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Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

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  1. Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: DerDudeDerAndere 19.08.19 - 15:53

    Um die Aufheizung unseres Planeten aufgrund der schmelzenden Eismassen vorübergehend zu entschleunigen könnte dieses vorhaben vielleicht irgendwie Sinn ergeben. Allerdings ist die für diese Vorgehensweise Klima/CO² neutrale Energie zwingend erforderlich. Leider ist aber doch genau das unser Problem. Klimaneutrale Energie ist teuer und nicht in entsprechender Quantität vorhanden. Viel wichtiger jedoch ist jedoch, dass wir keine Energiespeicher kennen die derart viel Energie auf kleinstem Raum speichern können.
    Statt unsere wohl bemessenen Ressourcen hier zu verschenken wäre es möglicherweise sinnvoller an den Ursachen zu arbeiten.


    Was können wir also unmittelbar tun?

    Wir könnten z.B. deutlich weniger Fleisch konsumieren damit Weideflächen abgebaut und Waldflächen geschaffen werden können, damit Anbauflächen für Tierfuttermittel um etwa 90% verringert werden können und Aufforstung stattfinden kann. Wälder sind "die Lunge" unserer Erde. Das klingt bescheuert, aber Bäume binden beim Wachstumsprozess sehr viel CO², welches größtenteils aus der Luft entnommen wird. Natürlich wird es etliche Jahre dauern, bis dieser Effekt Früchte trägt.

    Wir könnten z.B. deutlich weniger Auto fahren, sofern möglich mit der Bahn reisen. Dies geht aber auch nur sehr bedingt Voraussetzung wäre, dass die Bahn ebenfalls mit klimaneutral gewonnenem Strom fährt.

    Wir könnten z.B. auf einen großen Teil unseres Konsums verzichten. Jedes Jahr ein neues Smartphone muss nicht sein. Immer die neuste Technik zu Hause, muss nicht sein. Fliegen, Bootsreisen, Urlaub im Ausland, muss nicht sein oder zumindest eingeschränkt werden.

    Dies erfordert Umstellungen, die nicht jeder zu machen bereit ist.


    Was muss der Gesetzgeber tun?

    Nachhaltigkeit fördern und die Umwelt besser schützen. Dazu gehören Gesetze, die Reparaturen an Elektrogeräten deutlich erleichtern (keine verklebten Bauteile, keine fest verbauten Akkus) Wir brauchen dringend weniger Wegwerfprodukte!

    Das Wegwerfen von Lebensmitteln muss eingedämmt werden, insbesondere der großen Supermärkte.

    Regenerative Energie muss wieder mehr gefördert werden genau Akkuforschung, Entwicklung und Produktion und am Besten mit Fokus auf Umweltfreundlichkeit.

    Bauen für die Zukunft, das heißt Gebäude so konzipieren und isolieren, dass im Sommer die Hitze draußen und im Winter die Wärme drinnen bleibt. Grün- und Waldflächen um die Gebäude anlegen um auch hier einen kleinen Beitrag zur Verbesserung der Gesamtsituation zu leisten.


    Das sind zumindest die Dinge, die ich als Sinnvoll erachte. Was meint ihr?

  2. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: Janquar 19.08.19 - 16:17

    Es müsste staatlicherseits viel mehr reguliert werden und die Gesellschaft als solche müsste sich auch eben mal ändern/anpassen. Da liegt doch das große Problem. Egal wieviele tolle Ideen es gibt und wie klar das jedem ist...

    Alleine das Thema Fleischkonsum, bindet soviele Arbeitsplätze weltweit. Wie soll eine Umgestaltung erreicht werden? Werden die vielen Weideflächen in anderen Staaten zurückgebaut und die Leute gehen morgen alle in den Dienstleistungssektor? Alle wollen Änderungen, aber die Gesellschaft als solche bietet dazu gar nicht die Möglichkeit. Wir müssen alle prdouktiv und in Arbeit bleiben, aber gleichzeitig soll sich alles ändern... daran scheitert es doch. Wie man schon in der Atom und Kohlelobby sieht. Da werden auch wenig Arbeitsplätze geschützt, weil es etablierte Geldkühe sind und das Netzwerk so verflochten ist, dass eine Umgestaltung nur zäh und langsam von statten geht.

