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Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

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  1. Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: M.P. 08.06.17 - 20:30

    Nämlich den Redirect zum eigenen Portal, wenn mal eine eingegebene URL ins Leere führt.

    Statt einer Fehlermeldung eine magentaverseuchte Portalseite anzuzeigen ist auch nicht toll...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.17 20:31 durch M.P..

  2. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: DerDy 08.06.17 - 21:07

    Warum was verbieten, wenn man es mit wenigen Klicks abschalten kann?
    https://kundencenter.telekom.de/kundencenter/kundendaten/navigationshilfe/index.html

    Internetverbindung kurz trennen und wieder herstellen und die Navigationshilfe erscheint nicht mehr. Aber keine Ahnung, was du damit gewonnen hast. Das hast du uns nicht verraten.

  3. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: oxygenx_ 08.06.17 - 21:43

    DerDy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum was verbieten, wenn man es mit wenigen Klicks abschalten kann?
    > kundencenter.telekom.de
    >
    > Internetverbindung kurz trennen und wieder herstellen und die
    > Navigationshilfe erscheint nicht mehr. Aber keine Ahnung, was du damit
    > gewonnen hast. Das hast du uns nicht verraten.

    Wenn man andere Dienste als das WWW nutzt die Navigationshilfe eine Katastrophe. "mal eben" bei nem Vertipper auf nem anderen (VPN, SSH, usw)-Server gelandet anstatt eine Fehlermeldung zu erhalten.

  4. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: motzerator 08.06.17 - 22:55

    DerDy schrieb:
    ---------------------------
    > Internetverbindung kurz trennen und wieder herstellen und die
    > Navigationshilfe erscheint nicht mehr. Aber keine Ahnung, was du
    > damit gewonnen hast. Das hast du uns nicht verraten.

    Man möchte einfach die normale Fehlerseite sehen.

    Man versucht, eine bestimmte Webseite an zu surfen. Diese ist nicht
    erreichbar. Da will ich auch eine Fehlermeldung sehen und nicht auf
    eine andere Seite weitergeleitet werden.

    Das ist genauso wie bei einer Bestellung. Wenn ich Star Trek bestelle
    und dies nicht lieferbar ist, dann will ich nicht einfach etwas ähnliches
    geschickt bekommen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.06.17 22:56 durch motzerator.

  5. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: chefin 09.06.17 - 07:00

    Wie oben schon gesagt, das ist nichts was festbetoniert ist. Einfach ausschalten. Das ist genauso wie der zu anfang aktive AB den man erst abschalten muss. Auch den mag nicht jeder. Inzwischen aber dank Flatrate nicht mehr so nervig. Früher hies AB das auch Gebühren fällig wurden ohne das man denjenigen erreicht hat und der dann nochmals Geld zahlen musste wenn er zurück gerufen hat. Heute zum Glück anders, weil Flatrate oder zumindest ein Kontingent an Minuten.

    Und das ist eben NICHT zu vergleichen mit einer Funktion die in die Sicherheit deines Netzwerkes eingreift und NICHT abschaltbar ist. Ein DNS-Umleiter bei unbekannter Domain ist kein Sicherheitsproblem.

    PS: bin bei telekom und habs abgeschaltet, weil ich das nicht möchte. Ich seh da nicht wirklich ein Problem. Zumal man das in den FAQ nachlesen kann. Aber lesen muss man selbst, das nimmt einen keiner ab. RTMF wie der Wikinger zu sagen pflegt.

  6. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: Opferwurst 09.06.17 - 09:17

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nämlich den Redirect zum eigenen Portal, wenn mal eine eingegebene URL ins
    > Leere führt.
    >
    > Statt einer Fehlermeldung eine magentaverseuchte Portalseite anzuzeigen ist
    > auch nicht toll...

    Weil 50-75% der Internetnutzer (vorallem alte Leute) einfach unfähig sind eine URL fehlerfrei einzutippen - für die Mehrheit dieses Clientels also sehr hilfreich.
    Da kommt es auf die paar Hanseln, die VPN etc. nutzen nicht an. Außerdem kann man es abstellen - ist schließlich auch keine Kunst.

  7. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: M.P. 09.06.17 - 09:36

    Warum Unitymedia die Hotspots verbieten, wenn sie mit wenigen Klicks im Kundenportal abschaltbar sind?

  8. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: M.P. 09.06.17 - 09:40

    Natürlich greift das in die Sicherheit des Netzwerkes ein, wenn man zu einer Seite geleitet wird, deren URL man nicht eingegeben hat...

    Wenn man z. B. automatisiert testen will, ob der angemietete Webserver auch erreichbar ist, wird das Script deutlich umfangreicher, wenn man nicht einfach die Fehlermeldungen abfragen kann, sondern sich anschauen muss, was denn auf der Webseite steht, die angezeigt wird...

  9. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: M.P. 09.06.17 - 09:41

    Genau, wie diesen WifiSpot im eigenen Router...

  10. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: Opferwurst 09.06.17 - 09:56

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum Unitymedia die Hotspots verbieten, wenn sie mit wenigen Klicks im
    > Kundenportal abschaltbar sind?


