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It's all about the money, money, money...

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  1. It's all about the money, money, money...

    Autor: marvin42 28.03.12 - 18:15

    Mehr ist es schlicht und ergreifend nicht und GEMA will einfach viel zu viel haben!
    Das sagt doch schon der Satz, wo sie sich über die Einnahmen in anderen Ländern beschweren. Ja liebe GEMA das ist aber eben die Marktwirtschaft usw.

    Ich war eine Zeitlang auch sehr genervt, aber irgendwann habe ich angefangen mit Proxies zu arbeiten und finde es heute gar nicht mehr weiter schlimm. Wenn das Video in D nicht verfügbar ist, mein Gott 2 Sekunden später habe ich einen Proxy und es geht. Was juckt mich da noch die GEMA mit ihren lächerlichen Forderungen, Google hat recht, nicht jedes Video hat Werbung drin usw. wieso sollen sie dann auch per Stream zahlen, wenn sie selber kein Geld dran verdienen. Deren Schilderung finde ich wesentlich logischer als die der GEMA.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.03.12 18:18 durch marvin42.

  2. Re: It's all about the money, money, money...

    Autor: Everesto 28.03.12 - 19:02

    Ähm mit Verlaub (und obwohl ich selbst aus anderen Gründen die Gema hasse) aber das ist eine doch sehr verzerrte Sicht.

    > Mehr ist es schlicht und ergreifend nicht und GEMA will einfach viel zu
    > viel haben!
    Da würde ich eher sagen: Youtube will nichts zahlen.
    0,00019 ¤ pro Stream, das ist einfach nur elendige Abzocke.
    Youtube macht Kohle mit dem Content, und will nichts davon an die geben, die den Content machen.

    > Das sagt doch schon der Satz, wo sie sich über die Einnahmen in anderen
    > Ländern beschweren. Ja liebe GEMA das ist aber eben die Marktwirtschaft
    > usw.
    Daß andere vor der Übermacht von Google eingeknickt sind, heißt nicht, daß jeder sich damit abfinden sollte, für 0,00019 ¤ pro Stream von Youtube abgezockt zu werden. Der Hinweis auf Marktwirtschaft ist genauso deplaziert wie zu behaupten, deutsche Arbeiter sollten sich mit dem Gehalt von chinesischen Foxconn-Arbeitern abspeisen lassen und dürften nicht ein angemessenes Gehalt fordern

    > Google hat recht, nicht jedes Video hat
    > Werbung drin usw.
    > wieso sollen sie dann auch per Stream zahlen, wenn sie
    > selber kein Geld dran verdienen.
    Wie naiv bist du denn? wenn Google an Youtube kein Geld verdienen würde, dann hätte Google nicht Youtube für 1,65 Milliarden Dollar gekauft.
    Aber unabhängig davon: wieviel Google daran verdient ist doch hier gar nicht die Frage, sondern was die angemessene Vergütung pro Stream ist. Wenn irgendein Sharehoster einfach alle Musik kostenlos selbst _ohne_ Werbeeinnahmen zur Verfügung stellen würde, dann würde sich daraus ein Schaden für die Künstler ergeben. Man kann nicht einfach die Werke von anderen zum Download oder Streaming anbieten, ohne die Künstler fair zu entlohnen, und 0,00019 ¤ ist nicht fair, sondern einfach nur elendige üble Abzocke.

  3. Re: It's all about the money, money, money...

    Autor: marvin42 28.03.12 - 19:48

    Abzocke?
    Sie sollen lieber froh sein, dass sie nichts an Google zahlen müssen, denn diese Plattform bietet vor allem den neuen und auch alten Künstler eine Möglichkeit sich halbwegs günstig zu vermarkten.
    Ich wähle extra günstig, weil Google sicherlich an der Werbung das Geld verdient, aber eben die Künstler auch nicht wirklich abzockt, wie GEMA z.B.

