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Ein Monopol für Alles...

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  1. Ein Monopol für Alles...

    Autor: Kernassi 15.02.14 - 17:25

    Irgendwie beunruhigt mich dieser Multi-Milliarden Konzern mehr und mehr.
    In so ziemlich allen Bereichen verbreiten sie ihr Angebot und verdrängen damit den natürlichen Pluralismus des Marktes.

    Was kommt als nächstes; etwa eine weitere Insel bei Dubai, auf der wir vollständig zu Amerikanern werden können, und dafür auch noch Geld bezahlen müssen?

    Fehlt eigentlich nur noch, dass sie ihre eigene Rüstungsindustrie inanzieren.
    Einen Feind haben sie ja auch schon, "Fuck the EU!"

    Aber der nächste Weltkrieg findet ja ohnehin erstmal im Internet statt...

  2. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: hw75 15.02.14 - 17:32

    Zum "Verdrängen" gehören immer noch mindestens zwei. Wenn Google die einzigen sind die einen solchen Ausbau wirklich vorantreiben, und Läden wie unsere Telekom Drosselung einführen und Vectoring das Höchste der Gefühle ist, dann braucht man sich nicht zu wundern.

  3. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: bouni 15.02.14 - 17:36

    > Fehlt eigentlich nur noch, dass sie ihre eigene Rüstungsindustrie inanzieren.

    Boston dynamics!?

  4. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: McCoother 15.02.14 - 17:45

    hw75 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zum "Verdrängen" gehören immer noch mindestens zwei. Wenn Google die
    > einzigen sind die einen solchen Ausbau wirklich vorantreiben, und Läden wie
    > unsere Telekom Drosselung einführen und Vectoring das Höchste der Gefühle
    > ist, dann braucht man sich nicht zu wundern.


    Ja toller Vergleich mit der Telekom. Wenn die Glasfaserkabel an Masten aufhängen will, dann ist hier das Geschrei sicher groß...

  5. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: gehtDichNichtsAn 15.02.14 - 17:46

    Kernassi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie beunruhigt mich dieser Multi-Milliarden Konzern mehr und mehr.
    > In so ziemlich allen Bereichen verbreiten sie ihr Angebot und verdrängen
    > damit den natürlichen Pluralismus des Marktes.

    achja, ist natürlich besser wenn die etablierten märkte sich auf den lohrbeeren ausruhen und den kopf in den sand stecken.

    google hat die autoindustrie aufgeschreckt, jetzt wird eifrig an autonomen autos geforscht.

    google hat ein freies betriebssystem für mobiltelefone entwickelt und den damaligen monopolisten apple verschreckt.

    erst durch google war ms gezwungen bing und bing maps anzubieten und wirklich dort zu investieren.

    jetzt werden sie nach und nach die internet provider aufschrecken.

    google ist der antreiber des frühen 21. Jahrhunderts.
    Schade, dass es so wenige Unternehmen gibt, die sowas schaffen.
    Die meisten Unternehmen versuchen eher den Fortschritt aufzuhalten, damit er sie nicht bedroht. Google verdient aber am Fortschritt.

  6. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: Kernassi 15.02.14 - 17:50

    Ich glaube ich harre da vllt. etwas zu sehr an dystopische Szenarien.

    Fortschritt hin oder her. Das Unternehmen mag innovativ sein und kreative Ideen fördern.
    Aber wer sagt, dass uns das nicht eines Tages zum Verhängnis werden könnte, bzw. dies schon tut?

    Wenn sie mit all dem Geld etwas mehr Fürsorge für Mensch und Natur betreiben würden, ja, dann wäre auch ich zufrieden. Aber es geht ja erstmal nur darum Kommerz und Preiserhöhungen zu fördern um das Kapital zu sichern.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.14 17:50 durch Kernassi.

  7. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: G4ME 15.02.14 - 17:51

    Kernassi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie beunruhigt mich dieser Multi-Milliarden Konzern mehr und mehr.
    > In so ziemlich allen Bereichen verbreiten sie ihr Angebot und verdrängen
    > damit den natürlichen Pluralismus des Marktes.
    >
    > Was kommt als nächstes; etwa eine weitere Insel bei Dubai, auf der wir
    > vollständig zu Amerikanern werden können, und dafür auch noch Geld bezahlen
    > müssen?
    >
    > Fehlt eigentlich nur noch, dass sie ihre eigene Rüstungsindustrie
    > inanzieren.
    > Einen Feind haben sie ja auch schon, "Fuck the EU!"
    >
    > Aber der nächste Weltkrieg findet ja ohnehin erstmal im Internet statt...


