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Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

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  1. Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: Pecker 28.07.21 - 12:59

    Wenn man schon so weit in die Zukunft denkt und sich überlegt, wohin die Reise gehen könnte, dann muss man ganz klar eines benennen. Den Menschen wird es so oder so, so wie wir ihn kennen, nicht ewig geben können. Den Menschen gibt erst seit wenigen hunderttausend Jahren. Es ist kaum anzunehmen, dass der Mensch nochmals 3000 mal so lange unverändert hier leben wird. Da wird die Evolution schon zuschlagen. Wir nehmen das nur nicht so wahr wenn man halt nur auf ein paar wenig hundert Generationen zurückblicken kann. Aber selbst in einer Millionen Jahren (also 0,1% der Zeit von 1 Mrd Jahren) wird es hier theoretisch ca. 30.000 weitere Generationen gegeben haben.

    Also ich finde die Frage, zu was entwickeln sich die Menschen, viel spannender, als die Frage, wo wir in 1 Mrd Jahren hinreisen könnten.

  2. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: John2k 28.07.21 - 13:24

    Pecker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also ich finde die Frage, zu was entwickeln sich die Menschen, viel
    > spannender, als die Frage, wo wir in 1 Mrd Jahren hinreisen könnten.

    Solange kein Selektionsdruck herrscht, wird sich nicht viel verändern. Der Genpool wird sich weiter durchmischen.

    Gibt es Selektionsdruck (z.B. heftiger Krankheitserreger, schlechte Lebenbedingungen, Kälte, Hitze) überlebt natürlich derjenige, der sich der aktuellen Situation besser anpassen kann und trägt diese genetischen Merkmale weiter.
    Aber selbst in 500.000 Jahren wird vermutlich keiner Katzenohren oder Fuchsschwänze haben.

  3. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: ovbspawn 28.07.21 - 13:33

    Naja ich könnte mir vorstellen, dass Menschen dann zusätzlich Kiemen und einen Wasserspeicher haben um sich der extremen Bedingungen (Hitze/Fluten) anzupassen. ;)

  4. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: superdachs 28.07.21 - 13:49

    ovbspawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja ich könnte mir vorstellen, dass Menschen dann zusätzlich Kiemen und
    > einen Wasserspeicher haben um sich der extremen Bedingungen (Hitze/Fluten)
    > anzupassen. ;)

    Wir haben Wasserflaschen, Tauchanzüge etc. Wir müssen uns nicht biologisch anpassen und so wird das auch nicht passieren.

  5. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: Pecker 28.07.21 - 14:07

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Pecker schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Also ich finde die Frage, zu was entwickeln sich die Menschen, viel
    > > spannender, als die Frage, wo wir in 1 Mrd Jahren hinreisen könnten.
    >
    > Solange kein Selektionsdruck herrscht, wird sich nicht viel verändern. Der
    > Genpool wird sich weiter durchmischen.

    Eines vergisst du aber mal glatt. Wir sind in der Lage unseren Genpool händisch zu manipulieren. Und weil das geht, wird das auch gemacht werden. Die Menschheit wird also selber für eine Evolution sorgen. Ob gut oder schlecht spielt da keine Rolle.

    > Gibt es Selektionsdruck (z.B. heftiger Krankheitserreger, schlechte
    > Lebenbedingungen, Kälte, Hitze) überlebt natürlich derjenige, der sich der
    > aktuellen Situation besser anpassen kann und trägt diese genetischen
    > Merkmale weiter.

    Von Katastrophen gehe ich mal noch nicht aus. Sollte sowas passieren, wirft das die Menschheit technologisch eh weit zurück.

    > Aber selbst in 500.000 Jahren wird vermutlich keiner Katzenohren oder
    > Fuchsschwänze haben.

    Nein, das nicht, aber Instinkte könnten sich ändern. Es dürfte auch soweit sein, dass sich der Genpool komplett durchgemischt hat. Da reisen kein Problem mehr darstellt und es immer mehr Paare aus unterschiedlichen Regionen gibt.

    Also natürlich bekommen wir keine Katzenohren etc. Aber der Mensch der Zukunft wird dem heutigen trotzdem in irgendeiner Form überlegen sein.

  6. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: most 28.07.21 - 14:13

    Zur Zeit gibt es keinen, wie man ihn aus dem Tierreich kennt. Ich glaube nicht, dass man diese kurze Zeit des Wohlstands lange aufrecht erhalten kann. Insbesondere weil diese 50-150 Jahre ja schon so gewaltige Auswirkungen auf unsere Welt hatten.

