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  5. › Hate-Speech-Gesetz: Regierung kennt…

Monopole schützen

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  1. Monopole schützen

    Autor: FattyPatty 20.04.17 - 11:15

    Wenn man sich vor Augen hält, das Heikos Förderverein SPD mit seinen eigenen Medienerzeugnissen und über Beteiligungen über 2 Milliarden Euro erwirtschaftet, leuchtet einem schon ein, worum es wirklich geht.

    Man hat nicht nur die Glaubwürdigkeit verloren, jetzt verliert man auch noch die Leser. Wahlmüde sind sie auch noch, ergo ist die Parteienfinanzierung auf sehr wackeligen Beinchen.

    Wer Fakenews will, muss etablierte Medien lesen. Bei der Zeit ist auch heute noch jeder mordende Terrorist immer ein Rebell, wenn er in Syrien mordet, um ein Beispiel zu nennen.

    Folgerichtig wären heute die RAF oder auch der NSU Rebellen, da sie gegen eine demokratisch gewählte Regierung vorgehen. Reichsbürger übrigens auch. Es gibt mittlerweile so viele Deutsch-XYZ Ländereien in der Berichterstattung, das man meinen könnte, wir hätten damals den Krieg gewonnen.

    Zur Kohl-Affäre powered by Schäuble ist bis heute nichts relevantes publiziert worden, auch beim nsu Prozess belässt man es bei Emotainment, eigene Recherche findet nicht statt.

    Zur aktuellen Einwanderungskrise gibt es auch nichts. Wenn man Glück hat, ein bischen Ossibashing. Analog dazu wäre die Fussball WM wohl derart abgelaufen, dass viele Leute da waren und Fußball gespielt wurde. Sonst war nix. Überhaupt nichts. Ist einfach irgendwie passiert.

    Sich auf Facebook einzuschießen, greift zu kurz. Sinnvoller wäre es, wenn man klare Kennzeichnung von Werbung und Meinung erzwingt. Das macht mittlerweile über 90% der täglichen Berichterstattung aus.

    Wirklich News gibt es kaum mehr. Wer was wann wo, ohne persönliche Dramolette des Autoren und moralische Sendungszwänge.

  2. Re: Monopole schützen

    Autor: Lanski 20.04.17 - 12:39

    Bei deinem ersten Absatz war ich interessiert.

    Den zweiten konnte man daraus schlussfolgern, aber ich bin kein Experte auf dem Gebiet.

    Ab dem dritten befürchtete ich zu wissen wohin das geht.

    ab Zeile 2 des vierten Absatzes habe ich aufgehört zu lesen.

    Möchte aber fragen:
    Wo informierst du dich?

  3. Re: Monopole schützen

    Autor: Trollversteher 20.04.17 - 12:47

    >Wer Fakenews will, muss etablierte Medien lesen. Bei der Zeit ist auch heute noch jeder mordende Terrorist immer ein Rebell, wenn er in Syrien mordet, um ein Beispiel zu nennen.

    Seit wann? Das ist doch völlig unzulässig verallgemeinerter Schwachsinn. Sowohl in den "etablierten Medien" als auch in den Dokus der ÖR-Kanäle wurde immer wieder kritisch über die als "Freiheitskämpfer" etikettierten Terroristen berichtet. Falsch ist übrigens auch Deine Annahme, die Regierung in Syrien sei "demokratisch gewählt" worden. Und Dein Vergleich NSU/RAF - islamistische Terroristen in Syrien offenbart eine grobe Unkenntnis der Lage in Syrien oder ein sehr naives/fahrlässig vereinfachtes Politikverständnis.

    Dein Beitrag klingt wie von jemanden verfasst, der sich selbst nie wirklich mit den "etablierten Medien" auseinandergesetzt hat, sondern diese nur aus der indirekten Betrachtung durch seine Filter/Informationsblase kennt. Ebenso diese unhaltbare Verschwörungstheorie über die angeblichen finanziellen Interessen hinter dieser Aktion.

    >Wirklich News gibt es kaum mehr. Wer was wann wo, ohne persönliche Dramolette des Autoren und moralische Sendungszwänge.

    Was sind denn bitte "wirkliche News"? Und wann hat es die je gegeben? Das jeder Artikel und jede Nachricht von einem *Mensch* verfasst wurde, der, egal wie sehr er um Objektivität bemüht ist, *immer* in irgendeiner Art und weise seine eigene subjektive Sichtweise und in der Regel auch eine gewisse Ausrichtung der Redaktion/des journalistischen Erzeugnisses mit einringt, sollte jedem mit ein wenig Medienkompetenz klar sein. Es geht hier aber eben nicht um gefärbte oder voreingenommene Berichterstattung, sondern um "fake-news" und "hate speech".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.04.17 12:50 durch Trollversteher.

  4. Re: Monopole schützen

    Autor: bombinho 21.04.17 - 11:21

    Also irgendwie habe ich gerade eine unabsichtlich? gespaltene Argumentierung hier gelesen. Bei der Berichterstattung wird korrekterweise auf die Unmoeglichkeit hingewiesen, dass ein Beitrag rein objektiv sein kann.

