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Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

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  1. Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

    Autor: erma 22.07.14 - 18:17

    erst haben die Betreiber behauptet sie können zu 100% ausschließen dass AUSLÄNDISCHE Geheimdienste keinen Zugriff auf die Infrastruktur haben. Monate später kommt heraus dass Sie Daten an den INLÄNDISCHEN BND weitergeben und dieser die Daten an die NSA weitergibt. Beides Golem Artikel...

    Erst heuchlerisch den Ruf durch Lügen bewahren und als es rauskam Stillschweigen und jedes Komentar vermeiden. Und jetzt wieder so ein heuchlerisches Statement? Ganz egal ob sie durch BND, Regierung oder Gott weiß wer zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, da kann mir doch kein Hamperle der offenbar nicht in irgendeiner Wirtschaftslobby sitzt erzählen dieser ".....verein" hätte keinen Dreck am stecken! ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.14 18:31 durch erma.

  2. Re: Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

    Autor: Eop 22.07.14 - 19:35

    100% ausschließen ... keinen Zugriff ...

    da haste dich wohl verschrieben oder ?

  3. Re: Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

    Autor: erma 22.07.14 - 19:41

    Egal ich bin wütend! AAAAAAHHHHH ich kann nicht leben ohne Wutohol!.... ;)

  4. Re: Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

    Autor: jaykay2342 22.07.14 - 22:09

    erma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > erst haben die Betreiber behauptet sie können zu 100% ausschließen dass
    > AUSLÄNDISCHE Geheimdienste keinen Zugriff auf die Infrastruktur haben.
    > Monate später kommt heraus dass Sie Daten an den INLÄNDISCHEN BND
    > weitergeben und dieser die Daten an die NSA weitergibt. Beides Golem
    > Artikel...
    >
    Dass der DE-CIX den BND schnorcheln lassen muss war hinreichend bekannt. Dass der BND die Daten an die NSA weitergibt werden sie den Leuten beim DE-CIX sicher nicht erzählt haben.

    > Erst heuchlerisch den Ruf durch Lügen bewahren und als es rauskam
    > Stillschweigen und jedes Komentar vermeiden. Und jetzt wieder so ein
    > heuchlerisches Statement? Ganz egal ob sie durch BND, Regierung oder Gott
    > weiß wer zur Verschwiegenheit verpflichtet sind, da kann mir doch kein
    > Hamperle der offenbar nicht in irgendeiner Wirtschaftslobby sitzt erzählen
    > dieser ".....verein" hätte keinen Dreck am stecken! ...

    So wie ich den Artikel lese kommt die Aussage bzgl. manipulierter Hardware von "Digital Hub" und nicht vom DE-CIX selbst.

    Wenn der DE-CIX behauptet sie haben keinem ausländischen Geheimdienst Zugang zu Infrastruktur gegeben dann glaube ich das erst mal.
    Wie es aber in der Vergangenheit schon hieß hat ein "großer" Provider dem BND auch beim abhören geholfen ohne das der DE-CIX was wusste. Von den 600 Provider die am DE-CIX peeren haben ja nur ein Bruchteil eigenen Leitungen nach Frankfurt. Die anderen Mieten sich Darkfibers oder Layer2 Traffic bei anderen großen Providern um dort zu peeren. Daher wird 90% des Traffics durch die Kabel von vielleicht ~5-10 Providern gehen. Wenn davon nur 50% "helfen" ist vermutlich schon ein Zugriff auf 70% der Traffics möglich. Natürlich kann auch noch der DE-CIX manipulierte Hardware bekommen haben. Es gab da ja die Story bzgl Netzwerk Hardware die beim Versand von der NSA abgefangen und manipuliert wird. Der DE-CIX ist vereinfacht gesagt ja auch nur ein paar zusammen gesteckte Switche. Ok dicke Switche mit vielen und schnellen Ports. Da gibt es halt genug andere Stellen um den DE-CIX herum wo man den Traffic abgreifen kann.

    Bevor wir uns hier auf de DE-CIX stürzen sollten wir uns erst mal um den BND kümmern die haben nämlich einfach Daten an die NSA weiter gegeben. Und die Regierung wusste davon. Wo bleiben denn da die Konsequenzen?

