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  5. › Glasfaser/Koaxial: Telekom startet…
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Mhm...

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  1. Re: Mhm...

    Autor: chefin 03.03.16 - 15:12

    Andrej553 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Auch DSL ist ein shared medium, nur an einer späteren Stelle, so dass
    > es leichter upgradebar ist.
    > Wird aber trotzdem nicht gemacht.
    >
    > In meiner alten Wohnung habe ich damals 16k bestellt, angekommen sind
    > 17,irgendwas.
    > 5 Jahre später waren es nur noch ~12.

    Und das lag am Backbone? Den merkst du nicht, wenn der bremst kommen bei dir immer noch scheinbar 17Mbit an lt Sync, aber du kannst nur 10Mbit real übertragen. Allerdings gibt es mehr solcher Engstellen entlang des Internets. Keine Leitung ist dauerhaft deutlich unter 100% last. Überall wird wird hier von einer überbuchung und geringen Gleichzeitigkeit ausgegangen. Übrigens auch beim Kabelnetz. Die Kopfstationen sind genauso mit Glasfaser angebunden wie die Telekom VDSL-Kisten. Wird dann an der Kopfstation aufgrund einer Auslastung des Kabels eine weitere Kopfstation dazwischen benötigt wird für die kein neues Glasfaser gelegt sondern auf das vorhandene drauf geroutet. Und schon kommt es auch dort u Engpässen. Diese aber ZUSÄTZLICH zu den Überbuchungen am Kabel-Strang.

    Und man weis das Kabel deutlich stärker überbucht als Telekom. Weil Telekom sowieso großzügig Reserven legt und so bei Lastproblemen lediglich eine Faser auflegt und zuschaltet, was in wenigen Stunden erledigt ist von einem Mann.

  2. Re: Mhm...

    Autor: pioneer 03.03.16 - 15:16

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom ist doch gerade massiv dabei das Netz auszubauen. Kein anderer
    > Provider ist so aktiv bei der Sache.
    > Also einfach mal gedulden...

    Soll das ein Witz sein? Netcologne betreibt im Kölner Einzugsgebiet von Bonn bis Dormagen und Frechen bis Bergisch Gladbach mehr Glasfaseranschlüsse, als die Telekom in ganz Deutschland.

    So sieht massiver Ausbau aus: https://www.google.de/webhp?sourceid=chrome-instant&ion=1&espv=2&ie=UTF-8#q=netcologne+Glasfaserausbau+site:onlinekosten.de

    Die Telekom verplempert nur Steuergelder für winzige Fortschritte und hält 50 Mbit/s für die Zukunft: https://www.golem.de/news/50-mbit-s-telekom-schliesst-netzausbau-projekt-in-brandenburg-ab-1603-119523.html



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.16 15:20 durch pioneer.

  3. Re: Mhm...

    Autor: Maj_Tom 03.03.16 - 15:19

    Das liegt u.a. am SOLI.
    Denn dieser fließt von West nach Ost, was dazu führt, das Ostdeutsche Gemeinden eher das Geld haben in Infrastruktur zu investieren und Westdeutsche nicht.
    Das soll jetzt hier keine Neid-Debatte um den Soli werden, sondern ist rein der Hinweis, warum im Osten teilweise Investitionen stattfinden können.

  4. Re: Mhm...

    Autor: pioneer 03.03.16 - 15:32

    Bayer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nur das Kabel ein Shared Medium ist und die Bandbreite runter geht, wenn
    > aktuell viele darauf Daten empfangen. Bei VDSL kommt bei dir immer die
    > Bandbreite an (natürlich anhängig von der Cu-Leitungslänge)


    Was in eure "VDSL ist dediziert und Cable nicht"-Köpfe einfach nicht rein will, ist, dass ihr ab dem Verteilerkasten auch alle auf einem Shared Medium hängt, das natürlich insofern überbucht ist, so dass ihr von euren VDSL-Anschlüssen auch nicht alle gleichzeitig mit Full Speed saugen könntet.

    Bei Kabelanbietern hängt es davon ab, wie die Segmente aufgeteilt sind, was natürlich, wie die Glasfaser dahinter, eine Mischkalkulation ist. Oder glaubst Du, dass ein VDSL-Verteilerkasten, der 200 Kunden á 50 MBit/s bedient, mit 10 GBit/s am Backbone hängt? Tut er nämlich nicht.

