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Nonsens

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  1. Nonsens

    Autor: corpid 29.09.15 - 10:34

    Das ist nicht die Mafia oder eine in irgendein extrem Geartete Gruppierung das man Angst um sein leben haben müsste. Man kann dort genau so kündigen wie in jedem anderen Unternehmen auch - Nachträgliche Überwachung vorprogrammiert.

    Was soll diese Institution besser machen? Die Leute in Abhörsichere Keller sperren? Also bitte...

  2. Re: Nonsens

    Autor: blauerninja 29.09.15 - 11:12

    Das Machtgefüge dieser Welt ist wie eine Mafia, bzw. eine Gruppierung unterschiedlicher Mafiaclans.

    Man zahlt Schutzgeld in Form von Steuern. Wenn man verweigert, wird man eingesperrt und man nimmt sich das Geld mit Gewalt. Natürlich werden Steuern als was positives dargestellt, die Familia schützt einen doch vor anderen Mafiosi oder einfachen Gangstern wie Terroristen.

    Der Besitz von Verteidigungsmitteln, wie sie die Mafia besitzt ist verboten, damit man sich nicht wehren kann. Wenn man sich zur Wehr setzt, wird man eingesperrt oder getötet.

    Man darf sich nicht frei bewegen. Um in das Gebiet einer anderen Mafia einzureisen, muss man zahlen und Papiere besorgen. Die Gebiete sind meist durch Grenzen gesichert, damit man nicht (illegal ohne zu zahlen) einreist. Unter Umständen wird man als Eindringling eingestuft und getötet.

    Wenn man im anderen Gebiet Geschäfte machen möchte, muss man auch Geld zahlen.

    Die Mafiabosse wählt man nicht, sie werden vorgesetzt. Des Öfteren erweckt man den Eindruck, dass man den Boss wählen kann. Das nennt man dann Demokratie. Die wirklichen Leiter wählt man aber nicht. Die Bosse kennt nur ein begrenzter Kreis Eingeweihter.

    Die Mafia beschließt Gesetze, die man auch dann einhalten muss, wenn man nicht einverstanden ist. Die Allgemeinheit stimmt auch nicht über Gesetze ab.

    Man darf seinen Unmut in Demonstrationen äußern. Bewirken tun sie nicht viel, aber man hat das Gefühl, sich widersetzen zu können. Demonstrationen muss man aber erst bei der Mafia genehmigen lassen, sonst ist das illegal. Demonstrationen müssen insbesondere gewaltfrei von Statten gehen, andernfalls wird man eingesperrt.

    Aussteigen ist möglich, aber sehr schwer, denn alles Land gehört der Mafia. Das Leben ohne zu zahlen ist auf dem Land ist verboten.

    Man steigt in der Mafia auf, in dem man mehr Geld anhäuft. Richtig reich kann man nur werden, wenn man ebenfalls betrügt. Dann darf man auch Gesetze, die die Mafia der Allgemeinheit auferlegt, straffrei ignorieren. Das nennt man dann Steuerabschreibung oder -Umgehung.

    Das ist alles bewusst überspitzt formuliert, damit die Ähnlichkeiten besser zur Geltung kommen. Es ist natürlich nicht alles so schwarz. Das System hat mafiöse Strukturen und die müssen wir auch abschaffen. Die Umstrukturierung des Staatsapparates ist überfällig, denn das stammt noch aus dem 19. Jhd. und ist dem 21. Jhd. nicht angemessen. Ein erster Schritt dazu ist die Transparenz der Geheimdienste, die sehr viel Illegales gemacht hatten und demzufolge immer noch machen. Ich find die Idee der Gruppe witzig. Und vllt denkt der ein oder andere Geheimdienstler daran, auszusteigen.

  3. Re: Nonsens

    Autor: check0790 29.09.15 - 11:15

    corpid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nicht die Mafia oder eine in irgendein extrem Geartete Gruppierung
    > das man Angst um sein leben haben müsste. Man kann dort genau so kündigen
    > wie in jedem anderen Unternehmen auch - Nachträgliche Überwachung
    > vorprogrammiert.
    >
    > Was soll diese Institution besser machen? Die Leute in Abhörsichere Keller
    > sperren? Also bitte...

