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Welche Technik? GPON oder PtP

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  1. Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: Sputnik24 08.05.18 - 15:05

    Und welche Technik wird verwendet? GPON, also wieder shared, oder echtes und zukunftsfähiges PtP?

  2. Re: Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: SliderBOR 08.05.18 - 15:46

    Soweit ich weiß verbaut die Telekom nichts anderes als GPON.

  3. Re: Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: Dwalinn 08.05.18 - 15:50

    Soweit ich weiß verwendet die Telekom GPON. Klar das ist geteilt, die Frage ist ab wann spürt der Kunde das auch.
    Gerade in Wohngegenden wird man noch lange genug Bandbreite haben und bis es dann knapp wird muss das Kabel vielleicht eh wieder ausgetauscht werden. Auf alle fälle spart man erstmal bei GPON.

  4. Re: Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: Sputnik24 08.05.18 - 15:55

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich weiß verwendet die Telekom GPON. Klar das ist geteilt, die Frage
    > ist ab wann spürt der Kunde das auch.
    > Gerade in Wohngegenden wird man noch lange genug Bandbreite haben und bis
    > es dann knapp wird muss das Kabel vielleicht eh wieder ausgetauscht werden.
    > Auf alle fälle spart man erstmal bei GPON.


    Kommt wohl auf das Splitverhältnis an und was pro Faser hinterm Knoten durchgeht. Früher oder später wird es am seine Grenzen kommen. Wenn man schon alle Straßen aufreißt, sollte man auch PtP legen.

  5. Re: Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: Dwalinn 08.05.18 - 16:43

    Klar an den grenzen ist es irgendwann. Die frage ist ob man mit aktiver Technik dann nicht doch ein paar Jahre ruhe hat. Das Kabel soll ja nur 30-40 Jahre im Boden halten bis eh ein Austausch fällig wird.

    Ich hatte mal gehört das bei der Telekom pro Faser max. 32 Teilnehmer sind, das wären dann im Worst Case 75 Mbit pro Teilnehmer in der Realität wird es aber noch eine weile dauern bis so ein Worst Case auch mal eintrifft. Selbst riesen Spiel würden die Leitung in kurzer Zeit wieder frei machen und beim Streaming wird nach 8k nicht so schnell was neues kommen (außer VR vielleicht).

    Zudem sind über TWDM-PON schon jetzt 40 Gb/s pro Faser möglich. Im Endeffekt ist es immer eine Frage des Preises, ich schätze mal der Weg der Telekom ist erstmal ganz okay, höchstens im Gewerbegebiet sollte man vll doch lieber gleich auf PtP setzen.

  6. Re: Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: /mecki78 08.05.18 - 17:26

    Sputnik24 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und welche Technik wird verwendet? GPON, also wieder shared, oder echtes
    > und zukunftsfähiges PtP?

    Du weißt schon, dass der Nachfolger vom aktuellen G-PON (2,5 Gbit/s Down und 1,25 Gbit/s Up pro Ader) heute schon existiert, oder? Der heißt 10G-PON (10 Gbit/s Down, 2,5 Gbit/s Up pro Ader), ist ein Standard bereits seit 2010, nutzt exakt die gleiche Verkabelung, man muss dazu also nur die Endgeräte auf beiden Seiten tauschen, die passiven Splitter unter der Straße müssen auch nicht getauscht werden und jetzt kommt das beste, man kann G-PON und 10G-PON sogar zeitgleich auf der gleichen Ader nutzen, die stören sich also nicht und man muss daher nicht alle Nutzer auf einmal umstellen, sondern ein paar können z.B. nach wie vor bei G-PON bleiben, während andere bereits 10G-PON nutzen. Und selbst 10G-PON reizt ja die PON Netze bei weiten nicht aus, da wird auch schon am Nachfolgestandard gebastelt, vielleicht wird es 100G-PON.