    Wird doch mal Zeit dass Comcast und Time Warner Cable in Amerika auf den Sack bekommen...
    Hoffentlich kommt Google Fiber auch mal nach Deutschland..

  8. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: LeonBergmann 15.02.14 - 18:15

    G4ME schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Kernassi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Irgendwie beunruhigt mich dieser Multi-Milliarden Konzern mehr und mehr.
    > > In so ziemlich allen Bereichen verbreiten sie ihr Angebot und verdrängen
    > > damit den natürlichen Pluralismus des Marktes.
    > >
    > > Was kommt als nächstes; etwa eine weitere Insel bei Dubai, auf der wir
    > > vollständig zu Amerikanern werden können, und dafür auch noch Geld
    > bezahlen
    > > müssen?
    > >
    > > Fehlt eigentlich nur noch, dass sie ihre eigene Rüstungsindustrie
    > > inanzieren.
    > > Einen Feind haben sie ja auch schon, "Fuck the EU!"
    > >
    > > Aber der nächste Weltkrieg findet ja ohnehin erstmal im Internet
    > statt...
    >
    > Wird doch mal Zeit dass Comcast und Time Warner Cable in Amerika auf den
    > Sack bekommen...
    > Hoffentlich kommt Google Fiber auch mal nach Deutschland..

    Das hoffe ich ebenfalls, aber ich bin der festen Überzeugung das es nicht passieren wird. Google ist sich der strengen Auflagen bewusst die es in Deutschland gibt und wird deshalb nie hier investieren, dass Risiko ist einfach viel zu hoch.

    Mit freundlichen Grüßen
    Leon Bergmann

  9. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: dermamuschka 15.02.14 - 18:29

    unglaublich wie viele leute hier google noch verteidigen, weil sie den etablierten firmen doch feuer unterm hintern machen würden...
    aber wie machen die das? durch verdientes geld von einem internet-monopol: websuche, werbung, videos, maps etc.
    mit dem geld aus dieser monopolstellung übernehmen sie auch andere märkte, niemand kann da mitgehen. nicht die telekom, nicht die auto-industrie, nicht irgendwer.
    und was passiert sobald es keine konkurrenz mehr gibt sieht man ja an der stetigen lockerungen der datenschutz-bestimmungen bei google. mittlerweile werden die daten aller nutzer verknüpft, von cookies, von werbung, von standortdaten, von dokumenten, von streetview, von android, von chromeOS, von videos, von websuchen und man kann sich nicht dagegen schützen.
    und das ist nur der erste schritt. oder glaubt ihr google macht das nur aus freundlichkeit?
    wenn erstmal keine konkurrenz mehr da ist, dann werden die daumenschrauben angezogen, das versichere ich euch, freunde...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.14 18:33 durch dermamuschka.

  10. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: gehtDichNichtsAn 15.02.14 - 18:39

    > mit dem geld aus dieser monopolstellung übernehmen sie auch andere märkte,
    > niemand kann da mitgehen. nicht die telekom, nicht die auto-industrie,
    > nicht irgendwer.

    ist natürlich totaler unsinn. die unternehmen könten das, wenn sie mal ihren arsch bewegen würden. statt dessen fabrizieren diese schwachsinn und verteidigen nur ihre stellung. meistens bauen sie aber mist.

    einfach an siemens denken, die wollten auch mal ein gigantisches konglomarat erschaffen und überall mitmischen - haben es aber versaut. war es googles schuld?

    google hat auch keine monopolstellung, es dauert keine 10 sekunden und ich habe eine alternative.