    Auch beim Kabel rückt die Glasfaser immer näher an den Kunden und liegt oft schon im Bordstein vor dem Haus. Überlastet oder nicht überlastetet hängt einzig und völlig unabhängig von der Technologie davon ab, ob der Anbieter bei seiner Mischkalkulation knausert oder nicht.

  5. Re: Mhm...

    Autor: 946ben 03.03.16 - 15:32

    pioneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die Telekom ist doch gerade massiv dabei das Netz auszubauen. Kein
    > anderer
    > > Provider ist so aktiv bei der Sache.
    > > Also einfach mal gedulden...
    >
    > Soll das ein Witz sein? Netcologne betreibt im Kölner Einzugsgebiet von
    > Bonn bis Dormagen und Frechen bis Bergisch Gladbach mehr
    > Glasfaseranschlüsse, als die Telekom in ganz Deutschland.
    >
    > So sieht massiver Ausbau aus:
    > www.google.de#q=netcologne+Glasfaserausbau+site:onlinekosten.de
    >
    > Die Telekom verplempert nur Steuergelder für winzige Fortschritte und hält
    > 50 Mbit/s für die Zukunft: www.golem.de


    Das ist ja wunderbar. Also.. Wenn man dort wohnt.
    Die Telekom hingegen hat circa 100 Orte und Gemeinden auf der Roadmap für dieses Jahr (ist keine genaue Angaben, hab letztens das Dokument gesehen, finde es aber nicht mehr). Und das deutschlandweit.

    Leute, das ist nicht alles so einfach. Rom konnte man nicht an einem Tag erbauen. Und jeder Anbieter steht vor der selben frage: einige Orte sehr stark mit Glasfaser ausbauen und alle Gelder dort verbraten, oder aber eine große Masse halt mit etwas weniger, aber immerhin etwas, ausbauen. Die Telekom tut halt letzteres. Fakt ist aber: beides haben könnt ihr nicht. Ich würde ja sowas sagen wie "macht es doch besser", aber das wäre in der Situation unrealistisch. Aber im Endeffekt ist es das selbe Prinzip.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.16 15:34 durch 946ben.

  6. Re: Mhm...

    Autor: pioneer 03.03.16 - 15:45

    946ben schrieb:

    > Leute, das ist nicht alles so einfach. Rom konnte man nicht an einem Tag
    > erbauen.

    Natürlich ist das nicht einfach. Aber wenn die Telekom nicht 20 Jahre lang geschlafen hätte, könnte sie längst fertig sein. Aber die Telekom schafft es im FTTH-Ranking 2016 überhaupt das erste Mal aufzutauchen, weil vorher in Prozent nicht messbar. Das kann man drehen und wenden, wie man will, das ist einfach oberpeinlich.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.16 15:46 durch pioneer.

  7. Re: Mhm...

    Autor: 946ben 03.03.16 - 16:06

    pioneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Natürlich ist das nicht einfach. Aber wenn die Telekom nicht 20 Jahre lang
    > geschlafen hätte, könnte sie längst fertig sein. Aber die Telekom schafft
    > es im FTTH-Ranking 2016 überhaupt das erste Mal aufzutauchen, weil vorher
    > in Prozent nicht messbar. Das kann man drehen und wenden, wie man will, das
    > ist einfach oberpeinlich.

    Ja da hast du auf der einen Seite auch recht. Aber 10 von diesen 20 Jahren war der Ruf nach mehr auch nicht wirklich laut. In anderen Ländern ist halt auch einfach das Netz besser verteilt und liegt nicht in der Hand einer Firma. In anderen Ländern gibt es mehr als einen Anbieter, der ausbaut. Hier in Deutschland wollen ja alle immer nur bei der Telekom anmieten, statt selbst bauen.
    Und deshalb hat die Telekom ein riesiges Netz, auf das sich Millionen von Leuten verlassen. Das auszubauen ist auch einfach schwer, kompliziert und langwierig.
    Die Telekom tut ja ihr bestes, indem sie versucht mit möglichst geringem Aufwand möglichst viel rauszuholen. Und das ist nun mal derzeit mit VDSL gegeben. Die Telekom kann ja nicht hingehen und nächste Woche in ganz Deutschland mal fix die Straßen aufreißen und Glasfaser reinlegen.

    Glasfaser uns FTTH mögen zwar zukunftssicher sein. Aber der Ausbau ist einfach zu aufwendig. Deshalb stützt sie Telekom auch so sehr auf VDSL. Es ist die einzige Möglichkeit. Man geht halt Schrittweise vor. Man will erst mal alle auf einen Stand bringen, mit dem man arbeiten kann - und das sind 50k auf jeden Fall. Mehr BRAUCHT man derzeit als Privatperson nicht. Auch wenn man natürlich gerne mehr hätte.

