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Kreis Nordvorpommern Rügen

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  1. Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: VDSLKiste 28.12.18 - 08:45

    Ja hier wird löblicherweise gefördert Glasfaser verlegt bis ins Haus aber nur in Gebieten die noch unterhalb von 30 Mbit versorgt sind.

    Das ist natürlich richtig und gerecht aber gleichzeitig wird auch in bereits mit VDSL versorgten Gebieten neue Glasfaser bis zum Haus verbuddelt. Einen kostenlosen Hausanschluss(oder überhaupt einen) gibt es aber nicht.

    Hier wird also gefördert Kabel verbuddelt und wenn das Projekt abgeschlossen ist kann man sich für ein "kleines" Endgelt den Hausanschluss legen lassen. Praktisch kein Ü50er wird sich kostenpflichtig einen Hausanschluß legen lassen nur um Glasfaser zu bekommen. Den meisten ist nicht im geringsten klar was 10 Mbit oder 100 Mbit überhaupt bedeuteten.

    Also auch auf lange Sicht kein vernünftige Versorgung mit Glasfaser ausser der Hausbesitzer denkt an die Zukunft. Schade

  2. Re: Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: dingolupi 28.12.18 - 09:06

    Wir eiern hier in VR aktuell mit Hybrid umher. Und können es kaum erwarten über die DSLlight zu kommen per Glasfaser. Aber mit dem Hybrid Anschluss werden wir die Zeit überdauern können.
    Homeoffice kann dann kommen. Ruhig auf dem Acker wohnen, und Homeoffice hat was.

  3. Re: Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: 3dgamer 28.12.18 - 09:13

    Das stimmt alles. Allerdings wird die Glasfaser-für-alle Diskussion m. M. etwas zu hitzig geführt.

    Wer einmal Hauptverantwortlich einen Glasfaseranschluss für ein Firmenobjekt organisiert hat, wird die Problematik verstehen. Versteht mich nicht falsch, Vecotring statt Glasfaser ist ziemlich sicher oft falsch, aber leider manchmal wohl die einzig mögliche Entscheidung (die dann leider von der Telekom als einziges Argument kommt).

    Es gibt baulich schlicht und ergreifend Situationen, die eine Neuverlegung von Glasfaser erschweren oder unmöglich machen.

    Zum Beispiel liegt ein Objekt, für das wir Glasfaser benötigten direkt hinter einem Bahndamm. Auf der anderen Seite war Glasfaser bereits im Boden. Durch den Bahndamm? Keine Chance.
    Also den langen Weg über Zufahrt, Privatgelände, Brücke und Fluss. Die Realisierung hat 5 Monate gedauert und Invest von über 25k (was wenig ist) und per 5-Jahresvertrag subventioniert wurde.

    An einem anderen Objekt war es einfacher, aber leider waren die benachbarten Firmen nicht interessiert. Als wir fertig waren (Gehweg aufgerissen) kam dann der nächste doch auf den Trichter, Glasfaser haben zu wollen. Diesmal Trenching (oder wie das heißt) = Fahrbahn "einritzen". Dann ein paar Monate danach kam der nächste und es ging über die Kanalisation. Hätte man alles einfacher haben können. Jetzt sind in dem Gebiet von den vielleicht 30 Firmen max. 5 per Glasfaser angebunden. Jeder weitere heißt -> irgendwas aufbuddeln/.... Kann ja auch nicht im Sinne des Erfinders sein.

  4. Re: Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: VDSLKiste 28.12.18 - 10:25

    Na deshalb wird doch nun zumindest in NVP großflächig in bisher unterversorgten Gebieten FTTH ausgebaut. Einige Popeldörfer wurden bereits angeschlossen. Sehr löblich wie ich finde und vermutlich die einzige Lösung abgeschiedene Dörfer und Kleinstädte Zukunftssicher zu verkabeln.

    Das nun in mittelgroßen Städten bereits VDSL verfügbar ist und 100 Mbit aktuell sicher Top sind...ein paar Jahre noch dann ist das auch nur noch Modemgeschwindigkeit.

    Ich bin gespannt was die Vermieter in den ganzen Neubaublock Siedlungen machen werden. Da müssen ja sämtliche Wohnungen neu verkabelt werden.