  5. Re: Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

    Autor: erma 22.07.14 - 22:48

    1. Juli 2013:
    Leipzig (ots) - Die Betreibergesellschaft des deutschen Internetknotenpunktes De-Cix hält einen Abgriff der Daten in ihrer Infrastruktur für unmöglich. "Wir können ausschließen, dass ausländische Geheimdienste an unsere Infrastruktur angeschlossen sind und Daten abzapfen", sagte der Geschäftsführer der De-Cix Management GmbH, Harald Summa, der Leipziger Volkszeitung (Dienstagausgabe). "Den Zugang zu unserer Infrastruktur stellen nur wir her, und da kann sich auch niemand einhacken."

    Golem: 25. Juni 2014:
    Das Parlamentarische Kontrollgremium sei im vergangenen Jahr von der BND-Spitze darüber informiert worden, dass der deutsche Geheimdienst Zugang zum Knotenpunkt in Frankfurt habe, heißt es in dem Bericht der Süddeutschen Zeitung. Allerdings sei nicht erwähnt worden, dass Daten an die NSA weitergeleitet worden seien.

    Golem: 22. Juli 2014:
    Die NSA hat offenbar jahrelang Telekommunikationsdaten direkt am DE-CIX abgegriffen. Der Bundesnachrichtendienst BND habe sie an den US-Geheimdienst weitergeleitet

    Hätte man ja mal erwähnen können, die Geschichte mit dem BND. Ich meine eine direkte Lüge mit den ausländischen Geheimdiensten war es ja nicht, ich würde mir aber auch wünschen dass Sie die Schwachstelle aufdecken, dokumentieren und belegen dass sie damit nichts zu tun haben. Die Aussage wir haben von allem nichts gewusst überwiegt leider in der Wagschale. Das Vertrauen und die Authentizität haben sie verspielt. Und glaub mir vom BND und unserem Herr Steinmeier bin ich nicht weniger enttäuscht (IMHO). Wäre ja nicht so als gäbe es bei uns keine Meinungsfreiheit, ach ja inzwischen kommt man ja auch schon auf die Rote Liste sobald man sich über Verschlüsselung etc. informiert ...

    Tante Edit sagt: Und dann muss man sich noch solche hirnmanipulierten Leute anhören die anstelle Präventivmaßnahmen einleiten eher den Scherbenhaufen aufsammeln wollen. Aber klar der US Regierung kann man vertrauen, wäre ja nicht so als würde man nicht schon heute versuchen die gesamte Kontrolle über das Leben seiner ürger zu erlangen... In Zukunft wird es bestimmt besser ...

    http://www.zeit.de/video/2014-07/3664223863001/utopien-mathe-macht-das-leben-schoener#autoplay



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 22.07.14 23:05 durch erma.

  6. Re: Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

    Autor: jaykay2342 23.07.14 - 10:09

    erma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1. Juli 2013:
    > Leipzig (ots) - Die Betreibergesellschaft des deutschen
    > Internetknotenpunktes De-Cix hält einen Abgriff der Daten in ihrer
    > Infrastruktur für unmöglich. "Wir können ausschließen, dass ausländische
    > Geheimdienste an unsere Infrastruktur angeschlossen sind und Daten
    > abzapfen", sagte der Geschäftsführer der De-Cix Management GmbH, Harald
    > Summa, der Leipziger Volkszeitung (Dienstagausgabe). "Den Zugang zu unserer
    > Infrastruktur stellen nur wir her, und da kann sich auch niemand
    > einhacken."
    >
    Ok das ist natürlich eine selten dämliche aussage " da kann sich auch niemand einhacken". Auf der anderen Seite kann man sich auch nicht hinstellen und sagen " wir sind hackbar" dann steht man ja auch doof da. Da muss man schon ein wenig drum herum reden wie
    "ein Geheimdienst mit den finanziellen mitteln der NSA kommt überall rein"


    > Golem: 25. Juni 2014:
    > Das Parlamentarische Kontrollgremium sei im vergangenen Jahr von der
    > BND-Spitze darüber informiert worden, dass der deutsche Geheimdienst Zugang
    > zum Knotenpunkt in Frankfurt habe, heißt es in dem Bericht der Süddeutschen
    > Zeitung. Allerdings sei nicht erwähnt worden, dass Daten an die NSA
    > weitergeleitet worden seien.
    >
    Ganz ehrlich da glaub ich dem DE-CIX 10 mal mehr sie wussten von nichts als der Regierung dass sie von nichts von der Weitergabe wusste.

