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  5. › Gema: Youtube-Sperrtafeln doch nicht…

Na endlich darf ...

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  1. Na endlich darf ...

    Autor: monkeybusyness 01.11.16 - 15:01

    ... die GEMA mitverdienen.

  2. Re: Na endlich darf ...

    Autor: Darthkane 01.11.16 - 20:48

    Richtig geht an die Gema, die ziehen ihre Bearbeitungsgebühr ab und der Rest geht an die Musiker (Rechteinhaber).

  3. Re: Na endlich darf ...

    Autor: mrgenie 02.11.16 - 08:52

    Die GEMA gibt es nicht den Rechteinhaber! Wir haben im Unternehmen wo ich frueher arbeitete ein eigener Song von einem japanischen Musiker komplett abgekauft. Mussten trotzdem jedes Mal der GEMA zahlen und weder wir als Rechteinhaber noch der Musiker bekommen irgendetwas von der GEMA!

    Das stimmt also eindeutig nicht, dass die Musiker oder Rechteinhaber das bekommen.
    Es gibt auch sehr viele auslaendische Kuenstler deren Werke in Deutschland gesperrt sind von der GEMA. Diese bekommen nichts von den Einnahmen. Die GEMA nimmt zwar ein, aber gibt es nur deutschen Musiker und Rechteinhaber. Mit den Werke auslaendischer Kuenstler und Rechteinhaber wird zwar Geld gemacht durch die GEMA aber sie verteilt es nur an Deutschen bzw. deutsche Rechteinhaber.

    Zumindest so siehts fuer mich aus, dass die GEMA zwar einnimmt von auslaendischen Werke aber ich zumindest von unserem Fall eindeutig weiss die GEMA zahlt nicht aus.

  4. Re: Na endlich darf ...

    Autor: crackhawk 02.11.16 - 09:10

    Da bist du nicht richtig informiert.
    Auszug aus den FAQ:

    "Die GEMA hat mit fast allen ausländischen Verwertungsgesellschaften Gegenseitigkeitsverträge abgeschlossen. Dadurch ist die GEMA in der Lage, für das nahezu gesamte Weltrepertoire urheberrechtlich geschützter Musik die Verwertungsrechte einzuräumen. Die Einnahmen der Lizenzen werden über die Schwestergesellschaften an die ausländischen Urheber ausgeschüttet."

  5. Re: Na endlich darf ...

    Autor: wasabi 02.11.16 - 10:05

    > Die GEMA gibt es nicht den Rechteinhaber!
    Sie gibt es es an die falschen weiter, aber sie behält es nicht (was soll das überhaupt heißen, dass sie es selbst behält?)


    > Wir haben im Unternehmen wo ich
    > frueher arbeitete ein eigener Song von einem japanischen Musiker komplett
    > abgekauft.
    Was heißt das genau? Nach deutschem Recht kann man seine Urheberrechte nicht verkaufen. Wenn ich ein Lied Komponiere oder den Text schreibe (wie gesagt geht es ja bei der GEMA nur darum, und nicht um den fertigen, aufgenommene Song, da kommen dann noch andere Rechte hinzu), dann bin ich der Urheber, und das bleibt auch mein Leben lang so. Wenn ich nun Mitglied bei der GEMA bin, dann bekomme ich (im Prinzip...) Geld, wenn mein Lied irgendwo genutzt wird. Das einzige was ich machen kann, ist ein Vertrag mit einem Verlag zu machen. Neben Komponisten und Textern sind auch Verlage bei der GEMA-Mitglied. Die GENMA-Einnahme für meinen Song gehen dann nicht komplett an mich, sondern zum einen Teil an diesen Verlag.

    > Mussten trotzdem jedes Mal der GEMA zahlen
    Das ist normal und in der Tat blöd bei der GEMA. Sie sagt, dass geht Verwaltungstechnisch nicht anders oder so... Zahlen muss zunächst mal jeder, auch diejenigen, die selbst die Urheber sind.

    > und weder wir als
    > Rechteinhaber noch der Musiker bekommen irgendetwas von der GEMA!
    Welche Rechte habt ihr denn da? Seid ihr Mitglied bei der GEMA - als was? Weil nur dann bekommt ihr natürlich was. Hast du mal in der GEMA-Datenbank nach den Lied gesucht?
    https://online.gema.de/werke/
    Dort steht wer Texter ist, wer Komponist ist, und wer Verleger ist (können jeweils mehre sein). Nur die dort aufgeführten bekommen Geld.

    Falls der japanische Musiker das Stück komponiert hat und in der JASRAC ist (GEMA-Pendant in Japan, mit der die GEMA einen Gegenseitigkeitsvertrag hat), dann sollte er dort stehen und auch Geld bekommen. Wenn nicht, ist dass natürlich Mist.

    Wenn er aber gar nicht in einer Verwertungsgesellschaftmitglied ist und ihr auch nicht, dann müsst ihr auch nicht zahlen. Auch wenn die GEMA das zunächst wegen der Vermutung verlangt (obwohl, mittlerweile auch nicht mehr? gab da Änderungen seit Juni).

    > Mit den Werke auslaendischer Kuenstler und Rechteinhaber wird zwar Geld
    > gemacht durch die GEMA aber sie verteilt es nur an Deutschen bzw. deutsche
    > Rechteinhaber.
    Nein, das stimmt nicht. Es gibt eben Gegenseitigkeitsverträge. Die natürlich auch umgekehrt gelten, damit man als GEMA-Mitglied auch was bekommt, wenn die eigenen Songs im Ausland gespielt werden.

    2015 wurden 748 Millionen Euro ausgeschüttet, davon gingen 68 Millionen ins Ausland. Quelle (Seite 52):
    https://www.gema.de/uploads/media/gema_finanzbericht_2015_01.pdf

    > Zumindest so siehts fuer mich aus, dass die GEMA zwar einnimmt von
    > auslaendischen Werke aber ich zumindest von unserem Fall eindeutig weiss
    > die GEMA zahlt nicht aus.
    Da müsste man rausfinden, woran das liegt. Möglicherweise einfach am ungerechten Verteilungsschlüssel. Ich frage mich nur gerade: Wenn der Musiker bei der JASCARC Mitglied ist, und auch sonst aktiver Komponist, seine Lieder auch in Japan gespielt werden, dann bekommt er ja eh Tantiemen - kann er da raus lesen, das wirklich die für diesen einen Song fehlen?

    Wenn er dagegen nur diesen Song hat, nur für euch - hat es dann überhaupt Sinn gemacht für Ihn da Mitglied zu werden? Wenn es aber wirklich so ist, dass
    - er eindeutig Mitglied ist und das Werk dort gemeldet ist
    - ihr eindeutig für genau dieses Werk an die GEMA gezahlt hat
    - kein einziger Cent davon bei ihm angekommen ist
    Dann wäre das ein Zeichen dafür, dass die Verteilung (vielleicht gerade für ausländische Urheber) sehr schlecht ist. Da würde ich mal an die GEMA schreiben um um Stellungnahme bitte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.11.16 10:06 durch wasabi.

  6. Re: Na endlich darf ...

    Autor: MabuseXX 03.11.16 - 12:53

    Papier ist geduldig....

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