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  5. › Gegen Vodafone und 1&1: Telekom will…

lustig

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  1. lustig

    Autor: march 06.12.17 - 15:38

    Ich lese da nur Mimimi...
    Der beschwert sich das andere Anbieter nicht mehr ihre alten Kupferkabel mitfinanzieren wollen und auf eigene Infrastrukturen setzen.

    Im weitem Zug sagt er das er weiterhin auf Vektoring(Kupfer) setzt und eine Technologie die andere Anbieter ausschliest.

    Andererseit möchte er dass die anderen Anbieter auf Open Access setzten.

    Ausserdem sind ihm die armotisationsraten zu lang und für Schäden die beim Umbau auftreten möchte er auch nicht aufkommen.
    Insofern macht er dann doch lieber den Lindner und lässt lieber die anderen machen.

    Der Mann hat Humor oder Angst.

  2. Re: lustig

    Autor: Orville 06.12.17 - 16:04

    march schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mann hat Humor oder Angst.
    Wahrscheinlich reichen die Pensionsansprüche noch nicht für die 100 Zimmer Villa.

    Aber es ist schon eine ziemliche Blamage für die Telekom, dass sie offensichtlich dermaßen den Anschluss verloren haben.

  3. Re: lustig

    Autor: Genie 06.12.17 - 16:21

    march schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Mann hat Humor oder Angst.

    Definitiv Angst. Die ganzen Telekom-Manager wollen uns mittlerweile seit Jahren einreden, dass niemand Glasfaser braucht. Genau das Gegenteil ist vor allem bei Firmen der Fall. Diesen Firmen hat man seit Jahren kackendreist ans Bein gepisst und deren Bedürfnisse ignoriert.

    Selbst als mittelständisches Unternehmen muss man 100 Euro bezahlen, um überhaupt zu erfahren, wie sich ein Glasfaser-Anschluss denn realisieren lassen könnte. Ganz zu Schweigen davon, dass man hier schnell eine Antwort erhält. Von der zügigen Umsetzung ganz zu Schweigen.

    Wir haben uns mittlerweile auch von den Stadtwerken ein Glasfaser bis ins Haus legen lassen. Von der Anfrage bis zu vollständigen Inbetriebnahme hat das keine 8 Wochen gedauert. Und das zu Preisen, die die Telekom ebenfalls nicht bieten kann.

    Und nun will sich die Telekom mit den Stadtwerken "verbünden". Das ist so dermaßen abartig lächerlich und sowas von peinlich, zumal sich die Telekom den Ausbau aus dem Bundes-Breitband-Topf zahlen lässt und die Stadtwerke das größtenteils selbst bezahlen.

  4. Re: lustig

    Autor: Dwalinn 06.12.17 - 17:03

    Die Förderung ist minimal im Vergleich zum selbst investierten Geld.
    Und natürlich kann eine AG nicht unbedingt so arbeiten wie ein Kommunales Unternehmen.... das fängt schon bei den Gewinnabsichten an.

  5. Re: lustig

    Autor: narfomat 06.12.17 - 17:28

    das stimmt. du hast völlig recht. eine AG kann es sich EIGENTLICH nicht leisten SO zu arbeiten wie die telekom...

  6. Re: lustig

    Autor: plutoniumsulfat 06.12.17 - 17:40

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Förderung ist minimal im Vergleich zum selbst investierten Geld.
    > Und natürlich kann eine AG nicht unbedingt so arbeiten wie ein Kommunales
    > Unternehmen.... das fängt schon bei den Gewinnabsichten an.

    Und deshalb gehört Infrastruktur nicht in die Hände einer AG.

  7. Re: lustig

    Autor: Kleba 06.12.17 - 20:11

    Genie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbst als mittelständisches Unternehmen muss man 100 Euro bezahlen, um
    > überhaupt zu erfahren, wie sich ein Glasfaser-Anschluss denn realisieren
    > lassen könnte. Ganz zu Schweigen davon, dass man hier schnell eine Antwort
    > erhält. Von der zügigen Umsetzung ganz zu Schweigen.

    Jetzt mal unabhängig von der Telekom (deren Ausbau und Vorgehen ich überhaupt nicht gutheißen möchte): die 100 EUR sind jetzt ja nun echt nicht total ungewöhnlich oder hoch. Wenn ich eine Planung (oder auch nur eine Einschätzung) für einen unserer Kunden mache, bekommt der das natürlich auch in Rechnung gestellt (zu 135 EUR/h). Das die Telekom sich das auch entlohnen lassen will, sollte klar sein (ist schließlich Arbeitszeit die irgendwie finanziert werden muss).

    > Wir haben uns mittlerweile auch von den Stadtwerken ein Glasfaser bis ins
    > Haus legen lassen. Von der Anfrage bis zu vollständigen Inbetriebnahme hat
    > das keine 8 Wochen gedauert. Und das zu Preisen, die die Telekom ebenfalls
    > nicht bieten kann.

    Ist klar, dass die Telekom das nicht bieten kann. Die Stadtwerke können nun mal solche Leitungsarbeiten einfacher quer subventionieren (und ich habe selbst einen FTTH-Anschluss von einem solchen Betreiber).