    Wohingegen bei der Nachrichenaufnahme wird ploetzlich die Subjektivitaet und Beschraenkung (Zeit/Resourcen) als negativer Fakt via "Filter/Informationsblase" und "unhaltbare Verschwörungstheorie" bemaengelt?

    Und Zack, sind wir schon mit dem Finger tendenziell in Richtung Loeschknopf unterwegs. Wenn wir nur ein passendes Gesetz haetten, welches Nichtloeschung unter Strafe stellt ... ;)

  5. Re: Monopole schützen

    Autor: bombinho 21.04.17 - 11:46

    So ganz nebenbei vermisse ich auch den Punkt, an dem ganz klar erlaeutert wird, warum tatsaechlich gar keine finanziellen Zwaenge vorliegen und dementsprechend auch keine finanziellen Interessen.
    "Unhaltbar" okay, aber warum "Unhaltbar"?

  6. Re: Monopole schützen

    Autor: edvaarveru 21.04.17 - 11:57

    Objektivität ist in Berichterstattung sehr wohl möglich in dem man die eigene Meinung über das berichtete weg lässt!

    Die Hauptaufgabe eines Journalisten besteht eigentlich nur im Berichterstatten.

    Das bedeutet, recherchieren, die gesammelte Information incl. Quelle niederschreiben und fertig. Beispiel: Laut Quelle xy ist in xy ist dies und das passiert PUNKT

    Jede Beschreibung einer Gruppe oder Person oder Tätigkeit wie Terroristen, Veruntreuer etc. ist eine subjektive Interpretation von dem was geschehen ist und sollte dem Leser, Zuhörer oder Zuschauer überlassen werden. Denn, als was man die Person, Gruppe etc. sieht oder einstuft ist rein subjektiv und hängt von der Perspektive ab. Wenn dies die Medien praktizieren dann ist es eine reine Stimmungsmache in eine bestimmte Richtung. Das hat nichts bei einer Berichterstattung zu suchen und dient meist nur den Interessen derer, die die Medien im Griff haben.

    Beispiele gibt es täglich dafür... Ich versuche auch nur noch Medien zu konsumieren die genau das möglichst vermeiden. Dazu gehören leider nicht die fest etablierten heimischen Medien. Schon lange nicht mehr!



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.17 11:59 durch edvaarveru.

  7. Re: Monopole schützen

    Autor: Trollversteher 21.04.17 - 12:39

    >So ganz nebenbei vermisse ich auch den Punkt, an dem ganz klar erlaeutert wird, warum >tatsaechlich gar keine finanziellen Zwaenge vorliegen und dementsprechend auch keine >finanziellen Interessen.

    Es ging nicht um die finanziellen Zwänge eines Nachrichtenmagazins, sondern um die Unterstellung, dass die Politik (also Heiko Maas) diesen Gesetzesentwurf aus finanziellen Interessen vorgelegt hat.

    >"Unhaltbar" okay, aber warum "Unhaltbar"?

    Weil: Nicht bewiesen, keine plausible Herleitung, weil realistischere alternative Erklärungen ignoriert wurden. Oder hast Du konkrete Indizien, oder wenigstens eine etwas weniger dürftige Erklärung dafür, dass Maas hier aus rein finanziellen Interessen gehandelt hat?

  8. Re: Monopole schützen

    Autor: Trollversteher 21.04.17 - 12:44

    >Objektivität ist in Berichterstattung sehr wohl möglich in dem man die eigene Meinung über das berichtete weg lässt!

    >Die Hauptaufgabe eines Journalisten besteht eigentlich nur im Berichterstatten.

    >Das bedeutet, recherchieren, die gesammelte Information incl. Quelle niederschreiben und fertig. Beispiel: Laut Quelle xy ist in xy ist dies und das passiert PUNKT

    Das setzt voraus, dass wir Wesen wären, die zu Objektivität fähig sind, was aber schon aufgrund unserer Natur nicht stimmt. An jedem Punkt der Entstehung eines Artikels spielen subjektive Faktoren eine Rolle. Welchen Hinweisen gehe ich nach? Wie suche ich mir meine Quellen aus? Wie streng prüfe/hinterfrage ich diese Quellen, wenn sie oberflächlich meine persönlichen Ansichten zu bestätigen scheinen? Wie wähle ich Formulierungen bei der Beschreibung? Wie fülle ich die Informationslücken (die es bei jedem Ereignis gibt) aus?

    >Jede Beschreibung einer Gruppe oder Person oder Tätigkeit wie Terroristen, Veruntreuer etc. ist eine subjektive Interpretation von dem was geschehen ist und sollte dem Leser, Zuhörer oder Zuschauer überlassen werden. Denn, als was man die Person, Gruppe etc. sieht oder einstuft ist rein subjektiv und hängt von der Perspektive ab. Wenn dies die Medien praktizieren dann ist es eine reine Stimmungsmache in eine bestimmte Richtung. Das hat nichts bei einer Berichterstattung zu suchen und dient meist nur den Interessen derer, die die Medien im Griff haben.


    >Beispiele gibt es täglich dafür... Ich versuche auch nur noch Medien zu konsumieren die genau das möglichst vermeiden. Dazu gehören leider nicht die fest etablierten heimischen Medien. Schon lange nicht mehr!