  5. Re: Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: KloinerBlaier 28.12.18 - 11:25

    Wenn das Netz in staatlicher Hand wäre, könnte man ähnlich wie bei den Straßenausbaubeiträgen die Bürger verpflichten, zu zahlen.

    Ob das so clever ist - sei erstmal nachrangig. Aber zumindest könnten sich viele Leute erstmal nicht ausschließen und dann im Nachhinhein alles wieder aufreißen lassen.

    Was die Vermieter betrifft könnten die ja auch einfach FTTB betreiben. Was ja auch erstmal nichts schlechtes ist.

    Achso: Straßenausbaubeiträge ist glaube ich Ländersache (?), in NRW dürfen Kommunen einen Teil der Kosten für Straßenbau auf die Anlieger umlegen. Hier sind es für Anliegerstraßen deftige 80%.

  6. Re: Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: dingolupi 28.12.18 - 12:01

    In MV sind Straßenbaubeträge 2019 Geschichte. Dafür ging Grunderwerb nach oben.

  7. Re: Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: KloinerBlaier 28.12.18 - 12:10

    Ganz ehrlich - kann ich gerne mit Leben, auch mit höheren Grundsteuern kein Problem. Hätte dann u.A. den Vorteil, dass die Kosten in die Nebenkosten mit rein könnten.

    Was die Grunderwerbssteuer betrifft sind wir hier in NRW ja auch bereits bei 6,5%.

    Alle Kosten sind für mich kalkulierbar, neue Heizung, neues Dach, neuer Anstrich. Sowohl was die Höhe der Kosten betrifft, den Zeitpunkt der Investition, als auch die Tatsache, ob ich es überhaupt mache!

    Und dann kommt diese Willkür der Straßenausbaubeiträge. Es gibt Anliegerstraßen, die vom Zustand mehr als in Ordnung waren: Neu machen. Einfach weil die Nutzungsdauer erreicht wurde.
    Gleichzeitig habe ich Straßen, da muss man seit 10 Jahren ums Auto und den Bescheid bangen - kommt und tut sich nichts. Wie passt das zusammen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 28.12.18 12:11 durch KloinerBlaier.

  8. Re: Kreis Nordvorpommern Rügen

    Autor: Paule 28.12.18 - 13:43

    VDSLKiste schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ja hier wird löblicherweise gefördert Glasfaser verlegt bis ins Haus aber
    > nur in Gebieten die noch unterhalb von 30 Mbit versorgt sind.
    >
    > Das ist natürlich richtig und gerecht aber gleichzeitig wird auch in
    > bereits mit VDSL versorgten Gebieten neue Glasfaser bis zum Haus
    > verbuddelt. Einen kostenlosen Hausanschluss(oder überhaupt einen) gibt es
    > aber nicht.
    >
    > Hier wird also gefördert Kabel verbuddelt und wenn das Projekt
    > abgeschlossen ist kann man sich für ein "kleines" Endgelt den Hausanschluss
    > legen lassen. Praktisch kein Ü50er wird sich kostenpflichtig einen
    > Hausanschluß legen lassen nur um Glasfaser zu bekommen. Den meisten ist
    > nicht im geringsten klar was 10 Mbit oder 100 Mbit überhaupt bedeuteten.
    >
    > Also auch auf lange Sicht kein vernünftige Versorgung mit Glasfaser ausser
    > der Hausbesitzer denkt an die Zukunft. Schade

    Na und?

    Dann bestellt man als Käufer oder Erbe so eines älteren Hauses halt FTTH und zahlt die ca. 1000 Euro Einmalig, damit das Kabel von der Straße bis ins Haus kommt.
    Als Mieter einigt man sich halt mit dem Hausbesitzer, dass man das selber zahlt und ggf. anteilig erstattet bekommt, falls man früher als zB 5 Jahre wieder auszieht.

    Im Vergleich zum Wert der Immobilie ist der Betrag für den späteren Anschluss doch gering.

    Viele Leute bei denen derzeit noch kein FTTH Ausbau in Sicht ist und die das dringend haben wollen wären bestimmt bereit so einen Betrag zu bezahlen, wenn es dann flott FTTH gibt.

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