    Wenn das erledigt ist, kann man immer noch nach höheren Zielen greifen.

  8. Re: Mhm...

    Autor: Wanupafu 03.03.16 - 16:15

    Maj_Tom schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das liegt u.a. am SOLI.
    > Denn dieser fließt von West nach Ost, was dazu führt, das Ostdeutsche
    > Gemeinden eher das Geld haben in Infrastruktur zu investieren und
    > Westdeutsche nicht.
    > Das soll jetzt hier keine Neid-Debatte um den Soli werden, sondern ist rein
    > der Hinweis, warum im Osten teilweise Investitionen stattfinden können.

    Mein Beispiel ist im Osten Deutschlands, hier finden mitnichten Investitionen ins Breitband statt.
    Der Soli ist nicht zweckgebunden, die Einnahmen daraus übersteigen schon die getätigten Investitionen, was mit dem Rest passiert musst Schäuble fragen.

  9. Re: Mhm...

    Autor: Ojemine 03.03.16 - 17:08

    Nö gibt halt Gemeinden die werden selber aktiv:
    Hier haben es die Stadtwerke gemacht und machen der Telekom massiv konkurenz
    https://www.swn-glasfaser.de/privatkunden/nett-gebiete/uebersichtskarte/

    Aber auch in den Dörfern wurde massiv getrommelt, damit die kritische Masse für den Ausbau zusammen kommt.

    Gerade auf dem Land hilft warten nix, die Gemeinden haben sich gekümmert und sind aktiv geworden.

  10. Re: Mhm...

    Autor: Andrej553 03.03.16 - 17:14

    Ich habe nie behauptet, das Kabel das nicht auch tun würde. Sondern nur an meinem Beispiel gezeigt, dass auch DSL ein Shared Medium ist, welches auch überbucht wird.

    An welcher Stelle genau der Engpass ist, weiß ich natürlich nicht, da müsste man mit einem Techniker sprechen der die Daten hat, aber dass die maximale Geschwindigkeit im laufe der Jahre weniger wurde dank immer mehr Kunden in meinem Gebiet ist eine Tatsache.



    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und das lag am Backbone? Den merkst du nicht, wenn der bremst kommen bei
    > dir immer noch scheinbar 17Mbit an lt Sync, aber du kannst nur 10Mbit real
    > übertragen. Allerdings gibt es mehr solcher Engstellen entlang des
    > Internets. Keine Leitung ist dauerhaft deutlich unter 100% last. Überall
    > wird wird hier von einer überbuchung und geringen Gleichzeitigkeit
    > ausgegangen. Übrigens auch beim Kabelnetz. Die Kopfstationen sind genauso
    > mit Glasfaser angebunden wie die Telekom VDSL-Kisten. Wird dann an der
    > Kopfstation aufgrund einer Auslastung des Kabels eine weitere Kopfstation
    > dazwischen benötigt wird für die kein neues Glasfaser gelegt sondern auf
    > das vorhandene drauf geroutet. Und schon kommt es auch dort u Engpässen.
    > Diese aber ZUSÄTZLICH zu den Überbuchungen am Kabel-Strang.
    >
    > Und man weis das Kabel deutlich stärker überbucht als Telekom. Weil Telekom
    > sowieso großzügig Reserven legt und so bei Lastproblemen lediglich eine
    > Faser auflegt und zuschaltet, was in wenigen Stunden erledigt ist von einem
    > Mann.

  11. Re: Mhm...

    Autor: Labbm 03.03.16 - 17:19

    JohnD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bayer schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nur das Kabel ein Shared Medium ist und die Bandbreite runter geht, wenn
    > > aktuell viele darauf Daten empfangen. Bei VDSL kommt bei dir immer die
    > > Bandbreite an (natürlich anhängig von der Cu-Leitungslänge)
    >
    > Nur das mein Kabel Anschluss 24/7 volle Leistung bringt, während über die
    > Backup Telekomiker Leitung abends nix mehr geht. Das hab ich noch nie
    > verstanden.

