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Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

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  1. Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: Netzweltler 27.05.19 - 14:30

    durch die Dt. Telekom, wenn deren Konkurrenz bzw. die Kommune aktiv wird?

    Außerdem: Das ist nur ein Entwurf. Wenn den die Politiker in die Finger kriegen, wird er mit Sicherheit zugunsten der DT "entschärft".

  2. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: Pecker 27.05.19 - 15:16

    Netzweltler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > durch die Dt. Telekom, wenn deren Konkurrenz bzw. die Kommune aktiv wird?
    >
    > Außerdem: Das ist nur ein Entwurf. Wenn den die Politiker in die Finger
    > kriegen, wird er mit Sicherheit zugunsten der DT "entschärft".

    Wir sind in einem freien Markt. Wenn man sich auch so anschaut, wie ein Glasfaserausbau durchgeführt werden muss in Deutschland, dürfen Mieter froh sein, wenn es alternativen zum Glasfaser gibt.

  3. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: Faksimile 27.05.19 - 18:38

    Das erkläre doch einmal genauer.

  4. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: Prokopfverbrauch 27.05.19 - 20:15

    Gut die BNetzA hat sich in der Vergangenheit in meinen Augen auch schon sehr "marktfreundlich" (de facto telekomfreundlich) verhalten. Das hat sie natürlich immer auf die ihr vorgegebenen Gesetze geschoben dass diese Ihr keine andere Wahl lassen. Aber ein Optimum für einen vielschichtigen Markt und für die Verbraucher hat sie so nicht interessiert. Es ging um den Schutz der Investitionen der Großen. Naja das ist meine persönliche, unfundierte Meinung.

    Ich denke aber eine Regulierung in irgend einer Weise muss kommen, aber gut durchdacht sein. Ohne Regulierung geht man in meinen Augen die Gefahr einer Dystopie ein. Regional gekapselte Monopole, wo sich noch die ganz großen über gegenseitige Vorleistungsprodukte einigen, aber nicht die kleinen.

    Es wird aber schwierig, so wie bei der TAL kann es nicht werden. Weil bei der TAL wurde ein gesamtnetz als gegeben betrachtet, und da kann man dann schon einheitliche Preise machen. Aber bei einem Ausbau kostet jeder Endkunde ja unterschiedlich viel in der Erschließung. Der im Dorf 5 km von der nächsten Glasfaser X mal mehr als der im Kernort, wo bereits Homes-Passed liegt und alle paar Meter man einen Endkunden hat. Werden Preise zu hoch nutzt niemand die Vorleistungsprodukte, zu niedrig dann will niemand ausbauen.

  5. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: LinuxMcBook 27.05.19 - 20:58

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das erkläre doch einmal genauer.

    Also ich habe Glasfaser von der Telekom in meiner Mietwohnung.

    Mein Bedarf ist irgendwie so bei 100-150 MBit im Downstream und min. 40 MBit im Upstream.
    Bei der Telekom würde mich das ganze 45¤ im Monat kosten.

    Hätte ich nun aber ein reguliertes Produkt, wie z.B. die angesprochene TAL, so würde ich für etwa gleich schnelles VVDSL ca. 5-10¤ im Monat weniger zahlen. Effektiv sogar noch weniger, weil es bei DSL eben noch mehrere Anbieter gibt und ich so alle 2 Jahre den Vertrag wechseln könnte um Neukundenrabatte zu erhalten.

    Auf den FTTH Anschluss hat jedoch ein Anbieter das "Monopol" insofern muss man da eben richtig Geld zahlen. Es wird also ganz übel für alle Mieter, die durch den Glasfaserausbau die TAL verlieren könnten (oder schon haben, wie ich). Das meint Pecker wohl.

    Ich habe hier zum Glück noch DOCSIS von UM, aber das ist auch eher wie die Wahl zwischen Pest und Cholera:
    Ich spare zwar jetzt recht viel Geld verglichen mit FTTH, aber hab dadurch natürlich alle Nachteile von Kabelinternet:
    Shared Medium (streng genommen wäre das beim Glasfaseranschluss ja auch der Fall, aber ohne praktische Relevanz), DS lite, sehr geriner Upload, Routerzwang usw.

