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Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

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  1. Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: EWCH 03.12.21 - 11:47

    oder wieso spricht man hier von "Verbrauch" ?

  2. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: M.P. 03.12.21 - 11:56

    Ich verstehe das auch nicht so richtig ...

    Im üblichen Kraftwerkskühlturm wird Wasser verdunstet - es ist danach dort, wo es wieder abregnet durchaus trinkbar.
    Mir wäre aber neu, dass Rechenzentren solche Kraftwerks-Kühltechniken verwenden ... habe aber noch kein Riesen-Rechenzentrum von innen gesehen. Bei den "Rechnerräumen" die ich kenne kreist Wasser und das Kältemittel in einem geschlossenen Kreislauf ... vielleicht ist das bei den großen Rechenzentren anders ...

  3. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: smonkey 03.12.21 - 12:01

    EWCH schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oder wieso spricht man hier von "Verbrauch" ?

    Kommt auf die Temperatur an. Bei 22 - 55°C besteht die Gefahr, dass sich Legionellen stark vermehren. Das Wasser müsste in jedem Fall gekühlt und aufbereitet werden. Abwasser wird aber geklärt und dem normalen Wasserkreislauf zugeführt. Dem Grundwasser, wo das Wasser entnommen wurde wäre es in jedem Fall weitestgehend entnommen.

    Wobei ich ehrlich gesagt nicht verstehe wofür ein Rechenzentraum so viel Trinkwasser benötigt. Ich hätte angenommen das sind relative geschlossene Kühlkreisläuft, ganz stark vereinfacht wie bei einem Kühlschrank.

  4. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: minnime 03.12.21 - 12:01

    Und ich verstehe nicht warum man da überhaupt Wasser braucht. Am besten wäre sogar sich mit den Berliner Stadtwerken zusammen zu tun und sich mit dem Fernwärenetz zu koppeln, mit einem Wärmepumpenwärmetauscher müsste das doch möglich sein. Daneben noch einen Wärmespeicher wie ihn ohnehin schon manche Blockheizkraftwerke haben.

  5. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: codefreak 03.12.21 - 12:03

    Vielleicht wirds in den Rechenzentren von Google so warm das die Mitarbeiter im Hawaii T-Shirt rumlaufen müssen, dauernd schwitzen und dementsprechend 1,4 Mio Liter Wasser trinken müssen.

  6. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: Sharra 03.12.21 - 12:07

    Das wurde vor ein paar Wochen mal erläutert. Google nutzt aus Kostengründen offene Verdunstungskühlung. Das heisst, das Wasser wird tatsächlich verbraucht. Es ist weg. Da ist nichts mehr da, was zurückgeleitet werden könnte.
    Klar ist das Wasser selbst physisch immer noch irgendwo vorhanden. Nur leider regnet es dann nicht mehr dort ab, wo es entnommen wurde. Der Region wird also das Wasser entzogen, ohne dass die gleiche Menge zurückgeführt würde.

    Google könnte das ganz einfach anders machen, aber das wollen sie nicht. Das "Dont be evil" wurde aus guten Gründen gestrichen.

  7. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: bofhl 03.12.21 - 12:13

    Die Verdunstungskühlung nutzt Google aber auch nicht überall! Auch in vielen Gegenden der USA darf man Wasser nicht so einfach mal in großen Mengen aus den Brunnen oder Flüssen ableiten!

  8. Habe bei Golem einen Artikel gefunden

    Autor: M.P. 03.12.21 - 12:15

    https://www.golem.de/news/rechenzentren-geheimniskraemerei-um-googles-wasserverbrauch-in-the-dalles-2111-160759.html


    > Eine Kühlung von Rechenzentren, die auf Wasserverdunstung setzt, ist energieeffizienter und günstiger als eine Kühlung über die Außenluft, sie führt aber zu einem hohen Wasserbedarf, der insbesondere in trockenen Regionen problematisch sein kann.

    Man setzt anscheinend wirklich auf Wasserverdunstung ... 1,3 Mio Kubikmeter verdunstetes Wasser jährlich ...

    2,46 MJ/kg = 0,68 kWh/kg Verdampfungswärme von Wasser

    Also knapp 900 Mio kWh jährlich => ca 100 MW abgeführte Wärmeleistung ...

  9. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: M.P. 03.12.21 - 12:16

    Naja

    https://www.golem.de/news/rechenzentren-geheimniskraemerei-um-googles-wasserverbrauch-in-the-dalles-2111-160759.html

  10. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: smonkey 03.12.21 - 12:39

    minnime schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am besten
    > wäre sogar sich mit den Berliner Stadtwerken zusammen zu tun und sich mit
    > dem Fernwärenetz zu koppeln, mit einem Wärmepumpenwärmetauscher müsste das
    > doch möglich sein. Daneben noch einen Wärmespeicher wie ihn ohnehin schon
    > manche Blockheizkraftwerke haben.