    > Golem: 22. Juli 2014:
    > Die NSA hat offenbar jahrelang Telekommunikationsdaten direkt am DE-CIX
    > abgegriffen. Der Bundesnachrichtendienst BND habe sie an den
    > US-Geheimdienst weitergeleitet
    >
    > Hätte man ja mal erwähnen können, die Geschichte mit dem BND. Ich meine
    > eine direkte Lüge mit den ausländischen Geheimdiensten war es ja nicht, ich
    > würde mir aber auch wünschen dass Sie die Schwachstelle aufdecken,
    > dokumentieren und belegen dass sie damit nichts zu tun haben. Die Aussage
    > wir haben von allem nichts gewusst überwiegt leider in der Wagschale. Das
    > Vertrauen und die Authentizität haben sie verspielt. Und glaub mir vom BND
    > und unserem Herr Steinmeier bin ich nicht weniger enttäuscht (IMHO). Wäre
    > ja nicht so als gäbe es bei uns keine Meinungsfreiheit, ach ja inzwischen
    > kommt man ja auch schon auf die Rote Liste sobald man sich über
    > Verschlüsselung etc. informiert ...
    >
    Ja oder wenn man Linux benutzt.

    > Tante Edit sagt: Und dann muss man sich noch solche hirnmanipulierten Leute
    > anhören die anstelle Präventivmaßnahmen einleiten eher den Scherbenhaufen
    > aufsammeln wollen. Aber klar der US Regierung kann man vertrauen, wäre ja
    > nicht so als würde man nicht schon heute versuchen die gesamte Kontrolle
    > über das Leben seiner ürger zu erlangen... In Zukunft wird es bestimmt
    > besser ...
    >
    Jeder Regierung ist prinzipiell zu misstrauen. Macht endet zu oft mit dem Missbrauch dieser. Wenn für jemand das Argument gilt "wer nichts zu verbergen hat hat auch nichts zu befürchten" dann für die Regierung. Und unsere Regierung sollte im Gegensatz zum Bürger wirklich nichts zu verbergen haben. In Zukunft wird es bestimmt auch besser die frage ist nur wie weit man dafür in die Zukunft gehen muss.
    Was wohl die Historiker in einigen 100 Jahren über die heutige Zeit denken werden?

  7. Re: Damit es nicht in Vergessenheit gerät...

    Autor: erma 23.07.14 - 13:01

    BTW; Linux und Tor hilft dir da auch nicht ...

    Ich finde es einfach nur traurig wie hilflos und ausgeliefert man ist. Letzten Endes hat weder der BND noch die Regierung ein Interesse daran etwas an der Totalüberwachung der Bürger zu ändern. Alleine historisch bedingt wird die Zusammenarbeit mit den u.s. amerikanischen und englischen Geheimdiensten nicht abbrechen. Die Reaktion mit der Ausweisung des CIA Chefs war einfach nur ein Überdruckventil da Merkel sich nicht länger um eine klare Aussage herum drücken konnte. Letzten Endes wird es einem so verpackt werden als bräuchen wir eine Aufstockung des Geheimdienstbudgets um wirkungsvoll Gegenmaßnahmen einzuleiten. Mich würde es nicht wundern wenn der BND stattdessen die zusätzlichen Mittel in weitere Cyberspionage investiert ... Die verspätete Reaktion Merkels, sowie die Aufdeckung der Machenschaften der rot/grünen Regierung, legen zumindest nahe dass egal welche Partei man wählt, keine hat ein Interesse daran etwas zu ändern (IMHO).

    "Was wohl die Historiker in einigen 100 Jahren über die heutige Zeit denken werden?"

    Wie werden wir unseren Enkeln in Zukunft wohl antworten, weshalb wir uns nicht dagegen gewehrt haben und wie sich das alles nur so entwickeln konnte?!?!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 23.07.14 13:03 durch erma.

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