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  5. › Glasfaser: FTTH-Ausbau, ohne dass…

Ehemaliger Telekom-Manager

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  1. Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: DerDy 06.12.17 - 21:40

    Tatsächlich hat bei dem Projekt die Telekom indirekt mitgewirkt, zumindest ein ehemaliger Manager:
    http://www.lch.de/eichenzell-modell-glasfaser-fuer-jedes-haus/
    > Mit Hilfe von Beratern, darunter dem früheren Landrat Georg Gorrissen (61) aus Bad
    > Segeberg (Schleswig-Holstein) als Projektleiter, einem früheren Telekom-Manager
    > und einem Steuerberater, hat die Gemeinde ein Modell entwickelt, das das
    > Problem vom Ende her anpackt – vom Endverbraucher.

    Dann hat das Projekt viele Helfer und Angels gehabt. Die Gemeinde hat bereits vorher Leerrohre in die Straßen verlegen lassen und übernimmt die Kosten bzw den Kredit in Höhe von 10 Mio Euro für den Netzausbau. Ein Pächter zahlt dann 20 Jahre lang diesen Kredit ab.

    Hier sieht man ganz klar den Unterschied zu anderen Gemeinden. Der Bürgermeister hat früh (2011) erkannt, das ein schnelles Netz Vorteile bringt. Noch heute halten ja viele Gemeinden 30Mbit/s für völlig ausreichend. Dank Fördergelder werden aber dann auch in den nächsten Jahren keine weitere Investitionen dort erfolgen.

    Und neben der Einsicht mit der Gemeinde braucht es auch Kunden, die den Anschluss buchen. Eine Quote von 60% ist doch super, während die bundesdurchschnittsquote von 25% kaum Investoren hervorlockt.

    Ob wie im Teaser behauptet, dass das Netz ganz entspannt aufgebaut wurde, hmm. Einfach mal die Pressemitteilungen der letzten Jahre lesen. Es war schon spannend.

  2. Re: Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: Hantilles 06.12.17 - 22:51

    Soso, ein ehemaliger Telekom-Manager also. Aber eben nicht nur.

    In Georg Gorrissens Amtszeit als Landrat fällt ganz signifikant die PWachstumsphase von wilhelm.tel, als Tochter der Stadtwerke in Norderstedt im LK Bad Segeberg in dieser Zeit ein Pionier im Bereich FTTB und FTTH und genau das eben mit der entsprechenden politischen Rückendeckung.

    Manchmal gewinnt man ja den Eindruck, dass in diesem Land nur die Telekom Breitbandnetze bauen könnte. Oder zumindest dass manche einen das glauben lassen wollen. Aber zum Glück ist das ja da draußen zumindest ein kleines bisschen abwechslungsreicher …

  3. Re: Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: DerDy 06.12.17 - 23:32

    Ja, da hast du Recht. Ich schreibe auch immer wieder, das z.B. zurzeit rund 23 Provider Vectoring ausbauen. Dann kommen noch so manche Statwerke und Glasfaser Provider dazu. Der Breitbandausbau ist eine sehr aufwendige Angelegenheit und kann nicht über wenige Monaten erfolgen.

    Sowohl ein Unternehmen als auch ein Verband kann nicht überall aggieren. Darum ist es doch besser, wenn die Provider mehr zusammen arbeiten. Zurzeit strecken viele Provider ihre Fühler und Hände aus, wird Zeit, dass man diese ergreift.

    Tjo und bei mir baut(te) nur einer aus.

  4. Re: Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: plutoniumsulfat 07.12.17 - 01:09

    Reicht doch. Wozu braucht man 3 verschiedene gleiche Fasern im Haus?

    Volkswirtschaftlicher Wahnsinn.

  5. Re: Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: Squirrelchen 07.12.17 - 03:15

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reicht doch. Wozu braucht man 3 verschiedene gleiche Fasern im Haus?
    >
    > Volkswirtschaftlicher Wahnsinn.

    Oh ja, 3 Drähte sind "volkswirtschaftlicher" Totalschaden... Aber bitte, hol dir weiterhin im Halbjahrestakt ein neues Handy...