    Dann nenn doch mal ein paar Beispiele für Medien, die dies angeblich leisten, damit wir Deine Aussage über die heimischen Medien selbst beurteilen können.

  9. Re: Monopole schützen

    Autor: bombinho 21.04.17 - 13:09

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weil: Nicht bewiesen, keine plausible Herleitung, weil realistischere
    > alternative Erklärungen ignoriert wurden. Oder hast Du konkrete Indizien,
    > oder wenigstens eine etwas weniger dürftige Erklärung dafür, dass Maas hier
    > aus rein finanziellen Interessen gehandelt hat?

    Das ist eine interessante Interpretation, hohe Geldstrafen werden unbewiesen aus finanziellen Interessen verhaengt. Aufwaendige Gegendarstellungen aber nicht in Betracht gezogen, da dort auch Kosten entstehen aber niemand einen Gegenwert hat?

    Und nun dein Gegenbeweis bitte. Oder deutlich realistischere alternative Erklaerungen. Oder eben mal schnell erklaeren, warum gar keine fiskalischen Interessen vorliegen koennen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.17 13:11 durch bombinho.

  10. Re: Monopole schützen

    Autor: edvaarveru 21.04.17 - 13:20

    Zum ersten Teil:

    Objektivität und Subjektivität beschreibt ja nicht nur eine Ansicht einer Person. In dem Fall ist Objektivität nicht möglich. Denn Obejtivität und Subjektivität in Bezug auf Person beschreibt eine Meinung. Und genau da ist der springende Punk. Eine Meinung hat bei Berichterstattung nichts zu suchen.

    Objektive Berichterstattung ist aber sehr wohl möglich, in dem man nur das wiedergibt was einem gesagt wird und auch nur dann wenn man klar macht, dass wenn gewisse Meinungen oder Vermutungen geäußert werden (Egal ob es eigene Meinung bestätigt oder nicht) eben von der Quelle stammt.

    Das hat absolut nichts damit zu tun von welcher Quelle du was recherchierst und mit welchem Gedanken. WICHTIG IST dass man die Informationen die man bekommt nicht als eigene Meinung ausgibt sondern dem Leser, Zuhörer oder Zuschauer klar macht, dass diese Information und die Meinung dazu von der und der Quelle kommt.

    Damit ist man als Berichterstatter fein raus und die Leser können je nach Kenntnisstand selbst sich eine Meinung bilden.

    Beispiel: Wenn du mir erzählst: "gestern Abend habe ich gesehen wie an der Straße xy ein Mann eine Frau erschossen hat. Der Mann war dunkelhäutig.. wahrscheinlich ein Araber.."

    Als Berichterstatter kannst du objektiv darüber berichten: Laut Person xy wurde gestern Abend auf der Straße xy ein Mädchen erschossen. Der Täter hatte laut xy die und die Hautfarbe.."

    Oder subjektiv berichten: "Am xy hat ein Araber eine frau auf der Straße erschossen ..."

    Wenn man also die Beschreibung der Quelle als eigene Meinung ausgibt ist es eine Meinung die mit von der Quelle übernimmt. Wenn man objektiv berichtet dann lässt man es weg und schreibt dass die Quelle der Meinung ist.

    Allerdings kann man so dann keine Bestimmte Meinung im Land etablieren und deshalb wird es nie Gesetze geben die das verbieten werden.

    Zum zweiten Punk:
    1. wenn mich ein Thema interessiert dann lese ich meist mehrere Quellen. Teils auch die etablierten. Da erkennt man dann schon gewisse Muster.
    2. Es gibt so gut wie keine die rein Objektiv berichten. Doch aber einige wenige die es wesentlich besser machen.

    Nein ich werde dir kein Pulver zum schießen geben. Wenn dich das interessiert dann recherchiere und erweitere deinen Horizont was die mediale Landschaft angeht.
    Ich werde ganz sicher jetzt keine Hetze gegen bestimmte Seiten und Werbung für andere Seiten machen. Das ist meine persönliche Meinung die ich nach Jahren Erfahrung für mich ausgemacht habe.

    cheers ;)

  11. Re: Monopole schützen

    Autor: Trollversteher 21.04.17 - 13:23

    >Das ist eine interessante Interpretation, hohe Geldstrafen werden unbewiesen aus finanziellen Interessen verhaengt.

    So? Wie hoch wären denn die zu erwartenden Geldstrafen bei einem solchen Gesetz? Und wie hoch müsste der gesamte zu erwartende Ertrag sein, dass er tatsächlich eine Summe erreicht, die das "finanzielle Interesse" eines der reichsten Länder der Erde weckt?

    >Aufwaendige Gegendarstellungen aber nicht in Betracht gezogen, da dort auch Kosten entstehen aber niemand einen Gegenwert hat?

    Den Satz verstehe ich jetzt nicht ganz.

    >Und nun dein Gegenbeweis bitte. Oder deutlich realistischere alternative Erklaerungen. Oder eben mal schnell erklaeren, warum gar keine fiskalischen Interessen vorliegen koennen.

    Fiskalische Interessen? Es geht hier nicht um Steuereinnahmen, sondern um Geldtrafen bzw. Bußen. Und die landen nicht automatisch in der Staatskasse, über deren Verwendung bestimmen Richter und Staatsanwälte - in den meisten Fällen wird das Geld wohltätigen Organisationen gespendet.