    Das sollte man 2021 eigentlich erwarten können. Zumindest in Ballungsgebieten wie um Berlin. Sollte auch eine baurechtliche Auflage sein.

  11. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: most 03.12.21 - 12:39

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe das auch nicht so richtig ...
    >
    > Im üblichen Kraftwerkskühlturm wird Wasser verdunstet - es ist danach dort,
    > wo es wieder abregnet durchaus trinkbar.

    Bei Wasserknappheit geht es immer um die lokale Knappheit und in welcher Form das Wasser vorliegt.
    Wenn im Sommer die Flüsse zu warm werden und der Wasserstand zu niedrig ist, dann müssen Kraftwerke runtergeregelt bzw. abgeschaltet werden. Da hilft es nicht viel, wenn das verdunstete Wasser im Extremfall ne Woche später durchs Ahrtal rauscht (Beispielhaft, hängt natürlich nicht direkt zusammen)

  12. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: minnime 03.12.21 - 12:45

    Vor allem kommt da auch finanziell ein bisschen was rum, auch wenn die Investitions- und Betriebskosten erstmal höher sind. So eine MW/h kann man für 40-50 ¤ verkaufen.

  13. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: M.P. 03.12.21 - 13:01

    MW/h kauft NIEMAND

  14. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: smonkey 03.12.21 - 19:35

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > MW/h kauft NIEMAND

    Die Rede war ja auch von VERkauf :)

  15. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: Lasse Bierstrom 03.12.21 - 20:20

    smonkey schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > MW/h kauft NIEMAND
    >
    > Die Rede war ja auch von VERkauf :)

    Man wollte nicht auf die Geschwindigkeit der Stromänderung hinweisen, sondern auf die Menge...

  16. Re: Ist das Wasser dannach nicht mehr trinkbar ?

    Autor: gadthrawn 04.12.21 - 08:44

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verstehe das auch nicht so richtig ...
    >
    > Im üblichen Kraftwerkskühlturm wird Wasser verdunstet - es ist danach dort,
    > wo es wieder abregnet durchaus trinkbar.
    > Mir wäre aber neu, dass Rechenzentren solche Kraftwerks-Kühltechniken
    > verwenden ... habe aber noch kein Riesen-Rechenzentrum von innen gesehen.
    > Bei den "Rechnerräumen" die ich kenne kreist Wasser und das Kältemittel in
    > einem geschlossenen Kreislauf ... vielleicht ist das bei den großen
    > Rechenzentren anders ...


    In altmodischen Kühlkraftwerken, die deutsche Autobauer nicht verwenden, aber natürlich Tesla in Brandenburg ist das richtig, das große Verdunstungskühltürme genutzt werden.

    Google geht auch bei Rechenzentren den günstigsten Weg. Statt großer teuer, dafür effizienter Server werden viele kleine relativ normale PCs genutzt, die mit einer offenen Kühlung gekühlt werden.
    Fällt was bei einem Rechner aus-> Kompletttausch aus Kostengründen.
    In Richtung Umweltschutz ist beides natürlich am dreckigsten. Dafür schnell und billig gebaut, schnell und bei extrem niedrigen Wasserkosten für Industrie billig zu betreiben.

    Das ist ja das wo ich meinte dass Anwohner ( Anwohner weit gefasst, das muss nicht direkt daneben sein, da es bei Wasser immer um Auswirkungen in größeren Bereichen geht) unter Tesla leiden werden. Wasser für private ist teuer. Für Industrie billig. Wasser ist in der Gegend eigentlich kaum da. Auch der bisherige Wald war etwas, was gekühlt hat. Die Fabrik etwas, das aufheizt. Und eben auch den Wasserschutzgebiet daneben war abgrâbt. Für Anwohner muss daher bald kontengiert werden.
    Tesla hatte aus den Anträgen ja einiges rausgenommen, um den Wasserbedarf 'zu senken'. Jetzt sind aber wieder die Teile rein-gekommen, ohne dass der Wasserverbrauch der zusätzlichen diskutiert wird. ( Oder wieder in gleicher Höhe angegeben wird).
    Nur weil es noch nicht wie eine Wüste aussieht, bedeutet es nicht, dass es da viel Wasser gibt. Siehe Ägypten, vor nicht Mal 2000 Jahren war es die Kornkammer des Römischen Reiches, Umstellung auf diesen externen Ackerbau führten zu Erwärmung und Versandung.
    Etwas ähnliches macht man, wenn man ganz dumm etwas als Zukunftstechnologie betrachtet und auf Teufel komm raus ansiedelt und dafür kaum Auflagen macht.

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