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Für meinen Job unpassend.

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  1. Für meinen Job unpassend.

    Autor: JouMxyzptlk 19.04.23 - 00:01

    Niemand interessiert es wie viel ich arbeite. Es interessiert nur was an Kunden abgerechnet werden kann. Und das ist gut so. Für alle drei Seiten.

  2. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: der_wahre_hannes 19.04.23 - 06:42

    Dann erfasse halt nur das, was an den Kunden abgerechnet werden kann.

    Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst.

  3. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: Muntermacher 19.04.23 - 07:05

    Wie wäre es, wenn man verzichten könnte?

  4. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: scrumdideldu 19.04.23 - 07:38

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand interessiert es wie viel ich arbeite. Es interessiert nur was an
    > Kunden abgerechnet werden kann. Und das ist gut so. Für alle drei Seiten.

    Ich finde es immer interessant wie viele Angestellte bereit sind (zumindest Teile) des unternehmerischen Risikos zu tragen ohne im Gegenzug von den Vorzügen der Selbständigkeit zu profitieren.

    Dann hoffe mal dass Du nicht zu einem Kunden kommst der auf Arbeit vor Ort besteht. Dann geht nämlich in Deinem Modell die An- und Abfahrt zu Deinen Lasten (die Zeit der An- / Abreise bezahlt zumindest in der IT quasi kein Kunde außer evt. bei Kurzeinsätzen).

    Ebenso hoffe mal dass keine Zeit kommt in der Du mal nicht von einem Kunden gebucht bist.

    Was ist bspw. mit Arztbesuchen? Unter Tag ist das Arbeitszeit. Wird ja sicher nicht Richtung Kunde abgerechnet. Nimmst Du das auch auf Deine Kappe?

    Was ist mit der Zeit in der Du Weiterbildung betreibst?
    Was ist mit Zeit die für andere betriebliche Belange aufgewendet wird, die aber auch kein Kunde bezahlt? Bspw. ein Mitarbeitergespräch?
    Zeit für Vorstellungsrunden bei zukünftigen Kunden?

    So lange alles läuft sind Freiheiten natürlich toll. Sobald aber mal der Laden oder Du nicht mehr 100% rund laufen werden die Arbeitnehmerrechte (und damit Arbeitgeberpflichten) auf einmal auch für Dich wichtig werden.

  5. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: Bermuda.06 19.04.23 - 08:16

    JouMxyzptlk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Niemand interessiert es wie viel ich arbeite. Es interessiert nur was an
    > Kunden abgerechnet werden kann. Und das ist gut so. Für alle drei Seiten.

    Du widersprichst dich in einem Satz. Es interessiert wie viel du an den Kunden abrechnest. Wenn du weniger arbeitest wird weniger abgerechnet.

    Wenn das deinen AG interessiert, bist du in einer starken Kontrollituation

    Wenn du nicht arbeitest und trotzdem Stunden abrechnest betrügst du. Und wenn das auffliegt bist du deinen Job los oder der Auftraggeber merkt irgendwann dass Input und Output nicht mehr passt.

    PS: ein AG interessiert sich nie für die Arbeitzeit wenn er sich sicher ist, dass der AN mehr als 40 Stunden leistet und es zu seinem Vorteil ist. Wenn der AG merkt dass konstant zu wenig gearbeitet wird, kehrt das Interesse schnell zurück



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.23 08:18 durch Bermuda.06.

  6. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: grumbazor 19.04.23 - 09:51

    Inwiefern hängen Output und vor dem Rechner abgesessene Stunden zusammen?

    OP wird in kurzer Zeit gute Arbeit leisten, 2-3h als einen Tag abrechnen, der Kunde freut sich über gute Qualität eines motivierten Auftragnehmers, der Scheff übers gute Geld. Davon ab möchte ich gern mal den Kopfarbeiter sehen, der dauerhaft 8h täglich hochkonzentriert arbeiten kann. 95% derer die von sich behaupten das zu können belügen nur sich und andere.

  7. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: der_wahre_hannes 19.04.23 - 10:03

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Davon ab möchte ich gern mal den Kopfarbeiter sehen, der dauerhaft 8h täglich hochkonzentriert arbeiten kann. 95% derer die von sich behaupten das zu können belügen nur sich und andere.

    Das ist zwar richtig, hat aber mit elektronischer Zeiterfassung rein gar nichts zu tun.

    Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst.

