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Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

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  1. Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: FunnyGuy 21.11.15 - 09:52

    Wir müssen uns eben überlegen ob wir die werbefinanzierten, vermeintlich freien Angebote samt den dahinterstehenden Arbeitsplätzen im Netz wollen oder nicht... Viele werbefinanzierte Angebote sind nicht unbedingt "systemkritisch" bzw. notwendig und wir könnten auch ganz gut ohne Bild.de und Golem.de auskommen wage ich jetzt mal zu prognostizieren...

    Ob ein Angebot mit Paywall gleiche Arbeitsplätze schafft wie ein werbefinanziertes Angebot ist doch die Frage.

  2. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: AllAgainstAds 21.11.15 - 10:10

    Also wenn, dann soll die Paywall Arbeitsplätze sichern, so wird man es uns jedenfalls versuchen glaubhaft zu machen, aber tatsächlich dient es nur der Gewinnmaximierung. Wenn die Einnahmen durch Werbung weg fallen, muss eben jemand anderes die Zeche zahlen.

  3. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: staples 21.11.15 - 10:23

    Ich hatte noch das Glück ein Internet erlebt zu haben, in dem es wenig bis gar keine kommerzielen Inhalte gegeben hat. War das beste Internet, da man es als Quelle zum Austausch genutzt hat und selber Inhalte produzierte (was später dann als Web 2.0 bezeichnet wurde).
    Seit Zeitungen eh immer das gleich schreiben (man vergleiche nur die Themen von Golem und Heise), lese ich auch das nicht mehr.
    Im Grunde ist das eigentliche Web2.0 das Sender-passiver-Empfänger-Internet der Medienhäuser. Und das scheint nun endlich zu enden. Wer will, kann für die Zeitung bezahlen. Wie auch schon am Kiosk. Und eben wie auch dort die Umsatzzahlen zurückgehen, werden sie es bei Paywalls.

  4. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: AllAgainstAds 21.11.15 - 10:26

    Ich kenne diese Zeiten auch noch … damals, als man via Modem Stundenlang vor dem Rechner saß und wartete, das der dicke Brocken durch die Leitung kroch. Damals war Werbung fast gar nicht da und wenn,, dann war se vielleicht noch interessant und ansprechend.
    Aber was heute passiert ist … ja, wie nennt man das … Nötigung, Belästigung und wer weis was nicht noch alles.

  5. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: Layer8.kr 21.11.15 - 12:21

    Und selbst damals habe ich das bisschen Werbung schon mit WebWasher rausgefiltert (seit 1999 rum).

  6. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: staples 21.11.15 - 13:30

    Richtig. Entwickelt damals noch von Siemens :D

  7. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: Sharra 21.11.15 - 13:34

    Das Problem ist: Springer weiss ganz genau, dass sie mit einer rein abofinanzierten Seite (oder auch per Einzelbeitrag zu bezahlend) nicht überleben würden.
    BILD.de lebt davon, dass möglichst viele Seiten die seichten Artikel aufrufen, und die Werbung eben als Kolleteralschaden mitgeladen wird.

    Müsste man jetzt für jeden Artikel bezahlen, wäre es das den allermeisten wohl keinen Cent wert.

  8. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: elf 21.11.15 - 19:11

    staples schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit Zeitungen eh immer das gleiche schreiben (man vergleiche nur die Themen
    > von Golem und Heise), lese ich auch das nicht mehr.

    Die ct lese ich noch. Seit Golem aber einen werbefreien Zugang anbietet, bin ich online praktisch nur noch hier bzw. sogar erst auf diesen Anbieter aufmerksam geworden und mehr oder weniger gleich gewechselt.

    > Im Grunde ist das eigentliche Web2.0 das Sender-passiver-Empfänger-Internet
    > der Medienhäuser. Und das scheint nun endlich zu enden. Wer will, kann für
    > die Zeitung bezahlen. Wie auch schon am Kiosk. Und eben wie auch dort die
    > Umsatzzahlen zurückgehen, werden sie es bei Paywalls.

  9. Re: Paywall - Trenn die Spreu vom Weizen

    Autor: violator 23.11.15 - 13:17

    Ach, 300.000 Idioten bezahlen doch schon für Bild Plus und bekommen da trotzdem noch Werbung angezeigt.

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