    > zumal sich die Telekom den Ausbau aus dem Bundes-Breitband-Topf zahlen lässt
    > und die Stadtwerke das größtenteils selbst bezahlen.

    Die Stadtwerke nutzen natürlich auch ihre Ressourcen sinnvoll und verlegen bei sowieso fälligen Arbeiten auch die Leerrohre für die FTTH-Leitungen mit (sofern möglich). Also werden auch die Stadtwerke-Anbieter (mindestens zum Teil) von der öffentlichen Hand mitfinanziert.

    Nochmal: ich will das Vorgehen der Telekom echt nicht gutheißen, aber darauf musste ich trotzdem anworten :-)

    LG
    Kleba

  8. Re: lustig

    Autor: /mecki78 06.12.17 - 21:04

    march schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich lese da nur Mimimi...

    Kein Wunder. Da steht ja auch nur Mimimi.

    > Insofern macht er dann doch lieber den Lindner und lässt lieber die anderen
    > machen.

    Nein, die FDP hat nur gesagt, da machen sie nicht mit, auch gut, dann eben nicht, aber damit sind sie halt auch draußen... aus der Regierung meine ich. Hier ist der Fall aber etwas anders. Hier haben die anderen haben ja bereits gemacht und die Telekom will jetzt was von der Ernte abhaben, obwohl sie nicht bereit war vorher irgendwie dabei zu helfen das Feld zu bestellen oder auch einfach nur nicht im Wege zu stehen. Nein, im Gegenteil, sie haben die ganze Zeit Steine auf das Feld geworfen und damit mehrfach den Pflug zerstört, was das ganze nur unnötig teuer und langwierig gemacht hat, in der Hoffnung die anderen damit ganz aufhalten zu können. Aber stoppen konnten sie die anderen damit eben auch nicht und gerade jetzt, wo die anderen die Früchte ihre Arbeit ernten können, da kommt die Telekom um die Ecke und sagt "Ja, wie? Teilen wollt ihr nicht mit uns?" Und die einzig sinnvoll Antwort darauf ist "Nein, und jetzt verpisst euch!"

    /Mecki

  9. Re: lustig

    Autor: Genie 07.12.17 - 11:25

    Kleba schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jetzt mal unabhängig von der Telekom (deren Ausbau und Vorgehen ich
    > überhaupt nicht gutheißen möchte): die 100 EUR sind jetzt ja nun echt nicht
    > total ungewöhnlich oder hoch. Wenn ich eine Planung (oder auch nur eine
    > Einschätzung) für einen unserer Kunden mache, bekommt der das natürlich
    > auch in Rechnung gestellt (zu 135 EUR/h). Das die Telekom sich das auch
    > entlohnen lassen will, sollte klar sein (ist schließlich Arbeitszeit die
    > irgendwie finanziert werden muss).

    Das sehe ich überhaupt nicht so. Die Telekom weiß, wo ihre Infrastruktur liegt und sie weiß genau, was sie der Meter Tiefbau kostet. Wenn sie vernünftiges Personal und IT hätte, wäre die Anfrage fast automatisch zu beantworten. Das gehört zum Service dazu, genau wie eine Auskunft zur Rechnung, Störung etc. Vernünftige IT erledigt hier 99% der Arbeit. Das Problem ist, dass sie schlicht nicht wollen. Sie wollen sich ihr Vectoring vom Staat bezahlen lassen. Alles andere macht zu viel Arbeit und kostet Geld. Sie sind einfach auf nichts vorbereitet. Und nun werden sie von der Konkurrenz überrannt und die Panik ist groß.

    > Ist klar, dass die Telekom das nicht bieten kann. Die Stadtwerke können nun
    > mal solche Leitungsarbeiten einfacher quer subventionieren (und ich habe
    > selbst einen FTTH-Anschluss von einem solchen Betreiber).

    Das stimmt nicht. Die Stadtwerke rechnen einfach mit einer Amortisation von mindestens 10 Jahren. Erst dann verdienen sie daran Geld. Und das wäre auch kein Problem für die Telekom - wenn sie denn wollen würden.

    > Die Stadtwerke nutzen natürlich auch ihre Ressourcen sinnvoll und verlegen
    > bei sowieso fälligen Arbeiten auch die Leerrohre für die FTTH-Leitungen mit
    > (sofern möglich). Also werden auch die Stadtwerke-Anbieter (mindestens zum
    > Teil) von der öffentlichen Hand mitfinanziert.

    Das hat die Telekom die letzten 10 Jahre daran gehindert, sich mit den ganzen Kommunen abzustimmen, dass überall Leerrohre verlegt werden, sobald die Straßen/Wege aufgerissen werden? Dass die Beamten in den Kommunen nicht von allein auf solche glorreichen Ideen kommen, ist auch klar. Die reißen lieber die Straße 3mal auf.

  10. Re: lustig

    Autor: Dwalinn 08.12.17 - 13:11

    Etwas anders habe ich nie behauptet... aber wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist hole ich lieber ne Leiter als ein Geländer zu fordern

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