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Der Nutzen bleibt gering

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  1. Der Nutzen bleibt gering

    Autor: Anonymer Nutzer 08.06.17 - 16:48

    Wo ich die Meldung bekommen hab, hab ich den Hotspot direkt deaktiviert bzw. erst gar nicht aktivieren lassen. Ich hab mich sofort gefragt wer den Hotspot nutzen will. Ich wohne in einem Hochhaus und hab vor dem Fenster jetzt keine Freizeit möglichkeiten. Der Hotspot an sich würde ja auch nicht weit Strahlen. Wirklich aktiv Nutzen könnten es nur meine Nachbarn und die können es ja nur nutzen wenn sie selber Kunde bei Unitymedia wären. Macht also keinen Sinn außer für Gäste von Nachbarn.

    Bei dem älteren Technicolor Router war das WLan schon schlecht. Ich hatte nur die Möglichkeit einen Hotspot zu aktivieren. Man musste sich entscheiden ob man 5 oder 2,4 GHz haben will. Selbst für die Gäste könnte ich kein 2. Netz aktivieren. Beim neuen Router geht das ja.

    Ich möchte selber Kontrollieren wer über meine Leitung surft. Da ich ja als Kunde nur den Vorteil bekomme selber Hotspots zu nutzen, sehe ich da keinen wirklichen Vorteil. Warum soll ich WLan für Fremde bereitstellen wenn ich davon nichts hab? Ich bekomme dann ggf. selber einen auf die Kappe wenn illegale Dinge geladen werden.

  2. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: oxygenx_ 08.06.17 - 16:51

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wo ich die Meldung bekommen hab, hab ich den Hotspot direkt deaktiviert
    > bzw. erst gar nicht aktivieren lassen. Ich hab mich sofort gefragt wer den
    > Hotspot nutzen will. Ich wohne in einem Hochhaus und hab vor dem Fenster
    > jetzt keine Freizeit möglichkeiten. Der Hotspot an sich würde ja auch nicht
    > weit Strahlen. Wirklich aktiv Nutzen könnten es nur meine Nachbarn und die
    > können es ja nur nutzen wenn sie selber Kunde bei Unitymedia wären. Macht
    > also keinen Sinn außer für Gäste von Nachbarn.
    >
    > Bei dem älteren Technicolor Router war das WLan schon schlecht. Ich hatte
    > nur die Möglichkeit einen Hotspot zu aktivieren. Man musste sich
    > entscheiden ob man 5 oder 2,4 GHz haben will. Selbst für die Gäste könnte
    > ich kein 2. Netz aktivieren. Beim neuen Router geht das ja.
    >
    > Ich möchte selber Kontrollieren wer über meine Leitung surft. Da ich ja als
    > Kunde nur den Vorteil bekomme selber Hotspots zu nutzen, sehe ich da keinen
    > wirklichen Vorteil. Warum soll ich WLan für Fremde bereitstellen wenn ich
    > davon nichts hab? Ich bekomme dann ggf. selber einen auf die Kappe wenn
    > illegale Dinge geladen werden.

    Die Hotspot Verbindungen werden idR über eine zweite Internetverbindung abgewickelt, nicht über "deine" Leitung.

    Der Vorteil für dich ist du darfst dafür kostenlos andere Hotspots von Unitymediakunden nutzen. z.B. in einer anderen Stadt.

  3. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: Schattenwerk 08.06.17 - 16:59

    ZeldaFreak schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hab mich sofort gefragt wer den Hotspot nutzen will.

    Der andere UM-Kunde, welcher bei deinem Nachbarn zu Besuch ist und ebenfalls den Hotspot aktiv hat.

  4. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: GottZ 08.06.17 - 17:40

    ich bin zwar nicht bei unitymedia aber ich danke meinem nachbarn mit eingeschaltetem upc hotspot.
    bin gerade umgezogen und konnte dadurch die tage bis zur schaltung meiner eigenen vdsl leitung überbrücken.

    bei aufgebrauchtem mobilen datenvolumen sind die upc's auch ne nette sache.

  5. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: laoladabamba 08.06.17 - 17:53

    Ich stimme zu. Während ich durch die Kölner Straßen laufe, bin ich häufig automatisch in den HotSpots eingewählt. Super Sache! Ich kann Unitymedias Entscheidung durchaus nachvollziehen. Die meisten Kunden werden Ad-Hoc gemäß dem Motto "Wat der Bauer nicht kennt..." handeln, falls sie überhaupt dorthin kommen sich jemals damit auseinanderzusetzen. Der Provider hat die Wahl zwischen aufwendiger Kampagne die mit hoher Sicherheit nicht viel bringt, oder einfach die zweie SSID aufschalten. Abschalten kann sie ja jeder ;) wenn er sich damit auseinandersetzt und das kann man dem Kunden durchaus zumuten.