    > und was passiert sobald es keine konkurrenz mehr gibt sieht man ja an der
    > stetigen lockerungen der datenschutz-bestimmungen bei google. mittlerweile
    > werden die daten aller nutzer verknüpft, von cookies, von werbung, von
    > videos, von websuchen und man kann sich nicht dagegen schützen.

    natürlich kannst du dich davor schützen. gehe nicht auf deren seiten und lade dir ein paar extensions für den browser runter. das wars.

    yandex will jetzt auch nach europa kommen, nutz einfach das.

    > und das ist nur der erste schritt. oder glaubt ihr google macht das nur aus
    > freundlichkeit?
    > wenn erstmal keine konkurrenz mehr da ist, dann werden die daumenschrauben
    > angezogen, das versichere ich euch, freunde...

    sobald die daumenschrauben angezogen werden, wird auch die konkurrenz attraktiver.

  11. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: LeonBergmann 15.02.14 - 18:40

    dermamuschka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > unglaublich wie viele leute hier google noch verteidigen, weil sie den
    > etablierten firmen doch feuer unterm hintern machen würden...
    > aber wie machen die das? durch verdientes geld von einem internet-monopol:
    > websuche, werbung, videos, maps etc.
    > mit dem geld aus dieser monopolstellung übernehmen sie auch andere märkte,
    > niemand kann da mitgehen. nicht die telekom, nicht die auto-industrie,
    > nicht irgendwer.
    > und was passiert sobald es keine konkurrenz mehr gibt sieht man ja an der
    > stetigen lockerungen der datenschutz-bestimmungen bei google. mittlerweile
    > werden die daten aller nutzer verknüpft, von cookies, von werbung, von
    > standortdaten, von dokumenten, von streetview, von android, von chromeOS,
    > von videos, von websuchen und man kann sich nicht dagegen schützen.
    > und das ist nur der erste schritt. oder glaubt ihr google macht das nur aus
    > freundlichkeit?
    > wenn erstmal keine konkurrenz mehr da ist, dann werden die daumenschrauben
    > angezogen, das versichere ich euch, freunde...

    Das hört sich für mich nach einer Bereinigung des Marktes an. Etablierte Firmen können nicht das leisten was die Kunden verlangen, also werden die nach den Gesetzen des Marktes demontiert. Ich sehe da kein Problem. Die von dir angeführte Monopolstellung Googels ist aber nicht auf Erpressung oder Kartellbildung zurückzuführen, sondern auf das Anbieten einer Dienstleistung für die es eine hohe Nachfrage gibt. Willst du etwas Google die Schuld dafür geben das Kunden ihre Dienste in Anspruch nehmen? Das ist eine ziemlich paradoxe Einstellung. Ich meine steht irgend jemand mit einer geladenen Pistole hinter dir und sagt entweder du verwendest jetzt nur noch die Google Suche oder ich erschieße dich! Ich sage jetzt mal pauschal das ist nicht der Fall (bitte korrigiere mich wenn ich mich irre. Die Nummer von Notruf ist 110 ) also wo ist dein Problem, die Menschen verwenden Google weil sie 1) mit dem Produkt zufrieden sind oder 2) keinen Plan haben das es alternativen gibt oder 3) weil sie wissen das es alternativen gibt mit diesen aber nicht die gewünschten Resultate erhalten.

    Mit freundlichen Grüßen
    Leon Bergmann

  12. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: mikamir 15.02.14 - 19:02

    Warum sollte das Geschrei bei Glasfaserkabeln am Mast groß sein?

    Ich finde es ist eine gut und vor allem kostengünstige Alternative zu Erdverkabelung.

  13. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: Pwnie2012 15.02.14 - 19:17

    die deutsche erdverkabelung könnte ähnlich günstig und ästhetisch besser sein, wenn die erdverkabelung und verrohrung mit kanälen geschähe. Wie im Abwasserkanal sollte man unterirdische Kanäle haben, somit wären Kabel/Gas/Wasser reparaturen fast geschenkt, da man dann nichts aufreißen müsste.

  14. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: LeonBergmann 15.02.14 - 19:25

    Pwnie2012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > die deutsche erdverkabelung könnte ähnlich günstig und ästhetisch besser
    > sein, wenn die erdverkabelung und verrohrung mit kanälen geschähe. Wie im
    > Abwasserkanal sollte man unterirdische Kanäle haben, somit wären
    > Kabel/Gas/Wasser reparaturen fast geschenkt, da man dann nichts aufreißen
    > müsste.