  8. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: Bermuda.06 19.04.23 - 10:06

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Inwiefern hängen Output und vor dem Rechner abgesessene Stunden zusammen?
    >
    > OP wird in kurzer Zeit gute Arbeit leisten, 2-3h als einen Tag abrechnen,
    > der Kunde freut sich über gute Qualität eines motivierten Auftragnehmers,
    > der Scheff übers gute Geld. Davon ab möchte ich gern mal den Kopfarbeiter
    > sehen, der dauerhaft 8h täglich hochkonzentriert arbeiten kann. 95% derer
    > die von sich behaupten das zu können belügen nur sich und andere.

    Das ist aber eine sehr einseitige Entwicklerperspektive!

    Ich möchte als Unternehmen nur das bezahlen, was auch geleistet wurde. Und ich möchte bei stundenbadierter Abrechnung nicht dafür bezahlen, dass der Entwickler 40% der bezahlten Zeit deinem Hobby nachgeht.

    Und das nur weil der Entwickler denkt, dass er so hyper produktiv ist und viel schneller als andere. Wie war das noch mal, dass 80% der Leute sich immer besser als Durchschnitt halten?

    Wie dem auch sei, als Auftraggeber würde ich den Vertrag sofort kündigen

  9. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: grumbazor 19.04.23 - 10:39

    Du glaubst doch nicht ernsthaft dass du mehr Leistung bekommen wirst. Arbeit nimmt sich die Zeit die man ihr gibt. Lässt du den armen Menschen nun 8h eingesperrt wird sich die Produktivität nicht erhöhen, im Gegenteil wird der Mitarbeiter frustriert, wird ausfallen oder abwandern.

  10. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: wiesi 19.04.23 - 10:55

    Mann kann aber auch 2-3 Stunden Arbeitszeit elektronisch erfassen.
    Und aber trotzdem x Geld vom Kunden verlangen.

    Bei der Erfassung geht's ja nur darum um nachzuweisen das du nicht unter dem Mindestlohn bist.
    Wenn du 40 Stunden bezahlt bekommst und das innerhalb von 10 Stunden schaffst ist's ja toll.
    Kannst ja dann auch mal mit deinem Chef reden, das wenn du mehr Geld bekommst auch mehr Projekte machst.

    Aber kurz um ich weiß nicht was so schlimm an einer Arbeitszeiterfassung ist wenn man nicht kpl. Blödsinn treibt und seinen Arbeitgeber von vorn bis hinten verarscht.

  11. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: der_wahre_hannes 19.04.23 - 11:26

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >Lässt du den armen Menschen nun 8h eingesperrt

    Was hast du nur immer mit deinem "einsperren"? Warum denkst du, eine Zeiterfassung würde es unmöglich machen, mal früher Feierabend zu machen?

    Anti-Auto-Hetzender Egomane und einer der Gründe, warum Autohasser und Klimakleber kein Verständnis in der Bevölkerung finden. Nur dass ihr Bescheid wisst.

  12. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: Bermuda.06 19.04.23 - 11:39

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du glaubst doch nicht ernsthaft dass du mehr Leistung bekommen wirst.
    > Arbeit nimmt sich die Zeit die man ihr gibt. Lässt du den armen Menschen
    > nun 8h eingesperrt wird sich die Produktivität nicht erhöhen, im Gegenteil
    > wird der Mitarbeiter frustriert, wird ausfallen oder abwandern.

    Ich arbeite gerne mit Menschen zusammen, die realistische Aufwände kalkulieren und diese dann in Rechnung stellen. Wenn jemand besonders gut und effizient arbeitet zahle ich auch gerne hohe Stundensätze. Mir ist es auch egal, ob diese Leute die Arbeit um 10 Uhr im Büro erledigen oder abends in Thailand im Café arbeiten, solange Output und Kosten stimmen

    Aber ich bezahle keine Dienstleister dafür, dass sie 50% der bezahlten Zeit rumchillen, weil sie es für eine übermäßig hohe Belastung halten 8 Stunden am Tag zu arbeiten.

    Daher wundert es auch nicht, dass genau diese Leute für Vertrauensarbeitszeit sind



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 19.04.23 11:42 durch Bermuda.06.