    Die Künstler behalten doch auch ihre Rechte und wenn sie kein Bock haben, dann haben sie halt kein und das Zeug fliegt eben raus. Viel wichtiger ist aber für die Künstler und weitere Kunstschaffende, dass sie ein beinahe unbegrenztes Publikum haben und vor allem bei der jüngeren Generation können sie sehr viele neue Fans gewinnen und diese werden langfristig auch wieder Geld in die Kasse spülen. Den seien wir Mal ehrlich, die älteren Herrschaften gehen ja über kurz oder lang über den Jordan.

    Seit Youtube gibt es wie gesagt vor allem für die neuen Künstler, die auch schon gerne unter dem Vertrag bei einem Label sein können, eine Plattform für die Vermarktung.
    Das wollen zwar noch einige nicht ganz verstehen, aber die Wege über das Internet sind ehe nicht mehr aufzuhalten, da können sie die Videos oder sonst was sperren, bringt nicht mehr.

    Ich persönlich kenne einige Leute, die zuerst bei Yotube nach Videos/Musik vom Künstler X schauen, gefällt es ihnen, dann kaufen sie sich über iTunes oder teils noch im Geschäft die Musik. Ohne Youtube kann man heute kaum noch was anhören, es gibt Märkte, da gibt es nur noch die CD-Abteilung, aber keine Möglichkeit diese vorher anzuhören.

    Ich bin nicht naiv, ich bin aber im 21sten Jahrhundert angekommen, was ich von anderen Leuten bei weitem nicht behaupten kann!

  4. Re: It's all about the money, money, money...

    Autor: brat 29.03.12 - 13:39

    marvin42 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Abzocke?
    > Sie sollen lieber froh sein, dass sie nichts an Google zahlen müssen, denn
    > diese Plattform bietet vor allem den neuen und auch alten Künstler eine
    > Möglichkeit sich halbwegs günstig zu vermarkten.
    > Ich wähle extra günstig, weil Google sicherlich an der Werbung das Geld
    > verdient, aber eben die Künstler auch nicht wirklich abzockt, wie GEMA z.B.
    >
    > Die Künstler behalten doch auch ihre Rechte und wenn sie kein Bock haben,
    > dann haben sie halt kein und das Zeug fliegt eben raus. Viel wichtiger ist
    > aber für die Künstler und weitere Kunstschaffende, dass sie ein beinahe
    > unbegrenztes Publikum haben und vor allem bei der jüngeren Generation
    > können sie sehr viele neue Fans gewinnen und diese werden langfristig auch
    > wieder Geld in die Kasse spülen. Den seien wir Mal ehrlich, die älteren
    > Herrschaften gehen ja über kurz oder lang über den Jordan.
    >
    > Seit Youtube gibt es wie gesagt vor allem für die neuen Künstler, die auch
    > schon gerne unter dem Vertrag bei einem Label sein können, eine Plattform
    > für die Vermarktung.
    > Das wollen zwar noch einige nicht ganz verstehen, aber die Wege über das
    > Internet sind ehe nicht mehr aufzuhalten, da können sie die Videos oder
    > sonst was sperren, bringt nicht mehr.
    >
    > Ich persönlich kenne einige Leute, die zuerst bei Yotube nach Videos/Musik
    > vom Künstler X schauen, gefällt es ihnen, dann kaufen sie sich über iTunes
    > oder teils noch im Geschäft die Musik. Ohne Youtube kann man heute kaum
    > noch was anhören, es gibt Märkte, da gibt es nur noch die CD-Abteilung,
    > aber keine Möglichkeit diese vorher anzuhören.
    Mag es vll. irgendwo geben solche Leute, ich kenne nur Leute die das nicht tun...

    >
    > Ich bin nicht naiv, ich bin aber im 21sten Jahrhundert angekommen, was ich
    > von anderen Leuten bei weitem nicht behaupten kann!