    Und im Übrigen machst Du gerade den gleichen Fehler wie die "Verschwöungstheoretiker": Hier herrscht immer noch die Unschuldsvermutung; wenn Du also eine kriminelle oder unlautere Absicht unterstellst, bist DU in der Beweispflicht, und nicht derjenige, der Deine Anschuldigung anzweifelt.

  12. Re: Monopole schützen

    Autor: bombinho 21.04.17 - 13:52

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Das ist eine interessante Interpretation, hohe Geldstrafen werden
    > unbewiesen aus finanziellen Interessen verhaengt.
    >
    > So? Wie hoch wären denn die zu erwartenden Geldstrafen bei einem solchen
    > Gesetz? Und wie hoch müsste der gesamte zu erwartende Ertrag sein, dass er
    > tatsächlich eine Summe erreicht, die das "finanzielle Interesse" eines der
    > reichsten Länder der Erde weckt?

    Also, ich verstehe das richtig? Weil eine Einmalstrafe in Hoehe von 50 Mio. Euro den finanziellen Bedarf Deutschlands nicht deckt, steckt ganz klar kein finanzielles Interesse dahinter? Den Gedankengang must du noch ein wenig ausfuehren.

    > > Aufwaendige Gegendarstellungen aber nicht in Betracht gezogen, da dort
    > > auch Kosten entstehen aber niemand einen Gegenwert hat?
    > Den Satz verstehe ich jetzt nicht ganz.
    Stell dir mal vor, Facebook muesste bei entsprechenden Eintraegen, welche klar unter das Gesetz fallen dann auch zeitnah und umfaenglich inklusive Reposts entsprechende Gegendarstellungen oder Hinweise auf die zweifelhafte Natur des Postings realisieren, das waere recht aufwaendig, oder? Und mindestens ebenso zielfuehrend? Und es waere keine Einnahme von Strafen zu verzeichnen, richtig?

    > > Und nun dein Gegenbeweis bitte. Oder deutlich realistischere alternative
    > > Erklaerungen. Oder eben mal schnell erklaeren, warum gar keine fiskalischen
    > > Interessen vorliegen koennen.
    >
    > Fiskalische Interessen? Es geht hier nicht um Steuereinnahmen, sondern um
    > Geldtrafen bzw. Bußen. Und die landen nicht automatisch in der Staatskasse,
    > über deren Verwendung bestimmen Richter und Staatsanwälte - in den meisten
    > Fällen wird das Geld wohltätigen Organisationen gespendet.
    Und laufen dann schlussendlich durch welche Staatskasse?
    Stell dir mal Laender als Kreise vor, in diesen Kreisen zirkuliert Geld. Und von den Kreisen gibt es Stroemungen zu anderen Kreisen und auch teilweise wieder zurueck.
    Jetzt ueberleg mal, in welchem Kreis diese Strafen zirkulieren oder ob sie eher in die Stroemungen von einem Kreis zu einem Anderen einzuordnen waeren, ganz aehnlich den Strafen, welche VW z.B. zahlen muss. Und nun noch einmal zurueck zum Ausgangspunkt und den fiskalischen Interessen ...

    So ganz nebenbei, die Spenden an Organisationen folgen nicht dem Zufallsprinzip.

    > Und im Übrigen machst Du gerade den gleichen Fehler wie die
    > "Verschwöungstheoretiker": Hier herrscht immer noch die Unschuldsvermutung;
    > wenn Du also eine kriminelle oder unlautere Absicht unterstellst, bist DU
    > in der Beweispflicht, und nicht derjenige, der Deine Anschuldigung
    > anzweifelt.
    Also musst Du mir nur unterstellen, ein Verschwoeungstheoretiker zu sein und automatisch bist Du davon befreit, deine Meinungsaeusserung zu belegen und im Gegenzug entsteht fuer mich die Verpflichtung dies aber auf meiner Seite tun zu muessen? (Nachtraeglich: Diskussion funktioniert anders)

    Was ich mich gerade frage: Wieso siehst Du eine kriminelle oder unlautere Absicht darin, fiskalische Interessen zu haben? Es stellt sich hier doch eher um die Frage, warum man fiskalischen Interessen gegenueber den Interessen der Geschaedigten den Vorzug gegeben hat, oder?



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.17 14:00 durch bombinho.

  13. Re: Monopole schützen

    Autor: Trollversteher 21.04.17 - 14:14

    >Also, ich verstehe das richtig? Weil eine Einmalstrafe in Hoehe von 50 Mio. Euro den finanziellen Bedarf Deutschlands nicht deckt, steckt ganz klar kein finanzielles Interesse dahinter? Den Gedankengang must du noch ein wenig ausfuehren.

    Richtig. Denn da die Höhe der Strafe der Abschreckung dient, und nicht, dem Staat nebenbei noch ein paar zusätzliche Milliönchen Einnahmen zu bescheren, ist ein finanzielles Interesse nicht nachweisbar. Es sei denn, Du hast interne Gesprächsmitschnitte oder Protokolle die einwandfrei belegen, dass die Verfasser des Gesetzesentwurfs aus finanziellem Interesse gehandelt haben.

