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Finger weg von DeMail / EPostBrief

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  1. Re: Finger weg von DeMail / EPostBrief

    Autor: anthark 13.10.10 - 19:16

    Schaut bitte einmal hier: http://gutjahr.biz/blog/2010/07/die-gelbe-gefahr/ Und besonders das eingebettete Video von Rechtsanwalt Udo Vetter (lawblog) zeigt die Gefahren von ePost und ebenso de-Mail auf. Es genügt mir im Prinzip zu wissen, dass ohne richterlichen Beschluss in meinen Mails geschnüffelt werden darf... ByeBye Bürgerrechte!

  2. Re: Finger weg von DeMail / EPostBrief

    Autor: Power7 13.10.10 - 19:45

    Wirklich wichtig ist für mich, dass das Postgeheimnis für EPost nicht zur Anwendung kommt. ein per EPost verschickter Brief besitzt gesetzlich den Status einer Postkarte. Ein weiteres Kriterium diese "Dienstleistung" nicht zu Nutzen ist, das wenn ich einen Brief lösche, er immer noch in den Datenbanken erhalten bleibt!

  3. Re: Finger weg von DeMail / EPostBrief

    Autor: DragonHunter 13.10.10 - 19:50

    Power7 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wirklich wichtig ist für mich, dass das Postgeheimnis für EPost nicht zur
    > Anwendung kommt. ein per EPost verschickter Brief besitzt gesetzlich den
    > Status einer Postkarte. Ein weiteres Kriterium diese "Dienstleistung" nicht
    > zu Nutzen ist, das wenn ich einen Brief lösche, er immer noch in den
    > Datenbanken erhalten bleibt!

    Und wo ist dein Problem?
    glaubst du die Ämter haben nicht auch alle die Schreiben die die dir schichken noch irgendwo gesichert, so als nachweis...
    und auch Firmen gehen so einen Weg, man kennt ja die Post
    und dann kann auch jeder Brief an dich nachvollzogen werden...
    da reicht in den meisten Fällen ein "brechtigtes Interesse"...

  4. Re: Finger weg von DeMail / EPostBrief

    Autor: Dolly Pardon 13.10.10 - 20:36

    irgendwersonst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    (...)

    > Nur ein Brief per Einschreiben hat überhaupt eine juristische Bedeutung.

    Sicher?

    Witz ist ja das ich auch einen Brief mit einem leerem Blatt Papier verschicken kann.

    Soweit es mein (laienhaftes) Wissen betrifft sollte man daher, wenn es wasserdicht sein muss, Schreiben per Gerichtsvollzieher zukommen lassen und das Öffnen geschieht dann seinem Beisein.

    So als Privatpillepalleunterworfener haben mir bisher allerdings die diversen Varianten von Einschreiben ausgereicht. Vielleicht auch nur weil bisher nichts was das hätte kritisch werden können und ich musste so noch nie was beweisen.

  5. Unbedarfte Frage:

    Autor: Parrhäretiker 14.10.10 - 00:42

    quovadis schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nicht soviel Unsinn reden. Ein Brief gilt nicht als zugestellt, wenn Du ihn
    > zur Post aufgibst. Ein Brief gilt erst dann als zugegangen, wenn er im
    > Machtbereich des Empfängers ist und dieser unter normalen Umständen eine
    > Möglichkeit zur Kenntnisnahme hat... ähnliches gilt übrigens auch für
    > E-Mails.
    > Im Verkehr mit Behörden kann ein Brief als zugegangen (widerlegbar)
    > vermutet werden (innerhalb von 3 Tagen).

    Bisher muss im Zweifelsfall der Absender beweisen, dass der Brief einging. Beim De-Mail dreht sich das Verhältnis ja, weil das Erreichen elektronisch dokumentiert wird, oder?

  6. Re: Unbedarfte Frage:

    Autor: dx111ge 14.10.10 - 07:51

    richtig ;-) auch bei Einschreiben braucht man nen Zeugen über den Inhalt .....
    Nur diese ominöse Mail kann auch Sonntags zugestellt werden, da müsste die Kirche jetzt aber loslegen, allgemein (schauts einfach mal genau durch) hat man eine Schlechterstellung des Empfängers. So, jetzt darf jeder drüber nachdenken, wie das für Ihn passt.

    Ein Einschreiben darf die Post nicht öffnen und reinschauen (ich rede vom Normalfall, wohl wissend das die deutschen gerne mit den 0,001 % Restrisiko kalkulieren). Bei de mail dürfen sie schon, gibts eigentlich schon ne Preisliste wenn Creditreform alle Inhalte vom Finanzamt haben will ?

  7. Re: Unbedarfte Frage:

    Autor: quovadis 14.10.10 - 10:50

    @ topic

    eine rklärung gilt ja, wie gesagt, in verbindung mit der möglichkeit der kenntnisnahme als zugegangen und je nach usus gelten hier auch unterschiedliche maßstäbe. vor ein paar jahren galten sogar noch bis zu sieben tage um auf eine email zu reagieren, heutzutage muss teilweise mit einem zugang am selben tag gerechent werden. wobei hier auch wieder auf den einzelfall abzustellen ist.

    @lalaa

    tatsächlich bei strenger auslegeung ist mein erster post missverständlich ausgedrückt. ich meinte als frist nach 3 tagen zugegangen und nicht innerhalb. wenn wir aber schon bei spitzfindigkeiten sind: es ist sehr wohl eine regelvermutung und gilt auch als "grundsätzlich" zugegangen, nur im zweifel muss die behörde beweisen. dass sich die behörde auf davor berufen kann stand ja wie jetzt geklärt nicht zur debatte.

  8. Re: Unbedarfte Frage:

    Autor: Parrhäretiker 14.10.10 - 20:38

    Also verschlimmert De-Mail die Situation des Empfängers ipso facto nicht?

  9. Re: Unbedarfte Frage:

    Autor: quovadis 14.10.10 - 21:57

    Insgesamt steht der Empfänger meines Erachtens schlechter da als vorher... aber letzten Endes ist es auch egal, weil die De Mail nen ganz anderen Sinn und Zweck hat. Sie soll eben einen Teil der Kommunikation erleichtern, is ja nicht so, dass es jetzt keine Briefe mehr gibt...

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