    Mitbewerber waren noch NIE schlecht für den Kunden. Also echte Mitbewerber und nicht irgendwelche Hansel, die sich letzten Endes über die letzten 20 Cent streiten und dies in "6 Monate X¤ und dann XXXXX¤" überbieten, weil Sie den Rest sowieso wieder nur an einen Magenta gefärbtes T förmiges Männchen überweisen dürfen.

    ------------------
    Bitte nicht so schnell schreiben, hier gibt es auch Langsamleser!

    Es grüßt,
    Dat Hörnchen

  6. Re: Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: mrgenie 07.12.17 - 07:57

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Reicht doch. Wozu braucht man 3 verschiedene gleiche Fasern im Haus?
    >
    > Volkswirtschaftlicher Wahnsinn.


    Es gibt Vertragstechnischer Wettbewerb und Netzanschlusswettbewerb und Technologiewettbewerb und...

    Der Vertragstechnischer Wettbewerb ist quasi was die Telekom will. Eine Leitung 1 Monopol und 1 Unternehmen das immer kassiert:'die Telekom'

    Das ist kein echter Wettbewerb. Egal bei wem Sie buchen, die Entgelte gehen immer an die Telekom.

    Dann hat man Wettbewerb der Netze wenn die Anbieter deren eigene Netze ausbauen. Da sieht es ganz anders aus, dann bekommt man auch mehr und schnelleren Ausbau.

    Und nicht zuletzt Wettbewerb der Technologien. Glasfaser hat die Nase vorn, im Moment. Aber kann sich natuerlich aendern. Ich finde es jedenfalls unprofessionell vom "Netz der Zukunft" zu reden. Wer weiss wohl was die Zukunft bringt?

    Vielleicht kommen gleich nach 5G ganz neuartige Technologien wodurch Daten durch die Luft versandt werden koennen die nicht mal Glasfaser schafft.

    Wer von uns kann in die Zukunft schauen.

    Die Telekom behauptet immer wieder sie kann in die Zukunft schauen und weiss alles! Sie weiss ganz genau wie die Erde in 20 oder 30 Jahren aussieht und damit hat fuer mich die Telekom abgetan und nimm ich sie nicht serious

  7. Re: Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: RicoBrassers 07.12.17 - 08:02

    Squirrelchen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Reicht doch. Wozu braucht man 3 verschiedene gleiche Fasern im Haus?
    > >
    > > Volkswirtschaftlicher Wahnsinn.
    >
    > Oh ja, 3 Drähte sind "volkswirtschaftlicher" Totalschaden... Aber bitte,
    > hol dir weiterhin im Halbjahrestakt ein neues Handy...
    >
    > Mitbewerber waren noch NIE schlecht für den Kunden. Also echte Mitbewerber
    > und nicht irgendwelche Hansel, die sich letzten Endes über die letzten 20
    > Cent streiten und dies in "6 Monate X¤ und dann XXXXX¤" überbieten, weil
    > Sie den Rest sowieso wieder nur an einen Magenta gefärbtes T förmiges
    > Männchen überweisen dürfen.

    Es geht nicht darum, dass Wettbewerb schlecht wäre. Aber es wäre günstiger und effizienter, wenn sich die Provider ihre Leitungen teilen würden. Und eben nicht, dass die Telekom die "Fremdleitungen" mit eigenen Leitungen überbaut.

    Stichwort: "Open Access".
    Denn das fördert den Wettbewerb, weil dann auch Provider ohne eigene Kabel in dem Bereich aktiv werden können.

  8. Re: Ehemaliger Telekom-Manager

    Autor: grorg 07.12.17 - 11:55

    mrgenie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Vielleicht kommen gleich nach 5G ganz neuartige Technologien wodurch Daten
    > durch die Luft versandt werden koennen die nicht mal Glasfaser schafft.
    >
    > Wer von uns kann in die Zukunft schauen.

    Jeder der die Grundlagen von Physik versteht.

    Glasfaser bietet über 100GB/s pro Faser, verlegt werden immer mehrere Fasern in einem Kabel. Bevor wir an die Grenzen von Glasfaser stoßen wird noch einige Zeit vergehen. Funk ist Shared Medium, damit wirst du nie an Glasfaster rankommen wenn alle versorgt werden müssen.

    Und rate mal, mit was die Funkmasten angebunden sind? Glasfaser ....

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