    >Stell dir mal vor, Facebook muesste bei entsprechenden Eintraegen, welche klar unter das Gesetz fallen dann auch zeitnah und umfaenglich inklusive Reposts entsprechende gegendarstellungen oder Hinweise auf die zweifelhafte Natur des Postings realisieren, das waere recht aufwaendig, oder? Und mindestens ebenso zielfuehrend? Und es waere keine Einnahme von Strafen zu verzeichnen, richtig?

    Da hast Du, glaube ich, etwas übersehen. Eine Strafandrohung ist witzlos, wenn sie nicht mit einer Sanktion verbunden ist, die zumindest ein klein wenig wehtut. Also auch eine solche "Widerspruchs/Gegendarstellungsregel" müsste mit hohen Strafen bei nicht Befolgung verbunden sein. Wo ist da der Unterschied zu der geplanten Regelung, dass facebook innerhalb von 24 Stunden die entsprechende Nachricht löschen muss? Wenn sie das tun, ist auch keine Strafe zu erwarten...

    >Und laufen dann schlussendlich durch welche Staatskasse?

    Da läuft nichts durch irgendeine Staatskasse. Wenn das Geld zur Spende freigegeben wird (was in den meisten Fällen tatsächlich passiert), dann geht das direkt an die wohltätige Organisation.

    >Stell dir mal Laender als Kreise vor, in diesen Kreisen zirkuliert Geld. Und von den Kreisen gibt es Stroemungen zu anderen Kreisen und auch teilweise wieder zurueck.
    Jetzt ueberleg mal, in welchem Kreis diese Strafen zirkulieren oder ob sie eher in die Stroemungen von einem Kreis zu einem Anderen einzuordnen waeren, ganz aehnlich den Strafen, welche VW z.B. zahlen muss. Und nun noch einmal zurueck zum Ausgangspunkt und den fiskalischen Interessen ...

    Spenden sind steuerbefreit. Da läuft also gar nichts irgendwo hin. Und wenn die wohltätige Organisation mit dem Geld Brunnen in Afrika baut, dann sieht das Finanzamt auch in zweiter oder dritter Reihe nichts mehr von dem Geld. Auf jeden Fall ein volkswirtschaftlich extrem dummer Plan, auf diese Art die Staatseinnahmen erhöhen zu wollen.

    >So ganz nebenbei, die Spenden an Organisationen folgen nicht dem Zufallsprinzip.

    Jetzt driften wir aber langsam ganz schön weit vom Ursprünglichen Vorwurf ab, Maas wolle den SPD-nahen Zeitungen einen finanziellen Vorteil durch das Schaffen monopolistischer Strukturen verschaffen. Also jetzt sind es plötzlich die gemeinnützigen Organisationen, mit denen sich Maas das Geld für die SPD schnappen will?

    >Also musst Du mir nur unterstellen, ein Verschwoeungstheoretiker zu sein und automatisch bist Du davon befreit, deine Meinungsaeusserung zu belegen und im Gegenzug entsteht fuer mich die Verpflichtung dies aber auf meiner Seite tun zu muessen?

    Nein, muss ich nicht, lies doch meinen Satz nochmal. Wer eine Anklage äußert bzw. jemanden kriminelles/unsittliches Verhalten unterstellt, der ist in der Bewesipflicht. Und niemals der, der daraufhin kritisch nach Beweisen für die ungeheuerliche Unterstellung fragt. Wenn ich hier behaupte "bombinho ist ein Mörder", dann bin *Ich* in der Pflicht, die Beweise dafür zu liefern, ansonsten kann man mich der Lüge oder der Verleumdung bezichtigen. Nach Deiner Interpretation dürfte ich Dich solange öffentlich einen Mörder nennen, bis Du uns allen das Gegenteil bewiesen hast.

    >Was ich mich gerade frage: Wieso siehst Du eine kriminelle oder unlautere Absicht darin, fiskalische Interessen zu haben? Es stellt sich hier doch eher um die Frage, warum man fiskalischen Interessen gegenueber den Interessen der Geschaedigten den Vorzug gegeben hat, oder?

    Weil wir hier eine Gewaltenteilung haben. Die Justiz ist nicht der Geldbeschaffer der jeweiligen Regierung. Das wäre ein unlauterer Missbrauch. Dazu kommt, dass der ursprüngliche Vorwurf ja nicht lautete: "Der Maas hat fiskalische Interessen an den potentiellen Strafzahlungen", sondern "Der Maas will nur den SPD-nahen Medien ein Monopol verschaffen und damit deren Umsätze sichern/steigern". Was eindeutig strafbar wäre.

  14. Re: Monopole schützen

    Autor: Lanski 21.04.17 - 15:41

    edvaarveru schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Nein ich werde dir kein Pulver zum schießen geben. Wenn dich das
    > interessiert dann recherchiere und erweitere deinen Horizont was die
    > mediale Landschaft angeht.
    > Ich werde ganz sicher jetzt keine Hetze gegen bestimmte Seiten und Werbung
    > für andere Seiten machen. Das ist meine persönliche Meinung die ich nach
    > Jahren Erfahrung für mich ausgemacht habe.
    >
    > cheers ;)

    Damit disqualifizierst du dich aber für jegliche gemeinschaftliche Diskussionsgrundlage. Wenn du deine Quellen nicht weiter gibst oder ernsthafte Anschuldigungen vorbringen kannst.
    Das ist dann doch nichts weiter als Humbug und Zeitverschwendung.

