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Das Problem nicht verstanden

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  1. Das Problem nicht verstanden

    Autor: DerDy 15.12.17 - 21:41

    Die Überschrift, der Teaser und natürlich der Artikel selber drehen sich ausschließlich nur um das Verlegen der Kupferkabel. Aber das eigentliche Problem wird gar nicht erörtert. Wurde es vielleicht nicht verstanden?

    Da beschließt eine Gemeinde ein Netz aus Leerrohren für 23 Häuser aufzubauen. Doch kein Provider hat sich bisher gemeldet, dieses Netz mit Glasfaser ausbzubauen und anschließend zu betreiben. Um dennoch eine Grundversorgung zu gewährleisten, baut die Telekom ein eigenes Netz mit Kupferkabel aus. Mit diesem Netz bietet sie sogar mehr Leistung (Festnetz, Internet und IPTV) an, als vom Gesetzgeber vorgeschrieben (Festnetz).

    Das eigentliche Problem ist doch, dass die Gemeinde Leerrohre verlegt, aber selber gar kein Interesse an ein (Dark) Fiber Netz hat. Und die Leerrohre werden auf gut Glück verlegt, ohne einen Netzbetreiber bereits gefunden wurde. Es wird erwartet, dass irgendjemand seine Glasfaser bis in das Baugebiet Priasfeld IV legt und dort 23 Häuser anschließt. Auch wird kein Wert darauf gelegt, dass dieser Provider nach dem Modell Open Access das Glasfasernetz betreibt.

    Was ist denn jetzt die Erwartung bei dieser Sachlage? Dass die Telekom überall da Glasfaseraus baut, auch da wo nicht einmal 2 dutzend Häuser gebaut werden? Also überall wo ein Haus gebaut wird, soll die Telekom Glasfaser legen? ist das wirklich die Erwartung vom Autor?

    Und um die Aussage vom Telekom Chef zu widerlegen, sind jetzt ganze 23 Häuser in Deutschland gefunden wurden? 23 Häuser von 40 Mio Häusern in D machen eine Quote von 0,0000575% aus.

    Ich frage mich, ab wann wir die Kirche im Dorf lassen können. Oder ist das so eine Prinzipsache?

  2. Re: Das Problem nicht verstanden

    Autor: i.korolewitsch 15.12.17 - 22:42

    In den Ländern wo es verstanden wurde, das Telekommunikationsdienste kein Luxusgut sind, sondern eine essentielle Infrastruktur, überall dort wird selbstverständlich auch für zwei Häuser Glasfaser gelegt. Weil Kupfer einfach nicht Zukunftsfähig ist. Aber wie gesagt, nur dort wo es verstanden wurde. Dies setzt gewisse Fähigkeiten voraus, die bei der Telekom einfach nicht vorhanden sind.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.12.17 22:44 durch i.korolewitsch.

  3. Re: Das Problem nicht verstanden

    Autor: Faksimile 15.12.17 - 22:52

    Eher eine Rechtssache: Wer letztendlich diese Leistung erbringen muss, muss "ausdiskutiert" werden. Aber im TKG heisst es: "Im Rahmen der Erschließung von Neubaugebieten ist stets sicherzustellen, dass geeignete passive Netzinfrastrukturen, ausgestattet mit Glasfaserkabeln, mitverlegt werden." Und hier hat ja die Gemeinde schon die Leerrohre installiert. Also hätte die Telekom mit bestimmt nicht unerheblich geringeren Kosten die Speedpipes und die GF installieren können (und müssen?).

  4. Re: Das Problem nicht verstanden

    Autor: DerDy 15.12.17 - 23:07

    Faksimile schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eher eine Rechtssache: Wer letztendlich diese Leistung erbringen muss, muss
    > "ausdiskutiert" werden.
    Lass uns doch lieber die Fakten anschauen.

    > Aber im TKG heisst es: "Im Rahmen der Erschließung
    > von Neubaugebieten ist stets sicherzustellen, dass geeignete passive
    > Netzinfrastrukturen, ausgestattet mit Glasfaserkabeln, mitverlegt werden."
    > Und hier hat ja die Gemeinde schon die Leerrohre installiert.
    Also von der Anforderung des TKGs ist irgendwie kaum was erfüllt worden. Oder hast du erfahren, dass von der "geeignete passive Netzinfrastruktur" irgendwas mitverlegt wurde? Anscheinend wurde kein Meter Glasfaser verlegt.

    Wer hat nochmal das Neubaugebiet erschlossen? Die Gemeinde?
    Dann wäre sie doch in der Pflicht gewesen mehr als nur Leerrohre zu verlegen.
    D.h. auch die Speedpipes und die (Dark) Fiber hätten mitverlegt werden müssen. Oder sich einen Betreiber suchen sollen, der diese in Zusammenarbeit der Gemeinde verlegt. War wohl aber zu teuer.

    Jezt auf andere den Finger zeigen und sagen, du musst Geld in die Hand nehmen für Glasfaser, ist sinnbefreit. Es wäre die Aufgabe der Gemeinde gewesen.

  5. Re: Das Problem nicht verstanden

    Autor: Pedrass Foch 18.12.17 - 21:37

    i.korolewitsch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In den Ländern wo es verstanden wurde, das Telekommunikationsdienste kein
    > Luxusgut sind, sondern eine essentielle Infrastruktur, überall dort wird
    > selbstverständlich auch für zwei Häuser Glasfaser gelegt.

    Welche Länder wären das?

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