  13. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: Renegade3349 19.04.23 - 12:15

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du glaubst doch nicht ernsthaft dass du mehr Leistung bekommen wirst.
    > Arbeit nimmt sich die Zeit die man ihr gibt. Lässt du den armen Menschen
    > nun 8h eingesperrt wird sich die Produktivität nicht erhöhen, im Gegenteil
    > wird der Mitarbeiter frustriert, wird ausfallen oder abwandern.
    Dann ist das doch ganz einfach:
    Wenn dir die Rechnung zu hoch erscheint, dann wird nachverhandelt oder du musst dir einen anderen Dienstleister für die Entwicklung suchen.
    Wenn dir die geleistete Arbeit den Preis wert ist, dann kann dir doch egal sein, wie lange der Entwickler daran gesessen hat. Hauptsache Ergebnis und Preis passen zusammen.

    Und zu Hobby: Ich würde gerne nachvollziehen können, wie viel Zeit ich als Hobby mit Themen verbracht habe, die nachher Arbeitsrelevant waren und meine Arbeitsgeschwindigkeit erhöht haben, da ich das Thema schon kannte :)
    Dann könnte ich einige Stunden zusätzlich abrechnen. Andererseits habe ich das einmal sogar auf Schulung gebucht, weil ich im Hobby quasi einen Versuchsaufbau gemacht habe, der mir ein Standardvorgehen für die Arbeit gebracht hat.

  14. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: cperrin88 19.04.23 - 16:08

    So ist es.

    Ich verstehe wirklich nicht was hier die "Vertrauensarbeitszeit" verbietet. Wenn irgendwer ein Problem damit hat, wenn die Arbeitszeit schwarz auf weiß erfasst ist, dann war es wohl doch keine Vertrauensarbeitszeit.

  15. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: Jogri 19.04.23 - 17:56

    grumbazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du glaubst doch nicht ernsthaft dass du mehr Leistung bekommen wirst.
    > Arbeit nimmt sich die Zeit die man ihr gibt. Lässt du den armen Menschen
    > nun 8h eingesperrt wird sich die Produktivität nicht erhöhen, im Gegenteil
    > wird der Mitarbeiter frustriert, wird ausfallen oder abwandern.

    Macht f3nn die Arbeit so wenig Spaß?
    Oder ärgert du dich über das niedrige Gehalt w3il statt Leistunh wenig Arbeit über viel Zeit gestreckt wird?
    Wenn ich mit meinen Aufgaben fertig bin hol ich mir neue bis der Tag fertig ist. Anschließend nehm ich die hohe Zahl erledigten Aufgaben (oder wenige komplexe Aufgaben) fürs nächste Gehaltsgespräch. Hat bisher gut funktioniert.

  16. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: tribal-sunrise 19.04.23 - 21:59

    > (die Zeit der An- / Abreise bezahlt zumindest in der IT quasi kein
    > Kunde außer evt. bei Kurzeinsätzen).

    OT: Ich weiß ja nicht mit was für merkwürdigen Firmen Du bislang zu tun hattest aber ich kenne exakt keine Firma die ihren Kunden die Anfahrt schenkt. I.d.R. vereinbart man gerade bei Projekten, Trainings usw. Tagespauschalen in die selbstverständlich Kosten für An- und Abfahrt, Hotel usw. einkalkuliert sind. Bei kleineren Projekten evtl. mal nach Aufwand und mit Anfahrtspauschale je nachdem wie man auch regional aufgestellt ist sonst kann es dann bei weiten Anfahren natürlich mal leichte Nachteile geben. Normalerweise kalkuliert man aber so dass sich das in Summe über alle Einsätze wieder ausgleicht …

  17. Re: Für meinen Job unpassend.

    Autor: JouMxyzptlk 19.04.23 - 22:12

    Bermuda.06 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du widersprichst dich in einem Satz. Es interessiert wie viel du an den
    > Kunden abrechnest. Wenn du weniger arbeitest wird weniger abgerechnet.

    Nennt sich Effizienz. Typisches Beispiel: Dinge welche auf andere art etliche Manntage benötigen werden auf weniger als einen Tag gekürzt. Kunde zahlt glücklich einen ganzen Manntag oder zwei ganze Manntage weil die Kosten, welche sonst entstanden wären, Faktor drei, hier und da auch im Bereich von Faktor zehn wären.
    Mit Hirnschmalz also meine Zeit gespart und Teile des Tages auf anderes verwendet. Arbeitgeber macht glücklich die Rechnung, Kunde ist auch glücklich, und Nachaufträge kommen dann automatisch.
    Triple-Win Situation.

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