  15. Re: Monopole schützen

    Autor: bombinho 21.04.17 - 15:46

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Also, ich verstehe das richtig? Weil eine Einmalstrafe in Hoehe von 50
    > > Mio. Euro den finanziellen Bedarf Deutschlands nicht deckt, steckt ganz
    > > klar kein finanzielles Interesse dahinter?
    > Richtig. ...
    Autsch.

    > > Stell dir mal vor, Facebook muesste bei entsprechenden Eintraegen, welche
    > > klar unter das Gesetz fallen dann auch zeitnah und umfaenglich inklusive
    > > Reposts entsprechende Gegendarstellungen oder Hinweise auf die zweifelhafte
    > > Natur des Postings realisieren, das waere recht aufwaendig, oder?
    > Da hast Du, glaube ich, etwas übersehen. Eine Strafandrohung ist witzlos,
    > wenn sie nicht mit einer Sanktion verbunden ist, die zumindest ein klein
    > wenig wehtut.
    Wovon hat der Betroffene mehr? Von einer Gegendarstellung oder davon, dass Facebook Geld an einen in Deutschlang eingetragenen Verein zahlt? Und wer sagt, dass die Strafzahlung nicht als Sekundaermasznahme durchgesetzt werden kann, wie es sonst auch ueblich ist? Also welche Interessen werden mit der Primaermasznahme vornehmlich gewahrt, die des/der Betroffenen oder Fiskalische?

    > >Und laufen dann schlussendlich durch welche Staatskasse?
    > Da läuft nichts durch irgendeine Staatskasse. Wenn das Geld zur Spende
    > freigegeben wird (was in den meisten Fällen tatsächlich passiert), dann
    > geht das direkt an die wohltätige Organisation.
    In welchem Land ist diese zwingend angesiedelt? (e.V.)

    > Spenden sind steuerbefreit.
    Aha, auch mit den Spenden erworbene Hilfsgueter? Die Transportkosten? Die Verguetungen der Mitarbeiter? Oder wuerden die dann Steuern in z.B. Afrika abfuehren?
    > Da läuft also gar nichts irgendwo hin. Und wenn
    > die wohltätige Organisation mit dem Geld Brunnen in Afrika baut, dann sieht
    > das Finanzamt auch in zweiter oder dritter Reihe nichts mehr von dem Geld.
    siehe vorherige Frage, Wer baut, mit welchem Materialeinsatz zu welchem Zweck und welche Mitarbeiter werden von wem bezahlt und fuehren ihre Abgaben wo ab?
    Kleiner Hinweis: ein solcher Brunnen ist regelmaessig kein mit der Hand gegrabenes Loch mit Ton und Natursteinen ausgekleidet. Es kommt Bohrtechnik zum Einsatz, Es verbleiben Pumpen, Filter, Desinfektionsgeraete, etc.

    > Auf jeden Fall ein volkswirtschaftlich extrem dummer Plan, auf diese Art
    > die Staatseinnahmen erhöhen zu wollen.
    Auf die Begruendung bin ich gespannt.

    > > So ganz nebenbei, die Spenden an Organisationen folgen nicht dem
    > > Zufallsprinzip.
    > Jetzt driften wir aber langsam ganz schön weit vom Ursprünglichen Vorwurf
    > ab, Maas wolle den SPD-nahen Zeitungen einen finanziellen Vorteil durch das
    > Schaffen monopolistischer Strukturen verschaffen. Also jetzt sind es
    > plötzlich die gemeinnützigen Organisationen, mit denen sich Maas das Geld
    > für die SPD schnappen will?
    Diesen Vorwurf kannte ich so bisher noch gar nicht? Kann es sein, dass du hier etwas interpretativ an die Sache herangehst? Oder habe ich diese Stelle schlicht ueberlesen?

    > >Was ich mich gerade frage: Wieso siehst Du eine kriminelle oder unlautere
    > Absicht darin, fiskalische Interessen zu haben? Es stellt sich hier doch
    > eher um die Frage, warum man fiskalischen Interessen gegenueber den
    > Interessen der Geschaedigten den Vorzug gegeben hat, oder?
    >
    > Weil wir hier eine Gewaltenteilung haben. ...
    Und inwiefern legt die Gewaltenteilung fest, dass Strafzahlungen gegenueber direkten Gegen-/Hilfsmasznahmen zu bevorzugen sind?

    > Dazu kommt, dass der ursprüngliche Vorwurf ja nicht lautete:
    > "Der Maas hat fiskalische Interessen an den potentiellen Strafzahlungen",
    > sondern "Der Maas will nur den SPD-nahen Medien ein Monopol verschaffen und
    > damit deren Umsätze sichern/steigern". Was eindeutig strafbar wäre.
    Auch mit Suchen konnte ich da nichts finden, wo dieser Vorwurf von jemand Anderem als Dir geaeussert wurde. Bitte hilf mir mit einem Zitat/Link.
    So ganz nebenbei macht das auch keinen Sinn, einen solchen Vorwurf zu aeussern, da die Gelder ohnehin nie direkt einer Partei zufloessen sondern wie Du bereits erwaehntest, gerne auch an Organisationen verteilt werden.

