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  5. › Glasfaser: Stadtwerke bieten 1 GBit/s…

Peering ist die Frage

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  1. Peering ist die Frage

    Autor: Oktavian 05.03.17 - 16:49

    Der Preis ist ja nett, aber was nützt es, wenn das Peering mies ist? Im eigenen AS der Stadtwerke wird das super laufen, aber wer spricht mit denen an welchem Peering Punkt mit welcher Bandbreite? Gibt es da Informationen?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 05.03.17 16:50 durch Oktavian.

  2. Re: Peering ist die Frage

    Autor: Gunah 05.03.17 - 17:15

    hmmm wenn man sich zu NDIX mal in der peeringdb anschaut, uff
    https://www.peeringdb.com/ix/85

  3. Re: Peering ist die Frage

    Autor: thorben 05.03.17 - 17:27

    Magst du das evtl. erläutern?
    Mir als Laie fehlen da eindeutig deutsche Einträge, wie zB denix oder sowas?
    Aber ich hab da nur Zehntelwissen...

  4. Re: Peering ist die Frage

    Autor: Oktavian 05.03.17 - 17:30

    > hmmm wenn man sich zu NDIX mal in der peeringdb anschaut, uff
    > www.peeringdb.com

    Das war zu befürchten, viele Mini-Peerings von 1G in die Niederlande, alle im gleichen /16 Netz. Die leiten wohl kaum weiter, sondern dafür spielt NDIX Durchleiter. Das einzige, mit dem es relevant weitergehen könnte, ist die Verbindung zu IsiConneXion mit 3 mal 1G. Hinter dem ein oder anderen AS liegt vielleicht nochmal ein Peering mit 1G, keine wirklich relevante Bandbreite.

    Mutige Anbindung, selbst für ein Unternehmen, das nur auf Geschäftskunden zielt. Wenn zehn Kunden was mehr runterladen, ist das Netz komplett dicht.

  5. Re: Peering ist die Frage

    Autor: Oktavian 05.03.17 - 17:32

    > Magst du das evtl. erläutern?
    > Mir als Laie fehlen da eindeutig deutsche Einträge, wie zB denix oder
    > sowas?

    Das ist das Problem. Es gibt nur dünnes Peering in die Niederlande. Wenn man die Peerings etwas weiter verfolgt, wird es nirgendwo wirklich pralle, verliert sich in Schleifen.

    Man wird sich schwer tun, die 1G-Leitung im Tagesbetrieb auszulasten, weil die Übergabepunkte schnell dicht sind. Es fehlt die für deutsche Kunden so wichtige hohe Bandbreite Richtung DE-CIX oder Telekom.

  6. Re: Peering ist die Frage

    Autor: masel99 06.03.17 - 07:03

    Das wird wohl deine Angelegenheit das mit dem endsprechenden Diensteanbieter auszuhandeln. Wenn ich das richtig verstehe ist das der reine Anschluß ans NDIX-Netzwerk, ohne Trafic.

    http://www.wn.de/Muensterland/Kreis-Borken/Gronau/2727837-Schnelles-Netz-fuer-alle-Willkommen-in-Gigabit-City

    "Neue Kunden zahlen – je nach Vertragsdauer – 190 oder 225 Euro monatlich. Dazu kommen einmalige Anschlussgebühren, die im Gewerbegebiet bei 3200 Euro, im Außenbereich bei 5400 Euro liegen. In den Kosten ist die Nutzung des „offenen“ NDIX-Breitbandnetzwerks enthalten. Auch die Leitungskosten der Stadtwerke sind damit abgegolten. Welche Dienste ein Kunde benötigt und mit welchem Provider er – gegen weitere Kosten – zusammenarbeitet, entscheidet er selbst."

  7. Re: Peering ist die Frage

    Autor: masel99 06.03.17 - 07:24

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das war zu befürchten, viele Mini-Peerings von 1G in die Niederlande, alle
    > im gleichen /16 Netz. Die leiten wohl kaum weiter, sondern dafür spielt
    > NDIX Durchleiter. Das einzige, mit dem es relevant weitergehen könnte, ist
    > die Verbindung zu IsiConneXion mit 3 mal 1G. Hinter dem ein oder anderen AS
    > liegt vielleicht nochmal ein Peering mit 1G, keine wirklich relevante
    > Bandbreite.

    Ich kenne mich da nicht so aus, aber wie wärs z.B. mit NovoServe die über 10G mit NDIX verbunden sind? Die haben doch ein Rechenzentrum in Enschede (DCT) und eine 10G Anbindung zum AMS-IX und sind auch im Equinix (EN1) in Enschede vertreten einer Außenstelle des NL-IX?
    Oder vom NDIX-Netzwerk ins Serverius Netzwerk (10G) und dann mit 20G nach Frankfurt?

  8. Re: Peering ist die Frage

    Autor: thorben 06.03.17 - 18:51

    danke für die Erläuterungen =)

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