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Die Büchse der Pandora ist geöffnet...

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  1. Die Büchse der Pandora ist geöffnet...

    Autor: LX 23.11.15 - 13:14

    In den 90ern bestand Online-Werbung meistens aus verlinkten Bilder oder sogar einfachen Texten, die unaufdringlich in Webseiten eingebaut wurden. In den Jahren danach wurde systematisch aufgerüstet: Werbemittel wurden immer größer, animiert, mit ungefragter Audioausgabe, überlagerten Inhalte, verfolgten die Nutzer mit Cross-Site-Targeting, wechselten im mobilen Kontext teilweise ungefragt die Seite und wurden so nervig, dass es interessant wurde, einen anderen Weg zu finden, davon verschont zu bleiben, als große Bereiche des Internets zu meiden.

    Dieser Weg waren AdBlocker. Das Prinzip ist einfach: entsprechende Anfragen nach Werbung werden an der URL erkannt und noch vor dem Senden an den Server gestoppt. Hilfsweise können noch Elemente in der Seite ausgeblendet werden. Die Technik entspricht ungefähr einem Schild am Briefkasten "Hier bitte keine Werbung einwerfen".

    Allerdings basiert das Angebot kommerzieller Dienste im Internet im Wesentlichen auf Werbung, was zu der Frage führt, wie man diese finanzieren sollte. Springer hat verschiedene Methoden getestet - sei es ein Abo bei Golem, eine Sperre bei Bild und Gerichtsverfahren wie bei der Welt. Alle haben dass Problem, dass sie sich im Effekt gegen die eigene Nutzerschaft richten und damit deren Vertrauen verspielt.

    Die Büchse der Pandora ist damit geöffnet; selbst wenn man jetzt anfinge, nur noch unaufdringliche Werbung auszuspielen und auf Tracking zu verzichten, würde es lange dauern, bis man das verspielte Vertrauen wieder zurückerlangen könnte - für die meisten Anbieter zu lange. Eine Lösung des Problems scheint damit unerreichbar.

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