  16. Re: Monopole schützen

    Autor: LRU 21.04.17 - 15:51

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wer Fakenews will, muss etablierte Medien lesen. Bei der Zeit ist auch
    > heute noch jeder mordende Terrorist immer ein Rebell, wenn er in Syrien
    > mordet, um ein Beispiel zu nennen.
    >
    > Seit wann? Das ist doch völlig unzulässig verallgemeinerter Schwachsinn.
    > Sowohl in den "etablierten Medien" als auch in den Dokus der ÖR-Kanäle
    > wurde immer wieder kritisch über die als "Freiheitskämpfer" etikettierten
    > Terroristen berichtet. Falsch ist übrigens auch Deine Annahme, die
    > Regierung in Syrien sei "demokratisch gewählt" worden.

    Woher nimmst du umgedreht die Annahme, dass die Wahl nicht demokratisch gelaufen ist?
    Weil oppositionelle und westliche Staaten das so publiziert haben?

    > >Wirklich News gibt es kaum mehr. Wer was wann wo, ohne persönliche
    > Dramolette des Autoren und moralische Sendungszwänge.
    >
    > Was sind denn bitte "wirkliche News"? Und wann hat es die je gegeben? Das
    > jeder Artikel und jede Nachricht von einem *Mensch* verfasst wurde, der,
    > egal wie sehr er um Objektivität bemüht ist, *immer* in irgendeiner Art und
    > weise seine eigene subjektive Sichtweise und in der Regel auch eine gewisse
    > Ausrichtung der Redaktion/des journalistischen Erzeugnisses mit einringt,
    > sollte jedem mit ein wenig Medienkompetenz klar sein.

    Sind denn für dich Aussagen in den Nachrichten wie "Das Assad !Regime! hat XYZ gemacht."
    auch vertretbar und fallen unter "eine gewisse Ausrichtung der Redaktion/des journalistischen Erzeugnisses"?

    Oder das ständige Herausstellen bestimmter beteiligter Mächte, wie z. B. "Russland begeht durch Bombenangriffe in Aleppo Menschenrechtsverletzungen.", obwohl die USA und Oppositionelle auch nichts anderes machen?

    Ist es objektiv alle Regierungen, die einem nicht gefallen als "Regime" zu bezeichnen und in den Nachrichten mit Nachdruck größtenteils nur auf Vergehen von bestimmten Ländern bzw. Gruppierungen zu verweisen?

    > Es geht hier aber
    > eben nicht um gefärbte oder voreingenommene Berichterstattung, sondern um
    > "fake-news" und "hate speech".

    Richtig und wo bleibt die Berichterstattung unserer unvoreingenommene Medien dazu?
    In den Fernsehnachrichten habe ich jedenfalls nur ein einziges Mal einen kurzen Beitrag dazu gehört, als der Gesetzesentwurf durchs Kabinett ging.
    Und dort wurde auch nur kurz gesagt, dass das Gesetz zur Löschung von Hasskommentaren und Fake News dienen soll und den Unternehmen Bußgelder bei Unterlassung drohen.
    Dass Datenauskünfte an beliebige, beleidigt fühlende Personen und Firmen oder auch die Ahndung von "Verunglimpfungen" politischer Verfassungsorgane damit einhergehen, wurde überhaupt nicht erwähnt.

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie gut/schlecht bzw. objektiv/subjektiv unsere Medien gegenüber anderen ausländischen Medien berichten und operieren.
    Das spielt aber aus meiner Sicht auch keine Rolle, denn am Ende zählt das, was die etablierten Medien hier bei uns leisten und das scheint mir nicht nur ein bisschen von subjektiven Empfindungen geprägt zu sein, sondern von gezielter Selektion und Meinungsmache.

    Warum kann denn statt "Regime XYZ" nicht "Regierung XYZ" gesagt werden?
    Wieso zeigt man mit den Finger auf China, Russland und die Türkei, wenn es um Zensur und Überwachung geht, aber kehrt Themen wie die Vorratsdatenspeicherung und nun dieses Netzwerkdurchsetzungsgesetz hier bei uns in den etablierten Medien unter den Tisch?

    Ist das alles noch objektiv für dich bzw. nur eine kleine Abweichung, die ausversehen zustande kommt, weil Menschen die Berichterstattung durchführen?

  17. Re: Monopole schützen

    Autor: Lanski 21.04.17 - 16:00

    LRU schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Warum kann denn statt "Regime XYZ" nicht "Regierung XYZ" gesagt werden?
    > Wieso zeigt man mit den Finger auf China, Russland und die Türkei, wenn es
    > um Zensur und Überwachung geht, aber kehrt Themen wie die
    > Vorratsdatenspeicherung und nun dieses Netzwerkdurchsetzungsgesetz hier bei
    > uns in den etablierten Medien unter den Tisch?
    >
    > Ist das alles noch objektiv für dich bzw. nur eine kleine Abweichung, die
    > ausversehen zustande kommt, weil Menschen die Berichterstattung
    > durchführen?