    Das kann ich bestätigen.
    Wie ich schon öfter schrieb, hier waren die rufe locker 10 Jahre laut aus den Reihen der Anwohner und der Gemeinde endlich mal was zu tun. Die Gemeinde bot den Telekomikern auch schon an alle baukosten zu übernehmen. Wollten sie nicht, zu teuer. Dann kam (zu dem Zeitpunkt noch) Kabel Deutschland, hat in der ganzen Region sein Netz modernisiert und zack ging es von instabilen 384kbit der Telekom auf Absolut stabile 100mbit im Kabelnetz. Das läuft hier jetzt seit ca 4 Jahren ohne das kleinste Problem, und der größte Teil der Bewohner sind inzwischen zu Kabel gewechselt (das liegt hier fast in jedem Haus), der andere Teil die kein Kabel im Haus liegen haben sind auf eine Funk-lösung mit ca 20mbit umgestiegen.

    Jetzt ratet mal von wem die vielen rosa jammerbriefe sind die wir oft im Briefkasten haben.
    Selbst schuld Telekom, wenn man jahrelang schläft und geizt wird man zurecht abgestraft vom endkunden.

  12. Re: Mhm...

    Autor: M.P. 03.03.16 - 17:55

    Spätestens an den unterdimensionierten Peering Points der Telekom fängt die Überbuchung an ;-)

    (Nicht daß da Unitymedia viel besser wäre....)

  13. Re: Mhm...

    Autor: M.P. 03.03.16 - 18:00

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wird dann an der
    > Kopfstation aufgrund einer Auslastung des Kabels eine weitere Kopfstation
    > dazwischen benötigt wird für die kein neues Glasfaser gelegt sondern auf
    > das vorhandene drauf geroutet. Und schon kommt es auch dort u Engpässen.
    > Diese aber ZUSÄTZLICH zu den Überbuchungen am Kabel-Strang.
    >

    Also - wenn man das Kabelsegment in zwei gleich große Kabelsegmente splittet, für die abgeteilte Hälfte eine neue Kopfstation aufbaut - danach sind die beiden Hälften genauso überbucht, wie das vorherige doppelt so große Segment????

    Und es gibt keine Glasfaser, die mehr als die für zwei DOCSIS Segmente notwendige Datenrate stemmen würde?

    Wenn Kundengewinnung so einfach wäre, würde mich Unitymedia vielleicht etwas weniger anrufen....



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.16 18:02 durch M.P..

  14. Re: Mhm...

    Autor: Ovaron 03.03.16 - 18:51

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt Menschen, die gedulden sich bald seit 20 Jahren auf das Upgrade....

    Es gibt auch Menschen, die sitzen seit bald 20 Jahren in den Trümmern ihrer Hütte die der Wirbelsturm weggeweht hat und warten darauf das Entwicklungshelfer kommen und ihnen eine neue Hütte bauen.

    Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

  15. Re: Mhm...

    Autor: tomatentee 03.03.16 - 19:52

    Auch nur theoretisch, ab DSLAM ist DSL auch shared Medium...und grade in den Abendstunden merkt man das...ich sag nur youtube.

    Bei KD kann ich auch um 20:00 youtube in 1080p60 gucken...das geht bei der Telekom mit Glück mal nachts um 3. Sonst gibts halt nur 360 Gammelstream.

  16. Re: Mhm...

    Autor: JohnD 03.03.16 - 20:09

    tomatentee schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch nur theoretisch, ab DSLAM ist DSL auch shared Medium...und grade in
    > den Abendstunden merkt man das...ich sag nur youtube.
    >
    > Bei KD kann ich auch um 20:00 youtube in 1080p60 gucken...das geht bei der
    > Telekom mit Glück mal nachts um 3. Sonst gibts halt nur 360 Gammelstream.

    Wenn es mal nur YouTube wäre. Diverse wichtigere Sachen funktionieren Abends und teilweise generell sehr Bescheiden. Die Telekom verlangt von den Rechenzentren leider abstruse Beträge für gute Anbindungen.

  17. Re: Mhm...

    Autor: sedremier 03.03.16 - 20:23

    946ben schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > . Man will erst mal alle auf einen Stand bringen, mit dem man arbeiten kann -
    Ähm? Nein? Nur die lukrativsten Gegenden werden weiter ausgebaut.

    > 50k auf jeden Fall. Mehr BRAUCHT man derzeit als Privatperson nicht.
    Zu einer Zeit in der das ZDF langsam in Richtung HD Stream geht? Und dann ist da ja noch, dass zwischen Haushalt und Person einfach ein riesen Unterschied besteht.

    > Wenn das erledigt ist, kann man immer noch nach höheren Zielen greifen.
    Könnte. Konjunktiv. Wird nicht.