    Du bist vll. bei der "alles muss umsonst sein" Mentalität angekommen mehr nicht.
    Und wenn du schon so großherzig dabei bist zu fordern dass irgendwelche Konzerne festlgen dürfen was man an Lohn bekommen darf, fordere ich mal dass du nicht mehr als nen Stindenlohn von 10 Cent bekommst. Alles andere wäre ja wucher und ich könnt dich nicht als sklave verhöckern...

  5. Re: It's all about the money, money, money...

    Autor: Trollversteher 29.03.12 - 13:55

    >Du bist vll. bei der "alles muss umsonst sein" Mentalität angekommen mehr nicht. Und wenn du schon so großherzig dabei bist zu fordern dass irgendwelche Konzerne festlgen dürfen was man an Lohn bekommen darf, fordere ich mal dass du nicht mehr als nen Stindenlohn von 10 Cent bekommst. Alles andere wäre ja wucher und ich könnt dich nicht als sklave verhöckern...

    Richtig. Und wenn er sich dann beschwert, sagen wir ihm: "Tja, das ist halt Marktwirtschaft, Selber Schuld, wenn Du mit solchen Wuchervorstellungen kommst. Die chinesischen Arbeiter haben sich auch mit ihrem Arbeitgeber auf diesen Lohn geeinigt, warum machst Du jetzt hier so einen Stress?"

  6. Re: It's all about the money, money, money...

    Autor: albion 30.03.12 - 10:27

    mal abseits davon gedacht: GEZ ? mir fehlt zwar komplett das hintergrundwissen dazu und ich bin auch einer der eigentlich nicht gerne zahlt, es aber dann doch tut, alleine schon um dem penetranten generve der besagten institution zu entgehen; aber kann man denn nicht irgendwie bei der kommenden "haushaltspauschale" an die gez ein paar euronen draufschlagen, mit denen dann der ganze käse beruhigt wird und jeder halbwegs glücklich ist inklusive dem viewer, der dann endlich beruhigten gewissens und ohne aufregung alle videos kucken kann?
    nachdem sogar der BR schon mehrmals bei mir vorbeigekommen ist und (ehrlich gesagt auf nicht gerade clevere art und weise) infos bzgl. meiner geräte einholen wollte und ich mich gefragt habe, warum zum teufel der BR diese infos nicht bei der GEZ einholt, da diese dort eh schon hinterlegt sind, kann es doch nicht so schwer sein, die kohle dementsprechend auch an die GEZ "weiterzuleiten". oder so?

    ________________________________________________________________
    "Trink ein Glas Wein, das verlangsamt deine Reflexe" - Alf

  7. Re: It's all about the money, money, money...

    Autor: albion 30.03.12 - 12:17

    albion schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mal abseits davon gedacht: GEZ ? mir fehlt zwar komplett das
    > hintergrundwissen dazu und ich bin auch einer der eigentlich nicht gerne
    > zahlt, es aber dann doch tut, alleine schon um dem penetranten generve der
    > besagten institution zu entgehen; aber kann man denn nicht irgendwie bei
    > der kommenden "haushaltspauschale" an die gez ein paar euronen
    > draufschlagen, mit denen dann der ganze käse beruhigt wird und jeder
    > halbwegs glücklich ist inklusive dem viewer, der dann endlich beruhigten
    > gewissens und ohne aufregung alle videos kucken kann?
    > nachdem sogar der BR schon mehrmals bei mir vorbeigekommen ist und (ehrlich
    > gesagt auf nicht gerade clevere art und weise) infos bzgl. meiner geräte
    > einholen wollte und ich mich gefragt habe, warum zum teufel der BR diese
    > infos nicht bei der GEZ einholt, da diese dort eh schon hinterlegt sind,
    > kann es doch nicht so schwer sein, die kohle dementsprechend auch an die
    > GEZ "weiterzuleiten". oder so?


    im letzten satz bitte "GEZ" durch "GEMA" ersetzen. ups..

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