    Okay, um das eigene Leben fürchten müssen die meisten wohl nicht direkt, v.a. beim BND bzw. in Deutschland. Aber die Ausmaße, die allein die Selektorenskandal angenommen hat, zeigt auf, dass das alles systematisch geplant war. Und das kann man schon als mafiöse Strukturen ansehen.

    Es geht wohl auch nicht nur darum, die Leute da ggf. zu schützen, sondern eben den Berufsstand madig zu machen, so wie er gerade von den Verantwortlichen verstanden wird. Fehlen denen die Leute, können die auch nicht mit der Schuld Plumpssack spielen gehen.
    Nebenbei ist es immer erstrebenswert, über solch Missstände zu informieren. Nachher heißt es wieder, niemand hat etwas gewusst.

  4. Re: Nonsens

    Autor: Ach 29.09.15 - 11:21

    >Das ist nicht die Mafia oder eine in irgendein extrem Geartete Gruppierung das man Angst um sein leben haben müsste.

    Zwar keine Angst ums nackte Überleben, aber Angst um jegliche Karriere und Zukunft.
    Typ: Google oder YouTube doch einfach mal nach: Thomas Drake

  5. Re: Nonsens

    Autor: JTR 29.09.15 - 11:27

    Wie naiv bist du? Es gibt genug Menschen in einem neu-liberalen Kapitalismus die für Geld alles tun, inklusive nicht so nette Sachen. Lege genug Geld hin und garantiere Schutz vor Rechtsverfolgung und du bekommst alles erledigt. Da wirst du keine Probleme haben genug Leute zu finden, eher umgekehrt, du wirst von Angeboten geradezu überhäuft werden.

    Das alles erinnert sehr an Hippies wie Stallman und Co, die schlicht naiv die Natur des Menschen ausser Acht lassen. Es ist schon erstaunlich wie immer noch genug Leute an das Gute im Menschen glauben und idealistisch sich eine Scheinwelt aufbauen. Die Welt funktioniert nicht so, kapiert das endlich! Selbst der Kommunismus ist daran gescheitert.

  6. Re: Nonsens

    Autor: JTR 29.09.15 - 11:28

    NSA und BND sind doch zwei paar Stiefel. Vergleicht doch nicht immer Äpfel mit Birnen.

  7. Re: Nonsens

    Autor: Dragon Of Blood 29.09.15 - 11:39

    corpid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das ist nicht die Mafia oder eine in irgendein extrem Geartete Gruppierung
    > das man Angst um sein leben haben müsste. Man kann dort genau so kündigen
    > wie in jedem anderen Unternehmen auch - Nachträgliche Überwachung
    > vorprogrammiert.
    >
    > Was soll diese Institution besser machen? Die Leute in Abhörsichere Keller
    > sperren? Also bitte...


    Wie sie alleine an dem Video (und den entsprechenden Quellen die ich hier jetzt nicht nochmal auflisten werde da sie ja im Artikel und auf der Seite stehen) sehen können ist dies nicht so.
    Und ja diese Leute werden erstmal in abhörsichere Keller gesperrt, nein beweisen kann das niemand, ist ja auch der Sinn der Sache...

    Edith: Abhörsicherer Keller verstehe ich als Synonym für Guantanamo/Massengräber/Schrottpressen/Bestechung/Familienenführung/Rufmord/PlötzlicherSelbstmord/Autounfall/oh und natürlich abhöricherer Keller ;)

    Wenn Äpfel und Birnen schlecht sind, dann gehört beides zusammen auf den Müll.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.15 11:43 durch Dragon Of Blood.

  8. Re: Nonsens

    Autor: Ach 29.09.15 - 12:23

    Das weckt Neugierde. Du hast doch nicht etwa das Intelexit Video verpasst oder gar übersprungen? Denn NSA und BND sind doch zwei paar Stiefel. Vergleicht doch nicht immer Äpfel mit Birnen!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.15 12:26 durch Ach.