  3. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: JackIsBack 19.08.19 - 16:22

    Janquar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es müsste staatlicherseits viel mehr reguliert werden und die Gesellschaft
    > als solche müsste sich auch eben mal ändern/anpassen. Da liegt doch das
    > große Problem. Egal wieviele tolle Ideen es gibt und wie klar das jedem
    > ist...
    >
    > Alleine das Thema Fleischkonsum, bindet soviele Arbeitsplätze weltweit. Wie
    > soll eine Umgestaltung erreicht werden? Werden die vielen Weideflächen in
    > anderen Staaten zurückgebaut und die Leute gehen morgen alle in den
    > Dienstleistungssektor? Alle wollen Änderungen, aber die Gesellschaft als
    > solche bietet dazu gar nicht die Möglichkeit. Wir müssen alle prdouktiv und
    > in Arbeit bleiben, aber gleichzeitig soll sich alles ändern... daran
    > scheitert es doch. Wie man schon in der Atom und Kohlelobby sieht. Da
    > werden auch wenig Arbeitsplätze geschützt, weil es etablierte Geldkühe sind
    > und das Netzwerk so verflochten ist, dass eine Umgestaltung nur zäh und
    > langsam von statten geht.

    Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist Fleisch unerlässlich.

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
    Christian Lindner, FDP

  4. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: DerDudeDerAndere 19.08.19 - 16:31

    JackIsBack schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist Fleisch unerlässlich.

    Unabhängig davon ob das nun so ist oder nicht, wie shr der Mensch Fleisch benötigt soll hier gar nicht das Thema sein.
    Schade allerdings, dass das alles ist was du zur Diskussion beitragen konntest.

    @Janquar
    Natürlich gehen solche Veränderungen nicht von jetzt auf gleich. Alles benötigt Zeit. Die Frage ist aber auch, ob wir noch genug Zeit haben.

  5. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: azeu 19.08.19 - 16:43

    Du brauchst aber nicht jeden Tag Fleisch. Es geht um die Massenproduktion. Also das ganze Billig-Fleisch aus dem Supermarkt für 1 EUR pro 100g. Dass da keine Qualität drin stecken kann sollte eigentlich jedem klar sein.

    Wenn Du ein mal die Woche Fleisch vom Metzger holst tust Du der Umwelt und Deiner Gesundheit einen großen Gefallen. Und dem Metzger natürlich auch.

    DU bist ...

  6. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: ChrisMaster 19.08.19 - 16:44

    Natürlich ist der Fleischkonsum das Problem! Wir Europäer werden alle Veganer und pflanzen Bäume damit man in Brasilien den Amazonas abwalden kann für Bananenbäume und Abbau seltener Erden für unsere umweltfreundlichen E-Autos, welche trotz weniger Komplexität 2x soviel kosten.

    Und statt der Weiden gibts dann Wälder (oder Sojafelder für unsere grillVursts und Chili sin Carnes). Und wenn dann der Dieseltanker die Bananen nach Hamburg bringt sind wir alle glücklich und zufrieden, weil wir sie mit unseren Fahrrädern in 1kg Portionen(mehr passt nicht in den Rucksack) abholen.

    Gefällt mir deine Idee!

    (dieser Beitrag enthält Satkasmusplatzierungen)

    Merkt hier eigentlich jnoch emand was hier abgeht? Alles ist so selten dämlich und nutzlos, dass ich kotzen könnte. Aber trotzdem schnappts bereits die Politik auf zum Deppenfang.

  7. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: DerDudeDerAndere 19.08.19 - 17:02

    @ChrisMaster
    Das man für 1kg Rinderfleisch zwischen 4-10kg Nahrungsmittel (und ~15000L Wasser) benötigt, ist dir entgangen? Oder das es neben Soya auch andere natürlich Produkte gibt? Kidneybohnen, Erbsen, Linsen, Hülsenfrüchte im allgemeinen? Findest du es nicht absolut unverantwortlich derart mit Nahrungsmitteln umzugehen nur damit wir in Europa und den USA täglich Fleisch essen können, während es in anderen Ländern Wassermangel und Nahrungsmittelknappheit gibt?
    Was die Bananen angeht hast du grundsätzlich nicht unrecht. Lebensmittel müssen nun einmal transportiert werden. Das gilt jedoch genau so für das Fleisch, denn so viel Fleisch wie in Europa gegessen wird kann Europa gar nicht selbst produzieren, erst recht nicht biologisch. Demzufolge kann ich das "Merkt hier eigentlich noch jemand was hier abgeht" nur genau so zurückgeben. Mal in den Spiegel gucken, bitte.

