindustrie verramscht ihre Filme bei Disney und Co.
    > > - Die Spieleindustrie verramscht ihre Spiele bei Epic und Co.
    > >
    > > Dadurch kommt das Empfinden auf, dass Kunst wertlos sein.
    >
    > Wenn du das als billig und verramschen empfindest.
    Ja, ich empfinde es als billig und verramschen, wenn ich jede Woche ganz legal 2-3 Spiele kostenlos bekomme und bei Steam 50¤-Games für 5¤ ergattere. Ich weiß, 5¤ sind 10¤ zu viel...

    > Wie war das noch mit dem
    > neuesten Resident Evil, das auf dem PC erst ordentlich funktionierte, wenn
    > man - illegal - den Kopierschutz ausgeschaltet hat?
    Was? In solchen Fällen gibt man das Spiel zurück, das ist das beste. Dann lernt der Publisher, dass man ein DRM bugfrei zu implementieren kann.

    Es ist natürlich moralisch vertretbar, mit einem Crack dein gekauftes Spiel zum Laufen zu bringen, das zeigt aber dem Publisher, dass der Kopierschutz niemanden stört, er aber zu leicht zu umgehen ist, also nervigerer Kopierschutz im nächsten Spiel.

    Was du wahrscheinlich meinst, ist: Du hast dir das Spiel gesaugloaded und brauchst eine Rechtfertigung. Vermutlich hat deine "legal gesuckte Privatkopie" nicht funktioniert, weil das DRM genau das gemacht hat, wofür es erschaffen wurde ;)

    > Ich kürz das hier mal ab, du hast offenbar den Punkt nicht im Geringsten
    > verstanden. Zu versuchen den Kunden gegenüber die "Rechte" durchzuprügeln
    > indem man die Kunden unter Generalverdacht stellt und alles mit einem
    > Kopierschutz versieht, ist komplett kontraproduktiv. Dagegen den Kunden zu
    > vertrauen, dass sie einem einen entsprechenden Gegenwert geben, obwohl sie
    > einfach und problemlos das auch nicht tun könnten, führt in den von mir
    > angeführten Beispielen zu großem Erfolg.
    Steam, Epic Games und Co. sind riesige DRM-Monster. Mit allen Formen von expliziten und impliziten DRMs. Umsatz von Epic Games Store? 840 Mio $ / Jahr. Steam? 1 bis 4 Mrd $ (!!!) / Jahr.

    Und GOG? 9 Mio. ¤. Gewinn? Negativ 5 Mio. ¤. Deine Beispiele zeigen dein Unwissen um den Markt. Nicht nur, dass du den Survivorship Bias ignorierst, bald könnte auch dein bestes Beispiel verschwinden. GOG hat zur Zeit massive Probleme: https://beta.gamesmarkt.de/details/466378

    > Mein Beispiel mit den Künstlern, die ihre Sachen gratis zur Verfügung
    > stellen, ist der, dass sich gerade dann viele finden, die den Künstlern -
    > völlig freiwillig - Geld geben, weil sie deren Kunst mögen.
    Und... das ist unmöglich, wenn ein Künstler nicht alles kostenlos gibt?

    > GOG ist nicht
    > geschützt, die Menschen geben denen trotzdem Geld, obwohl diese Spiele easy
    > frei verfügbar kopiert werden können - schließlich haben sie keinen
    > Kopierschutz.
    Siehe oben.

    > Die South Park Macher sind Multimillionäre obwohl sie seit
    > vielen Jahren ihre Kunst frei verfügbar im Internet zur Verfügung stellen.
    Und wie sind sie es geworden? Bevor sie es kostenlos angeboten haben? :D

    > Macht's langsam klick?
    Ja. Du verstehst den Markt nicht und fischts dir unpassende Beispiele raus.

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