  6. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: LinuxMcBook 27.05.19 - 21:00

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gut die BNetzA hat sich in der Vergangenheit in meinen Augen auch schon
    > sehr "marktfreundlich" (de facto telekomfreundlich) verhalten.

    Das Verbot von Vectoring im Nahbereich war ganz sicher marktfreundlich. Denn keinem Verbraucher hat es was gebracht deswegen teils noch immer ADSL nutzen zu müssen, wenn Vectoring schon vor 5 Jahren 100 MBit gebracht hätte.

    Aber diese Entscheidung wurde zugunsten der Konkurrenz der Telekom getroffen, also zumindest da hat sich die BNetzA sicher nicht Telekom-freundlichen verhalten.

  7. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: bombinho 28.05.19 - 02:41

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich spare zwar jetzt recht viel Geld verglichen mit FTTH, aber hab dadurch
    > natürlich alle Nachteile von Kabelinternet:
    > Shared Medium (streng genommen wäre das beim Glasfaseranschluss ja auch der
    > Fall, aber ohne praktische Relevanz), DS lite, sehr geriner Upload,
    > Routerzwang usw.

    Verstehe ich jetzt nicht, gerade hast du dir noch gewuenscht, dass dir diese Nachteile auf einer regulierten Doppelader geboten wuerden, auf einem Koaxialkabel stoeren dich diese Nachteile aber ploetzlich?

  8. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: LinuxMcBook 28.05.19 - 09:29

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > LinuxMcBook schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich spare zwar jetzt recht viel Geld verglichen mit FTTH, aber hab
    > dadurch
    > > natürlich alle Nachteile von Kabelinternet:
    > > Shared Medium (streng genommen wäre das beim Glasfaseranschluss ja auch
    > der
    > > Fall, aber ohne praktische Relevanz), DS lite, sehr geriner Upload,
    > > Routerzwang usw.
    >
    > Verstehe ich jetzt nicht, gerade hast du dir noch gewuenscht, dass dir
    > diese Nachteile auf einer regulierten Doppelader geboten wuerden, auf einem
    > Koaxialkabel stoeren dich diese Nachteile aber ploetzlich?

    Das, was du von mir zitiert hast, trifft doch alles *nicht* auf einen Vectoring DSL-Anschluss zu!?
    Noch dazu wäre dieser günstiger als mein Kabelanschluss.

    Verstehe dich gerade nicht?

  9. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: HarunHD 28.05.19 - 09:55

    echt jetzt?? hier weinen manche rum weil sie keinen 10¤ günstigeren altbacken SVDSL anschluss buchen können weil sie „nur“ glasfaser haben? Gehts noch? wer sich 10¤ mehr für den besten ausbau aka glasfaser nicht leisten kann, oder es ihm zu teuer ist, der kann sich die mietwohnung augenscheinlich nicht leisten in der er wohnt und sollte dann halt in eine günstigere mit DSL umziehen. hammer ey.

  10. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: Prokopfverbrauch 28.05.19 - 10:06

    LinuxMcBook schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Prokopfverbrauch schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Gut die BNetzA hat sich in der Vergangenheit in meinen Augen auch schon
    > > sehr "marktfreundlich" (de facto telekomfreundlich) verhalten.
    >
    > Das Verbot von Vectoring im Nahbereich war ganz sicher marktfreundlich.
    > Denn keinem Verbraucher hat es was gebracht deswegen teils noch immer ADSL
    > nutzen zu müssen, wenn Vectoring schon vor 5 Jahren 100 MBit gebracht
    > hätte.
    >
    > Aber diese Entscheidung wurde zugunsten der Konkurrenz der Telekom
    > getroffen, also zumindest da hat sich die BNetzA sicher nicht
    > Telekom-freundlichen verhalten.

    Ja aber schau dir mal den ganzen Nahbereichsausbau an. Zitat "wettbewerbstechnisch bedenklich" ... aber das Gut des schnellen Internets ist hier wichtiger, als die Wahrung des Wettbewerbs. Dann kann die Telekom auch gleich wie in der Region Stuttgart einen Vertrag mit der Bundesregierung machen. "ihr gibt uns Monopolrecht auf alles, dafür bauen wir bis 2035 über all FTTH."