  6. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: aPollO2k 08.06.17 - 18:08

    Ich habe es viel genutzt. Schade wenn es jetzt deaktiviert wird. Die Ängste die viele haben kann ich nicht nachvollziehen. Die Daten gehen über eine separate Leitung der nicht über die IP-Adresse von einem selbst. Ebenso ist das Netz vom eigenen getrennt.
    Es kann also weder dazu kommen, dass man abgemahnt wird, noch dazu das Jemand in dem eigenen Netz rum wühlt. Da die Geschwindigkeit auch nur auf 10Mbit/s begrenzt ist glaube ich auch nicht, dass da eine große Einschränkung zu spüren ist was die eigene Bandbreite angeht.
    Was die Nutzung angeht ist es tatsächlich so, dass ich vor allem bei Freunden das WLAN der Nachbarn genutzt hab. Da musste ich nicht immer nach den Passwort betteln. Bei meiner Oma gibt es die Möglichkeit gar nicht. Da war das sehr willkommen. Auch unterwegs hab ich so oft WLAN gehabt und konnte Datenvolumen schonen.

    Finde es absolut unverständlich wieso das jetzt verboten wird. Schließlich gibt es keinerlei Einschränkungen mit denen man als Verbraucher zu rechnen hat. Und wenn man doch kein Bock drauf hat, dann kann man es ja abschalten. Zum Beispiel wenn man die WLAN Funktion generell nicht nutzen will weil man von WLAN nichts hält.

    Die Leute die laut geschriehen haben, dass das ja nicht so gehe haben glaub ich nicht verstanden dass das Netz komplett vom eigenen getrennt ist und auch die Bandbreite nicht reduziert wird durch die Nutzung von jemand anderem.

  7. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: goto10 08.06.17 - 18:26

    > Warum soll ich WLan für Fremde bereitstellen wenn ich
    > davon nichts hab? Ich bekomme dann ggf. selber einen auf die Kappe wenn
    > illegale Dinge geladen werden.

    Wenn dort illegale Dinge runter geladen werden, dann bekommst du nichts auf deine Kappe. Jeder UM Kunde muss sich mit eigener Kennung anmelden und somit weiß UM schon, wer das war. Du bist einfach falsch informiert.

    Warum sollte man nicht mal für Fremde etwas bereitstellen? Ist unsere Gesellschaft nicht schon egoistisch genug? :-(

  8. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: RipClaw 08.06.17 - 18:33

    aPollO2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe es viel genutzt. Schade wenn es jetzt deaktiviert wird.

    Es ist nicht gesagt das es deaktiviert wird. Vermutlich werden die jetzt ihre AGBs umstricken oder eine Rundmail schicken nach dem Motto "wenn sie nicht zustimmen wollen dann melden sie sich".

    Irgendwas wird sich Unitymedia schon einfallen lassen.

    > Die Ängste
    > die viele haben kann ich nicht nachvollziehen. Die Daten gehen über eine
    > separate Leitung der nicht über die IP-Adresse von einem selbst. Ebenso ist
    > das Netz vom eigenen getrennt.
    > Es kann also weder dazu kommen, dass man abgemahnt wird, noch dazu das Jemand
    > in dem eigenen Netz rum wühlt. Da die Geschwindigkeit auch nur auf 10Mbit/s
    > begrenzt ist glaube ich auch nicht, dass da eine große Einschränkung zu spüren ist
    > was die eigene Bandbreite angeht.

    Das sind technische Details die die meisten entweder nicht verstehen oder sich nicht darüber informieren. Die Schlagzeilen sind ja meistens das einzige was gelesen wird.

  9. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: Der Held vom Erdbeerfeld 08.06.17 - 19:22

    aPollO2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die Geschwindigkeit auch nur auf 10Mbit/s begrenzt
    > ist glaube ich auch nicht, dass da eine große
    > Einschränkung zu spüren ist was die eigene Bandbreite
    > angeht.

    Da ist gar keine Einschränkung zu spüren, es sei denn natürlich, etliche gleichzeitig aktive Gastnutzer würden den kompletten Bereitstellungsbereich überlasten. Aber selbst in diesem höchst unwahrscheinlichen Fall würde Unitymedia wahrscheinlich eher die Gastzugänge zeitweilig einschränken.

    Wenn man ein Problem sehen will, dann eher darin, dass weitere Nutzer trotzdem physikalisch über das eigene Modem bedient werden, auch wenn es organisatorisch getrennt ist. Sprich, die Leistungsaufnahme des Geräts steigt. Und wenn man bedenkt, dass die von Kabelanbietern bereitgestellten Modems bereits per se keine - schonend ausgedrückt - Energiesparwunder sind, macht sich das durchaus auf der Stromrechnung bemerkbar.

  10. Re: Der Nutzen bleibt gering

    Autor: GottZ 09.06.17 - 10:36

    mal tacheles für die die es nicht begreifen wollen:

    die bandbreite des UM kunden wird nicht eingeschränkt.
    der fremde erhält eine eigene IP im UM netz.
    weder kann der fremde auf das LAN des kunden zugreifen noch umgekehrt.
    die störerhaftung liegt beim fremden. nicht beim kunden. der kunde bekommt nicht mal post wenn der fremde scheiße baut.

    das einzige was der kunde investiert ist strom.

    mal ein konzept welches UM vielleicht mal umsetzen sollte:

    ich wäre nicht überrascht wenn das deaktivieren einfach 5¤ aufpreis kostet bzw das aktivieren 5¤ ersparnis auf den UM vertrag gibt.

    ersparnis - strompreis = profit für kunden ohne dass er was dafür tun muss.

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