    Bei G-PON ist die Verteilung in der Regel fest, anderes als bei Kabel-Fernsehen. Da steht schon bei der Planung fest wie viele Leute an einer Ader hängen und auch wer genau an welcher Ader hängt. Das wird danach eigentlich nicht mehr verändert. Der Vorteil von PON ist, dass das Netz komplett Passiv ist. Aktiv sind nur die Endgeräte, alles dazwischen wie Verteiler usw. sind komplett passiv, brauchen also keinen Strom, produzieren keine Abwärme und sind komplett wartungsfrei und können daher auch tief unter einer Straße vergraben werden, weil da muss in der Regel nie wieder jemand ran. Das macht diese Netze sehr wirtschaftlich zu verlegen. Und trotz der Tatsache, das alles passiv ist, sind Distanzen von 20 km überhaupt kein Thema. Die maximale Aufteilung, die in Deutschland genutzt wird ist 1-zu-32, und das ist aber schon eine Ausnahme, man plant eigentliche immer für 1-zu-16 und verlegt mindestens genug Reserveadern, um auf 1-zu-8 runter gehen zu können. Ohne G-PON müsstest du 8x so viele Kabel verlegen. Schau dir doch mal die schwarzen Monster an, die die verlegen in größeren Städten wo FTTH gebaut wird, und dann stell dir vor, das bräuchtest du jetzt 7 weitere male daneben.

    Und irgendwo ist das Netz immer Shared. Ob es jetzt schon im Wohnhaus shared ist, erst beim Outdoor-DSLAM erst bei der Vermittlungsstelle oder erst im Backbone. Jede Kette ist nur so schwach wie ihr schwächstes Glied und G-PON wird ganz sicher auf absehbare Zeit hier nicht das schwächste Glied sein. Was nützt es dir, wenn du mit 250 km/h bis zur Autobahn fahren kannst und dort dann 2 Stunden im Vollstau stehst bei max. 30 km/h? Kein Outdoor DSLAM der Telekom hat auch nur im Ansatz eine Anbindung, die ausreichen würde, um alle VDSL Nutzer zeitgleich mir ihrer maximalen Bandbreite zu versorgen. Schon wenn nur etwa 10-20% der VDSL Nutzer ihre Bandbreite maximal Auslastung wollen, ist die Anbindung eines Outdoor DSLAMs schon bei 100%. Du hast nichts davon, dass du mit 200 Mbit/s zum DSLAM kommst, wenn du dir ab da die Bandbreite mit allen anderen teilen musst und hier nur noch maximal 40 Mbit/s für dich übrig sind, weil dann bekommst du auch nur 40 Mbit/s. Du würdest dann auch nur 40 bekommen, wenn deine Anbindung 10 Gbit/s zum DSLAM wären.

    /Mecki



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.18 17:33 durch /mecki78.

  7. Re: Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: /mecki78 08.05.18 - 17:33

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich hatte mal gehört das bei der Telekom pro Faser max. 32 Teilnehmer sind,
    > das wären dann im Worst Case 75 Mbit pro Teilnehmer

    "Max." heißt "maximal". In der Regel sind es nur 16. Man splittet 1-zu-16 und plant sogar für 1-zu-8. 1-zu-32 wird nur gemacht, wenn alles andere zu aufwendig, teuer oder kompliziert wäre und kommt z.B. bei großen Wohnhäusern (Hochhäusern) oder Wohnanlagen schon mal zum tragen, aber bei kleinen Wohnhäuser mit max. 4-6 Mietparteien pro Haus wird man 1-zu-16 verlegen. G-PON würde übrigens sogar eine 1-zu-64 Aufspaltung erlauben, wenn das Eingangsignal stark genug ist.

    Und dann ist das G-PON, mit 2,5 Gbit/s pro Ader. Aber es gibt seit 2010 bereits 10G-PON, das schafft 10 Gbit/s pro Ader. Es arbeitet auf exakt den gleichen Adern und mit den gleichen Splittern, sprich, man muss dazu nur die Endgeräte tauschen, sonst nichts und es stört G-PON nicht, man kann tatsächlich beides zeitgleich auf der gleiche Ader betreiben, man muss also nicht alle Nutzer auf einer Ader auf einmal umstellen. Und auch mit 10G-PON sind wir noch nicht am Ende angekommen.

    /Mecki

  8. Re: Welche Technik? GPON oder PtP

    Autor: Dwalinn 08.05.18 - 17:51

    Daher habe ich ja auch von max. und worst case gesprochen ;-)

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