    Die einfachst Lösung wäre es einfach das ganze mal zu koordinieren, ich konnte bei uns in der Stadt schon mehrfach beobachten wie ein einzige Straße innerhalb von einem Jahr drei mal aufgerissen wurde, das erste mal haben die was an der Kanalisation gemacht, das zweite mal haben die Stromkabel erneuert und bei dritten mal wurde entweder Kabelfernsehen oder DSL verlegt ich meine was zur Hölle soll das warum nicht wenn es sowie so offen ist gleich alles verlegen ich meine so schwer kann das doch nicht sein.

    Mit freundlichen Grüßen
    Leon Bergmann

  15. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: Kernassi 15.02.14 - 19:47

    Das Problem liegt imo sowohl beim (massenhaft dummen) Kunden als auch beim Anbieter (in diesem Falle Google).

    Aber nehmen wir doch einfach mal das praktische Beispiel Smartphones:

    Ich überlege mir, ein neues Handy zuzulegen und stöbere schonmal im Internet, (freilich über Google, denn "nur" hier finde ich schnell und zuverlässig genau das, was ich als Suchbegriffe eingegeben habe) was es so an Angebot gibt. Folglich findet man Namen wie Apple, Samsung, Sony, HTC, weiß der Geier was.
    Und was entscheidet hier letzen Endes über die Auswahl des Gerätes?
    Ruf der Firma (Haben alle = muss gut sein + ich habe ein beliebtes Produkt -> demnach muss ich, wenn ich das Gerät vor meinen Bekannten zücke also auch beliebt sein), blindäugige Tests von Redaktionen wie bspw. ComputerBild, Chip, oder von mir aus auch "Nutermeinungen" auf Amazon (5 Sterne = wird gekauft), usw. usw... lässt sich im Zweifelsfall noch schmieren.
    Aber das ist ja nichtmal nötig, denn die Geräte sind dem Anschein nach erstmal gut genug.

    Nachhaltigkeit, das Preisleistungsverhältnis in Realtion zu den eigentlichen Herstellungskosten seitens der Hersteller und die eigentliche Langlebigkeit der Hardware wird vollkommen außen vor gelassen.

    Aber was erhalten zunächst wir aus diesem Gefüge?

    Der durchschnittliche Nutzer hat keine Ahnung, was er überhaupt kaufen möchte (technisches Know-How ist hier sowieso ein rares Gut).
    Hautpsache ist, dass er ein vermeintlich wertiges und brauchbares Gerät in den Händen hat, von dem er weiß, dass es einen hohen Bekanntheitsgrad genießt und allgemein eins der besten, aktuell verfügbaren Produkte ist.
    Das reicht dem gemeinen Kunden nunmal schon, um für Satisfaktion zu sorgen.

    Und nun kommt Googles Können ins Spiel:

    Google ist natürlich raffiniert, denn sie erkennen dank gut bezahlten und knackebraunen Analysten schon rechtzeitig, wo sich eine mögliche Tür für zukünftige Händereibereien ergeben. Also wird erstmal das Entwicklerteam "Android" auf die Beine gestellt. Kaum sind die ersten Geräte auf dem Markt, erkennt der Käufer, dass es nun endlich eine halbwegs brauchbare Alternative zu Apple geben könnte.
    Und was passiert? Nach ein wenig gezielter Werbung und genug Druck auf die Gesellschaft verspürt rund jeder zweite en Drang, sich ein neues Smartphone zuzulegen.
    Natürlich ein Samsung, denn Samsung hat sowohl Android, als auch ein halbwegs annehmbares Preisleistungsverhältnis (zumindest im Vergleich zu Apple).

    Natürlich springt der Kunde sofort auf den Zug auf. Warum sollte man sich noch von großen Firmen wie Apple abhängig machen, wenn man genau so gut auf ein vielleicht besseres Unternehmen namens Google setzen kann.

    Und nun geht es weiter:

    ist erstmal genug Kapital angehäuft, kann man das Angebot ausweiten.
    Folglich werden sogar digitalisierte Brillen oder Uhren von Google angeboten.
    Alles absolut neue Technik, die der gemeine Europäer natürlich auch haben will (denn warum sollte nur der Amerikaner cool sein dürfen).
    Mit tausenden, kleinen Finanzspritzen füttern wir das Unternehmen also weiter durch.