    Weil die nachträglich aktiviert wurden und nicht Vertragsbestandteil sind, daher werden sie verboten.

  11. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: bluedroid 09.06.17 - 10:20

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nämlich den Redirect zum eigenen Portal, wenn mal eine eingegebene URL ins
    > Leere führt.
    >
    > Statt einer Fehlermeldung eine magentaverseuchte Portalseite anzuzeigen ist
    > auch nicht toll...

    Ein interessanter Punkt. Technisch verwendet die Telekom übrigens einen redirect über die eigenen DNS-Server dafür. Das dient auch der Ausfilterung ungewünschter Adressen.
    Deutlich wird das, wenn man mal einen der freien, Nicht-Telecom DNS Server verwendet. Dann ist auch der Redirect weg (natürlich neben der Variante das ganze über das Kundenportal abzuschalten).
    Dazu kommt übrigens noch, dass die Telekom einen transparenten Proxy verwendet und leider verschweigt.
    Ich tippe mal darauf, dass damit vor allem die Überwachung der Benutzeraktivitäten für die nachrichtendienstlich vorgeschriebenen Zugänge realisiert wird.
    ... und natürlich Bandbreite eingespart werden soll.

  12. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: M.P. 09.06.17 - 12:39

    Ist es auch Telekom-Vertragsbestandteil, dass man statt einer Fehlermeldung auf ein fehlgeschlagenes HTTP-Request auf das Telekom-Portal weitergeleitet wird?

  13. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: Opferwurst 09.06.17 - 13:27

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ist es auch Telekom-Vertragsbestandteil, dass man statt einer Fehlermeldung
    > auf ein fehlgeschlagenes HTTP-Request auf das Telekom-Portal weitergeleitet
    > wird?


    Ist es Telekom-Vertragsbestandteil, dass dein Traffic über Server A und nicht über Server B läuft?
    Ist es Telekom-Vertragsbestandteil, dass die (wenn noch vorhanden) eine Zwangstrennung nach 24h durchgeführt wird?
    Ist es Telekom-Vertragsbestandteil, dass du eine öffentliche IPv4-Adresse bekommst, die dir nicht gefällt?
    Ist es Telekom-Vertragsbestandteil, dass du unfähig bist eine URL in die Adressleiste zu schreiben?
    Ich könnte ewig so weiter machen...

    Finde es nur interssant, wie jedes mal die (Telekom-)Hater aus ihren Löchern kommen, obwohl es um was ganz Anderes geht.

    Tschö

  14. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: DerDy 10.06.17 - 02:40

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, wie diesen WifiSpot im eigenen Router...
    Aber nicht so bei Unitymedia, da muss der Kunde aktiv widersprechen. Und das ist der Punkt, den das Gericht angemeckert hat.
    Tja, bei Unitymedia kann der Kunde nicht selbst bestimmen, da wird er fremdbestimmt. Sagt ja viel über den Laden aus.

  15. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: DerDy 10.06.17 - 02:54

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nämlich den Redirect zum eigenen Portal, wenn mal eine eingegebene URL ins
    > Leere führt.
    >
    > Statt einer Fehlermeldung eine magentaverseuchte Portalseite anzuzeigen ist
    > auch nicht toll...
    Interessant das du das nur bei der Telekom anprangerst, aber nicht bei den anderen Provider. So hatten z.B. Alice und Kabel Deutschland diese Funktion sehr viel früher eingeführt. Du bist eigentlich der erste, von dem ich eine solche Klage höre.

    Entsteht ein Nachteil? Nicht wirklich. Ich kenne auch keinen, der sich darüber beschwert, warum auch?
    Mir ist es nicht verständlich, wie man sich über sowas aufregen kann. Uns geht es in diesem Land einfach zu gut. Für mich hat das ganze einen gewissen Unterhaltungswert. Ich bin gespannt, was kommt als nächstes.

  16. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: M.P. 10.06.17 - 09:10

    Was ist der Unterschied zwischen "Außerdem kann man das Abstellen" (Worauf sich mein Post bezog) und "Da muss man aktiv widersprechen"?

    Bei beidem klickt man EINMAL auf einem Haken auf einer Webseite....

  17. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: M.P. 10.06.17 - 09:16

    Entsteht denn durch den Wifi-Spot ein Nachteil?

    Der Nachteil bei diesen automatischen Redirects wäre z. B., dass ein automatisches Test-Skript für den angemieteten Webserver nicht mehr funktioniert:
    Bot fragt aus dem Heimnetz alle 10 Minuten eine Webseite auf dem eigenen Webserver nach und schlägt Alarm, *wenn eine Fehlermeldung kommt*.
    Nun kommen aber keine Fehlermeldungen mehr.

  18. Re: Der Telekom sollte man auch etwas anderes verbieten

    Autor: christian.wengel 13.06.17 - 08:21

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Nachteil bei diesen automatischen Redirects wäre z. B., dass ein
    > automatisches Test-Skript für den angemieteten Webserver nicht mehr
    > funktioniert:

    Wenn es ein HTTP-Redirect ist, kannst du den HTTP-Status-Code prüfen. https://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode

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