    Zudem gibt es imho durchaus Faktoren, die sich auf die Entwicklung auswirken. Nur halt nicht so schnell und so offensichtlich wie im Tierreich.

  7. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: Datalog 28.07.21 - 14:22

    John2k schrieb:

    > Solange kein Selektionsdruck herrscht, wird sich nicht viel verändern. Der
    > Genpool wird sich weiter durchmischen.

    Die Menschheit wird ganz sicher nicht mehr auf die biologische Evolution warten. Bis sich der Selektionsdruck in irgendeiner Weise bemerkbar machen konnte (Zeitskala von Tausenden von Jahren), haben "wir" unser Erbgut bereits mehrfach komplett überarbeitet und sind in der Galaxis unterwegs. Oder wir sind dann ausgestorben/abgelöst worden, weil die KI die Entwicklung übernommen haben.

  8. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: SDJ 28.07.21 - 15:24

    Der nächste Schritt wird nur noch ca. 1000 Jahre auf sich warten lassen. Wir werden unserer DNA einen dritten Strang hinzufügen wodurch es uns z.B. ermöglicht sein wird ohne jegliche technische Hilfsmittel, quasi nur über unsere Gedanken, über jede Entfernung und mit den toten zu kommunizieren. Mehr mag ich nicht Spoilern^^

  9. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: osion 28.07.21 - 16:18

    Wenn es den Menschen in 1 Milliarden Jahren noch gibt, dann wird er das Problem mit der Sonne nicht mehr haben.

  10. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: Niaxa 28.07.21 - 21:50

    Der Mensch ist heute schon sehr Gut mit dem Wissen der Gentechnik. Sobald wir krasse Mutationen erleben, werden wir uns dagegen Impfen etc. Evolution hat schon immer so wie Immunität, viele Tote bedeutet. Nur deshalb haben wir uns weiter entwickelt. Und genau dagegen wehren wir uns auch heute schon erfolgreich.

    Keine Anspielung auf Corona. Aber auch das wäre ein Beispiel dafür.

  11. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: amagol 29.07.21 - 05:12

    John2k schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Solange kein Selektionsdruck herrscht, wird sich nicht viel verändern. Der
    > Genpool wird sich weiter durchmischen.
    >
    > Gibt es Selektionsdruck (z.B. heftiger Krankheitserreger, schlechte
    > Lebenbedingungen, Kälte, Hitze) überlebt natürlich derjenige, der sich der
    > aktuellen Situation besser anpassen kann und trägt diese genetischen
    > Merkmale weiter.
    > Aber selbst in 500.000 Jahren wird vermutlich keiner Katzenohren oder
    > Fuchsschwänze haben.

    Ich denke eher das die Menschheit ohne Selektionsdruck soweit degenerieren koennte, dass sie nicht mehr ueberlebensfaehig ist. Nimm z.B. unsere Augen - vor ein paar tausend Jahren waren wir darauf angewiesen gut sehen zu koennen um entweder Jagen oder Sammeln zu koennen. Dank Brillen konnten auch fehlsichtige erfolgreich ueberleben und sich vermehren. Nun nimm das fuer jedes einzelne Merkmal an - eine langsame verschlechterung, weil die Technik den eigentlichen Nachteil wett macht. Irgendwann hast du dann nur noch so grade von der Technik am Leben gehaltene Menschen und ein Stromausfall fuehrt zum Massenaussterben. Genauso wie z.B. eine hochgezuechtete Kuh auch schon heute kaum eine ueberlebenschance in freier Wildbahn haette.

  12. Re: Natürlich gibt es DEN Menschen in 1 Mrd Jahren nicht mehr.

    Autor: DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen 02.08.21 - 09:48

    amagol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich denke eher das die Menschheit ohne Selektionsdruck soweit degenerieren
    > koennte, dass sie nicht mehr ueberlebensfaehig ist. Nimm z.B. unsere Augen...
    > eine langsame verschlechterung, weil die
    > Technik den eigentlichen Nachteil wett macht.

    Die Kurzsichtigkeit nimmt weltweit stark zu.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) warnt, dass bis 2030 weltweit über 3 Milliarden Menschen von Kurzsichtigkeit – der sogenannten Myopie – betroffen sein werden. Bis Mitte des Jahrhunderts könnte gut die Hälfte der Weltbevölkerung kurzsichtig sein.

    In Deutschland sind mittlerweile rund 50 Prozent der Jugendlichen betroffen, Tendenz steigend.


    Mehr zum Thema:
    https://www.google.com/search?q=weltweit+nimmt+kurzsichtigkeit+zu



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.21 09:49 durch DieTatsaechlicheDimensionDesGanzen.

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