  9. Re: Nonsens

    Autor: minnime 29.09.15 - 13:14

    Unterschied ist halt dass der Staat, wenn man kein Schutzgeld zahlt, einem nicht "beweist" dass es gefährlich ohne ihn ist. Zudem bekommt man für die Steuern nicht nur Sicherheit als Gegenleistung sondern auch Infrastruktur wie Straßen usw. Man muss wirklich mal das Experiment machen in einer Welt zu leben in der es keinen Staat gibt, also wirklich keine übergeordnete Instanz, auch keine Mafia. Da macht man es nicht lange.

    Davon ab halte ich Geheimdienste nicht per se für schlecht, schon gar nicht undemokratisch. Es sind nur Nachrichtenagenturen, die die Regierung mit Informationen versorgen. Durch den Charakter dieser Informationen müssen sie aber zum Großteil illegal beschafft werden, aber auch das ist erstmal nicht problematisch. Es kommt darauf an, welche Methoden gegen wen eingesetzt werden und solange Demokratie und Gewaltenteilung halbwegs funktionieren, ist es auch kein Problem wenn die Bürger ausgespäht werden.

    Ich sag mal so, es gibt verschiedene Informationsdomänen, sprich Personenkreise die gewisse Dinge von mir wissen dürfen oder nicht, die da wären: privates Umfeld, berufliches Umfeld, Staat und ggf. weitere. Es ist z.B. egal ob mein privates Umfeld weis ob ich schwarz arbeite, in das berufliche und staatliche Umfeld sollte das nicht vordringen. Ich möchte auch nicht dass mein privates Kenntnis von evtl. zahlreichen Affären erhält und der Arbeitgeber sollte nichts von den Alkoholexzessen am Wochenende mitkriegen. Durch Überwachung des Volkes erhält der Staat einfach nur Zugriff auf einen Teil der privaten Informationsdomäne (der andere Teil ist eh mündlich). Mit sozialen Netzen (oder auch Foren) muss man ein bisschen mit der beruflichen Domäne aufpassen.

    Ach ja wieso immer der Spruch mit Äpfeln und Birnen? Ich kann die sehr gut miteinander vergleichen. Birnen gelblich bis grün, Äpfel grün oder rot. Geschmack bei Äpfeln eher säuerlich, bei Birnen eher süßer. Was man nicht vergleichen kann ist ein Apfel mit Schuhe putzen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.15 13:19 durch minnime.

  10. Re: Nonsens

    Autor: blauerninja 29.09.15 - 13:38

    Doch wer späht die Späher aus, damit sie keine schlimmen Dinge vertuschen? Die Bevölkerung steht unter Generalverdacht, etwas Böses tun zu wollen, zumindest einige wollen es und man muss alle kollektiv ausspähen. Wer kontrolliert aber jene, die Macht über uns haben? Die Regierung nicht, die Legislative auch nicht. Sieht man doch gerade beim Spähskandal, dass sie die Daten nicht bekommen, egal, was sie versuchen zu tun. Und die Bevölkerung bestimmt schon mal gar nichts. wenn nötig, kann ein Geheimdienst auch die Exekutive exekutieren. Bsp: Kennedy.

    Einst dachten die Leute nicht, dass es ohne den Adel möglich wäre. Dann wurde dieser abgesetzt und seit dem haben wir das Wahlsystem, wo einige von uns gewählt werden, um die Restlichen zu "koordinieren" und zu regieren. Jetzt denken wir, dass es anders nicht möglich ist. Wie soll es bloß ohne Regierung gehen? Einfach, indem jeder seine Verantwortung selbst in die Hand nimmt und sie nicht an die Gewählten abschiebt. Wir sind nicht dazu erzogen, selbst etwas im Großen zu regeln, so wie einst die Leute nicht dazu erzogen waren, ohne den Fürsten oder die Kirche über ihr Leben zu bestimmen. Im kleinen Kreis kann die eine lokale "Zelle" selbst organisieren, dann sich regional organisieren, danach national. Gerade im Internetzeitalter können wir uns leicht vernetzen, Informationen bereit stellen und besorgen. Und abstimmen. Wer sagt, dass Gesetze nur vom Parlament beschlossen werden können? Wenn man erkannt hat, dass man für Gesetze keine Legislative braucht, ist der Verzicht auf die Exekutive nicht weit. Sind wir etwa so unmündig wie kleine Kinder? Klar, es wird nicht von heute auf morgen passieren (ist auch besser so, Revolutionen schaden mehr als sie Nutzen bringen), aber es wird passieren, da es der nächste Schritt ist. Die aktuelle Politikverdrossenheit wird sich auch ändern, wenn eine FlowerPower-2.0-Generation kommt. Es liegt an uns, diese zu erziehen ;)