  18. Re: Mhm...

    Autor: Labbm 03.03.16 - 20:54

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Es gibt Menschen, die gedulden sich bald seit 20 Jahren auf das
    > Upgrade....
    >
    > Es gibt auch Menschen, die sitzen seit bald 20 Jahren in den Trümmern ihrer
    > Hütte die der Wirbelsturm weggeweht hat und warten darauf das
    > Entwicklungshelfer kommen und ihnen eine neue Hütte bauen.
    >
    > Mein Mitleid hält sich in Grenzen.

    Es gibt auch Kinder die in ner dreckigen schlammlache verhungern - das ist doch kein Argument.
    Wenn es danach geht dürfte niemand von uns egal welche Missstände zur Sprache bringen.

  19. Re: Mhm...

    Autor: DerDy 03.03.16 - 21:32

    Andrej553 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein. Auch DSL ist ein shared medium, nur an einer späteren Stelle, so dass
    > es leichter upgradebar ist.
    > Wird aber trotzdem nicht gemacht.
    >
    > In meiner alten Wohnung habe ich damals 16k bestellt, angekommen sind
    > 17,irgendwas.
    > 5 Jahre später waren es nur noch ~12.
    Wenn du konstant 12MBit/s bekommen hast, dann lag es vermutlich weniger am "überbuchen" der Leitung, vielmehr kann es einen Störer gegeben haben. Das kann z.B. schon die Waschmaschine beim Nachbarn sein oder Korrosion an einer Kontaktstelle der Telefonleitung bei dir im Keller.

    pioneer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soll das ein Witz sein? Netcologne betreibt im Kölner Einzugsgebiet von
    > Bonn bis Dormagen und Frechen bis Bergisch Gladbach mehr
    > Glasfaseranschlüsse, als die Telekom in ganz Deutschland.
    >
    > So sieht massiver Ausbau aus:
    > www.google.de#q=netcologne+Glasfaserausbau+site:onlinekosten.de
    >
    > Die Telekom verplempert nur Steuergelder für winzige Fortschritte und hält
    > 50 Mbit/s für die Zukunft
    Du bringst hier einiges durcheinander. Was netcologne vorrangig zwischen Bonn und Dormagen ausbaut ist zwar Glasfaser, aber hier ist FTTC gemeint, also Vectoring. Siehe Pressemitteilung, letzter Absatz: https://www.netcologne.de/ueber-uns/unternehmen/presse/mitteilung/9792/
    FTTB gibt es bei netcologne fast nur in der Kölner City und dort auch nur deswegen, weil der "Besitzer" der netcologne, die RheinEnergie (ehem. GEW Köln) ihre Leerrohre zur Verfügung stellt. Dort können dann für minimale Kosten Glasfaserleitungen durch Köln gepustet werden (Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/NetCologne#Eigene_Netzinfrastruktur).

    Aber was netcologne angeht, so kooperieren sie bereits seit einigen Jahren mit der Telekom zusammen:
    https://www.netcologne.de/ueber-uns/unternehmen/presse/mitteilung/7659/

  20. Re: Mhm...

    Autor: pioneer 03.03.16 - 23:00

    DerDy schrieb:

    > Du bringst hier einiges durcheinander. Was netcologne vorrangig zwischen
    > Bonn und Dormagen ausbaut ist zwar Glasfaser, aber hier ist FTTC gemeint, also Vectoring.

    Ich bringe nichts durcheinander. Was ich geschrieben habe stimmt unabhängig davon, dass Netcologne auch einen bunten Technologiemix einsetzt, wo es nötig ist und die Glasfaser (noch) nicht direkt im Haus liegt. Ich wohne im dörflichen Kölner Rand-Stadteil Volkhoven/Weiler nun wirklich fernab der City und die Faser liegt im Keller. Lediglich im Haus geht es noch weiter per DOCSIS, auch damit Kabelfernsehen angeboten werden kann, was die Eigentümergemeinschaft so gewünscht hat.

    FTTC ist mit Vectoring gleichzusetzen ist außerdem falsch. FTTC bedeutet nur, dass die Faser bis zum Bordstein liegt. Ob es von dort mit ADSL, VDSL, Vectoring oder DOCSIS weiter geht, geht aus dem Begriff nicht hervor und muss zusätzlich spezifiziert werden. Netcologne hat alle diese Technologien im Programm und schaltet oft eine schlechtere (manchmal auch über eine TAL der Telekom), bis die bessere verfügbar ist.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.03.16 23:02 durch pioneer.

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