  8. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: JackIsBack 19.08.19 - 17:47

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du brauchst aber nicht jeden Tag Fleisch.

    Doch.

    > Also das ganze Billig-Fleisch aus dem Supermarkt für 1 EUR pro 100g. Dass
    > da keine Qualität drin stecken kann sollte eigentlich jedem klar sein.

    1euro pro 100g? In welcher Welt lebst du bitte? Selbst hier am Arsch der Welt/Deutschland kostet ein normales Steak bei Kaufland mindestens 6¤.

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    Christian Lindner, FDP

  9. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: JackIsBack 19.08.19 - 17:52

    ChrisMaster schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich ist der Fleischkonsum das Problem! Wir Europäer werden alle
    > Veganer und pflanzen Bäume damit man in Brasilien den Amazonas abwalden
    > kann für Bananenbäume und Abbau seltener

    Warum essen wir nicht einfach alle Veganer? Zwei Probleme mit einer Klappe (Überbevölkerung, Tofutaliban)

    PS: Der Beitrag enthält schwarzen Humor.

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    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.08.19 17:58 durch JackIsBack.

  10. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: JackIsBack 19.08.19 - 17:53

    Und wieder das Märchen vom ewigen Wassermangel...

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    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
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  11. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: DerDudeDerAndere 19.08.19 - 17:58

    Und die Erde ist eine Scheibe. Der harte Kern der Golem-Verschwörungstheoretiker ist aufgewacht.

  12. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: JackIsBack 19.08.19 - 17:59

    DerDudeDerAndere schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und die Erde ist eine Scheibe. Der harte Kern der
    > Golem-Verschwörungstheoretiker ist aufgewacht.

    Ne ist die Erde nicht. Ich bin nicht derjenige mit dem Aluhut.

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  13. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: azeu 19.08.19 - 20:13

    Naja, Wassermangel ist eine Sache, Wasserverschwendung aber eine andere, oder?

    Was ist sinnvoller?
    - Unmengen an Wasser für Billig-Fleisch
    - Wasser für alle mögliche Pflanzen nutzen
    ?

    DU bist ...

  14. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: azeu 19.08.19 - 20:14

    Ich habe ja auch nicht von Steaks in Kaufland gesprochen sondern z.B. von Wurst ist Norma, netto, etc.

    Zudem ist Edeka eh überteuert...

    DU bist ...

  15. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: JackIsBack 19.08.19 - 20:28

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe ja auch nicht von Steaks in Kaufland gesprochen sondern z.B. von
    > Wurst ist Norma, netto, etc.
    >
    > Zudem ist Edeka eh überteuert...


    Was ist norma?
    Gut die Würste sind jetzt keine hochpreisigen Zutaten. Aber soo schlecht sind sie nun auch wieder nicht. Aldi, Kaufland, Lidl und co haben einen recht hohen Standard.

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

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    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
    Christian Lindner, FDP

  16. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: JackIsBack 19.08.19 - 20:29

    azeu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, Wassermangel ist eine Sache, Wasserverschwendung aber eine andere,
    > oder?
    >
    > Was ist sinnvoller?
    > - Unmengen an Wasser für Billig-Fleisch
    > - Wasser für alle mögliche Pflanzen nutzen
    > ?

    Klar für die Pflanzen und klar ist es scheiße, dass das Fleisch mit Wasser gestreckt wird.

    „ Steam ist kein DRM“
    - Gabe

    „ Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung“
    - Serdar Somuncu

    „Klimaschutz durch Verzicht, Verbote, Askese, das kann man alles machen. Aber: Auf diesem Weg wird uns global niemand folgen. Viele Menschen können gar nicht auf Wohlstand verzichten, weil sie noch gar keinen haben. Statt Moralweltmeister sollte unser Anspruch sein, durch Innovationen und Fortschritt Technologie-Weltmeister zu werden, um durch neue Ideen das Klima und die Umwelt zu retten!„
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  17. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: The Insaint 19.08.19 - 20:47

    DerDudeDerAndere schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Was können wir also unmittelbar tun?
    >
    > Wir könnten z.B. deutlich weniger Fleisch konsumieren ...
    > Wir könnten z.B. deutlich weniger Auto fahren, ...
    > Wir könnten z.B. auf einen großen Teil unseres Konsums verzichten.

    > Dies erfordert Umstellungen, die nicht jeder zu machen bereit ist.

