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man kann es nicht häufig genug wiederholen

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  1. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: SanderK 04.01.19 - 22:27

    Streite ich nicht ab und kenne ich. Sonst wäre ich auch bei 50 Mbit geblieben.
    Es muss es einen halt Wert sein. Zumindest unsere Bank geht auch mit ISDN Geschwindigkeit noch gut.
    Ja, Webseiten sind Aufgeblasen, meist eher die Werbespots, aber auch hier langt noch unter 1 Gbit oder?
    Es muss was gehen, ich sehe nur Zweifel in der Freiwilligkeit der Leute. Soll heißen, ohne Zwang wird sich da auf beiden Seiten nicht viel Bewegen.
    Mein lokaler Versorger hat mir ja für die nächsten 5 Jahre abgesagt ;-)

  2. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 05.01.19 - 11:23

    Niemand hat bestritten, das derzeit noch die meisten Pages einigermaßen zufriedenstellend reagieren. Aber die Umstellung auf GF-Netz ist ja auch nicht in einem Jahr erledigt.
    Nur. Je später mit der konsequent geplanten und koordinierten Umstellung begonnen wir, und diesen Zustand haben wir leider derzeit noch lange nicht, desto länger dauert die vollständige Umstellung.
    Warum muss aller Traffic von den Providern über DE-CIX ausgeetauscht werden. Gemeinde- und Kreisweite Netze können auch über mehrere Stichleitungen untereinander vermeshed werden. Zentrale PoPs in Oberzentren über den DE-CIX angebunden sorgen für den weiteren Ausbau ... Koordinierte Netzstruktur ist gefragt! Davon merke ich aber derzeit nichts, weil nur punktuell mal hier, ... mal da ... mal dort GF-Netze errichtet werden.

    Und zwar nicht nur von der Telekom sondern alle Provider miteinander!

  3. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: SanderK 05.01.19 - 11:42

    Du Erkennst das Problem. Wenn es hinter den Anschlüssen, keine dicken Leitungen gibt. Hilft die dicke Leitung bei Kunden auch nix.
    Da könnte der Staat auch Ansätzen und zwischen den Hochschulen dicke Leitungen legen, mit mehr Kapazität für den freien Markt. An jeder oder jeder größeren auch einen neutralen Knoten installieren, für den Austausch. Würde der Forschung helfen und den Markt. War ja ganz am Anfang nicht viel anders.

  4. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 05.01.19 - 12:31

    Wer sich nur einen Hauch mit Netzwerken beschäftigt, dem sollte dieses Problem sofort auffallen.
    Ob und in wieweit die Provider untereinander solche Dinge wie Meshes und lokale CIX absprechen bekommt man als Aussenstehender ja nicht mit. Aber es entsteht bei mir der Eindruck das solche Absprachen und Koordination nicht stattfindet. Insbesondere eben, weil der Um- und Ausbau auf Glasfaser so im Flickenteppich-Verfahren erfolgt.

  5. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: /mecki78 07.01.19 - 14:14

    x-beliebig schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Infrastruktur muss Aufgabe des Staates sein.

    Und warum ist dann überall dort auf der Welt wo der Staat das macht die Infrastruktur nur mittelmäßig bist schlecht und überall dort wo sie privat ist befriedigend bis sehr gut? Du willst bundesweite Infrastruktur, also das Großbauprojekt alles Großbauprojekte, in die Hand der Leute geben, die regelmäßig bei Großbauprojekten ihr komplettes Versagen demonstrieren (Elbphilharmonie, Stuttgart 21, Berliner Flughafen und das sind nur die bekanntesten Beispiele)? Damit dann FTTH doppelt so lange dauert wie nötig und dreimal so viel am Ende uns alle gekostet hat und dennoch schlechter sein wird als das, was die privaten geliefert hätten? Nein, das sehe ich nicht so. Du siehst die Probleme, aber zu ziehst die völlig falschen Schlüsse daraus. Statt die Probleme zu lösen willst du mit dem Vorschlaghammer einfach alles kaputt hauen und bei Null anfangen.

    /Mecki

  6. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Faksimile 07.01.19 - 18:34

    Nur mal so nebenbei gefragt: Nenn uns doch mal "private Projekte" in vergleichbarer Größenordnung (Investitionvolumen/Umfang der Arbeiten), bei denen 1. eine vollständige Kalkulation schon am Anfang veröffentlicht worden ist und 2. diese Kalkulation auch mit max. einstelliger prozentualer Abweichung nach Fertigstellung des Gesamtprojektes in der Nachkalkulation auch zutraf.

  7. Re: man kann es nicht häufig genug wiederholen

    Autor: Prokopfverbrauch 08.01.19 - 13:43

    SanderK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du Erkennst das Problem. Wenn es hinter den Anschlüssen, keine dicken
    > Leitungen gibt. Hilft die dicke Leitung bei Kunden auch nix.
    > Da könnte der Staat auch Ansätzen und zwischen den Hochschulen dicke
    > Leitungen legen, mit mehr Kapazität für den freien Markt. An jeder oder
    > jeder größeren auch einen neutralen Knoten installieren, für den Austausch.
    > Würde der Forschung helfen und den Markt. War ja ganz am Anfang nicht viel
    > anders.

    Naja im Backbone Bereich liegt Deutschlandweit schon massenhaft Dark fibre, die nur darauf wartet genutzt zu werden. Es ist ja oft so, das Backbonekabel mit mehr als 100 Fasern verlegt worden sind, die dann vll ne Auslastung von 10-50% haben. Leider wird, da Privatwirtschaft, halt das Backbone gerne mal überbucht anstatt die Kapazitäten zu erweitern. Weil auch wenn die Fasern liegen, müsste man ja dann mehr Miete zahlen und aktive Einrichtung, Multiplexer etc. In der Praxis werden ja auch lieber 100 Gig über eine Faser gejagt, anstatt mehrere Fasern zur Bündelung zu nehmen.

    Das Großprojekt BER hat auch deswegen versagt, da private Kontraktoren beschissen haben.

    Und die privatsierung der Autobahn läuft ja auch super... da gibt es ja ein schönen Fall (A1 Mobil)

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