    Letzten Endes kann sogar Google selbst leistungsfähige Internet anbieten.

    Aber all das wäre im Grunde genommen viel zu einfach.
    All das wäre nicht innovativ genug - es fehlt noch etwas, etwas, mit dem man den kleinen, unwissenden Menschen noch mehr ausquetschen kann.

    "Haha", denkt sich der Analyst in Googles Freizeit-Hängematte zur rechten Zeit, "warum nur das Produkt verkaufen, wenn wir doch gleich den Kunden mitverkaufen können!"

    Also geht man frühzeitig hin und fängt an, weitere Daten zu sammeln (den Suchdienst hat man ja schon).
    Was die NSA bereits seit Jahren im dunklen Kämmerchen kann, kann Google doch umso besser. Denn wer, wenn nicht sie, haben die pfiffigsten Leute, um die Geräte (die Spione) an den Mann zu bringen.
    Und das beste daran: man verdient nicht nur doppelt, denn Profit + Analyse ergibt noch mehr Profit!

    Mit anderen Worten: Google hat es einfach perfektioniert, die Leichtgläubigkeit der Leute ausnutzen und sich dabei auch noch als Wohltäter darzustellen.
    Es gibt kein mehr an Freiheit, kein mehr an Unabhängigkeit und erst recht kein mehr an Anonymität.

    Google zeichnet sich ganz einfach dadurch aus, dass sie nach all den Jahren wissen, wie der Hase läuft und sie sie in anzulocken haben.
    Wer hier und da an den richtigen Stellen inverstiert bekommt am Ende ein Vielfaches heraus und kann darauf aufbauend noch wesentlich mächtiger werden, indem er sich dank hohem Kapital und gutem Ruf weitere Märkte erschließt.

    Und wer ab und zu auch schonmal etwas wohltätiges nebenbei tut, kann duch nur ein Unternehmen sein, in dass man gerne mal investiert, oder nicht?


    Aber nun mal all die Ironie bei Seite.
    Ich finde es erschreckend, in wie weit sich die Menschen bereits von Google abhängig gemacht haben und erst garnicht mehr den Reiz verspüren, sich nach Alternativen umzusehen.
    Über all die Jahre ist das Unternehmen massiv gewachsen - und die scheint nur der Anfang zu sein, denn sie wissen bereits wonach wir suchen, sie wissen genau was wir (das Kollektiv) denken und wo wir dafür bereit sind, Geld auszugeben.
    Und Innovation ist an der Stelle doch scheiß egal. Innovation definiert sich genau dadurch, dass dem Kunden das gegeben wird, was er sich vermeintlich im Stillen seit Jahren wünscht.

    Und wo geht die Reise hin? Das ist die Frage.
    Meine Befürchtung ist jedoch, dass immer weniger auf die eigentliche Bedürfnisse des Kunden eingegangen wird, als es ohnehin schon der Fall ist. Aber mit viel Werbung und Geschmacksverwirrung scheint man den Menschen wohl alles einreden zu können...

    Ich warte nur auf die synthetischen Organe Googles.
    Die sind natürlich toll und retten Leben - aber sie werden ganz sicher nicht kostenlos für alle Leidenden der Welt angeboten. Vielmehr wird man die Repomen vorbeischicken, um die nötigen Mittel einzutreiben.

    Und genau deswegen ist Google für mich alles andere, als ein menschliches Unternehmen. Innovation ist hier nur der Deckmantel!

    So, jetzt glühen mir erstmal die Finger - ich würde mich aber trotzdem über den einen oder anderen Hate-Post erfreuen :)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.02.14 19:49 durch Kernassi.

  16. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: Anonymer Nutzer 15.02.14 - 20:03

    German Angst halt, während andere Länder per Fibre Video on Demand im Überfluss haben, reden wir Deutschen uns weiter ein, das unser Internet und Fernsehen das aller Freiste und tollste der Welt ist und alle anderen Erdenbürger (ganz besonders Amerikaner) natürlich alle manipuliert und verwirrt sind.