    Das sind kurfristig kundenfreundliche, langfristig wettbewerbsschädigende Entscheidungen.

    Und das was du mit der Glasfaser anspricht ist einfach nur ein regulatorisches Problem. Über die Glasfaser jagt man billiger Daten als über das Kupferkabel. Die teureren Tarife basieren nur auf dem Alleinstellungsmerkmal und dem Wunsch den Invest wieder rein zu bekommen.
    Wenn FTTB/H in 5 bis 10 Jahren den Großteil der Breitbandanschlüsse ausmacht, dann muss es allerspätestens reguliert sein. Für die Probleme von Regulierungsabwesenheit kann doch nicht dem Medium die Schuld gegeben werden.

  11. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: LinuxMcBook 28.05.19 - 10:24

    HarunHD schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > echt jetzt?? hier weinen manche rum weil sie keinen 10¤ günstigeren
    > altbacken SVDSL anschluss buchen können weil sie „nur“
    > glasfaser haben? Gehts noch?

    Ich beklage nicht den Aufpreis für Glasfaser, sondern dass ich nur Anschlüsse auf denen ein Anbieter das Monopol hat, hier nutzen kann.
    Und dadurch zahle ich für die gleiche Leistung halt mehr als bei DSL nötig.
    Meine Neubauwohnung ist für einen Studenten tatsächlich am oberen Limit. Aber was willst du bei dem Wohnungsmarkt machen?

  12. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: LinuxMcBook 28.05.19 - 10:32

    Prokopfverbrauch schrieb:
    > Ja aber schau dir mal den ganzen Nahbereichsausbau an. Zitat
    > "wettbewerbstechnisch bedenklich" ... aber das Gut des schnellen Internets
    > ist hier wichtiger, als die Wahrung des Wettbewerbs.


    Natürlich ist die Geschwindigkeit ab einem gewissen Zeitpunkt wichtiger als der Wettbewerb. Wenn ich im Nahbereich nur 12 Mbit bekomme obwohl das mit Vectoring 100 oder gar 250 MBit wären, dann ist dieser Punkt erreicht.

    Das Argument der Wettbewerber der Telekom gegen Vectoring war doch auch, dass sich damit kein Glasfaser mehr lohnen würde. Wo haben die denn nun in den letzten 5 Jahren Glasfaser verlegt?

    > Wenn FTTB/H in 5 bis 10 Jahren den Großteil der Breitbandanschlüsse
    > ausmacht, dann muss es allerspätestens reguliert sein. Für die Probleme von
    > Regulierungsabwesenheit kann doch nicht dem Medium die Schuld gegeben
    > werden.

    Der Großteil der Glasfaser wird ohne Förderung verlegt. Auch wurde das Netz nie schon mit Regularien vom Staat übernommen.
    Wenn es also nachträglich reguliert wird, dann käme das einer Enteignung gleich. In Deutschland hoffentlich nicht möglich...

  13. Re: Also in Zukunft kein Überbauen mehr von Glasfaser mit Vectoring

    Autor: Prokopfverbrauch 28.05.19 - 11:52

    Genau aus dieser Problematik heraus halte ich privatgebunden Glafaserinfrastrukturausbau für das falsche Verfahren grundsätzlich. Aber da daran nichts gerüttelt wird, muss es auf andere Weise Möglichkeiten der Regulierung geben. Ansonsten bist du irgendwann von einem Monopolisten abhängig ohne jegliche Auswahl. Und das ist schlecht für Preise, Service etc. Das einzige Limit für den Anbieter ist das Risiko, dass jemand anders das Gebiet überbaut. Aber dazu muss die Unzufriedenheit schon sehr hoch sein, dass tatsächlich jemand hier nochmal genug Vorvermarktung für einen Überbau kriegt.

    Die Regulierung muss halt komplex sein, damit jemand der jetzt Glas verlegt, nicht behaupten kann durch die Regulierung geht sein Business Case futsch und er verklagt die Regierung o.Ä. Beim Strom funktioniert es ja auch, da kann man Kosten etc. für die Berechnung der Entgelte einfließen lassen.

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