    Ich habe die Berichterstattung darüber sehr oft auf der Tagesschau Seite gesehen.
    ... War nur nie besonders interessant für die Leute und wurde irgendwann aus den großen Main-Titles enfernt ... Leute machen Nachrichten, nicht Nachrichten die Leute.

    Die wissen garnicht, was das ist und worauf das aufbaut. Wie das funktioniert und welchen Wert ihre Freiheit hat.

    Auf der einen Seite wird sich immer beschwert, dass sie darüber nicht berichten, wenn doch dann liest es keiner, oder es ist alles falsch. Man kann es niemandem recht machen. Man informiert darüber, und wenns niemanden interessiert drückt das Programm die Meldung in den Hintergrund.
    Und dann wieder "Meinungsmacher" zu brüllen bringts auch nicht.

    Zum Kernpunkt:
    Das Gesetz ist bei weitem nicht perfekt, aber irgendwo muss doch endlich mal angefangen werden ... so wie jetzt kann es jedenfalls nicht weiter gehen, man sieht schon an den Kommentaren und an all den unterschiedlichen Infos, dass da mal endlich eine Linie gezogen werden muss.

  18. Re: Monopole schützen

    Autor: edvaarveru 21.04.17 - 16:44

    Lanski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > edvaarveru schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Nein ich werde dir kein Pulver zum schießen geben. Wenn dich das
    > > interessiert dann recherchiere und erweitere deinen Horizont was die
    > > mediale Landschaft angeht.
    > > Ich werde ganz sicher jetzt keine Hetze gegen bestimmte Seiten und
    > Werbung
    > > für andere Seiten machen. Das ist meine persönliche Meinung die ich nach
    > > Jahren Erfahrung für mich ausgemacht habe.
    > >
    > > cheers ;)
    >
    > Damit disqualifizierst du dich aber für jegliche gemeinschaftliche
    > Diskussionsgrundlage. Wenn du deine Quellen nicht weiter gibst oder
    > ernsthafte Anschuldigungen vorbringen kannst.
    > Das ist dann doch nichts weiter als Humbug und Zeitverschwendung.


    Als ob es in dieser Diskusion darum geht?! ^^

    Das Thema ist ein ganz anderes und nicht das was ich konsumiere oder du oder sonst wer konsumieren sollte .. aus diesem Alter bin ich raus ;)

    Was ich sagen wollte ist nur dass ich mit der Ausdrucksweise unser etablierten Medien unzufrieden bin. Denn Wenn man in Schubladen nicht nur denkt sondern auch schreibt, kann es unteranderem auch gefährlich werden.

    Begriffe wie Regime, Terroristen, Hacker usw. oder die Retter, Befreier etc. sind alles Wörter die die Interpreation der Lage voraussetzen. Und eine interpretation hat bei Berichterstattung nichts zu suchen. Weil sie einen der es hören will bestätigt und dem anderen der es anders sieht verurteilt. Was 2 Parteien gegeneinander hetzt!. Das bezieht sich nicht nur auf Politik sondern alles andere auch!!!

  19. Re: Monopole schützen

    Autor: edvaarveru 21.04.17 - 17:05

    Lanski schrieb:

    > Ich habe die Berichterstattung darüber sehr oft auf der Tagesschau Seite
    > gesehen.
    > ... War nur nie besonders interessant für die Leute und wurde irgendwann
    > aus den großen Main-Titles enfernt ... Leute machen Nachrichten, nicht
    > Nachrichten die Leute.
    >
    > Die wissen garnicht, was das ist und worauf das aufbaut. Wie das
    > funktioniert und welchen Wert ihre Freiheit hat.
    >
    > Auf der einen Seite wird sich immer beschwert, dass sie darüber nicht
    > berichten, wenn doch dann liest es keiner, oder es ist alles falsch. Man
    > kann es niemandem recht machen. Man informiert darüber, und wenns niemanden
    > interessiert drückt das Programm die Meldung in den Hintergrund.
    > Und dann wieder "Meinungsmacher" zu brüllen bringts auch nicht.


    GEZ bzw Rundfunkgebühren wurde eben für den Zweck der neutralen Berichterstattung für Jedermann gegründet.

    Genau da sollte es keine Rolle spielen, ob genug Leute sich das ansehen oder nicht!!!
    Wozu zahle ich sonst die Rundfunkgebühren?!

    Wenn ich aber dann sehe dass hier gewisse Interessen versucht werden dem Volk zu verkaufen, in dem man Stimmung durch gezielte Kommunikationsart gegen etwas oder für etwas macht..

    ..dann habe ich kein Verständnis für



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 21.04.17 17:08 durch edvaarveru.

  20. Re: Monopole schützen

    Autor: bombinho 21.04.17 - 18:40

    Lanski schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > so wie jetzt kann es jedenfalls nicht weiter
    > gehen, man sieht schon an den Kommentaren und an all den unterschiedlichen
    > Infos, dass da mal endlich eine Linie gezogen werden muss.

    Bist Du sicher, dass du genau das (sagen) willst?
    Wo ist die Linie und wer wird daran zu welchem Zweck aufgestellt?
    Was ist mit individuellen Meinungen passiert? Oder was sollte deiner Meinung nach mit diesen passieren?

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