    Hat was von einem kleinen Kind, das immerwieder behauptet es hätte Recht, oberwohl es schon weiß, das es Quatsch erzählt.

  17. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: nille02 15.02.14 - 20:06

    Kernassi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Irgendwie beunruhigt mich dieser Multi-Milliarden Konzern mehr und mehr.
    > In so ziemlich allen Bereichen verbreiten sie ihr Angebot und verdrängen
    > damit den natürlichen Pluralismus des Marktes.

    Da man nicht unendlich wachsen kann, muss man sein Spektrum verbreitern. Als ein Onlinedienstleister ist es naheliegend auch ein ISP zu werden.

  18. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: nille02 15.02.14 - 20:11

    mikamir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Warum sollte das Geschrei bei Glasfaserkabeln am Mast groß sein?

    Weil schon bei Hochspannungsleistungen auf hohem Niveau gejammert wird, die man nicht mal an seinem Wohnort sieht.

    Weil auch Trafostationen boykottiert werden, sie würden die gegen verschandeln.

    Windparkprojekte werden fallen gelassen weil gejammert wird. Letztlich liegt uns an unserer Aussicht mehr.

  19. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: LeonBergmann 15.02.14 - 20:12

    Punkt 1) Wenn das hier für dich nur Hate-Posts sind macht es keinen Sinn mit dir zu diskutieren da du sowie so davon ausgehst das es nicht Fakten basiert ist.

    Punkt 2) Ich glaube in diesem Thread hat noch keiner Google als ein menschliches Unternehmen bezeichnet. Google kann auch kein menschliches Unternehmen sein, weil alleine schon die Kombination aus menschlich und Aktiengesellschaft nicht passt, aber da sind wir bei einem anderen Thema.

    Punkt 3) Du wirfst die geringe Bildung einiger Konsumenten dem Unternehmen vor? Ja shit appends wenn die nicht die Bildung bzw. Kompetenz haben eine qualifizierte Entscheidung zu treffen dann ist das nicht das Problem eines Unternehmen. Das liegt in der Verantwortung des Kunden. Nenne mir doch bitte die Grundlage deiner Theorie, die kann ich nicht nachvollziehen?

    Punkt 4) Wo wird Google als Wohltäter dargestellt? Es wurde eigentlich nur gesagt das einige Personen in diesem Forum, die Dienstleistung die Google in den USA anbietet, für gut befinden und diese gerne auch nutzen würden. Ich impliziere mit dieser Tatsache nicht das Google ein Wohltäter ist.

    Punkt 5) Du bist der Meinung das die Analyse des Marktes negative Folgen für Verbraucher hat, das ist meiner Auffassung nach eine Betrachtungsweise die den grundlegenden Mechanismen der Marktwirtschaft (wenn du es radikal magst auch gerne des Kapitalismus) widerspricht. Wie soll den ein Unternehmen sich positionieren wenn es keine Analysen durch führen kann/darf/soll? Auch ist mir nicht klar was du genau unter Analyse verstehst?

    Punkt 6) Wenn ich mir deine gesamt Argumentation ansehe hört sich das ganze für mich wie ein Appell gegen die Marktwirtschaft an, da du im Grunde genommen jede Art der wirtschaftlichen Arbeitsweise also prinzipiell schlecht darstellst. Vor allem habe ich das Gefühl das in deinem Text ein antiamerikanischer Unterton mit schwingt, vielleicht überträgst du das ganze mal auf eine Firma wie Siemens oder VW oder Heiderbergzement oder Bayersdorf oder oder oder ich könnte noch einige DAX Unternehmen benenne, die Aussage ist glaube ich deutlich genug.

    Abschließend freue ich mich auf eine sachliche Diskussion die sich abseits von "Hate-Posts" bewegt und das üblich Niveau übersteigt.

    Mit freundlichen Grüßen
    Leon Bergmann

  20. Re: Ein Monopol für Alles...

    Autor: LeonBergmann 15.02.14 - 20:14

    +1

    Ein Diversifizierung ist nicht nur im Sinne der Aktionäre, sondern kann auch massive Impulse in eine Branche senden und diese aus ihrem Winterschlaf aufwecken.

    Mit freundlichen Grüßen
    Leon Bergmann

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