    Es müßten keine Umstellungen zu machen sein. All deine aufgeworfenen Argumente können (fast) alle mit einer einzigen Maßnahme (die auf der Hand liegt) korrigiert werden:
    Reduktion und Kontrolle der Weltbevölkerung, landesspezifisch.

    Das war's. Mehr wäre nicht notwendig. Denn so ziemlich _jedes_ aktuelle Problem ist mit einer "angemessenen" Weltbevölkerungs-/Landeszahl an Menschen zu beheben.

    "Es wird so viel Fleisch gegessen" -> weniger Menschen, weniger Fleischkonsum (Bonus: Weniger Viehzucht nötig)
    "Es wird so viel Auto gefahren" -> weniger Menschen, weniger Autos (Bonus: wieder mehr Parkplätze)
    "Es gibt kaum Jobangebote" -> weniger Menschen, mehr Jobs (Bonus: Löhne steigen)
    usw. usf.
    Egal was zuwenig oder zuviel ist, reduziere die damit involvierten Menschen und du hast garantiert die Lösung.

    Klingt extrem?
    Für mich persönlich nicht wirklich, für mich ist es eine logisch Entscheidung. Für andere womöglich und mag gewöhnungsbedürftig sein. Dennoch ist es unabstreitbar die beste Lösung.
    Wozu also an Symptomen herumdoktern, sinnlose Einschränkungen und Umstellungen riskieren, wenn die Lösung so "einfach" ist?

    Jeder sollte sich die Welt (oder sein Land) einfach als seine Wohnung vorstellen. Da sollte auch einleuchten, daß da nicht ewig viele Menschen reinpassen, geschweige, daß es dann "harmonisch" wird ...

  18. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: maverick1977 19.08.19 - 21:14

    The Insaint schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Es gibt kaum Jobangebote" -> weniger Menschen, mehr Jobs (Bonus: Löhne
    > steigen)

    Weniger Menschen, weniger Nachfrage.
    Weniger Aufträge, weniger Arbeitsplätze.

    Die Katze beißt sich in den eigenen Schwanz.

    Bei den Jobs ist das Problem, dass wir heute 20 mal mehr leisten (technische Hilfsmittel), als noch vor 40 Jahren, aber die Löhne nicht 20 mal höher sind (Inflation beachten). Also arbeitet heute einer für 20 Euro, was früher 20 Mann für 200 Mark gemacht haben. Allerdings waren damals 200 Mark auch weitaus mehr wert, als heute die gleiche Menge in Euro.

  19. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: My2Cents 20.08.19 - 06:18

    DerDudeDerAndere schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > @ChrisMaster
    > Das man für 1kg Rinderfleisch zwischen 4-10kg Nahrungsmittel (und ~15000L
    > Wasser) benötigt, ist dir entgangen? [...]

    Der Käse schon wieder. Wenn man den Regen mit einrechnet der auf die Wiese fällt (und zu 95% verdunstet oder versickert) dann mag das stimmen.
    Das "benötigte" Wasser ist übrigens nicht weg, nicht umsonst nennt sich das "Wasserkreislauf".

    Beim Verdunsten wurde noch dazu der Umgebung Wärme entzogen was global die Temperatur senkt - wir müssen also viel mehr Rindfleisch essen damit die Klimaerwärmung gestoppt wird! <--- dieser Satz ist exakt so sinnvoll wie der obige 15.000 Liter Alarmismus.

  20. Re: Lieber die Ursache bekämpfen als die Symptome!

    Autor: Talimo 20.08.19 - 07:06

    Auf diese Diskussion brate ich mir erstmal ein Steak.

    Ich habe diese Themen über Umweltschutz und Klimaerwärmung mittlerweile satt. Es soll einfach jeder eine Kleinigkeit dazu beitragen und fertig. Wenn du noch jeden Tag Fleisch isst, dann ist es ok. Wenn du auch mal auf der Autobahn schneller fährst als ein LKW, dass ist ok. Wenn du eine Kreuzfahrt machst ist es ok.

    Wenn du im Gegenzug ein paar Pflanzen im Haus und Garten aufstellst, darauf achtest wenig wegzuwerfen (z. B. Lebensmittel) und dir nicht ständig Sinnlose Dinge kaufst du nicht brauchst, dann ist ds ok.

    Leider hat die Generation "Öko-Krieger" als Ziel Co2 neutral zu arbeiten. Das selbst atmen schon Co2 produziert wird hier vergessen. Man kann es auch übertreiben...

    Umweltschutz ist wichtig, aber es wird mittlerweile übertrieben.

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