    PS: Opensource-Projekte funktionieren nach diesem Prinzip. Da gibt's auch keine Regierung, die alles bestimmt. Nimm den Code, programmier was Sinnvolles, bitte um Commit. Klar gibt's eine Instanz, die sicher stellt, dass man keinen Schmarrn oder gar Hintertüren committet. Notfalls kann man immer noch das Projekt Forken und eine andere Richtung fortführen. Alles schon geschehen.

  11. Re: Nonsens

    Autor: Ach 29.09.15 - 15:17

    Du hast das mit der Demokratie noch nicht so richtig verstanden. Idealer Weise sind wir Bürger es die in einer Demokratie "regieren", und unsere Regierung besteht aus unseren Angestellten, welchen wir den Auftrag erteilt haben, uns unsere Ansprüche zu erfüllen. Wir sind der Boss, der Souverän, und es ist tatsächlich vollkommen inakzeptabel, dass unsere Auftragnehmer in der Regierung uns, also ihrem Chef, so penetrant in die Karten schauen wollen, im Gegenteil steht die Regierung uns gegenüber in der Schuld, uns ihre Arbeit und ihren Fortschritt lückenlos aufzutischen(Der Geheimdienst bespitzelt also genau den falschen). Wir als Bürger wiederum haben nicht nur die Bürgerpflicht, alle Regelbrüche und Tricks gegen die Demokratie zu vereiteln, sondern aktiv an der Verbesserung der Demokratie mitzuwirken.

    Das was im Moment passiert ist ein beispielloser Blindflug in genau die entgegensetzte Richtung, und keiner, und du ganz bestimmt auch nicht, kann wissen, wohin dieser aktuelle Wandel sich in den nächsten 20, 30 oder 50 Jahren hinentwickelt haben wird.

  12. Re: Nonsens

    Autor: blauerninja 29.09.15 - 15:59

    Demokratie ist, wenn das Volk herrscht. Leider hat das, was wir heute als Demokratie bezeichnen, nichts mit der Herrschaft des Volkes zu tun. Richtig, wir sollten der Boss sein, sind aber die Untergebenen.
    Deswegen bin ich der Meinung, dass wir lieber selbst alles regeln sollten, anstatt jemanden zu beauftragen, denn dieser Urauftrag wurde nie erfüllt (ich behaupte gar, die Einführung der Demokratie hatte nie als Ziel, dass das Volk herrschen sollte).

    Es war eine andere Zeit, als die Demokratie als Herrschaftsform entwickelt wurde. In der heutigen Zeit sehe ich es als unnötig an, das wir erneut (in einem renovierten System) eine Regierung haben müssen. Lieber sollten wir eine "Expertengruppe" beauftragen, wenn wir Informationen für den ein oder anderen Beschluss brauchen. Diese Gruppen gibt es ja, sie beraten die Kanzlerin, die Minister und die Abgeordneten.

