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  5. › Google Fiber: Ansturm auf 1 GBit/s…

Fiber vs. Funk?

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  1. Fiber vs. Funk?

    Autor: GoldyHorn 11.09.12 - 13:33

    Wow! davon kann man ja hier nur träumen! Hoffe, dass Google sich bald erbarmt und das Angebot auch außerhalb der USA anbietet! Wäre der Hammer! Weiss jemand, wie das technisch aussieht? Ich nutze zur Zeit Internet per Funk ( http://www.tele2.de/Privatkunden/Internet/Internet-via-Funk.aspx ), da das DSL aus der Dose in meiner Region grottig ist, über welches "System" läuft denn Google Fiber dann?

  2. Re: Fiber vs. Funk?

    Autor: Sharra 11.09.12 - 13:46

    Google kann das dort auch nur machen, weil sie die Leitungen überland verlegen. Also lustige Masten in die Gegend pflanzen, und Strippen openair verlegen. (Oder Telefonmasten mitbenutzen).
    In den USA wird sowas selten unterirdisch verlegt.

    Hierzulande würden sofort die Bürger wieder schreiend auf die Straße stürmen, würde sowas nur angedacht werden.

    Die einzige Alternative für Google wäre Ortsweit ein ordentliches W-Lan Netzwerk aufzubauen. Da fallen keine Leitungen vom Himmel, und die 2-3 Elektrosmogpaniker kann man ignorieren.

    Allerdings ist Deutschland aufgrund seiner Gesetze (Störerhafrung etc) unattraktiv.
    Mal davon abgesehen haben wir eine relativ gute Abdeckung mit Breitband. Zumindest wenn man die USA als Vergleich hernimmt. Dort gibt es recht große Orte in denen die Leute noch zwangsweise per Analogmodem online müssen, weil es keine andere Technik vor Ort gibt. Und genau in diese Kerbe haut Google jetzt rein.

  3. Re: Fiber vs. Funk?

    Autor: .02 Cents 11.09.12 - 14:05

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Google kann das dort auch nur machen, weil sie die Leitungen überland
    > verlegen. Also lustige Masten in die Gegend pflanzen, und Strippen openair
    > verlegen. (Oder Telefonmasten mitbenutzen).
    > In den USA wird sowas selten unterirdisch verlegt.

    Das wird wohl der Fall sein, allerdings sind auch die normalen Wohnverhältnisse was solche Anschlüsse angeht nicht zu vergleichen. Verdichtete Wohnbebauung in Form von Mehrfamilienhäusern ist die Ausnahme - selbst Bauformen wie Townhouses sind eher eine Randerscheinung.

    > Die einzige Alternative für Google wäre Ortsweit ein ordentliches W-Lan
    > Netzwerk aufzubauen. Da fallen keine Leitungen vom Himmel, und die 2-3
    > Elektrosmogpaniker kann man ignorieren.

    Dafür bekommt Google sicher problemlos ne Lizenz und die ganzen Mobilfunker werden auch sofort jubilieren - wir haben zwar Mrd für Lizenzen abdrücken müssen, aber wenn Sharra das gerne hätte, ist das sicher richtig ...

    > Allerdings ist Deutschland aufgrund seiner Gesetze (Störerhafrung etc)
    > unattraktiv.

    Das ist doch vollkommen unabhängig von der Access Technologie ...

    > Mal davon abgesehen haben wir eine relativ gute Abdeckung mit Breitband.
    > Zumindest wenn man die USA als Vergleich hernimmt. Dort gibt es recht große
    > Orte in denen die Leute noch zwangsweise per Analogmodem online müssen,
    > weil es keine andere Technik vor Ort gibt. Und genau in diese Kerbe haut
    > Google jetzt rein.

    Kannst du dazu mal Zahlen geben? Schaut man sich die Posts zu den entsprechenden Artikeln an, siehts in Deutschland in Orten unter 1000 Einwohnern auch nicht so prall aus. Aus erster Hand kenne ich verschiedene Orte an der Ostküste in Connecticut, Viriginia und Georgia mit weniger als 10.000 Einwohnern. Da gab es überall ein Breitbandangebot sowohl vom lokalen Kabelnetzebtreiber, als auch von mindestens einer Telefongesellschaft.

  4. Re: Fiber vs. Funk?

    Autor: Milber 11.09.12 - 21:19

    .02 Cents schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sharra schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------

    > Kannst du dazu mal Zahlen geben? Schaut man sich die Posts zu den
    > entsprechenden Artikeln an, siehts in Deutschland in Orten unter 1000
    > Einwohnern auch nicht so prall aus. Aus erster Hand kenne ich verschiedene
    > Orte an der Ostküste in Connecticut, Viriginia und Georgia mit weniger als
    > 10.000 Einwohnern. Da gab es überall ein Breitbandangebot sowohl vom
    > lokalen Kabelnetzebtreiber, als auch von mindestens einer
    > Telefongesellschaft.

    Das kannst Du doch nicht verallgemeinern.
    Ich wohne im ziemlichsten Osten der Oberpfalz mit knapp 6.000 Einwohnern und habe eine 16MBit-Leitung, bei der fast 16MBit ankommen.
    Wenn ich das jetzt als Beispiel benutzen würde, dann wäre die USA ziemlich arm dran.
    Mein Gott, da haben sie ganze 2 Städte, in denen es VIELLEICHT diese tolle Leitung gibt ...

  5. Re: Fiber vs. Funk?

    Autor: Sharra 11.09.12 - 22:18

    2 Städte für den Anfang muss man sagen.
    Wenn das Ganze ein Erfolg wird (und danach sieht es derzeit aus) wird Google wohl kaum aufhören andere Orte damit zu versorgen.
    Aber irgendwo muss man ja anfangen und schauen, ob überhaupt Bedarf besteht.

  6. Re: Fiber vs. Funk?

    Autor: Milber 11.09.12 - 22:20

    Sharra schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2 Städte für den Anfang muss man sagen.
    > Wenn das Ganze ein Erfolg wird (und danach sieht es derzeit aus) wird
    > Google wohl kaum aufhören andere Orte damit zu versorgen.
    > Aber irgendwo muss man ja anfangen und schauen, ob überhaupt Bedarf
    > besteht.

    Dann werden es halt ein paar Städte mehr. Ist wie bei uns. Wenn ein Versuchsmodell ein Erfolg wird, dann macht man es weiter. Aber eben nicht in der Pampa.

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