    Ach ja, in einer Firma beschließt der Chef selbst den Kurs, nicht irgendwelche Beauftragten. Klar, er hat Berater, aber entscheiden tut er und erst dann erteilt er Aufträge an die Ausführenden. Aktuell haben wir es umgekehrt: wir beauftragen jemanden, der für uns beschließt und Berater zur Seite holt, die dem Ausführenden alles und uns nichts mitteilen. Man finde den Fehler. :)

    Ja, ich hab leider keine Kristallkugel, aber ich weiß, dass keine Herrschaft von langer Dauer ist. Das, was heute als selbstverständlich gilt, wird sich ändern. Es kann sich in eine tyrannische Diktatur entwickeln. Aber wenn wir eins aus der Geschichte lernen, dann dass sich auf Dauer niemand unterdrücken lässt. Es war so mit der Sklaverei in der Antike, mit dem Feudalsystem im Mittelalter, mit der Apartheid und der Diskriminierung der Schwarzen in den USA, den Regimen von Hitler und Stalin, und so wird es auch mit der heutigen Plutokratie sein. Und sollte der schlimmste Alptraum aller Pessimisten wahr werden und wir mit RFID-Chips rumlaufen und jede Regelverletzung mit massiven Strafen geahndet werden, so wird jemand wie Ghandi oder Martin Luther King kommen, der die Massen von einer besseren Zukunft überzeugen kann und dass es sich dafür zu kämpfen lohnt.

  13. Re: Nonsens

    Autor: SelfEsteem 29.09.15 - 17:46

    corpid schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was soll diese Institution besser machen? Die Leute in Abhörsichere Keller
    > sperren? Also bitte...

    Naja, was machen Stellen, die Drogenabhaengigen helfen wollen, aus der Szene raus zu kommen?
    Man sollte schon die Frage stellen, ob ein Geheimdienstmitarbeiter ueberhaupt noch ein psychisch intakter Mensch ist, der sich in die normale Gesellschaft einfach wieder eingliedern kann, oder ob diese Menschen nicht doch Hilfe benoetigen.
    Immerhin haben sie Jahre damit zugebracht, zu luegen, zu schnueffeln, zu betruegen und zu hintergehen. Evtl. sogar gemordet.
    Wenn das alles zum Alltag wird, so braucht es definitiv einen Resozialisierungsprozess.

  14. Re: Nonsens

    Autor: Ach 29.09.15 - 18:59

    >aber ich weiß, dass keine Herrschaft von langer Dauer ist. Das, was heute als selbstverständlich gilt, wird sich ändern. Es kann sich in eine tyrannische Diktatur entwickeln. Aber wenn wir eins aus der Geschichte lernen, dann dass sich auf Dauer niemand unterdrücken lässt. Es war so mit der Sklaverei in der Antike, mit dem Feudalsystem im Mittelalter, mit der Apartheid und der Diskriminierung der Schwarzen in den USA, den Regimen von Hitler und Stalin, und so wird es auch mit der heutigen Plutokratie sein. Und sollte der schlimmste Alptraum aller Pessimisten wahr werden und wir mit RFID-Chips rumlaufen und jede Regelverletzung mit massiven Strafen geahndet werden, so wird jemand wie Ghandi oder Martin Luther King kommen, der die Massen von einer besseren Zukunft überzeugen kann und dass es sich dafür zu kämpfen lohnt.

    Das ist der Punkt der mich immer wieder hochzieht :]. Allerdings wissen wir nicht was zwischen drin passiert. In ihrer Form einzigartig weil eine gewaltlose Revolution, war die Aufklärung. So etwas kann man sich nur wünschen für den momentanen Zustand. Was auch oft viel zu oft in Vergessenheit gerät: Auch die Demokratie in der wir leben ist nicht vom Himmel gefallen. Irgendjemand hat dafür gekämpft und sie gegen alle autokratischen Machtfantasien durchgesetzt.

    Die griechische Demokratie verfolgte übrigens durchaus die Idee und die Absicht, das Volk zum Regenten zu machen, genau in dieser idealistisch Form wie sich das anhört. Allerdings beschränkte sich der Einfluss dieser Demokratien auf ein paar Städte und nicht auf den ganzen Staat. Einmal geboren verselbstständigte sich die Idee.

  15. Re: Nonsens

    Autor: blauerninja 30.09.15 - 09:46

    @Ach Ich sehe es auch so. Nichts kommt von alleine. Und eine Aufklärung 2.0 ist mehr als notwendig um von der Missinformation der Medien in Analogie zur Kirche damals wegzukommen.

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